Samstag, 29. Oktober 2016

Eingeheckt :-)

Es ist vollbracht.

Meine Terrasse hat eine Hecke. Viel mehr, als ich wollte - Männer! Wozu hatte ich eigentlich Markierungen angebracht? Aber egal jetzt, das nächste Thema kann ich aus meinem Kopf verbannen.

Und mich auf das Frühjahr freuen, wenn meine Blumenzwiebeln Leben zeigen werden.
Danach dann hier und dort schöne neue Pflanzen setzen.

So sieht es jetzt aus:


Fertig

Aktvierung des Online-Banking, letzter Akt:

Inzwischen könnte ich ein Buch schreiben. Oder schreien: "Ich bin drin!" Und kann sogar etwas überweisen.

6 Wochen Zeitaufwand
2 Anträge
8 ausgedruckte Seiten Mails
4 verschiedene Aktivierungsbriefe der Bank
1 Telefonat mit der Filiale
1 Mail an die Hotline
2 Telefonate mit der Hotline

FERTIG

Die Kontonummer existiert seit mehr als fünf Jahrzehnten und muss, um heutigen Standards zu entsprechen, mit Nullen aufgefüllt werden. Leider war sich die Bank mit sich selbst uneins, ob die Nullen VOR oder HINTER der Nummer eingefügt werden mussten. Damit war der erste Antrag nicht zuordnungsbar gewesen.

Der Bearbeiter in der Zentrale in der City (wo ich der Einfachheit halber hinging/hingehe), war sehr freundlich, sehr engagiert, hatte mich aber nicht ausreichend aufgeklärt über die Besonderheiten der Freischaltung bei dieser Bank:

WENN die Aktivierung endlich klappt, kommen nacheinander zwei Briefe. Einer mit einer Teilnehmernummer, einer mit einer PIN. So weit, so klar. ABER es kommen - ebenfalls zeitversetzt - noch zwei Briefe! Einer mit einer Nummer für die mobileTAN und einer für die photoTAN. Wobei mir nicht klar war, wozu der Bearbeiter die photoTAN auf dem Antrag angekreuzt hatte.

Die photoTAN dient der Nutzung des Smartphones ("oder anderer Geräte") für Bankgeschäfte. Da ich dieses Konto auf gar keinen Fall vom Handy aus bearbeiten möchte - aus Sicherheitsgründen - also für mich überflüssig. Im Brief stand, man möge ihn gut verwahren, um später Geräte damit zu aktivieren.

Ich habe also die mobileTAN aktiviert und wollte die erste Zahlung tätigen - sperrt mir das System diese Funktion mit Hinweis auf  nicht aktivierte photoTAN!!!

Gute fünfzehn Minuten hing ich in der Warteschleife der Telefonhotline... mein Anliegen erklärt. Dort wurde mir gesagt, dass der Aktivierungsbrief nur zwei Wochen Gültigkeit hat. Das steht nicht im Brief. Ich dachte, ich könnte mir die Nutzung evtl. für einen langen Zeitraum vorbehalten (man weiß ja nie...). Ich habe diese Funktion herausnehmen lassen. Nun funktioniert alles.

Die vier Briefe sind geschreddert und weg.

"Ich habe fertig." - Ho finito.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Vom Versuch, das mütterliche Online-Banking zu aktivieren

Nächster Akt.

Heute Abend war nun Brief 2 von 2 zwecks Anmeldung in der Post.

Gleich mal eingeloggt, schließlich liegt mir hier eine Rechnung zur Bezahlung vor... wird mir das Konto angezeigt mit Kontostand +0,00 und null Umsätzen.

Nun kenne ich aber so in etwa den Kontostand und auch die Umsätze der letzen Wochen/Monate...

Hotline angerufen, das Mädel hat hin und her nachgefragt. Auskunft: Technische Störung. Ist seit einiger Zeit bekannt und sollte längst behoben sein. Abhilfe: Keine. Immer mal wieder versuchen. Ich würde inzwischen gerne mal Erfolgsmeldung machen...

Unglaublich, das alles.

Montag, 24. Oktober 2016

Der Remittendentisch

Der "Remittendentisch" wurde ja schon häufiger von mir genannt auf die Frage, warum ich gerade dieses Buch gelesne habe.

