Seit Dienstag gibt es Berichte in den Medien über eine Veröffentlichung, ein sog. "Positionspapier", welches von 103 Lungenärzten unterzeichnet worden sein soll.
Diverse Kurzinterviews u.a. mit Herrn Professor Köhler, Lungenfacharzt im Ruhestand, wurden geführt, heute Abend gibt es eine Gesprächsrunde mit Anne Will um 21:45 Uhr. Weitere Gäste sind mir noch nicht bekannt.
Der Spiegel hat einen guten Artikel online gestellt, der meinen Eindruck, es gehe hier weniger um Gesundheits(vor)sorge für die Bevölkerung sondern um Politik, verstärkt.
Außerdem kratzt es mich, dass ausgerechnet Herr Prof. K. hier federführend erscheint. Es ist genau jener Professor, der vor einiger Zeit für Aufruhr unter uns Alpha-1-Patienten sowie behandelnden Fachärzten sorgte, da er im Deutschen Ärzteblatt eine Stellungnahme gegen die Substitution des AAT veröffentlicht und diese als nutzlos und Geldverschwendung deklariert hat.
(Die meisten von uns "Alphas" und behandelnden Ärzten führen einen relativ stabilen Verlauf der Erkrankung auf die Substitutionstherapie mit Prolastin®/Respreeza® zurück.)
Zurück zum Thema: Herr Professor möchte also sagen, dass weder Stickoxide noch Feinstaub in nennenswerter Menge auf uns losgelassen werden, so dass diese auch für Lungenkranke nicht schädlich sind? Man daher gerne weitermachen kann mit den Dieselautos?
Zwei Seiten Behauptungen, kein einziger Beleg. Nochmal Spiegel online.
Sonntag, 27. Januar 2019
Freitag, 25. Januar 2019
A.
Manchmal setzt sich innerlich etwas, von jetzt auf gleich, und alles das, was mal ärgerlich, frustrierend, verletzend oder enttäuschend gewesen sein mag, ist einfach weg!
Als ich vergangene Woche bei meiner Mutter anrief und A. (die zu Besuch war) den Hörer abnahm, erwischte mich ihre Stimme... so nett, vertraut und warm.
Später am Abend schrieb ich ihr, ob wir uns treffen wollten...
Das klappte dann heute nicht wie geplant - meine S-Bahn hatte einen Totalausfall, und es blieb mir nur die Frage: Verschieben oder bei mir? (Sie fährt ja Auto.)
Also bei mir. Mit Pizza vom Bestellservice und Rotwein aus meinem Vorrat.
Ein freundlicher und wirklich schöner Abend. Manches braucht einfach ein wenig Zeit, bevor alles gut wird.
Und aufs Bauchgefühl zu hören ist etwas, das bei mir gut funktioniert.
Als ich vergangene Woche bei meiner Mutter anrief und A. (die zu Besuch war) den Hörer abnahm, erwischte mich ihre Stimme... so nett, vertraut und warm.
Später am Abend schrieb ich ihr, ob wir uns treffen wollten...
Das klappte dann heute nicht wie geplant - meine S-Bahn hatte einen Totalausfall, und es blieb mir nur die Frage: Verschieben oder bei mir? (Sie fährt ja Auto.)
Also bei mir. Mit Pizza vom Bestellservice und Rotwein aus meinem Vorrat.
Ein freundlicher und wirklich schöner Abend. Manches braucht einfach ein wenig Zeit, bevor alles gut wird.
Und aufs Bauchgefühl zu hören ist etwas, das bei mir gut funktioniert.
Mittwoch, 23. Januar 2019
Normal
Normal oder nicht normal, das ist hier die Frage.
Mein "Normal" ist nicht Euer "Normal", so viel vorweg.
Eigentlich ist mir auf meinen Standardwegen immer bewusst, was anstrengungs- und atmungstechnisch für mich (noch) als normal anzusehen ist, das schwankt durchaus von Tag zu Tag und überrascht mich manchmal auch total. Tagesform- und wetterabhängig reagiert meine Lunge auch noch unterschiedlich.
Bin ich aber krank - bei "ganz doll krank" geht gar nichts mehr, da muss ich mich nix fragen - dann fange ich an, mich zu beobachten... Nein, mit Hypochondrie hat das nichts zu tun. Mein Doc nennt es "eine gute Selbstwahrnehmung haben" und verlässt sich auf meine Aussagen.
Gerade liegt so ein Standardweg hinter mir.
