Montag, 16. Februar 2026

Blog-Aufräumarbeiten

Das Arbeiten mit diesem neuen Laptop macht so viel Spaß, dass ich endlich begonnen habe, meine alten Beiträge durchzusehen und wieder freizuschalten. Es tauchen also nach und nach wieder frühere Sachen hier auf. 

Sonntag, 15. Februar 2026

Laptop

Mein Laptop machte immer öfter seltsame Geräusche - ein Hubschrauber ist nichts dagegen.

Also beschloss ich, dass fast acht Jahre eine gute Lebensdauer sind und bestellte mir ein neues Gerät. Selber Hersteller (HP ist die außer Samsung einzige Marke, die keine verbrannte Erde bei mir hinterlassen hat), gleiche Abmessung, Ziffernblock ist wichtig, CD-Laufwerk nicht. (Ich habe das CD-LW keine drei Male benutzt in den acht Jahren.)

Der Versandkarton sah einigermaßen mitgenommen aus, die Innenverpackung war aber in Ordnung und das Gerät unbeschädigt.


Erstmal die äußeren Kanten inspiziert und die Anschlüsse angeschaut. Alles gut. Aber wo verflixt ist die Taste zum Einschalten?

 

     

Selten so gelacht, sie ist auf der Tastatur gleich neben der Entf-Taste. Das kann ja lustig werden.

Here we go:
 

Zwei Stunden, bis Windows 11 fertig installiert war. Dann das Finetuning, also alles, was irgendwelche Kennwörter verlangt, neu eingerichtet incl. meiner geliebten Dropbox. Allerdings wird wohl grundsätzlich ein vorhandenes Smartphone vorausgesetzt, denn überall geht es nur mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung, was zwar im Sinne der Sicherheit sehr gut ist, aber gestern wirklich nervig war.

Dann das neue MS Office-Paket installiert, alles fein. Nun hätte ich glücklich und zufrieden sein können, allein mein Drucker/Scanner wurde nicht als Scanner erkannt. Auf der Herstellerseite fehlt mein Modell zwecks Softwaredownload. Frühere und spätere Modelle sind dabei. Nachdenkpause.

Auf dem vorherigen Laptop müssten ja noch die Installationsdateien rumliegen? An dieser Stelle bin ich wieder mal glücklich über die Dropbox, mit der sich problemlos alles hin- und herschieben lässt. Also die Dateien ausfindig gemacht, installiert - et voilà: läuft.

Ich stelle fest, dass die Tastatur wunderbar leichtgängig ist, das Schreibgefühl ist super.

Samstag, 7. Februar 2026

Abgebrochen: Das geheime Bildnis

Das geheime Bildnis von Ellery Lloyd (Krimi)

Aus dem Englischen "The Final Act of Juliette Willoughby"
Knaur Verlag/Droemer Knaur GmbH
ISBN 978-3-426-56761-4

Hinter dem Pseudonym Ellery Lloyd steht das Ehepaar Collette Lyons und Paul Vlitos.

Klappentext:
"Wenn andere über mein Bild sprechen, ist von Albträumen die Rede, von heimlichen Ängsten, die öffentlich preisgegeben werden. Ich glaube, keiner ahnt auch nur ansatzweise, wie viel von dem, was ich gemalt habe, die Realität abbildet.

Als ich in unseren Ausstellungsraum kam, stand vor meinem Bild ein einzelner Mann, groß, kerzengerade, weißes Haar, den Hut in der Hand. Lange stand er da und starrte das Bild an. Und noch ehe er weiterging, ehe ich sein Gesicht sah, erinnerte irgendetwas an ihm mich an meinen Vater, an die Männer in meiner Familie. Da wusste ich, wer er war. Ich habe wohl hörbar nach Luft geschnappt. Er drehte sich um. Er erblickte mich. Und als ich den entsetzten Ausdruck auf Onkel Austens Gesicht sah, wusste ich, dass er es verstanden hatte. Was das Bild bedeutet. In dem Moment begriff ich, was für einen riesigen Fehler ich gemacht habe. "Selbstporträt als Sphinx" ist nicht einfach nur ein Gemälde. Nicht für meine Familie. Für meine Familie ist es eine Kriegserklärung."


Rückseite:
"Ein brutaler Mord. Ein Familienfluch. Ein rätselhaftes Kunstwerk...

Paris, 1938: Bei einem Brand kommen die begabte junge Malerin Juliette Willoughby und ihr Geliebter ums Leben. Mit Juliette verbrennt ihr Meisterwerk, das surrealistische Gemälde Selbstporträt als Sphinx.