Dieser mysteriöse Tisch mit den "preisreduzierten Mängelexemplaren," deren einziger Mangel meist eine Markierung am unteren Buchschnitt oder eine Prägung auf der Rückseite ist, dann aber dafür sorgt, dass ein Buch (nein, Bücher! viele!) zu einem Bruchteil des Ladenpreises (wir haben für Bücher eine Preisbindung!) verkauft werden darf, stellt eine Verlockung dar:

Angesichts des "Schleuderpreises" ist die Kauf-Hemmschwelle deutlich herab gesetzt.

Ähnliches gilt für Buchversender wie arvelle.de - dazu gleich mehr.

Bei herabgesetzter Kauf-Hemmschwelle ist die Versuchung, ein Mal mehr zuzugreifen, auch Autoren und Themen in Erwägung zu ziehen, die sonst nicht meinem Beuteschema entsprechen, exponentiell.

Meistens mache ich Glücksgriffe, teilweise treffe ich eine bessere Wahl als im normalen Buchhandel. Vor allem (aber nicht nur) finde ich Kriminalromane von namhaften Autoren, von denen ich jetzt zum ersten Mal etwas lese. Den einen oder anderen Namen sollte ich mir merken.

Arvelle.de ist nochmal ein stärkerer Kaufanreiz: Ein virtueller Remittendentisch, der für mich - vielleicht suche ich auch besonders danach - vor allem Fantasy und verwandte Genres bereit hält. Ebenfalls zum Schleuderpreis kann man hier große Buchpakete erwerben... Verführung pur.

Schreibe ich hier also, mein Lesegrund sei "ein Griff vom Remittendentisch" gewesen, bedeutet das auf jeden Fall, dass hier etwas oder jemand Neuland für mich war.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Gelesen: Im Bann der Dämonin

Im Bann der Dämonin von Stephanie Chong
Amerikanisches Original "The Demoness Of Waking Dreams"
MIRA Taschenbuch, Harlequin Enterprises GmbH
ISBN 978-3-86278-730-2

Warum dieses Buch? Schon wieder hat der Tisch mit den Mängelexemplaren Schuld.

Klappentext:
"Der Excop Brendon Clarkson ist ein Engel auf geheimer himmlischer Mission: Er soll die gefährliche Dämonin Luciana Rossetti gefangen nehmen, während sie beim alljährlichen Erlöserfest in Venedig auf ihr nächstes Blutopfer lauert. Getarnt als Tourist, lockt Brendon die grünäugige Femme fatale in die Falle. Doch sie entfacht ein leidenschaftliches Verlangen in ihm, dem er nicht widerstehen kann. Und er erkennt in ihren Augen, dass sie für ihn genauso empfindet. Aber den Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis kann nur einer von ihnen gewinnen …"

Die Geschichte spielt überwiegend in Venedig, was der Erzählung eine dichte Atmosphäre verleiht. Sie beginnt damit, dass Luciana in der Erlöserkirche gerade dabei ist, sich ihr alljährliches Opfer auszusuchen, als Ihr Blick auf Brandon fällt, den eine Aura von Macht umgibt.

Luciana braucht ihr jährliches Opfer, um ihr unsterbliches Dämonendasein in der Villa Rossetti leben zu können, es ist ihr Preis, den sie für ihre Freiheit zu zahlen hat. Die Freiheit, Böses zu tun, Gift zu mischen, zu morden.

Für Männer ist sie die fleischgewordene Verführung schlechthin, und auch Brandon scheint ihr erliegen zu wollen.

Brandon ist ein mächtiger Schutzengel mit dem Auftrag, Luciana festzusetzen und mitzunehmen zur "Kompanie der Engel."

Dabei kommt ihm nicht nur ein anderer mächtiger Dämon in die Quere, seine Engel-Supervisorin Arielle, seine eigenen ständig wiederkehrenden Träume vom Moment seines irdischen Todes - sondern auch die besondere Anziehungskraft, die zwischen Luciana und ihm besteht, sie ihn in seinen Träumen heimsucht und zu verführen trachtet.

Seit über zweihundertfünfzig Jahren bewegte sie sich mit einzigartiger Finesse durch diese Stadt. Sie glitt durch die Straßen wie ein Schatten und besorgte sich, was sie brauchte, kostete jede ihrer Taten im Schutz der Dunkelheit aus. Sie hatte sich aus der Hölle befreit und ihren Haushalt neu gegründet.
Diesen Haushalt hatte sie mit der Würde geführt, die ihrem nobeln Namen angemessen war.