Draußen ist es knackig kalt, minus vier Grad, dafür aber trocken.
Gute Voraussetzungen für mich.
Trockene Kälte kann ich gut ab.
Aber instinktiv versuche ich, wie wohl jeder Mensch, der Kälte irgendwie davonzulaufen. (Man ist ja nicht in jeder Minute vernunftgesteuert.)
Das ist dann wieder Überanstrengung und zwingt mich zu Verschnaufpausen.
Dann frage ich mich, ob es mir doch noch zu schlecht geht?
Insgesamt habe ich diesen Weg ganz gut hinbekommen, trotzdem war ich dann, unter Dach und Fach, erstmal total fertig. Hmja. Immerhin war ich an der frischen Luft. Habe nichts geschleppt, nur einen Weg zur Post und zur Apotheke gemacht, einmal durch Kik (böse!) und Budni (gut!) geschlendert, ohne große Einkäufe.
Heute Vormittag... wenn ich zuhause bin, sehe ich ganz dekadent fern, zwischen halb elf und zwölf laufen Vorabendkrimiwiederholungen... da packte es mich:
Böse, böse. Cortison-induzierter Heißhunger. Ich nenne es "Fress-Flash".
(Wäre das nun nötig gewesen?)
Da lebe ich seit Jahren auf Geheiß meiner Ärztin annähernd zuckerfrei - und jetzt das! Das ist doch nicht normal? (Um den Dreh zum Thema wieder zu finden.)
Ich werde es mir verzeihen und nachher Ofengemüse machen, zuckerfrei und total gesund.
Mein "Normal" ist nicht Euer "Normal", so viel vorweg.
Eigentlich ist mir auf meinen Standardwegen immer bewusst, was anstrengungs- und atmungstechnisch für mich (noch) als normal anzusehen ist, das schwankt durchaus von Tag zu Tag und überrascht mich manchmal auch total. Tagesform- und wetterabhängig reagiert meine Lunge auch noch unterschiedlich.
Bin ich aber krank - bei "ganz doll krank" geht gar nichts mehr, da muss ich mich nix fragen - dann fange ich an, mich zu beobachten... Nein, mit Hypochondrie hat das nichts zu tun. Mein Doc nennt es "eine gute Selbstwahrnehmung haben" und verlässt sich auf meine Aussagen.
Gerade liegt so ein Standardweg hinter mir.
Draußen ist es knackig kalt, minus vier Grad, dafür aber trocken.
Gute Voraussetzungen für mich.
Trockene Kälte kann ich gut ab.
Aber instinktiv versuche ich, wie wohl jeder Mensch, der Kälte irgendwie davonzulaufen. (Man ist ja nicht in jeder Minute vernunftgesteuert.)
Das ist dann wieder Überanstrengung und zwingt mich zu Verschnaufpausen.
Dann frage ich mich, ob es mir doch noch zu schlecht geht?
Insgesamt habe ich diesen Weg ganz gut hinbekommen, trotzdem war ich dann, unter Dach und Fach, erstmal total fertig. Hmja. Immerhin war ich an der frischen Luft. Habe nichts geschleppt, nur einen Weg zur Post und zur Apotheke gemacht, einmal durch Kik (böse!) und Budni (gut!) geschlendert, ohne große Einkäufe.
Heute Vormittag... wenn ich zuhause bin, sehe ich ganz dekadent fern, zwischen halb elf und zwölf laufen Vorabendkrimiwiederholungen... da packte es mich:
Böse, böse. Cortison-induzierter Heißhunger. Ich nenne es "Fress-Flash".
(Wäre das nun nötig gewesen?)
Da lebe ich seit Jahren auf Geheiß meiner Ärztin annähernd zuckerfrei - und jetzt das! Das ist doch nicht normal? (Um den Dreh zum Thema wieder zu finden.)
Ich werde es mir verzeihen und nachher Ofengemüse machen, zuckerfrei und total gesund.
Dienstag, 22. Januar 2019
Gelesen: Sterbensschön
Sterbensschön - Chelsea Cain (Thriller)
Amerikanisches Original "Kill You Twice"
blanvalet/Random House
ISBN 978-3-442-38157-7
Warum dieses Buch? ... vom Tisch mit Mängelexemplaren - kann auch mal ein Griff ins ... sein. Für mich zumindest.
