Kürzlich fand ich in einem Blog einen interessanten Artikel und zwei verlinkte Videos, die ich jetzt hier meinerseits verlinke:
Freitag, 29. November 2019
Torsten Sträter und Depressionen
Ich bin gar kein Comedy-Fan, bin vor einiger Zeit eher zufällig in eine Sendung hinein geraten und hängen geblieben. Seitdem bin ich erklärter Fan von Torsten Sträter.
Kürzlich fand ich in einem Blog einen interessanten Artikel und zwei verlinkte Videos, die ich jetzt hier meinerseits verlinke:
Kürzlich fand ich in einem Blog einen interessanten Artikel und zwei verlinkte Videos, die ich jetzt hier meinerseits verlinke:
Der November geht seinem Ende entgegen
Ich bin so müde... vermutlich trifft "erschöpft" das Ganze besser. [Immer wieder bin ich in der Wohnung, die jetzt aufgelöst wird. Obwohl ich tätige Hilfe habe, strengt mich die ganze Aktion an. Wir haben genug Zeit, aber ich möchte ja auch vorankommen.]
Sonnenschein und trockene Luft heute sind schon angenehmer als dieses ewig feucht-nasse Wetter. Aber so richtig umgeswitcht auf "gut" bin ich nicht, es strengt immer noch alles mächtig an. [Die letzten zwei Wochen waren suboptimal, bei hoher Luftfeuchtigkeit bekomme ich eben sehr schlecht Luft, aber ich gebe mir Mühe. Notgedrungen. Viel lieber würde ich mich in meiner Höhle verkriechen und ausruhen.] Ergänzung: Kein Infekt! Im Gegensatz zu den letzten Jahren. Ich sollte dankbar sein.
Ich war zur Physio, zur Post (ich kündige ja nach und nach alle möglichen Verträge meiner Mutter), dann in Harburg zwecks Besuch von Blume 2000. Wo ich wohne, gibt es nichtmal die klassischen Tannensträuße zu kaufen, nur Fertiggestecke. Da ich aber so schöne Kerzen aus DK bekommen habe, soll die größere davon Bestandteil meiner Adventsdeko werden. Gleich noch passenden Kleinkram dazu gekauft. [Aber zuerst kommt morgen mein verwandt-befreundeter Fensterputzer und holt dann mit mir auch meine Adventsdeko aus dem Keller.]
Sonnenschein und trockene Luft heute sind schon angenehmer als dieses ewig feucht-nasse Wetter. Aber so richtig umgeswitcht auf "gut" bin ich nicht, es strengt immer noch alles mächtig an. [Die letzten zwei Wochen waren suboptimal, bei hoher Luftfeuchtigkeit bekomme ich eben sehr schlecht Luft, aber ich gebe mir Mühe. Notgedrungen. Viel lieber würde ich mich in meiner Höhle verkriechen und ausruhen.] Ergänzung: Kein Infekt! Im Gegensatz zu den letzten Jahren. Ich sollte dankbar sein.
Ich war zur Physio, zur Post (ich kündige ja nach und nach alle möglichen Verträge meiner Mutter), dann in Harburg zwecks Besuch von Blume 2000. Wo ich wohne, gibt es nichtmal die klassischen Tannensträuße zu kaufen, nur Fertiggestecke. Da ich aber so schöne Kerzen aus DK bekommen habe, soll die größere davon Bestandteil meiner Adventsdeko werden. Gleich noch passenden Kleinkram dazu gekauft. [Aber zuerst kommt morgen mein verwandt-befreundeter Fensterputzer und holt dann mit mir auch meine Adventsdeko aus dem Keller.]
Nun klingelte gerade der Paketbote, ich nehme ja auch Sendungen für
bestimmte freundliche Nachbarn an, aber er brachte mir auch mein
kürzlich unter PayPal-Qualen bestelltes Weihnachtsgeschenk. [Mein PayPal-Konto existiert seit 2005 und wurde wohl 2006 zuletzt genutzt. Das System ließ mich einfach nicht drauf zugreifen und schickte mich in wiederkehrende Schleifen von Kennwörtern, Sicherheitsabfragen, Telefonanrufen und PINs. Dann ein Telefonat mit dem Kundendienst. Trotzdem konnte ich nicht sofort damit bezahlen und musste mich zwei Tage gedulden... Stress.] Alles gut,
originalverpackt... ich war schon ein wenig bänglich gewesen, weil der
Preis wirklich konkurrenzlos günstig war, andere Geschäfte nehmen bis zu
doppelt so viel.