Niemals zaudernd, niemals zögernd, niemals bedauernd.
Allerdngs hatte sich mit dem Auftauchen dieses verdammten Eindringlings von Engel alles geändert.
Luciana verabscheute Veränderung. Sie musste etwas gegen diesen Engel unternehmen.
Und zwar schnell, denn ihr lief die Zeit davon.
"Irgendwann musst du auch mal schlafen," murmelte sie und spähte aus dem Fenster hinaus in die Dunkelheit, wohl wissend, dass er da draußen war. "Und wenn du schläfst werde ich da sein."

Es ist das erste Mal, dass ich ein Engel-und-Dämonen-Buch gelesen habe. Es ist sehr gut, einfühlsam und spannend geschrieben, tatsächlich ließ es sich kaum aus der Hand legen. Gestört haben mich die ein wenig zu ausführlich beschriebenen Sexszenen, wenngleich sie unbedingt zur Handlung gehörten.

Ein Buch über den Kampf zwischen Gut und Böse, Liebe, Verlust und Hoffnung mit offenem Ende.

Insgesamt habe ich es recht gern gelesen.


Freitag, 21. Oktober 2016

Vielleicht?

Online-Banking Freischaltung bei der Commerzbank.

Vielleicht klappt es ja jetzt?

Die Kontonummer meiner Mutter ist sehr alt - aus den frühen 60er Jahren... und muss aus Gründen der Kompatibilität mit Nullen aufgefüllt werden. Das müsste der Grund sein, warum das alles nicht funktionierte.... Teilweise wurden die Nullen vor die Nummer gesetzt (falsche IBAN - aber alle Überweisungen gingen problemlos raus!!!), dabei gehören sie drangehängt...

Nochmal neue Formulare unterschrieben abgeliefert, mal sehen, wie es jetzt weitergeht!

Garten & Wespen

Anscheinend oder scheinbar (man beachte den feinen Unterschied!) muss man dem Hausmeister gelegentlich mal auf die Füße treten (?).

Gestern neue Mail geschickt und heute früh Antwort plus zwei Stunden später Anruf  bekommen... der Gärtner ist aktiviert, man hat sich meine Terrasse gemeinsam angeschaut, die Hecke wird gepflanzt. Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass eine Hecke ja auch ein Windbrecher ist (bisher war meine Terrasse ja sehr schön windgeschützt gewesen... jetzt, so kahl und leer, nicht mehr). Soll also demnächst passieren, Auftrag an die Gartenbaufirma soll raus sein. (Und der seltsame Nachbar zur Linken, der mich nur knapp grüßt, bekommt seine Trennwand auf der Terrasse... Ich habe, ohne je mit ihm gesprochen zu haben, das Gefühl, dass er sich nicht wohl fühlt ohne "Sichtschutz" aus meiner Richtung.)

Wespen... unklar. Ob das nicht nur passiert sei, weil mein Licht................blafasel.
Nein, die Tierchen kommen auch rein, wenn ich früh um halb fünf mein Fenster öffne - ohne Licht. Die Schädlingsbekämpfungsfirma wurde - sagte der HW - nochmal angesprochen. Immerhin habe ich die Telefonnummer bekommen.

Es ist ja auch im Interesse der Genossenschaft, dass ich mein Schlafzimmer richtig lüften kann ...

Gestern früh eine Nachbarin getroffen, die mit mir S-Bahn gefahren ist,  die offenbar auch ein Wespenproblem hat (was dem HW nicht bekannt war).

Es bleibt interessant.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Italienische Gewürze

... abgefüllt für meine Mutter.


Ich versorge ja mit Begeisterung meine gesamte Familie damit... meine Vorräte angesehen und beschlossen, dass ich SPÄTESTENS 2017 nach Rom fliegen muss... Diese Gewürze sind nur echt vom "mercato di campo de' fiori"...

Beantragung des Online-Banking

... nächster Akt:

Die Kontonummer meiner Mutter ist sehr alt, datiert aus der Zeit, in der mein Vater erstmalig zur Eröffnung eines Gehaltskontos aufgefordert wurde, weil sein Arbeitgeber die Lohntüten abschaffte - ich denke, das muss Mitte/Ende der 60er Jahre gewesen sein.

Die Nummer ist also kurz und bankintern angeblich ungültig (obwohl auf diesem Konto regelmäßige Bewegungen stattfinden). Sogar die Umschlüsselung zur IBAN war fehlerhaft, weil bei der IBAN automatisch Nullen VOR die Nummer gesetzt wurden - anstatt hintendran. So die Erklärung. Keine Ahnung, ob ich das glauben soll.

Nun ist die selbe Nummer mit veränderter Nullen-Ergänzung genommen worden, um die Formulare neu zu erstellen, welche wir nun wieder zu unterschreiben haben. Bekomme ich morgen die Unterschrift meiner Mutter, stehe ich Donnerstag wieder bei der Bank.

