Morgens wurden wir mit einem tollen Anblick begrüßt...
Fanø Bad ist ein recht alter Kurort, der in meiner Kinderzeit tendenziell heruntergekommen aussah und außer einer Besonderheit am Strand und einem langen Weg in noch unberührte Natur nicht viel zu bieten hatte.
Nun, man hat den Ort deutlich modernisiert, außerdem wurde dort vor einigen Jahren ein unglaublich tolles Geschäft eröffnet - ja, schon wieder einkaufen, warum auch nicht? Außerdem hat dieser Laden große Räumlichkeiten, in denen jeder seine eigenen Kerzen ziehen kann, woher wohl auch der Name "LYS" stammt.
Ich habe zwar jede Menge Fotos vom Kerzenziehen gemacht, allerdings mit der Familie, so dass sie privat bleiben müssen. Stattdessen ein klein wenig Werbung: Fanø Lys (fanolys.dk)
Noch einmal rundherum geschaut...
... und dann zum Strand gefahren.
Vom Sandstrand war auch hier wegen der voran gegangenen Sturmflut noch nicht wieder viel zu sehen, wenngleich der Anblick wirklich grandios war!
Das wirklich Überraschende war für mich die kolossale Veränderung der Küstenlinie, da machen zwanzig Jahre Pause wirklich viel aus!
Die eingangs erwähnte Besonderheit ließ sich nicht mit einem Bild festhalten: Es gab seinerzeit eine große der Insel vorgelagerte Sandbank, von uns deutschen Touris "Seehundsbank" genannt, weil bei Flut, wenn sie für Menschen nicht erreichbar war, sich dort die Seehunde sonnten. Wenn wir diese Sandbank besuchten, mussten wir es bei Ebbe tun und auch dann noch durch einen Priel waten. Lange her. Inzwischen ist diese Sandbank "Søren Jessens Sand" fest mit der Insel verwachsen.
Nun aber zurück! Ich - mit meinem Wissen, wie es damals war - sagte "ach, hier kann man den Strand entlang bis Rindby fahren und dann dort die Auffahrt nehmen." - Tja. Es folgte eine unglaubliche Rallye, weil diese Piste nahe der Dünen zum Teil inzwischen bewachsen ist, zum Teil riesige Wasserlöcher (wohl aufgrund der vorangegangenen Witterungsbedingungen) aufwies und nur das super Auto mit einem super Fahrer uns tatsächlich unter viel Lachen und Geschaukel zum Ziel brachte. (Aber wir waren nicht die einzigen, die dort entlangschaukelten, und Spaziergänger zeigten "Daumen hoch".)













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