Klappentext:
"Seine letzte Begegnung mit der schönen Serienkillerin Gretchen Lowell hat tiefe Wunden bei Detective Archie Sheridan hinterlassen. Um sich abzulenken, stürzt er sich deshalb mit Feuereifer in seinen neuesten Fall: Ein Erhängter wurde im Park gefunden, geknebelt, gehäutet und an den Handgelenken gefesselt. Da erreicht Archie eine Nachricht, die ihn fast aus der Bahn wirft: Gretchen behauptet, Informationen zu diesem entsetzlichen Verbrechen zu haben. Spielt sie erneut ein grausames Spiel mit ihm? Oder gibt es ein Geheimnis aus Gretchens Vergangenheit, für das ein skrupelloser Mörder töten würde?" (geklaut von Amazon...)
Ich habe es im Dezember gelesen und muss mich erstmal kurz wieder reinfinden...
Buch Nummer X aus einer Reihe, was sich mir schnell erschloss, viele Rücksprünge auf traumatische Erlebnisse von Detective Archie Sheridan lassen darauf schließen.
Nein, das wird keine meiner normalen Buchbesprechungen - ich mochte das Buch nicht, zu viel Brutalität und zu viele Rückblenden, ja ich konnte hineinkommen, aber nein, es war einfach nicht "meines." Sorry, mehr gibt es nicht von mir dazu.
Amerikanisches Original "Kill You Twice"
blanvalet/Random House
ISBN 978-3-442-38157-7
Warum dieses Buch? ... vom Tisch mit Mängelexemplaren - kann auch mal ein Griff ins ... sein. Für mich zumindest.
Klappentext:
"Seine letzte Begegnung mit der schönen Serienkillerin Gretchen Lowell hat tiefe Wunden bei Detective Archie Sheridan hinterlassen. Um sich abzulenken, stürzt er sich deshalb mit Feuereifer in seinen neuesten Fall: Ein Erhängter wurde im Park gefunden, geknebelt, gehäutet und an den Handgelenken gefesselt. Da erreicht Archie eine Nachricht, die ihn fast aus der Bahn wirft: Gretchen behauptet, Informationen zu diesem entsetzlichen Verbrechen zu haben. Spielt sie erneut ein grausames Spiel mit ihm? Oder gibt es ein Geheimnis aus Gretchens Vergangenheit, für das ein skrupelloser Mörder töten würde?" (geklaut von Amazon...)
Ich habe es im Dezember gelesen und muss mich erstmal kurz wieder reinfinden...
Buch Nummer X aus einer Reihe, was sich mir schnell erschloss, viele Rücksprünge auf traumatische Erlebnisse von Detective Archie Sheridan lassen darauf schließen.
Nein, das wird keine meiner normalen Buchbesprechungen - ich mochte das Buch nicht, zu viel Brutalität und zu viele Rückblenden, ja ich konnte hineinkommen, aber nein, es war einfach nicht "meines." Sorry, mehr gibt es nicht von mir dazu.
Flutter
Ein Flutter soll mein neuer Freund werden.
Heute beim Doc gewesen und vom SA-Vorfall berichtet, ich habe ja offenbar ein Problem mit festsitzendem Bronchialschleim. (Sorry, dass das ein nicht so appetitliches Thema ist.) Von Schleimlöser-Medikamenten hält er nichts, da man davon eine Menge (!) nehmen muss, damit sie überhaupt wirken... Das weiß kaum jemand: von ACC 600 müsste man drei Stück täglich nehmen, damit eine Wirkung einsetzt... geschmacklich dann durchaus fragwürdig.
Der Flutter lässt bei Benutzung rein mechanisch den Brustkorb vibrieren, so dass sich festsitzender Schleim löst und abgehustet werden kann. Heute Abend erste Testläufe gemacht. Schaun wir mal.
Weiteres I: AU noch eine Woche.
Weiteres II: Meine Nachfolgerin beißt sich tapfer durch.
Heute beim Doc gewesen und vom SA-Vorfall berichtet, ich habe ja offenbar ein Problem mit festsitzendem Bronchialschleim. (Sorry, dass das ein nicht so appetitliches Thema ist.) Von Schleimlöser-Medikamenten hält er nichts, da man davon eine Menge (!) nehmen muss, damit sie überhaupt wirken... Das weiß kaum jemand: von ACC 600 müsste man drei Stück täglich nehmen, damit eine Wirkung einsetzt... geschmacklich dann durchaus fragwürdig.