So, den Rest des Nachmittags werde ich wohl mit mütterlichen Dingen verbringen. Inzwischen habe ich ja viele Papiere von ihr hier, die auch sortiert gehören. Außerdem noch so Kleinkram, von dem ich noch nicht recht weiß, wohin damit. [Das Schlimmste ist aber erledigt, das waren die wirklich privat-persönlichen Dinge wie alte Briefe, Tagebuch-Kalender und Notizen. Eben alles das, was mich eigentlich überhaupt nichts anzugehen hat. Aber ich habe auch wunderschöne Liebesbriefe meiner Eltern gefunden, das tröstet ein wenig.]
So, den Rest des Nachmittags werde ich wohl mit mütterlichen Dingen verbringen. Inzwischen habe ich ja viele Papiere von ihr hier, die auch sortiert gehören. Außerdem noch so Kleinkram, von dem ich noch nicht recht weiß, wohin damit. [Das Schlimmste ist aber erledigt, das waren die wirklich privat-persönlichen Dinge wie alte Briefe, Tagebuch-Kalender und Notizen. Eben alles das, was mich eigentlich überhaupt nichts anzugehen hat. Aber ich habe auch wunderschöne Liebesbriefe meiner Eltern gefunden, das tröstet ein wenig.]
Montag, 25. November 2019
ZTE Blade V9
... übersetzt: Ein neues Smartphone.
Zum Geburtstag erhielt ich ein neues Handy, mein bisheriges war nach drei Jahren etwas seltsam geworden, und mit Android 4.4 funktionierten manche aktuelle Anwendungen nicht. Zweimal täglich eine Strom-Infusion fand ich auch etwas unglücklich.
ZTE, der Hersteller, sagte mir erstmal gar nichts. Die Optik: sehr wertig, das Gehäuse hübsch golden. Keine "Home-Taste". Nunja.
Erstmal eine neue SIM-Karte bestellt, mein neues Telefon verlangte jetzt das Nano-Format. Die lässt sich mein Anbieter teuer bezahlen, war aber am nächsten Werktag per Post hier, und ich konnte sie selbst aktivieren.
Mit Bedacht vorgegangen, eine aktuelle WhatsApp-Sicherung gemacht, die meiner Bücherdatenbank ("Book Catalogue") ebenfalls.
Dann ganz geschmeidig die SIM sowie meine Speicherkarte eingesetzt, PIN für Android vergeben, den Fingerabdruck gescannt. Und los! Fast alles war sofort super. Meine Kontaktliste war verschwunden, ließ sich aber mit Hilfe von WhatsApp, was mir brav anstatt der Namen nun die Nummern anzeigte, gut wieder herstellen. Vier, fünf Nummern habe ich anhand meiner Listen eingegangener Anrufe wieder eingeben können.
Die Bücherdatenbank war etwas tricky, aber was ein echter Computerfreak ist, bekommt das auch schmerzfrei hin.
Das Teil funktioniert super, schnell, zuverlässig und macht auch ganz ordentliche Fotos. Einzig die Geschichte mit dem Fingerabdruck will nicht recht, damit befasse ich mich später mal, ist jetzt nicht so dringend. Eine Akkuladung hält zweieinhalb Tage, was ich ganz ordentlich finde.
Hm, die Bedienung... offenbar sind da alle Chinesen gleich? Seit einiger Zeit habe ich ein Tablet von Huawei, mein ZTE-Phone hat die gleichen Symbole, da fiel die Gewöhnung leicht.
Zum Geburtstag erhielt ich ein neues Handy, mein bisheriges war nach drei Jahren etwas seltsam geworden, und mit Android 4.4 funktionierten manche aktuelle Anwendungen nicht. Zweimal täglich eine Strom-Infusion fand ich auch etwas unglücklich.
ZTE, der Hersteller, sagte mir erstmal gar nichts. Die Optik: sehr wertig, das Gehäuse hübsch golden. Keine "Home-Taste". Nunja.
