Sommer.
Ich erinnere mich an die hohen Temperaturen am Arbeitsplatz im letzten Jahr und an das "Kleinklimagerät", ich liebe es. Noch steht meines im Schrank, in meiner Wohnung ist es gut aushaltbar. Meine Gedanken sind bei meinen Bürokolleginnen.
Gleich packe ich mein Wochenendköfferchen, ein langes Wochenende in der Pfalz wartet.
Donnerstag, 25. Juli 2019
Sonntag, 21. Juli 2019
Gelesen: Tage des Sturms
Zwei eBooks zu einer Familiengeschichte
Warum dieses Buch? Manchmal durchsuche ich Amazon nach (Prime) kostenfreien eBüchern, wenn mir ein Band gefällt, kaufe ich den zweiten hinterher...
Klappentext zu "Wie Gräser im Wind" (Band 1):
"Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte.
1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr.
Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung.
Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt ..."
Klappentext zu "Von Hoffnung getragen" (Band 2):
"Teil 2 der berührenden und authentischen Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte.
Februar 1942: Die Neuigkeiten über den rasanten Vormarsch der Wehrmacht fegen wie ein Sturm durch die gesamte Sowjetunion. Vor allem die deutschen Familien haben darunter zu leiden.
Harald Pfeiffer ist sechzehn, als er in das Zwangsarbeitslager in Tscheljabinsk einberufen wird. Während um ihn herum erwachsene Männer zu Hunderten sterben, kämpft er mit Findigkeit, Verzweiflung und Geschick mit aller Kraft ums Überleben.
Yvo Scholz kommt nach Kriegsende mit ihrer Mutter nach Tscheljabnisk, auf der Suche nach ihrem Bruder Erich, der ebenfalls in das Arbeitslager verschleppt worden war. In der Ungewissheit über das Schicksal von Vater und Bruder und allen Anfeindungen und Diskriminierungen zum Trotz, beginnt Yvo mit unerschütterlichem Lebensmut, sich eine Existenz aufzubauen.
Als sich ihre Pfade kreuzen, ist es für Yvo Liebe auf den ersten Blick. Doch für Harri steht die Karriere im Vordergrund ..."
Eine Familiensaga der Extraklasse... Ich hatte bisher nichts (gar nichts) über das Schicksal von Russlanddeutschen gewusst, mich auch nie dafür interessiert.
Dieser Roman schildert sehr eindringlich das Schicksal zweier Familien, die wegen ihrer Deuschstämmigkeit unglaublichen Repressalien ausgesetzt waren, vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. "Natürlich" ist am Ende alles gut, aber der Weg dorthin umfasst zwei Generationen und viel Hartnäckigkeit und Leid. (Inhaltlich schildern die Klappentexte - kopiert von Amazon - genug, deswegen wiederhole ich hier nichts.)
Diese Geschichte hat mich nach dem Lesen noch sehr lange beschäftigt. Eindeutige Empfehlung!
Gelesen: Die Geschichte der Bienen
Die Geschichte der Bienen - Maja Lunde (Roman)
Norwegisches Original "Bienes Historie"
btb/Random House Taschenbuch
ISBN 978-3-442-71741-5
Warum dieses Buch? Einerseits ein sehr gehyptes Buch, andererseits unbedingt empfohlen von der Tochter.
Klappentext:
"England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?"
Diese drei Geschichten werden in einzelnen sich abwechselnden Kapiteln erzählt, jeweils aus der Sicht der Hauptperson. Es geht um die Imkerei, die Aufzucht von Bienenvölkern, das Verschwinden und die Rückkehr der Bienen - am Ende werden die drei Erzählstränge auch tatsächlich zusammen geführt.
Ich empfand die Geschichte als langatmig und sehr ermüdend, hatte nur aufgrund der Empfehlung überhaupt durchgehalten und kann den Hype um dieses Buch überhaupt nicht verstehen.
Norwegisches Original "Bienes Historie"
btb/Random House Taschenbuch
ISBN 978-3-442-71741-5
Warum dieses Buch? Einerseits ein sehr gehyptes Buch, andererseits unbedingt empfohlen von der Tochter.
Klappentext:
"England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?"
Diese drei Geschichten werden in einzelnen sich abwechselnden Kapiteln erzählt, jeweils aus der Sicht der Hauptperson. Es geht um die Imkerei, die Aufzucht von Bienenvölkern, das Verschwinden und die Rückkehr der Bienen - am Ende werden die drei Erzählstränge auch tatsächlich zusammen geführt.
Ich empfand die Geschichte als langatmig und sehr ermüdend, hatte nur aufgrund der Empfehlung überhaupt durchgehalten und kann den Hype um dieses Buch überhaupt nicht verstehen.
Samstag, 6. Juli 2019
Es war Sommer
... zumindest noch am letzten Wochenende.
Da wurde durch fleißige Heinzelmännchen der defekte Schirm demontiert und der Terrasse ein komplettes Makeover verpasst. Das war schöner als Ostern, Muttertag, Geburtstag und Weihnachten zusammen... Na, nicht unbedingt schöner, eher sehr anders. Vielen Dank!
Der defekte Sonnenschirm wurde inzwischen abgeholt, und ich warte auf die angekündigte Gutschrift.
Ansonsten bin ich immer noch familiär sehr beansprucht und komme kaum zu irgendwas... Wie meistens sind diverse Blogposts in der gedanklichen Warteschleife. Aber statt zu schreiben gehe ich jetzt lieber in die Küche: Das Kochen kommt nämlich dieser Tage auch zu kurz, ich lebe von Knäckebrot, Käse, Joghurt und ein bisschen Obst. Langweilig. (Essen wird ja völlig überbewertet...)
Da wurde durch fleißige Heinzelmännchen der defekte Schirm demontiert und der Terrasse ein komplettes Makeover verpasst. Das war schöner als Ostern, Muttertag, Geburtstag und Weihnachten zusammen... Na, nicht unbedingt schöner, eher sehr anders. Vielen Dank!
Der defekte Sonnenschirm wurde inzwischen abgeholt, und ich warte auf die angekündigte Gutschrift.
Ansonsten bin ich immer noch familiär sehr beansprucht und komme kaum zu irgendwas... Wie meistens sind diverse Blogposts in der gedanklichen Warteschleife. Aber statt zu schreiben gehe ich jetzt lieber in die Küche: Das Kochen kommt nämlich dieser Tage auch zu kurz, ich lebe von Knäckebrot, Käse, Joghurt und ein bisschen Obst. Langweilig. (Essen wird ja völlig überbewertet...)
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