Der Flutter lässt bei Benutzung rein mechanisch den Brustkorb vibrieren, so dass sich festsitzender Schleim löst und abgehustet werden kann. Heute Abend erste Testläufe gemacht. Schaun wir mal.
Weiteres I: AU noch eine Woche.
Weiteres II: Meine Nachfolgerin beißt sich tapfer durch.
Meine Gesundheit
... hat gestern eine leichte Besserung erfahren.
Nach diesem fürwahr erschreckenden Erlebnis mit nachhaltig sehr eingeschränkter Atemfunktion am vergangenen Sonnabend hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass es mir schon zwei Tage später so viel besser gehen könnte!
Ich habe mein Prednisolon gestern reduziert - folgenlos - und bin heute früh nochmal eine weitere Stufe runtergegangen. Ich muss unbedingt weg von dem Zeug! Immer noch habe ich gelegentliche heftige Hustenattacken, und belastbar bin ich auch nicht - bzw. noch weniger als sonst. Aber insgesamt besteht Hoffnung, dass es doch noch ein klein wenig wieder aufwärts gehen könnte.
Also kein Grund für anhaltenden Trübsinn. Mal sehen, was der Doc nachher meint.
Nach diesem fürwahr erschreckenden Erlebnis mit nachhaltig sehr eingeschränkter Atemfunktion am vergangenen Sonnabend hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass es mir schon zwei Tage später so viel besser gehen könnte!
Ich habe mein Prednisolon gestern reduziert - folgenlos - und bin heute früh nochmal eine weitere Stufe runtergegangen. Ich muss unbedingt weg von dem Zeug! Immer noch habe ich gelegentliche heftige Hustenattacken, und belastbar bin ich auch nicht - bzw. noch weniger als sonst. Aber insgesamt besteht Hoffnung, dass es doch noch ein klein wenig wieder aufwärts gehen könnte.
Also kein Grund für anhaltenden Trübsinn. Mal sehen, was der Doc nachher meint.
Was man ins Internet schreibt
Ich wühle mich weiterhin genussvoll durch das von mir neu entdeckte Blog und stoße gerade auf einen interessanten Text, den ich hier explizit verlinken mag:
Privat und persönlich, Überlegungen zu Inhalten, die "man" ins Internet schreibt oder nicht.
Mit so wohlüberlegten Texten kann ich hier nicht dienen, bin allerdings in der Vergangenheit IRL öfter angestaunt worden wie ein exotisches Tier, wenn ich erzählt habe, dass ich ein Blog habe. Ja, ja, es scheint zeitweise verwaist (Facebook und irgendwie immer zu wenig Freizeit geschuldet), ist mir aber weiterhin wichtig. Das erkennt man daran, dass ich es immer dann mehr füttere, wenn ich krank zuhause bin.
Und mit dem Erzählen aus meinem Leben mache ich noch längst nicht "mein Leben öffentlich", wie mir gelegentlich vorgeworfen wurde. Mein Leben umfasst nämlich noch mehr...
Privat und persönlich, Überlegungen zu Inhalten, die "man" ins Internet schreibt oder nicht.
Mit so wohlüberlegten Texten kann ich hier nicht dienen, bin allerdings in der Vergangenheit IRL öfter angestaunt worden wie ein exotisches Tier, wenn ich erzählt habe, dass ich ein Blog habe. Ja, ja, es scheint zeitweise verwaist (Facebook und irgendwie immer zu wenig Freizeit geschuldet), ist mir aber weiterhin wichtig. Das erkennt man daran, dass ich es immer dann mehr füttere, wenn ich krank zuhause bin.
Und mit dem Erzählen aus meinem Leben mache ich noch längst nicht "mein Leben öffentlich", wie mir gelegentlich vorgeworfen wurde. Mein Leben umfasst nämlich noch mehr...
Sonntag, 20. Januar 2019
Blogs
Seitdem meine Internetzeit von Facebook dominiert wird, kommen die ganz normalen klassischen Blogs viel zu kurz bei mir. Heute einfach mal auf meiner Linkliste gestöbert und via Frau Nessy (die ich auch allzulange vernachlässigt habe) auf ein für mich neues Tagebuchblog gestoßen, auf dem ich heute schon lesend viel Zeit verbracht habe.
Endlich mal wieder... oder so. Jedenfalls habe ich es in meine Blog-Linkliste eingeklinkt, um zumindest von Fall zu Fall mal stöbern zu können.