Erstmal eine neue SIM-Karte bestellt, mein neues Telefon verlangte jetzt das Nano-Format. Die lässt sich mein Anbieter teuer bezahlen, war aber am nächsten Werktag per Post hier, und ich konnte sie selbst aktivieren.
Mit Bedacht vorgegangen, eine aktuelle WhatsApp-Sicherung gemacht, die meiner Bücherdatenbank ("Book Catalogue") ebenfalls.
Dann ganz geschmeidig die SIM sowie meine Speicherkarte eingesetzt, PIN für Android vergeben, den Fingerabdruck gescannt. Und los! Fast alles war sofort super. Meine Kontaktliste war verschwunden, ließ sich aber mit Hilfe von WhatsApp, was mir brav anstatt der Namen nun die Nummern anzeigte, gut wieder herstellen. Vier, fünf Nummern habe ich anhand meiner Listen eingegangener Anrufe wieder eingeben können.
Die Bücherdatenbank war etwas tricky, aber was ein echter Computerfreak ist, bekommt das auch schmerzfrei hin.
Das Teil funktioniert super, schnell, zuverlässig und macht auch ganz ordentliche Fotos. Einzig die Geschichte mit dem Fingerabdruck will nicht recht, damit befasse ich mich später mal, ist jetzt nicht so dringend. Eine Akkuladung hält zweieinhalb Tage, was ich ganz ordentlich finde.
Hm, die Bedienung... offenbar sind da alle Chinesen gleich? Seit einiger Zeit habe ich ein Tablet von Huawei, mein ZTE-Phone hat die gleichen Symbole, da fiel die Gewöhnung leicht.
Proze TWS-02 True Wireless Earbuds
Was für ein Name! Es sind Bluetooth-Ohrhörer der neuen bzw. aktuellen Generation.
Ob ich sie unbedingt brauche? Was heißt hier "brauchen?" So ganz spontan fallen mir aber ein bis drei gute Einsatzmöglichkeiten ein... Ein "Black Friday"-Angebot mit einem Drittel Preisnachlass, das fand ich ganz ordentlich.
Ein Teil der Bedienung erschloss sich intuitiv, z.B. die Kopplung mit dem Smartphone. Aber diese seltsamen Drucktaster machten komische Dinge... Die Gebrauchsanweisung macht allenfalls Augenkrebs, zu lesen ist da nichts, aber wofür gibt es pdfs? Nach erstem Durchlesen doch gar nicht so kompliziert, vermutlich wie immer alles eine Frage der Gewöhnung.
Ob ich sie unbedingt brauche? Was heißt hier "brauchen?" So ganz spontan fallen mir aber ein bis drei gute Einsatzmöglichkeiten ein... Ein "Black Friday"-Angebot mit einem Drittel Preisnachlass, das fand ich ganz ordentlich.
Ein Teil der Bedienung erschloss sich intuitiv, z.B. die Kopplung mit dem Smartphone. Aber diese seltsamen Drucktaster machten komische Dinge... Die Gebrauchsanweisung macht allenfalls Augenkrebs, zu lesen ist da nichts, aber wofür gibt es pdfs? Nach erstem Durchlesen doch gar nicht so kompliziert, vermutlich wie immer alles eine Frage der Gewöhnung.
Sonntag, 24. November 2019
Wunderbare Familie
Heute war Großkampftag, der Lady wurden die meisten ihrer Wohnzimmermöbel ins Heim gebracht. Endlich durfte ich das veranlassen, die Entscheidung wurde getroffen, sie bleibt dauerhaft dort, die behördliche Ummeldung habe ich erledigt, und alles das, was sonst noch nötig ist, schiebe ich nach und nach auch an.
Jedenfalls ist es jetzt in ihrem Zimmer richtig gemütlich geworden. M+M haben für viel vorweihnachtliche Deko gesorgt, ein wenig hatte ich auch dabei.
Die Wohnung sieht jetzt auch nach Auszug, Wohnungsaufgabe, aus. Ich fahre weiterhin regelmäßig hin, sortiere Dinge und trenne "richtige Sachen, wichtige Sachen" von "das kann weg." Emotional noch schwierig, aber ich merke, es wird allmählich besser.
Und in der Familie kommt wieder zusammen, was zusammen gehört. Da bin ich dankbar.