Die Entschuldigungen sind professionell (mache ich in meinem Job selber so, etwas Anderes bleibt einem Angestellten kaum übrig), und ich bin dem freundlichen und bemühten Mitarbeiter nicht böse. Aber sauer auf das C-Bank-System. Diese Nummerngeschichte hätte ein anständiges Computerprogramm längst reklamieren müssen.

Es bleibt zumindest interessant.

Mithin dauert das bisher erfolglose Prozedere jetzt fünf Wochen.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Was, verdammt noch mal, läuft falsch in unserem Schulsystem?

Durch Zufall bin ich eben auf einen interessanten und nachdenklich machenden Text gestoßen, den ich einfach nur mal hier festtackern möchte.

Einiges erinnert mich... anderes, so hoffe ich, wird die Tochterfamilie besser machen als geschildert... fünf Jahre noch, dann geht es los. Puh.

Wespen

Immer, wenn ich mein Schlafzimmerfenster nachts oder frühmorgens auf "Kipp" öffne, scheinen ganze Wespenfamilien hier einzuziehen. Mache ich nämlich danach das Licht an, kurven sie um die Lampe... grusel.... aber nicht nur zwei oder drei...........

Da bleibt mir völlig panisch nur mein Staubsauger - morgens um fünf. Vermutlich freut sich darüber mein Nachbar über mir? Vielleicht habe ich ein Wespennest in der Hecke unter dem Fenster?

Immer noch kein Online-Banking für die alte Dame

Erinnert sich noch jemand an mein geschildertes Problem, die Zugangsdaten für das Online-Banking des Kontos meiner Mutter zu bekommen?

Außer vielen Versprechungen des Bearbeiters, der sinnigerweise derzeit offenbar im Urlaub ist, ist nichts weiter passiert.

Neue Mail an seine Kollegin ist eben raus. Das Theater dauert jetzt schon vier Wochen!

Jetzt gebe ich denen noch den Rest dieser Woche Zeit, dann stehe ich wieder dort am Tresen..

Update am nächsten Vormittag, zwei Mails und ein Telefonat später:

"...ich habe noch einmal mit unserer Hotline telefoniert. Der Fehler liegt daran, dass das Online Banking an eine Kontonummer angeknüpft ist, die nicht mehr im Bestand ist. Ich habe Ihnen einen neuen Antrag mit der aktuellen Kontonummer (Nummer ergänzt mit drei Zahlen vor einem / und ein paar Nullen nach der Nummer) vorbereitet, bitte senden Sie den Antrag erneut von Ihrer Mutter und Ihnen unterschrieben zurück. Dann sollte es nun endlich mit den Zugangsdaten funktionieren. Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten."

Was heißt überhaupt "nicht mehr im Bestand?" Diese Nummer existiert seit mindestens 1970 und das Konto wird dauerhaft aktiv genutzt. Muss ich das verstehen???

Dienstag, 11. Oktober 2016

Infusion

Wenn die erste Assistentin mit der vernarbten Armbeuge nicht klar kommt und sich so versticht, dass die Infusion ins Gewebe laufen möchte... (sie war einige Jahre lang meine bevorzugte "Stechtante" - scheint wohl bei mir aus der Übung zu sein)... und die Kollegin, die neulich noch Azubine war, holt...

Wir haben zu zweit meine Arme abgesucht nach Alternativen... (eine Vene am anderen Arm hält nichts aus und ist in der Vergangenheit einfach geplatzt, die zweite liegt sehr tief und ist nicht zu sehen, nur zu fühlen... hat sich heute aber total versteckt)... schließlich musste der Unterarm herhalten.

Dann lief die Infusion auch ganz gut, aber meine Psyche hat sich mit der Situation nicht wohl gefühlt... Schließlich musste ich überirdisch lange auf meine S-Bahn warten und bin spät nach Hause gekommen.

Bevor ich mir mein Essen heiß mache, habe ich (verboten...!) zwei Kleinkindeiswaffelchen gegessen - irgendwas in mir brauchte ein Trösterchen

Was, wenn die bevorzugte Vene nicht will oder die MTA falsch sticht und die Infusion neu gesetzt werden muss?

Unterarme, Handgelenke, Hände? (Handgelenke und Hände tun wiederlich weh und bekommen große blaue Flecken, die nach zwei Wochen noch nicht weg sind...)

Fragen, die sich alle paar Monate mal stellen...