Forderung von John Grisham (Roman)
Heyne Taschenbuch
ISBN 978-3-453-43970-2
Warum dieses Buch? Auch ein Tochterbuch zur weiteren Verwertung.
Klappentext:
"Die Studenten Zola, Todd und Mark stehen kurz vor dem Juraexamen, als sie erkennen, dass sie betrogen worden sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart lückenhafte Ausbildung, dass die drei die Prüfung nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es für sie unmöglich sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Anstellung werden sie die Schulden, die sie für die Zahlung der Studiengebühren aufgenommen haben, nicht begleichen können. Statt zu verzweifeln, schmieden die drei einen genialen Plan. In schicken Anzügen und ausgestattet mit Aktenkoffern, nehmen sie ihre Arbeit als Anwalt auf. Zwar ohne Lizenz, aber niemand fragt danach. Natürlich geht das nicht lange gut, aber die Zeit reicht, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Zu einem Preis, der sich gewaschen hat."
Es ist lange, wirklich sehr lange her, dass ich "Grishams" gelesen habe, der "Regenmacher" war das letzte Buch von ihm, als ich feststellte, dass seine Romane irgendwie alle gleich waren. Entsprechend gespannt war ich auf diesen Roman.
Der Klappentext erzählt den Plot ganz gut, etwas komplizierter ist die Geschichte schon, vor allem die ersten hundert Seiten werden damit zugebracht, das System der privaten Hochschulen und Kreditvergaben zu erklären und dem Leser die Protagonisten nahe zu bringen. Der Vierte im Bunde begeht Selbstmord, nachdem er die unglaublichen finanziellen Verknüpfungen von privaten Unis mit den Kreditgebern der Studentenkredite und Anwaltskanzleien herausgefunden hat. Die verbliebenen Freunde werfen ihr Studium hin, und eine beispiellose Geschichte nimmt Fahrt auf, bis sie am Ende flüchten und mit neuen Identitäten weit weg von Amerika, dafür aber mit einem gesunden finanziellen Polster, ein neues Leben beginnen können.
Im Grunde sind die Protagonisten kriminell, aber man entwickelt unweigerlich Sympathien für sie, zumal sie für eine Art ausgleichender Gerechtigkeit gesorgt haben.
Der Roman liest sich gut weg, ist mäßig spannend, dabei einigermaßen unterhaltend.