Wieder etwas, das ich ja "als Rentnerin" mehr machen könnte. Irgendwie sagt mir im Moment jeder, dass ich bald Zeit hätte für dies und das... Ich sehe die Zeit schon wegrennen vor meinen tausend Vorhaben. Nicht alle sind hier bekannt, aber wer mich kennt, kann sich einige denken.
Endlich mal wieder... oder so. Jedenfalls habe ich es in meine Blog-Linkliste eingeklinkt, um zumindest von Fall zu Fall mal stöbern zu können.
Wieder etwas, das ich ja "als Rentnerin" mehr machen könnte. Irgendwie sagt mir im Moment jeder, dass ich bald Zeit hätte für dies und das... Ich sehe die Zeit schon wegrennen vor meinen tausend Vorhaben. Nicht alle sind hier bekannt, aber wer mich kennt, kann sich einige denken.
Samstag, 19. Januar 2019
Luftlos
Es dauerte heute Morgen lange, bis ich
mich einigermaßen stabil fühlte, deshalb auch erst spät unter die Dusche
ging.
Da - ich dusche immer so heiß es geht - versuchte sich dann wohl etwas in meinen Bronchien zu lösen, was in einer Hustenattacke endete, die erstens komplett nutzlos war, zweitens mir sogar die Kraft nahm, aus der Wanne zu steigen.
Da - ich dusche immer so heiß es geht - versuchte sich dann wohl etwas in meinen Bronchien zu lösen, was in einer Hustenattacke endete, die erstens komplett nutzlos war, zweitens mir sogar die Kraft nahm, aus der Wanne zu steigen.
Irgendwann raus und mich mit meinem Handtuch behängt, ich hustete so, dass mir das Hören und Sehen verging. 🙉🙈
Nach zwanzig Minuten, frierend, nur mit Handtuch etc. konnte ich mich dann vom Badewannenrand aufraffen, meine Wäsche, Brille, Handy greifen und den Raum wechseln - in die Nähe von Pulsoximeter, Berodual und Wasserflasche. Mit einem Wert von 54 %. So leicht stirbt es sich eben doch nicht. 💀
Es dauerte noch über eine halbe Stunde, bis es mir besser ging und ich mich endlich anziehen konnte, dann nochmal zwanzig Minuten Erholung, bis ich meine Haare trocknen, Zähne putzen etc. schaffte.
Und nun sitze ich hier erstmal bei Ingwer-Zitronen-Honig-Tee und mache mir Gedanken, wie ich bei einer evtl. künftigen Attacke zu einer schnelleren Schleimlösung komme, damit es gar nicht erst so heftig wird.
Nach zwanzig Minuten, frierend, nur mit Handtuch etc. konnte ich mich dann vom Badewannenrand aufraffen, meine Wäsche, Brille, Handy greifen und den Raum wechseln - in die Nähe von Pulsoximeter, Berodual und Wasserflasche. Mit einem Wert von 54 %. So leicht stirbt es sich eben doch nicht. 💀
Es dauerte noch über eine halbe Stunde, bis es mir besser ging und ich mich endlich anziehen konnte, dann nochmal zwanzig Minuten Erholung, bis ich meine Haare trocknen, Zähne putzen etc. schaffte.
Und nun sitze ich hier erstmal bei Ingwer-Zitronen-Honig-Tee und mache mir Gedanken, wie ich bei einer evtl. künftigen Attacke zu einer schnelleren Schleimlösung komme, damit es gar nicht erst so heftig wird.
Dienstag, 15. Januar 2019
Krank
Nachdem ich vom 26. November an AU war und mit dem Zähneknirschen meines Docs am Tag nach Weihnachten schwächelnd im Büro meinen Job wieder angetreten bin, hat es mich jetzt wieder erwischt.
Vor Weihnachten sagte Dr. T., er würde mich lieber noch vier Wochen krank schreiben, denn so wäre ich ein Kandidat sofort für den nächsten Infekt.
Es soll keiner behaupten, mein Doc hätte nicht Recht gehabt... Am Sonntag verließ mich meine Atmung. Es war Familiengeburtstagsnachfeierkaffeetrinken angesagt, und schon auf dem Weg von meiner Wohnung zur S-Bahn bekam ich kaum noch Luft. Auf dem Bahnsteig mein Notfall-Cortison genommen, ohne Wirkung bis zum Abend!
