Ein Kind Afrikas von Ilona Maria Hilliges (Roman)
Weltbild Verlag
ISBN 978-3-8289-9626-7
Warum dieses Buch? Es ist die Fortsetzung von "Sterne über Afrika", ich wollte unbedingt die Geschichte von Amelie von Freyer weiter verfolgen.
Klappentext:
"«Bibi dactari, du willst stärker sein als der Tod.» So kommentiert Amelies schwarze «Mamma» ihr Vorhaben, ein modernes Krankenhaus für Eingeborene in der Wildnis der Usambara-Berge zu errichten. Doch die junge Ärztin setzt sich über alle Vorbehalte hinweg.
Sie ist Mitte des Jahres 1907 auf die Familienfarm Salama zurückgekehrt, um inneren Frieden zu finden, denn hinter ihr liegt eine anstrengende Expedition durch die Kolonie Deutsch-Ostafrika. Aber die Situation auf Salama ist angespannt: Ihr Bruder Hanns hat mit der Tochter des Vorarbeiters eine kleine Tochter. Amelie hat die dunkelhäutige Lotte in ihr Herz geschlossen.
Ganz im Gegensatz zu Professor Freyer, für den seine Enkelin ein «Bastard» ist. Er will seinen Erstgeborenen Hanns enterben. Amelie stellt sich das erste Mal in ihrem Leben gegen ihren Vater. Und macht eine erschreckende Entdeckung: Die kleine Lotte ist einem geheimen Schlangenkult geweiht - mit Wissen von Hanns. Endlich trifft Amelies Verlobter Gustav ein, von dem sie sich Unterstützung erhofft. Doch der Stabsoffizier eröffnet ihr, dass er von Deutsch-Ostafrika zurück ins heimische Berlin versetzt werden soll. Die Ereignisse auf Salama spitzen sich dramatisch zu..."
Auch mit dem zweiten Teil der Geschichte ist der Autorin ein spannender Roman gelungen, der den Zusammenprall zweier Kulturen und auch die Emanzipation der Frauen in der Frühzeit des zwanzigsten Jahrhunderts beschreibt. Ein Abenteuer zwischen Ostafrika mit seinen traditionellen Gebräuchen und Berlin, das vom Patriarchat bestimmt wird.
Sehr gern innerhalb eines Tages durchgelesen.












