Dienstag, 20. September 2022

Spaziergang in Altona und an der Elbe

Hier eingestellt am 31.12.2022, anhand meiner Notizen erzählt.

Meine Busfahrten, insbesondere die Einfahrt zum ZOB am Altonaer Bahnhof, erinnerten mich daran, dass ich Ende der 1970er Jahre in Altona gearbeitet hatte, in der Palmaille mit direktem Blick aufs Elbpanorama vom ersten Stock unseres Büros. Was lag da näher, als einen wunderschönen und viel zu warmen Herbsttag zu nutzen und einen Ausflug dorthin zu machen?

Selbstverständlich ist der Bahnhof Altona im Laufe der Jahrzehnte einer Modernisierung unterzogen worden, schon der Ausgang erinnert an einen kleinen Park:


Der Weg führte parallel an der Museumstraße entlang und führte direkt in eine Parkanlage:


Der Brunnen ist leider ohne Wasser, ich komme zu spät, vor drei Tagen hat die Stadt zwecks Sparmaßnahmen alle öffentlichen Brunnen trocken gelegt. Aber beeindruckend ist die Anlage schon!

Nahaufnahmen vom Brunnen und seinen Figuren:








Mehr zum Stuhlmannbrunnen hier in der Wikipedia.

Überhaupt war die ganze Parkanlage begeisterungswürdig! Auf der großen Wiese ist eine Kunstinstallation vom Museum gegenüber.




Daneben ist übrigens ein Theater - schön, dass ich mir beide in Erinnerung geholt habe!

Der Weg führte mich dann geradewegs über den Platz der Republik zum Altonaer Rathaus.




Dort begrüßte mich hoch zu Ross der olle Kaiser Wilhelm:



Zu seinen Füßen gab es einen Blick in die Unterwelt, leider durch ungeputzte Fenster.



Am Rathaus stehen wunderschöne alte Straßenlaternen, deren filigrane Schönheit sich dem Betrachter erst im Detail erschließt.





Weiter zum Park an der Elbe, auch bekannt als Altonaer Balkon.





Leider hat das große Kreuzfahrtschiff am Terminal die restliche Sicht annähernd verdeckt.

In den vergangenen 45 Jahren sind die Bäume enorm gewachsen, so dass vom Spazierweg aus kaum noch ein Blick auf die Elbe geworfen werden kann, aber es ist dort wunderschön, und überall gibt es Bänke, sind Treffpunkte für Menschen. 








Unterwegs gab es viele kleine Gedenktafeln, Gedenksteine, es war schon interessant, was dieser Stadtteil alles schon erlebt hat!

Zurück bin ich dann auf der altehrwürdigen Palmaille zum Bahnhof gegangen:


So, ich bin komplett erledigt (ich kann ja nicht so viel rumlaufen, wie ich möchte), aber es war schön und es hat sich gelohnt, auf den Herbst zu warten (im Sommer war ich durch die Hitze ja "ausgeknockt"). Mehr von diesem Wetter bitte, ich habe noch Ideen...

Bus 250

Geschrieben am 11. Dezember 2022

Der brennende LKW unter den Elbbrücken hat für ein großes Chaos im ÖPNV gesorgt. Unbeschreiblich, welche Hürden ich auf dem Weg zu meinem allwöchentlichen Termin zu meistern hatte! Für junge und gesunde Menschen wohl kein Problem, aber für alte und/oder behinderte Leute führte das spontan zu fast unlösbaren Problemen.

Der Freundlichkeit des Praxispersonals ist es geschuldet, dass ich meine Infusion trotz erheblicher Verspätung und Mittagspause der Praxis ohne Wartezeit bekam.

Der Rückweg mit einem nicht funktionierenden Schienenersatzverkehr war anders, aber ebenfalls für mich sehr schlimm.

Insgesamt war ich von 10:00 bis 15:00 Uhr unterwegs, wovon meine Infusion nur 15 Minuten brauchte.

In den folgenden Wochen, in denen der Bahnverkehr weiterhin unterbrochen war, fuhr ich mit dem Bus. Die Linie 250 fährt direkt nach HH-Altona, von wo ich mit der S-Bahn die restliche Strecke in die City zurücklegen konnte. Das kostete mich zwar viel Zeit, schonte aber meine Kraft und Nerven ungemein!

Die Busfahrten fand ich sehr interessant, wann hat frau mal die Gelegenheit, durch die Logistikzentren zu fahren? Deshalb habe ich ein paar Fotos davon gemacht, Hamburg, wie es nicht jeder kennt - schon gar keine Touristen.









Freitag, 16. September 2022

Muckibude

Nachgeschrieben am 11.01.2023

In meiner Zeit des nicht lesen Dürfens habe ich wirklich alles Mögliche fotografiert.

Heute nehme ich Euch mit in meine Muckibude aka Physiotherapie-Praxis. Hier also ein paar Geräte, von denen einige mir helfen sollen, Muskulatur und Atmung günstig zu beeinflussen.

Immerhin ist dies mein Freitagzuhause seit etwas mehr als fünf Jahren.