Donnerstag, 25. April 2019

Köfferchen

... packen.

Pünktlich zum letzten Aprilwochenende soll es wie jedes Jahr kalt werden. Wie schön, dass ich - abgesehen von der Reisezeit - durchgehend unter Dach und Fach sein werde.

Mittwoch, 24. April 2019

Osterspaziergang


Nun gut, das fiel mir angesichts meiner Überschrift eben ein.

Von Eis und Schnee konnte nun nicht die Rede sein, es war ja ein spätes Osterfest mit fast sommerlichen Temperaturen... so konnten wir nach dem Brunch einen ausgiebigen Spaziergang durch den Harburger Hafen machen. Das stand schon lange auf meiner Wunschliste.

Hier ein paar Impressionen, ganz ohne weitere Erläuterungen.










Sonntag, 21. April 2019

Frohe Ostern

Ich wünsche allerseits frohe Ostertage, genießt das sommerliche Wetter und habt es fein!


Sonntag, 14. April 2019

Gelesen: Wer Liebe verspricht

Wer Liebe verspricht - Rebecca Ryman
Amerikanisches Original "Olivia and Jai"
Fischer Taschenbuch
ISBN 3-596-50824-x

Warum dieses Buch? Ich habe es vor fast zwanzig Jahren gelesen und im Rahmen einer Aufräumaktion weggegeben. Aber es ging mir nie aus dem Sinn, und ich habe es mir neu beschafft (dabei festgestellt, dass es einen Folgeband gibt, mit dem fange ich gerade an).

Klappentext:
"Indien 1848: Die 22jährige Amerikanierin Olivia trifft auf Einladung ihrer Tante in Kalkutta ein. Lady Bridget sucht für ihre Nichte einen Ehemann, doch Olivia sträbt sich verbissen gegen die Heirat mit einen dieser langweiligen englischen Kolonialherren. Sie sehnt sich schmerzlich nach der Freiheit ihrer Heimat. Dabei begegnet sie Jai Raventhorne, dem illegitimen Sohn eines Engländers und einer Inderin aus ärmlichen Verhältnissen. Jai ist ein Ausgestoßener in der von Vorurteilen bestimmten Welt der britischen Kolonie - und er erobert Olivia im Sturm. Doch Jai kann es nicht zulassen, dass Olivia ihm zu nahe kommt und verlässt sie..."

Bereits auf den ersten Seiten wird man in die Geschichte hinein gezogen in eine vergangene Welt der britischen Kolonie Indien, in der die Ostindische Kompagnie die Oberhoheit hatte. Die Gesellschaft hat ihre eigene sehr festgefügte Struktur, ein Ausbrechen aus dieser scheint nicht gestattet. Als Jai in das Leben von Olivia tritt, gerät ihre Welt ins Wanken - Jai scheint launisch, rätsel- und geheinmisvoll, außerdem ein Paria der Gesellschaft.

Plötzlich verlässt Jai Kalkutta an Bord seines Schiffes, der "Ganga" - mit Olivias Cousine Estelle an Bord. Bald danach stellt Olivia fest, dass sie schwanger ist und heiratet in ihrer Verzweiflung Freddie... Das Chaos nimmt seinen Lauf.

So weit, so ein einfacher Liebesroman. Während man mit Olivia fiebert, leidet, entwickelt sich ein buntes Bild Indiens unter britischer Herrschaft, der Gesellschaft, des Handels und Wandels, nicht zuletzt der Frauen in der Gesellschaft im ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts. Außerdem pflegt Olivia eine Freundschaft zum Mahardscha von Kirtinangar und seiner Frau, die ihr in Krisensituationen immer wieder zur Seite stehen.

