Samstag, 25. Januar 2025

Wieder besser

Nachdem denn endlich Besserung eintrat, wurde hier die Stimmungslage auch wieder viel besser. Ich denke, ich bin so weit wieder hergestellt, dass ich nun mein Prednisolon absetzen kann.

Test bestanden mit Einkaufsfahrt nach Harburg, DM und Blume2000 leergekauft, ich brauchte jetzt unbedingt Blumen!

Und heute Nachmittag scheint sogar die Sonne.

Donnerstag, 23. Januar 2025

Atemlos

Atemlos durch den Tag... Wenn schon das Duschen mit dem ganzen Drumherum bis zum abschließenden Haare Föhnen so viel Kraft bzw. mir den Atem raubt, dass ich mich zwischendurch immer wieder hinsetzen muss. Einfach nur atmen.

Es hilft, dass ich mich erinnern kann, dass es mir schon mindestens genau so oder schlechter ging, als ich noch gearbeitet habe, aber das ist schon Jahre her. Ich bin so lange relativ stabil gewesen.

Also - nicht singen, dafür reicht die Luft nicht - summen: "atemlos..."

Exazerbation seit mindestens Dienstag, volles Programm Prednisolon, und ja, es geht mir schon wieder besser, der Husten ist weg, aber keine Kraft.

Es ist so schön, abends zu überlegen, was ich am nächsten Tag machen möchte/werde, wenn dann wieder nichts geht. Immerhin läuft die Wäsche, damit habe ich 2:22 Std.+Min. Zeit, an andere Sachen zu denken.

Erstmal Kaffee machen, das ist immer gut, damit der Kopf oben bleibt. 😀

Euch wünsche ich einen besseren Einstieg ins neue Jahr!

Sonntag, 19. Januar 2025

Gelesen: Tiefes, dunkles Blau

Tiefes, dunkles Blau von Seraina Kobler (Krimi)
Ein Zürich-Krimi

Diogenes Verlag AG Zürich
ISBN 978-3-257-30091-8

Warum dieses Buch? Eine Leihgabe einer meiner Töchter.
Was es mit diesen vielen Leihgaben auf sich hat: Wir lesen alle, unsere Bücher drehen die Runde und landen dabei eben auch bei mir. Meine eigenen Bücher bekommen einen Vermerk, ob ich sie zurück haben möchte oder ob sie anderweitig noch Freude bringen dürfen.

Rückseitentext:
"Kurz nachdem Seepolizistin Rosa Zembrano in einer Kinderwunschpraxis am Zürichsee Eizellen einfrieren lässt, wird ihr Arzt tot aufgefunden. Wem stand Dr. Jansen, der nebenbei ein erfolgreicher Biotech-Unternehmer war, im Weg?
Erste Spuren führen in eine Villa an der Goldküste, in die alternative Szene, in Genforschungslabore und ins Rotlichtmilieu -  und zu vier Frauen, die sich jede auf ihre Weise nicht mit dem abfinden wollen, was Biologie oder Schicksal vorgeben.
Der erste Fall für Rosa Zambrano - eine wunderbar warmherzige Ermittlerin, die auch eine begeisterte Gärtnerin und Köchen ist und die beste Begleiterin, um Zürich zu entdecken."


Eine nette Kriminalgeschichte, versehen mit viel Lokalkolorit und Schilderung delikater Köstlichkeiten, die mir ein wenig abgehoben schienen. Dazu eine Beinahe-Romanze mit dem Kollegen.

Das Thema Biotechnologie, die Genschere CRISPR/CAS und damit verbundene ethische Fragen - hier eingebunden in einen Mordfall - interessieren mich normalerweise sehr, aber mit aller beschriebenen Beschaulichkeit ging mir die Handlung einfach zu langsam voran. Das war auch der Grund, warum das Büchlein hier wochenlang halb gelesen herum lag. Jetzt habe ich es geschafft und kann es zurück auf den "für die Tochter"-Stapel legen.

Wer es gern detailreich und beschaulich mag, wird es gern lesen mögen.