Jedenfalls ist es jetzt in ihrem Zimmer richtig gemütlich geworden. M+M haben für viel vorweihnachtliche Deko gesorgt, ein wenig hatte ich auch dabei.
Die Wohnung sieht jetzt auch nach Auszug, Wohnungsaufgabe, aus. Ich fahre weiterhin regelmäßig hin, sortiere Dinge und trenne "richtige Sachen, wichtige Sachen" von "das kann weg." Emotional noch schwierig, aber ich merke, es wird allmählich besser.
Und in der Familie kommt wieder zusammen, was zusammen gehört. Da bin ich dankbar.
Dienstag, 19. November 2019
Haema Blutspendedienst
Unser Video - Das Patientenprojekt "DANK Euch kann ich LEBEN"
... oder eingebettet über die Seite vom Haema Blutspendedienst.
... oder eingebettet über die Seite vom Haema Blutspendedienst.
Samstag, 16. November 2019
Venezia: acqua alta 15.11.2019
Weitere Berichte aus den vergangenen Tagen:
Il Gazzettino
Siegerlandkurier
L'Adige
La voce di Venezia
Spiegel online
24MATINSde
Montag, 11. November 2019
Heimweh
... "Kind" & Co. machen eine Woche wohlverdienten Urlaub dort, wo ich sommers groß geworden bin. Einen langen Text geschickt, wo was war. Aber ich vermute, es wird sich viel verändert haben, sogar nach meinem letzten Da-Sein in 2003.
Überlege, meinen Text hier (angepasst) zu verarbeiten.
Überlege ebenfalls, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit für mich gibt... Ein einziges Mal noch.
Überlege, meinen Text hier (angepasst) zu verarbeiten.
Überlege ebenfalls, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit für mich gibt... Ein einziges Mal noch.
Sonntag, 10. November 2019
Die Fitbit ist lustig
Pinguinwanderungs-Abzeichen? Das ist vermutlich so etwas wie ein Seepferdchen-Abzeichen für Fußgänger? 😀😀😀
Immerhin, ich bin stets bemüht...
Entscheidung
Eine Entscheidung wurde getroffen, und ich darf, soll, muss den Haushalt nun sukzessive auflösen. Es ist alles nicht einfach, aber ich denke, ich werde wieder besser schlafen, wenn ich nicht nachts in Gedanken vor den offenen Schranktüren stehe ohne handeln zu können.
Auch dürfen jetzt doch einige Möbelstücke ins Heim gebracht werden, da hat irgendein kluger Mensch ausreichend Einfluss ausüben können. Da bin ich froh.
Noch mehr froh bin ich über die gestrigen Telefonate, ich hatte gute Zuhörer und Ratgeber.
Auch dürfen jetzt doch einige Möbelstücke ins Heim gebracht werden, da hat irgendein kluger Mensch ausreichend Einfluss ausüben können. Da bin ich froh.
Noch mehr froh bin ich über die gestrigen Telefonate, ich hatte gute Zuhörer und Ratgeber.
Samstag, 9. November 2019
Mittendrin oder nur dabei?
Arbeiten mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Online-Befragung der Universität zu Köln sucht TeilnehmerInnen. Alles Weitere direkt hier.
Montag, 4. November 2019
Gelesen: Die italienischen Schuhe
Die italienischen Schuhe - Henning Mankell (Roman)
dtv Taschenbuch
ISBN 978-3-423-21152-9
Irgendwann im Sommer gelesen...
Warum dieses Buch? Ich schaute nur quer durch das öffentliche Bücherregal, da sprang es mich an. Einen Mankell kann man nicht einfach so ignorieren.
Klappentext:
«Noch immer wusste ich nicht, weshalb Harriet auf meine Insel gekommen war. Doch in ihrer Handtasche hatte ich ein Papier gefunden, auf dem stand, daß sie bald sterben würde.»
"Ein bewegender Roman über eine Flucht in die Einsamkeit, eine verlorene und wiedergefundene Liebe und die Macht der Vergangenheit. Vom Meister der Melancholie Henning Mankell."
Der ehemalige Chirurg Fredrik Welin lebt wie ein Einsiedler in den schwedischen Schären, oft umgeben von Eis und Schnee, einzige Gesellschaft sind ein Hund und eine altersschwache Katze. Gelegentlich kommt der Postbote vorbei. Es hatte ein Ereignis, die "Katastrophe" gegeben, infolgedessen er seinen Beruf aufgegeben und die Einsamkeit gesucht hatte.
