Ich bin morgens aus unerfindlichen Gründen missgestimmt aufgewacht und hatte nur im Sinn, dass ich möglichst bald meinen Koffer packen sollte, zumal mein Gepäck ja durch die Einkäufe eine wundersame Vermehrung erlebt hatte. - Tja, ich bin eben ein zweibeiniger Wetterseismograph.
Während die Familie also einen letzten Ausflug machte, räumte ich meine Herrlichkeiten zusammen und wurde etwas ruhiger.
Zum Mittagessen hatten wir uns einen Tisch bei Rudbecks bestellt.
Wir hatten noch nicht aufgegessen,...
... da informierte uns die Ferienhausvermietung, dass am nächsten Tag der Fährverkehr zwischen 10:00 und 17:00 Uhr voraussichtlich eingestellt werden würde, wetterbedingt.
Das erklärte natürlich, warum bereits jetzt eine lange Autoschlange an der Fähre zu sehen war, vorwiegend Dänen.
Zunächst machten wir Brainstorming: Zum sofortigen Packen und wegfahren war es uns schon zu spät, das Haus hatte eine Anschlussvermietung, verlängern kam also nicht in Frage. Wo sollten wir übernachten für den Fall, dass wir am Folgetag tatsächlich auf der Insel festsitzen würden? Ich versuchte zu beruhigen: Im Oktober ist es unwahrscheinlich, dass alles komplett ausgebucht sein würde, es gäbe Campingplätze, die Wohnwagen vermieten, außerdem sei es eine Möglichkeit, in Fanø Bad nach einem Hotelzimmer zu fragen.
Letztlich entschieden wir uns für einen sehr frühen Aufbruch am nächsten Morgen in der Hoffnung, noch wegzukommen. Die Familie packte und bereitete alles vor, wir saßen ein letztes Mal gemütlich mit einem Glas Wein plaudernd beisammen. Nebenbei kontrollierten wir immer mal wieder die Info der Fährlinien-Website:




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