Freitag, 27. September 2019

Lübeck: Model 60+ (Werbeaufnahmen)

Morgens:
Da fuhr ich nun mit der allerneuesten superduper S-Bahn... und kam für den ausgeguckten Zug genau eine Minute zu spät am Hauptbahnhof an. Zuerst gab es eine Verspätung gleich an meinem Bahnhof, dann hat die Hightech-Bahn eine Lichtschranke im Türbereich und schließt nicht, so lange dort jemand steht. Das hat mich dann gute fünf Minuten gekostet.
Ich war trotzdem noch pünktlich, aber wesentlich abgehetzter.

Nachmittags:
So, zuhause, problemlos.

Das war ja richtiges Pech, dass ausgerechnet im Moment das Wetter für mich so ungünstig ist, so schlecht ging es mir zuletzt am letzten Juli-Wochenende in der Pfalz.

Alle haben mich ganz lieb und rücksichtsvoll behandelt - wobei ich ja viel lieber unauffällig mit Gesunden "mitlaufe." Das konnte heute aber nicht passieren, und das wurmt mich echt. Ich mag nicht soviel Aufhebens um meine Person haben.

Zum Wesentlichen: Es ging um Motivationshilfen für Blutplasmaspender anhand von Beispielen (uns), wie uns das Plasma in Form von Medikamenten hilft. Ich habe kein spektakuläres "outdoor" Hobby, deshalb wurden viele Aufnahmen "so" von mir im Freien gemacht, am Wasser, stehend, gehend usw. Im Innenraum direkt nach dem Interview auch eine Menge... Da ich eigentlich nicht so gern im Mittelpunkt stehe, war es anfangs gewöhnungsbedürftig, aber dann macht man einfach mit - und gut. (Geholfen hat mir tatsächlich noch die gestrige Physiotherapie: erstens hatte ich weniger Schmerzen, diese Geschichte, dass mir seit Wochen abends mein Kopf abfallen will, weil ich ihn kaum noch halten kann... Sie hat ja heftig geknetet und mir gesagt, woher das kommt. Atemhilfsmuskulatur geht bis in den Hals hinauf. Na bitte. Heute immer wieder schön locker gelassen. Sieht auch besser aus.)



Einen Weg habe ich nicht mitgemacht, um mich im Hotelfoyer etwas zu erholen, was dann auch wieder schwierig war, da ich ja nicht wirklich einschlafen wollte. (Wir erinnern uns: Seit ein Uhr in der Nacht wach.)

Was schade war: Es gab wirklich nichts zu essen. (Kaffee und Wasser, als ich so abgekämpft angekommen war, ja.) Das war nach meinem Minifrühstück um 5:30 Uhr dann doch ein bisschen... naja. Vielleicht hat der restliche Trupp ja noch Futter bekommen, aber ich wollte irgendwann einfach nach Hause.

Über die Anwesenheit der beiden Männer habe ich mich gefreut, wirklich nett. Eine vierte mir unbekannte "Kandidatin" (auch aus unserem Selbsthilfeverein) hatte aus Krankheitsgründen abgesagt. Hätte ich auch machen können. Aber: Nur die Harten kommen in den Garten... Ich war viel zu neugierig auf das, was da heute passieren würde.

P.S. Es ist Herbst, tatsächlich.

Montag, 23. September 2019

Spaß mit Kindern

...und dann rumpelten an der Baustelle die Steine!

Für kleine Jungen ist ja nichts toller, als einem Schaufelbagger zuzusehen, der eine Straße zerlegt.


In diesem Sinne: Einen schönen Herbstanfang!

Mittwoch, 18. September 2019

Aufgeregt

Ende nächster Woche ein Video-Termin in Lübeck zwecks "Werbung" für Blutplasmaspenden bzw. als Motivationshilfe für Spender, dabeizubleiben, weil es so wichtig ist... zusammen mit zwei oder drei anderen Vereinsmitgliedern mit Alpha-1-Antitrypsinmangel.

Samstag, 14. September 2019

Bauchlandung

Wenn man drei Kinder großgezogen hat, weiß man, dass es den einen oder anderen Unfall geben kann. Trotzdem zerreißt es mir als Großmutter das Herz... Das Kind wird nur überwacht, für alle Fälle... aber trotzdem kann ich schlechter schlafen gerade.

Mittwoch, 11. September 2019

Geburtstag

Vorgestern haben wir den 92. Geburtstag im "Domicil" gefeiert, ganz privat im Zimmer.

Noch ist immer nicht geklärt, wie es weiter geht. Nochmal Krankenhaus oder doch nicht? Verbleib dort, wo es ihr gut geht, oder irgendwann Rückkehr in den eigenen Haushalt? Letzteres glaube ich nicht, aber ohne "Okay" löse ich die Wohnung nicht auf. Fahre immer noch regelmäßig hin und sehe nach dem Rechten, nehme Post mit etc.

Auch ansonsten ist fast alles "mein Job" mit Ausnahme der Dinge, die ich mittlerweile abgeben konnte, wie z.B. Wäsche oder Arzttermine. Regelmäßige "Büroarbeit" in Vertretung, aber auch die ist weniger geworden, vieles läuft inzwischen. Seitdem ich meine Besuche auf zwei pro Woche reduziert habe, komme ich auch wieder zu mir selber und kann meinen Haushalt und mich mal sortieren.

Seltsames Gefühl, zumindest mittelfristig den Haushalt auflösen zu müssen, in dem ich aufgewachsen bin...

Was mich ehrlich gefreut hat: Der Kontakt zu meinem 90jährigen Onkel ist wieder hergestellt - ich hatte ja zuletzt weder Adresse noch Telefonnummer gehabt.

Mittwoch, 4. September 2019

Bücherverbannung

Gestern habe ich in den Nachrichten gesehen, dass an einer katholischen Schule in den Vereinigten Staaten die Bücher von "Harry Potter" verboten und aus der Schulbibliothek verbannt worden sind.

Mehr Info u.a. hier bei der Welt.

Nun mag man sagen, es seien doch nur Kinderbücher... Das sehe ich nicht so. Irgendwo im ganz Kleinen beginnt so manches, und zu behaupten, die katholische Kirche stünde dahinter, scheint jeglicher Realität zu entbehren, wie überhaupt die Begründung, die im Buch vorkommenden Zaubersprüche würden reale Magie beinhalten. (Man könnte lachen, wenn es nicht so ernst wäre.)

Welche Bücher werden als nächstes verboten? Wahrscheinlich werden es keine Kinderbücher mehr sein. Wo will man mit den verbotenen Büchern abbleiben? Auf einen großen Haufen legen und... Wir müssen nicht zurück denken bis ins Mittelalter, runde achtzig Jahre sind schon genug.