Cambridge, 1991
: Die Kunststudentin Caroline und Patrick stoßen auf Hinweise, dass Juliettes Tod kein Unfall war. Und dass die aristokratischen Willoughbys bis heute etwas zu verbergen haben.

Dubai, heute: Patrick, mittlerweile Kunsthändler, verkauft eine zweite Version von Selbstporträt als Sphinx für einen sensationellen Betrag. Am nächsten Tag wird er wegen Mordes an seinem ältesten Freud verhaftet - dem letzten Erben der Willoughbys.

Enthält Juliettes Bildnis den Schlüssel zu den tödlichen Geheimnissen ihrer Familie?"

Zeitsprünge, immer erzählen die Personen wechselweise. Die Texte sind frei von Emotionen und lesen sich eher wie Polizeiberichte. Zwischendurch Schilderung eines Festes, das mir vorkommt wie eine Nacherzählung der dekadenten Feiern des Großen Gatsby.

Nachdem ich das Buch im Herbst zur Seite gelegt hatte, bekam es jetzt eine zweite Chance. Es ist so unendlich langweilig. Auf Seite 168 breche ich jetzt endgültig ab. Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Schnee und kein Ende

Gestern gab es tatsächlich mal kurz himmlische Lichtblicke:

... und ein bisschen Vogeltanz im Schnee:

Heute früh staunte ich nicht schlecht, als ich massenweise Neuschnee vorfand:



Alles hübsch, aber so allmählich reicht es mir, ich warte auf den Frühling. Die Vögel zwitschern, können aber im Schnee nicht mit dem Nestbau beginnen.

Dienstag, 3. Februar 2026

Gelesen: The Legend of Lady Byeoksa

The Legend of Lady Byeoksa - Die Perlen des Todes von Esther Park (Fantasy)

Aus dem Koreanischen 
Bramble Verlag/Droemer Knaur GmbH
ISBN 978-3-426-56384-7

Klappentext innen:

Alles, was sie noch sehen konnte, waren seine Augen.

Sein feuriger Blick stand in starkem Kontrast zu seinem kühlen Gesichtsausdruck. Einen Moment lang hatte Bin das Gefühl, als würde alles Licht der Welt auf sie herabscheinen. Es fiel auf ihr Haar, ihren Nasenrücken, ihre runden Schultern und die Schleife ihres Oberteils und bahnte sich von dort aus seinen Weg über den Rest ihres Körpers.

"Bin Seamoon", sprach Eunho sie an.

Das allein reichte schon aus, damit ihr Herz sich aus seinen Fesseln löste und erneut zu flattern begann. Wie ein Schmetterling, der gerade aus seinem Kokon geschlüpft war."


Rückseite:

Ich habe mich u.a. wegen der besonders romantischen Aufmachung, den farbigen Buchschnitt zeige ich am Ende, zum Kauf verleiten lassen. Außerdem war ich neugierig auf eine Sage/Legende/ein Märchen aus Asien.

So ganz habe ich nicht eintauchen können in diese Welt zwischen Dies- und Jenseits mit einem besonderen Kampf zwischen gut und böse. Schlangen spielen eine Rolle, ein mysteriöses Meer, Tote und Untote, Magie, Talismane. Dazu zwischen Kämpfen und Beschwörungen eine Liebesgeschichte, die immer wieder vergessen werden muss. Verwirrend, obwohl zeitweise wirklich spannend.

Im Nachwort schreibt die Produzentin dieses Buches: "... geht es um die Geschichte... einer Seelenjägerin, die sich als Mann verkleidet, um ihren Liebsten zu schützen." Weiter "...Der Roman umfasst eine Vielzahl von Genres. Es ist eine Fantasy-Romanze, die in der Joseon-Dynastie spielt, ein spektakulärer Okkultismus-Thriller und eine Coming-of-Age-Geschichte für eine Vielzahl von Figuren".

Die Buchschnitte:

Sehr hübsch gemacht, aber ein reines Lesevergnügen wollte sich bei mir nicht einstellen.

Montag, 2. Februar 2026

Exazerbation

Fünfter und letzter Tag Prednisolon. Die akuten Probleme sind im Griff, ansonsten geht es aber so nicht weiter, neuerdings ist mein SpO2 nachts viel zu niedrig. Jedenfalls so weit ich meiner FitBit glauben darf, die alle paar Tage einen Näherungswert ermittelt. Keine Frage, dass mich jede "Belastung" überproportional anstrengt. Extra in "", denn der Begriff ist relativ zu verstehen.

