Sapphique von Catherine Fisher (Dystopie)
aus dem Englischen unter identischem Titel
ISBN 978-3-7645-3081-5
Verlagsgruppe Random House
[Die ABC 2023 Lese-Challenge - B 14 Ein Buch in dem es um Magie / Zauberei geht]
Warum dieses Buch? Es ist die Fortsetzung von
Incarceron.
(Nun doch nicht als Dystopie einsortiert, sondern als Magie.)
"Finn ist die Flucht aus dem lebendigen Gefängnis geglückt, doch er ist noch längst nicht frei, denn sein Bruder Keiro ist noch immer in Incarceron gefangen. Claudia besteht darauf, dass er der König sei, doch Finn selbst zweifelt an seiner Identität. Ist er wirklich der lang verloren geglaubte Prinz Giles? Oder sind seine Erinnerungen falsch und während seiner Gefangenschaft in ihn eingepflanzt worden? Kann man wirklich frei sein, solange alle, die einem wichtig sind, sich noch in Haft befinden? Kann man wirklich frei sein, wenn man nicht weiß, wer man ist?
Im Inneren von Incarceron hat der verrückte Magier Rix den Handschuh von Sapphique gefunden, des einzigen Menschen, den das Gefängnis wirklich geliebt hat. Sapphique, der im lebenden Gefängnis Incarceron den Wunsch geweckt hat, seiner eigenen Natur zu entkommen. Wenn Keiro den Handschuh stiehlt, wird das Ende der Welt unabwendbar sein... Egal, ob im Gefängnis oder außerhalb seiner Mauern suchen alle die wahre Freiheit.
Wie einst Sapphique..."
Wie schon beim ersten Band sagt der Klappentext alles und nichts.
Finn lebt im Schloss und soll Claudia heiraten, doch dann taucht jemand auf, der behauptet, der wahre Prinz zu sein. Die Königin spinnt ihre Intrigen. In all dem Durcheinander gelingt es Finn und Claudia gelegentlich, mittels eines Schlüssels Kontakt zu Keiro und Attia herzustellen, welche ihrerseits in den Welten Incarcerons haarsträubende Abenteuer bestehen müssen.
Hier setzt auch meine Kritik an: Das Buch ist gut, aber einige dieser Abenteuer hätte sich die Autorin sparen können, sie lassen die Geschichte etwas langatmig werden.
Am Ende ist alles gut. Die Welten, wie sie bekannt waren, sind zerstört, aller Illusionen beraubt, aber es besteht Hoffnung auf einen kompletten Neuanfang.
Gern gelesen.