Alle paar Jahre wieder scheint sich mein Implantat zu verabschieden. Es wird dringend als Brückenträger gebraucht ("Freiendsituation"), ist auch jedes Mal perfekt eingesetzt worden, trotzdem: Das erste hielt (wenn ich richtig gerechnet habe) sieben Jahre, das letzte fünf. ("Die Brücke wackelt." Zack, hatte Dr. Gesa sie in der Hand. Inklusive Zahnimplantat.) Der Grund ist unklar, Vermutung sind meine Standard-/ Dauermedikamente.
Jedenfalls bekam ich vorgestern ein neues Implantat eingebaut, ich wundere mich, dass im Kiefer noch Platz für eine dritte Bohrung war. Der Eingriff war weniger unangenehm als früher, evtl. ist die Technik schonender geworden, oder ich bin nicht mehr bänglich.
Allerdings sind dieses Mal die Tage danach echt heftig. Viel Schmerzmittel, dicke Schwellung, zehn Stunden am Stück kühlen. Bluterguss in feinstem Dunkellilablau. So langsam lässt das allgemeine Krankheitsgefühl nach.
Ende nächster Woche Fäden ziehen, dann Einheilphase... ich kenne das schon alles.
Kleines Update vom 16.08.2025
Dass ich nach dem Eingriff tagelang sehr gelitten habe, erklärt sich durch meine Dauermedikamente. Und die schrecklichen Bauchkrämpfe, die ich ungefähr drei Tage lang hatte, waren eine Folge vom hochdosierten Ibuprofen. Alles nicht so lustig.
Inzwischen sind die Fäden gezogen, ich darf wieder alles essen, der nächste Termin ist Anfang Oktober.
Update - alles erledigt
Nachdem zum nächsten Termin die Brücke nicht in der Praxis angekommen war und ich im November nicht gleich Zeit hatte, wurde der finale Einbautermin dann der 12. Dezember. Sitzt. Fertig.
Rechnungen bei den Versicherungen eingereicht und Ende.