Jede Menge Gedanken im Kopf, die ich vor dem nächsten Arzttermin erstmal durchsortieren muss.

Update 14.02.2026:
Und schon wieder... Mittwoch ging es mir noch super, hatte sogar eine doppelte Physio-Zeit mit Kraftübungen an Geräten. Ab Donnerstag ging es dann rapide bergab. Gestern wieder keine Chance auf mehr als die kurzen Wege innerhalb der Wohnung. Als dann gegen Abend mein Sauerstoffwert dauerhaft in den niedrigen 80 Prozenten war, habe ich dann wieder zu den Tabletten greifen müssen. Also wieder vier oder fünf Tage Stoßtherapie. Damit immerhin geht es mir heute besser. Dieser Winter schafft mich einfach!

Update 15.03.2026:
Nächste Attacke war dann am 03.03. - wieder fünf Tage Prednisolon. Ich.Mag.Nicht.Mehr.

Da die Hoffnung ja zuletzt stirbt, hoffe ich auf einen für mich guten Sommer. Kraft schöpfen für das nächste Winterhalbjahr.

Update 11.04.2026:
Es nimmt kein Ende. Die jetzt vierte Exazerbation  in kurzen Abständen, Fühle mich gerade von meinen Ärzten nicht wirklich ernst genommen, vielleicht jammere ich zu wenig herum? Bekomme alle Medis, die ich möchte/brauche, stehe ansonsten luftlos da und bin froh, meinen Haushalt wenigstens minimal in Ordnung halten zu können. Mit Pausen. Vielen Pausen. An rausgehen ist gar nicht zu denken gerade.
Übrigens hat die Hausärztin andere Vorstellungen als mein Lungenfacharzt bisher, der aber beim letzten Termin nicht sehr motiviert schien, da er alle Kassenpatienten abgibt (er wird auch nicht jünger) und ich die neue Ärztin in der Praxis erst im Juni kennen lernen werde. Genug geheult, ich muss mich kümmern.

Update 17.04.2026:
Irgendwas stimmt nicht. Nach zwei Tagen Pause ging das Theater mit meiner Lunge wieder los. Auffallend schon seit kürzlich ist der extrem niedrige SpO2 von 65-76%, mit dem ja kein Mensch mehr krauchen kann. Und dass das Prednisolon drei Stunden bis zum Wirkungseintritt braucht, incl. einer Extradosis von 20 mg. Normal ist das nicht.
Letzte Nacht sehr gelitten, nicht geschlafen, unglaublich gefroren, kurz von 5:00 Uhr bis 8:00 Uhr geschlafen, übermüdet. Aber so allmählich fällt der Groschen bei mir.
Ich habe ja ACOS, also eine nicht unerhebliche Asthmakomponente zur COPD, die allerdings mit meinen üblichen Medikamenten gut kontrolliert war. Nun aber, Klimawandel und Einwanderung neuer Pflanzen geschuldet (vermutlich) äußern sich meine Symptome komplett anders, mehr wie ein akuter Infekt mit Hals- und Kopfschmerzen, Schniefnase und brodelndem Husten. Test heute läuft.
Cortison sofort abgesetzt, Antihistaminikum rauf, alle vier Stunden eine Tablette, genauso Berodual jetzt mal alle vier Stunden statt nur bedarfsweise.
Könnte sein, ich habe endlich das Rätsel gelöst. Nicht eine Exazerbation nach der anderen sondern anhaltende schwere Asthmaanfälle. Ich freu mich schon auf das erste Kennenlernen mit meiner neuen Ärztin in meiner alten Praxis.

Update 10.05.2026:
Und ist es noch nicht gut, ist es nicht das Ende.
Es folgte wenige Tage später eine richtig schlimme Bronchitis mit durchgehusteten Nächten und absoluter Schwäche. Dann war ich irgendwann ein paar Tage gesund, da folgte der nächste "Einbruch" von Luftlosigkeit. Es ist einfach nicht lustig, nachts auf der Bettkante einen SpO2 von unter 70 % zu haben. Im Moment ist alles gut, ich laboriere mit Prednisolon, das nur, weil ich fast 16 Jahre Erfahrung damit habe. So konnte ich wenigstens zwei schöne Termine innerhalb acht Tagen genießen. (Obwohl Taxifahren mangels Fähigkeit, auch kürzere Fußwege problemlos zu bewältigen, mir inzwischen den Status einer "Premium-Kundin" bei Hansa-Taxi eingebracht hat.)