Um halb fünf Uhr morgens waren wir alle auf, tranken einen Kaffee praktisch im Stehen und sammelten den letzten Kram zusammen. Die Fähren-Info sagte, zunächst würde die Fähre planmäßig ihren Betrieb um 5.10 Uhr aufnehmen.
Nie werde ich den Anblick meiner wunderbaren Enkel vergessen, die fast ohne ein Wort sich früh fertig gemacht haben und um fünf Uhr komplett mit Jacken, Mützen und Handschuhen ausgestattet startbereit im Haus standen.
Der Schlüssel wurde schnell bei der Vermietung in den Briefkasten geworfen, und wir standen noch vor halb sechs an zweiter Position an der Fähre.
Blick nach Esbjerg:
Übrigens hatten wir 4 °C mit Schneegrissel und Sturm.
An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass es sich um das Wochenende mit der "Sturmebbe" handelte, an dem die Ostsee eine Flutkatastrophe hatte. Für die Nordsee war das Wetter genau "falsch herum", so kam es, dass wir bei Sturmflut und Hochwasser eine Woche zuvor anreisten und nun bei angekündigter Ebbe und Stilllegung der Fährverbindung mit Regen und Ostwind uns auf den Heimweg machten.
Wir kamen um 5.45 Uhr in Esbjerg an und starteten durch.
Fuhren zwei norddeutsche Autos bei Sturm, Regen und Dunkelheit über die dänischen Landstraßen entlang der Westküste... (bis kurz vor der Grenze, so traf uns der Ostwind nicht direkt).
Übrigens wurde der Fährverkehr tatsächlich später mehrere Stunden ausgesetzt, und das Hafenbecken in Nordby war komplett trocken gefallen. Alles interessehalber via Webcam noch verfolgt.
Und dann hatte ich erstmal ein paar Tage Fanøweh. Ich hätte gern noch mehr von der Insel (wieder-)gesehen, aber erstens war es "nur" eine Woche, zweitens bin ich gesundheitlich so eingeschränkt, dass mir für einen zweiten Ausflug an einem Tag schlichtweg die Luft und die Kraft fehlten. Aber ich bin froh und dankbar, dass ich dabei sein durfte.






























