Eines Tages kommt ihm übers Eis, mit einem Rollator, eine Frau entgegen. Seine Jugendliebe. Sie erinnert ihn an ein Versprechen, und schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Reise nach einem See...
Ein ruhiger, leiser Roman, in dem es Mankell wie immer schafft, den Leser wie in einem Sog in die Geschichte hinein zu ziehen, eine Geschichte mit erstaunlichen Wendungen und bemerkenswertem Ausgang.
dtv Taschenbuch
ISBN 978-3-423-21152-9
Irgendwann im Sommer gelesen...
Warum dieses Buch? Ich schaute nur quer durch das öffentliche Bücherregal, da sprang es mich an. Einen Mankell kann man nicht einfach so ignorieren.
Klappentext:
«Noch immer wusste ich nicht, weshalb Harriet auf meine Insel gekommen war. Doch in ihrer Handtasche hatte ich ein Papier gefunden, auf dem stand, daß sie bald sterben würde.»
"Ein bewegender Roman über eine Flucht in die Einsamkeit, eine verlorene und wiedergefundene Liebe und die Macht der Vergangenheit. Vom Meister der Melancholie Henning Mankell."
Der ehemalige Chirurg Fredrik Welin lebt wie ein Einsiedler in den schwedischen Schären, oft umgeben von Eis und Schnee, einzige Gesellschaft sind ein Hund und eine altersschwache Katze. Gelegentlich kommt der Postbote vorbei. Es hatte ein Ereignis, die "Katastrophe" gegeben, infolgedessen er seinen Beruf aufgegeben und die Einsamkeit gesucht hatte.
Eines Tages kommt ihm übers Eis, mit einem Rollator, eine Frau entgegen. Seine Jugendliebe. Sie erinnert ihn an ein Versprechen, und schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Reise nach einem See...
Ein ruhiger, leiser Roman, in dem es Mankell wie immer schafft, den Leser wie in einem Sog in die Geschichte hinein zu ziehen, eine Geschichte mit erstaunlichen Wendungen und bemerkenswertem Ausgang.
Gelesen: Herbstbunt
Herbstbunt - Thomas Gottschalk (Autobiographie)
HEYNE/Random House
ISBN 978-3-453-20706-6
Warum dieses Buch? Gleich.
Klappentext? Zu viele Klappentexte, ich nehme die Rückseite:
"Forever Young?
Immer lief alles glatt in seinem Leben. Warum sollte sich daran etwas ändern, bloß weil Thomas Gottschalk eines Tages 60 wurde? Für die Figur gibt's die Mayr-Kur, und Workouts gibt's für die Fitness. Doch in der zweiten Hälfte der Sechziger wird es unerwartet rumpelig: Der Oberschenkelmuskel gibt den Geist auf; das Haus brennt ab; und nach über 40 Jahren Ehe ist das Zusammenbleiben plötzlich nicht mehr selbstverständlich...
Thomas Gottschalk erzählt vom Älterwerden - nachdenklich, mit viel Humor und großer Offenheit. Seine Botschft? Optimistisch!"
»Ich im Kampf gegen die Vergreisung. Das ist meine letzte große Herausforderung. Ich werde sie bewältigen - top, die Wette gilt!«
Ich lese keine Biographien. Normalerweise.
Ich war und bin kein Fan von Herrn Gottschalk. Normalerweise.
Ich bin ein wenig jünger als er, habe aber über weite Strecken zumindest seine TV-Karriere erlebt. Der Wechsel vom höflich-konservativen Frank Elstner zu Thomas Gottschalk war ein reglrechter Kulturschock für mich. Da wagte es jemand, mein "Wetten dass?" mit lockeren Sprüchen und frechen Outfits vom Fernseholymp zu schubsen?
Dann hatte ich lange Jahre Besseres zu tun als fernzusehen. Und ich wurde entspannter.
Als ich vor einigen Wochen Herrn Gottschalk in allen möglichen Talkrunden sah, wohl auf Promotiontour für dieses Buch, habe ich mich gut unterhalten gefühlt wie selten, habe gelacht dabei, ohne dass dies jemand mitbekommen hätte können. Und habe mir dieses Buch bestellt.
