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Sonntag, 2. Juni 2013

MO 13.05.2013 - Via Nazionale bis Nationaldenkmal

Ich setzte meinen Spazierweg fort.

Durch die Via Nazionale sollte es gehen...



... immer mein Ziel im Sinn.

Da traf ich auf diese Kirche, die mich sehr an die Kirchen in Florenz erinnerte...




Mehr als einen kurzen Blick hinein warf ich aber nicht, es hatte offenbar gerade eine Trauung im kleinen Kreise stattgefunden, da wollte ich nicht stören.

Weiter ging es also durch die Einkaufsstraße...


... vorbei am Palazzo delle Esposizioni...


... und dann hatte ich ein Zwischenziel erreicht.

Wer mich kennt, kann sich denken, dass ich auch Kosmetikgeschäfte ansteuere, im Ausland ist das viel spannender als zu Hause. Hier jetzt KIKO. Gibt es auch irgendwo in Hamburg, kennen gelernt habe ich die Marke aber in Florenz.


Ich war einigermaßen mit dem Sortiment vertraut, und es kümmerte sich eine sehr nette Verkäuferin um mich, die kein Problem damit hatte, bei Bedarf die Geschwindigkeit ihrer Sprache ein bisschen zu drosseln. Italienischer Kosmetikfachjargon ist mir wenig geläufig, da musste ich gut zuhören. Am Ende erstand ich allerlei Schätzchen, die ich in meiner Handtasche versenkte und für die nächsten Stunden durch die Gegend schleppte.

Immer geradeaus ging es zunächst, vorbei an der Banca d'Italia:


Ein kurzes Stück weiter ging es in einen Kreisverkehr, den ich nicht kannte oder keine Erinnerung mehr daran hatte...



... und ich fand - was schon - Ruinen! Überhaupt das meiste, was man in Rom findet, deshalb sind wir Touristen ja alle so gerne hier, nicht?

Mercati di Traiano

So ein seitlicher Blick in die Trajansmärkte war schon sehr interessant!


Ganz harmlos ging die Straße weiter geradeaus...


... an ihrem Ende war ich aber das namenlose Erstaunen selber, sie endete in einer riesigen Treppe!



Am Ende der Treppe gelangte ich hinter dem großen Parkplatz (überhaupt: Parkplätze jede Menge, die müssen neu sein, ich kann mich nicht daran erinnern, in Rom früher solche Massenparkplätze gesehen zu haben!) direkt zur Trajanssäule und dem Nationaldenkmal.


Dienstag, 28. Mai 2013

MO 13.05.2013 - Basilica S. Maria degli Angeli e dei Martiri

Neuer Tag, neue Unternehmungen. Heute wollte ich mir die Umsteigerei an der Stazione Termini sparen...


Termini, Piazza dei Cinquecento

... und dort direkt mit meinem Ausflug beginnen. Wenige Schritte entfernt ist die Piazza della Republicca:







Schon auf meinem Weg zur Piazza kam ich an einem altertümlichen Gebäude vorbei, hielt es zunächst für eines der weiteren zahllosen antiken Monumente...



... an der Vorderseite, die Teil der großen (verkehrsumtosten) fast runden Piazza ist, kann man schon Vermutungen anstellen...


Basilica S. Maria degli Angeli e dei Martiri

... oder auch gleich hinein gehen. Diese Kirche entstand in den Ruinen der Diokletiansthermen, wie mir gerade Wikipedia sagt. So erklärt sich auch meine Verwirrung bei manchen Gebäuden, wo ich mich fragte, was die Ruinen der Thermen sind, was Kirche ist...






Nun aber rein in die Kirche und erstmal gestaunt... dieses ist nicht der Pantheon:


... obwohl eine gewisse Ähnlichkeit der Gestaltung nicht zu leugnen ist.

Diese Kirche ist im Inneren erstaunlich schön, das Wundern erledigt sich in dem Moment, wo man erfährt, dass auch hier der große Michelangelo seine Finger im Spiel hatte! (Gibt es irgendein Bauwerk von Bedeutung in Rom oder Florenz, das nicht von ihm geplant, gebaut oder zumindest gestaltet wurde?)






... und hier das Pendel. Außerdem gibt es noch einen in den Fußboden eingefügten Meridian:



Hinaus gelangt man durch einen entzückenden winzigen Innenhof...


... der von diesem grimmigen Herrn bewacht wird:

Sonntag, 26. Mai 2013

SO 12.05.2013 - Largo di Torre Argentina

Wenige Schritte. Warum kam es mir meistens so vor, als ginge ich immer nur "pochi passi" von einer Sehenswürdigkeit zur anderen? (Von wenigen Ausnahmen abgesehen allerdings.) Und warum war ich regelmäßig abends so geschafft?

Wenige Schritte also - und schon war ich am Largo Argentina:



Warum ich ausgerechnet diesen Platz schon vor Jahren zu einem Lieblingsplatz erklärt habe, weiß ich nicht... Es ist einer der vielen inner- und innenstädtischen archäologischen Ausgrabungsplätze, einem steten Wandel unterzogen, denn wenn man (wie ich z.B.) in großen Abständen hinkommt, kann man immer wieder Veränderungen bemerken.


Rom im Mai ist übrigens wunderschön, überall grünt und blüht es. Und wo nur Stein und kein Platz für Bäume ist, stehen Pflanzschalen und -kübel, jeder Straßenrand wird mit Begonien und Geranien oder Rosensträuchern bepflanzt. Wo "wilde Wiese" ist - häufig zwischen den Ruinen und alten "Säulenstumpen", dort blüht der Mohn...

Lager mit antiken Marmorplatten - ob man da wirklich noch herausfindet, wozu und wohin die gehören?

Besonders auf dieser Seite sieht es jedes Mal anders aus.

Und hier die inzwischen legendären römischen Katzen - jedenfalls ein paar davon.

Vom Largo Argentina aus fährt ein passender Bus, so dass ich kurzfristig beschloss, nun genug Altertümer gesehen zu habebn. Meine Füße brauchten eine Pause, deshalb ging es zurück ins Hotel.

Das Hotel verfügt über eine große Dachterrasse, die ich mir am Abend anschaute:


Sehr nett gemacht, nur leider vollkommen verwaist.