Olivia legte die Arme um die Knie und zog den Rock enger an sich. Ihr war kalt, sie richtete die Augen unverwandt auf die Stelle im tintenschwarzen Fluß, wo die Ganga vor Anker lag. Trotz der dunklen Nacht glaubte sie, die verschwommenen Konturen und die gelben Lichtpunkte an Deck erkennen zu können. Irgendwo dort drüben saß Jai und las vielleicht in diesem Augenblick ihren Brief. Sie hatte ihn sofort geschrieben, nachdem sie ihren Onkel dem Brandy und seinem widerlichen Triumph überlassen hatte. Niemandem war aufgefallen, daß sie das Haus verließ (sie bekam langsam Übung darin!), in den Stall schlich, wo der Stallknecht und sein Sohn schnarchend im Heu lagen, und Jasmine sattelte...

Die Geschichte einer Liebe, die diese Gesellschaft nicht erlaubt mit einem "happy End", das zunächst zu trösten vermag...


Den Folgeband habe ich gerade angefangen... - Empfehlung - !

Gelesen: Das Versprechen der australischen Schwestern

Das Versprechen der australischen Schwestern - Ulrike Renk (Roman)
Kindle-eBook
- Kurzrezension -

Warum dieses Buch? Der dritte und letzte Band der Australien-Saga.

Klappentext (Amazon):
"Schicksalhafte Jahre zwischen Sydney und Hamburg
Drei Schwestern, zwei Kontinente: Jede der drei ist ihren Weg gegangen. Elsa arbeitet in Sydney, Mina hat nach Jahren endlich ihren heimlichen Verlobten William geheiratet, und Carola lebt glücklich mit Werner in Hamburg. Doch dann ist ihr aller Glück in Gefahr: Nicht nur ein Todesfall erschüttert die Familie in ihren Grundfesten, sondern es bricht auch der Erste Weltkrieg aus. Plötzlich leben Carola, Elsa und Mina in verfeindeten Ländern. Wird das Band, das die drei Schwestern zusammenhält, stärker sein als die Schatten des Krieges?
Das bewegende Leben der australischen Schwestern zwischen Krieg und Frieden."

Wer die vorhierigen Bände gelesen hat, für den ist dieses Buch ein "Muss". Die Leben der Enkelinnen von Emilia und Carl Lessing werden geschildert. Anfangs war ich sehr verwirrt durch die vielen Namen, die mir noch nicht geläufig waren, jedoch versteht es Ulrike Renk auch mit dem letzten Band, die Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich war sofort wieder drin in der Geschichte, habe mitgelebt, -geliebt und -gelitten. Trotzdem: Nicht so packend wie Band eins und zwei, aber gern gelesen.


Donnerstag, 11. April 2019

Rentnerdasein

Hachja, so allmählich gewöhne ich mich daran, dass der Dauerdruck von mir genommen ist.

Es ist ja nicht so, dass ich keine Termine, keine Vorhaben hätte, ach nein... Da wartet die Arztpraxis mit der wöchentlichen Infusion, die Mutter auf meinen Besuch, die Papiere meiner Mutter auf die Weiterleitung ans Steuerbüro, das Finanzamt. Außerdem meine Enkelkinder auf die Oma, mein Haushalt auf die Hausfrau, unglaublich viele Bücher auf die Leserin... eine Frühlingsterrasse auf die Gärtnerin.


Bei alledem ist der Vorteil, dass ich meine Krankheit besser managen kann, je nach Tagesbefindlichkeit meine Pläne umsetzen oder ändern kann.

(Gestern ging fast gar nichts, eine bleierne Müdigkeit hatte mich im Griff, dafür war heute nach zwölf (!) Stunden Schlaf alles wieder gut, und ich habe viel bewerkstelligen können.)

Freitag, 5. April 2019

Zitat

Ich zitiere hier Vanessa Giese: "Für Sie als Leserinnen und Leser bringt das ein Dilemma mit sich: Sie denken möglicherweise, hier im Blog alles zu sehen, weil Sie nicht sehen, was Sie nicht sehen."

Besser kann frau es nicht ausdrücken.