Thomas Gottschalk macht darin das, was er am besten kann: Er unterhält sein Publikum. Zeiten, von denen er spricht, kommen mir bekannt vor. Wohl aus etwas jüngerer Perspektive, "irgendwie" aber doch. So fühle ich mich "abgeholt", ohne bereits konkret mit dem Altern konfrontiert zu sein. (Bewusst unterscheide ich für mich "Altern" von "Älterwerden", das mag marginal sein, ist für mich im Moment aber gerade wichtig.)
Für eine Zeit, in der es mir an Ruhe für "richtige Bücher" mangelt, eine prima Unterhaltung!
HEYNE/Random House
ISBN 978-3-453-20706-6
Warum dieses Buch? Gleich.
Klappentext? Zu viele Klappentexte, ich nehme die Rückseite:
"Forever Young?
Immer lief alles glatt in seinem Leben. Warum sollte sich daran etwas ändern, bloß weil Thomas Gottschalk eines Tages 60 wurde? Für die Figur gibt's die Mayr-Kur, und Workouts gibt's für die Fitness. Doch in der zweiten Hälfte der Sechziger wird es unerwartet rumpelig: Der Oberschenkelmuskel gibt den Geist auf; das Haus brennt ab; und nach über 40 Jahren Ehe ist das Zusammenbleiben plötzlich nicht mehr selbstverständlich...
Thomas Gottschalk erzählt vom Älterwerden - nachdenklich, mit viel Humor und großer Offenheit. Seine Botschft? Optimistisch!"
»Ich im Kampf gegen die Vergreisung. Das ist meine letzte große Herausforderung. Ich werde sie bewältigen - top, die Wette gilt!«
Ich lese keine Biographien. Normalerweise.
Ich war und bin kein Fan von Herrn Gottschalk. Normalerweise.
Ich bin ein wenig jünger als er, habe aber über weite Strecken zumindest seine TV-Karriere erlebt. Der Wechsel vom höflich-konservativen Frank Elstner zu Thomas Gottschalk war ein reglrechter Kulturschock für mich. Da wagte es jemand, mein "Wetten dass?" mit lockeren Sprüchen und frechen Outfits vom Fernseholymp zu schubsen?
Dann hatte ich lange Jahre Besseres zu tun als fernzusehen. Und ich wurde entspannter.
Als ich vor einigen Wochen Herrn Gottschalk in allen möglichen Talkrunden sah, wohl auf Promotiontour für dieses Buch, habe ich mich gut unterhalten gefühlt wie selten, habe gelacht dabei, ohne dass dies jemand mitbekommen hätte können. Und habe mir dieses Buch bestellt.
Thomas Gottschalk macht darin das, was er am besten kann: Er unterhält sein Publikum. Zeiten, von denen er spricht, kommen mir bekannt vor. Wohl aus etwas jüngerer Perspektive, "irgendwie" aber doch. So fühle ich mich "abgeholt", ohne bereits konkret mit dem Altern konfrontiert zu sein. (Bewusst unterscheide ich für mich "Altern" von "Älterwerden", das mag marginal sein, ist für mich im Moment aber gerade wichtig.)
Für eine Zeit, in der es mir an Ruhe für "richtige Bücher" mangelt, eine prima Unterhaltung!
Sonntag, 3. November 2019
Mein herzlicher Dank gilt allen Gratulanten
... und meinen Besuchern.
Es waren meine lieben Menschen um mich, einer telefonierte lange mit mir.
Sie brachten diverse Gaben, als da wären:
Es war ein schöner Tag, und am Ende war ich dann auch ein wenig müde, aber auf diese Weise gerade von der Erkältung genesen in ein neues Lebensjahr zu starten, ist schon prima.
Es waren meine lieben Menschen um mich, einer telefonierte lange mit mir.
Sie brachten diverse Gaben, als da wären:
- etwas Blühendes
- etwas Wachsendes
- etwas Duftendpflegendes
- etwas Glänzendes
- etwas Technisches
Es war ein schöner Tag, und am Ende war ich dann auch ein wenig müde, aber auf diese Weise gerade von der Erkältung genesen in ein neues Lebensjahr zu starten, ist schon prima.
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