Gestern und heute ins Büro geschleppt. Die Fußwege sind sehr anstrengend. Ich huste und schniefe außerdem ohne Ende. Das war am Sonntag noch nicht abzusehen. Manchmal kommt erst der niedrige SpO2, bevor später andere Symptome sich bemerkbar machen. Ich hoffe, ich habe aus meiner Familie niemanden angesteckt!!!
Heute zum Infusionstermin und gleich um ein Gespräch mit Dr. T. gebeten. Das übliche Programm durchgezogen: Lungenfunktionsprüfung mit DCO, BGA, Arztgespräch mit Abhorchen. AU für eine Woche ab heute.
Dr. T. war heute ausgesprochen entspannt und kommunikativ, und ich habe gleich heute Abend eine entsprechende Internet-Recherche durchgeführt. Studie, neue Medikamente und so... Außerdem von ihm die Frage, was ich denke, warum ich derzeit so sehr anfällig scheine. Meine Meinung: Ich bin einfach "durch", vollkommen erschöpft, ausgepowert. Unsere Hoffnung: Es wird besser werden, wenn ich nicht mehr arbeite.
Der letzte Arbeitstag meines Lebens wird der 14. März sein, zwei Monate also noch... seltsame Vorstellung nach so vielen Jahren, aber ich freue mich auch darauf!
Vor Weihnachten sagte Dr. T., er würde mich lieber noch vier Wochen krank schreiben, denn so wäre ich ein Kandidat sofort für den nächsten Infekt.
Es soll keiner behaupten, mein Doc hätte nicht Recht gehabt... Am Sonntag verließ mich meine Atmung. Es war Familiengeburtstagsnachfeierkaffeetrinken angesagt, und schon auf dem Weg von meiner Wohnung zur S-Bahn bekam ich kaum noch Luft. Auf dem Bahnsteig mein Notfall-Cortison genommen, ohne Wirkung bis zum Abend!
Gestern und heute ins Büro geschleppt. Die Fußwege sind sehr anstrengend. Ich huste und schniefe außerdem ohne Ende. Das war am Sonntag noch nicht abzusehen. Manchmal kommt erst der niedrige SpO2, bevor später andere Symptome sich bemerkbar machen. Ich hoffe, ich habe aus meiner Familie niemanden angesteckt!!!
Heute zum Infusionstermin und gleich um ein Gespräch mit Dr. T. gebeten. Das übliche Programm durchgezogen: Lungenfunktionsprüfung mit DCO, BGA, Arztgespräch mit Abhorchen. AU für eine Woche ab heute.
Dr. T. war heute ausgesprochen entspannt und kommunikativ, und ich habe gleich heute Abend eine entsprechende Internet-Recherche durchgeführt. Studie, neue Medikamente und so... Außerdem von ihm die Frage, was ich denke, warum ich derzeit so sehr anfällig scheine. Meine Meinung: Ich bin einfach "durch", vollkommen erschöpft, ausgepowert. Unsere Hoffnung: Es wird besser werden, wenn ich nicht mehr arbeite.
Der letzte Arbeitstag meines Lebens wird der 14. März sein, zwei Monate also noch... seltsame Vorstellung nach so vielen Jahren, aber ich freue mich auch darauf!
Samstag, 5. Januar 2019
Januar 2019
Ich wünsche Euch ein gutes und gesundes neues Jahr, ganz so, wie Ihr es Euch erhofft...!
Mein Start ist schwierig.
Die (Nicht-)Gesundheit ist so lala... fast normal, wetterbedingt (trockene kalt Luft oder etwas wärmer und sehr feucht - heute -) schwankend, aber immerhin nicht total schlecht, also habe ich den Infekt jetzt hoffentlich überstanden...
Einem Monteurskollegen habe ich gesagt, ich würde ihn dann vermissen... er guckte so bedröppelt, als würde er gleich zu weinen beginnen... es gibt einige Menschen, die ich vermissen werde, wenn ich dann in den Ruhestand wechseln werde. Normal, oder?
Mein Start ist schwierig.
Die (Nicht-)Gesundheit ist so lala... fast normal, wetterbedingt (trockene kalt Luft oder etwas wärmer und sehr feucht - heute -) schwankend, aber immerhin nicht total schlecht, also habe ich den Infekt jetzt hoffentlich überstanden...
Einem Monteurskollegen habe ich gesagt, ich würde ihn dann vermissen... er guckte so bedröppelt, als würde er gleich zu weinen beginnen... es gibt einige Menschen, die ich vermissen werde, wenn ich dann in den Ruhestand wechseln werde. Normal, oder?
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