Freitag, 21. Januar 2022

Gelesen: Der Thron der sieben Königreiche

Der Thron der sieben Königreiche von George R.R. Martin (Fantasy)

Das Lied von Eis und Feuer 3/10
Aus dem Amerikanischen "A Clash of Kings"
Blanvalet/Random House
ISBN 978-3-442-26822-1

Hier ist der Originaltitel anders. Da in der deutschen Ausgabe die Originalbände jeweils auf zwei Bücher aufgeteilt sind, werden diese also gemäß Seitenzahlen vermerkt, wieder mit Appendix. Der umfangreiche Anhang variiert je nach Handlungsverlauf der Geschichte, am Ende macht es mir immer Spaß, die Familienverhältnisse nachzulesen. Auch hier sind wieder auf den inneren Umschlagseiten hinten und vorn Karten des Kontinents "Westeros" abgebildet.

Warum dieses Buch? Siehe hier.

Klappentext:

Die Zeichen stehen auf Sturm

"Zehn Jahre dauerte der Sommer in Westeros, und genauso lange währte die Zeit des Friedens in dem Sieben Königreichen. Doch nun hält der grimmige Winter Einzug, und in seinem Gefolge brechen schlimme Zeiten an. Robert Baratheon, der König auf dem Eisenthron, und Lord Eddard Stark, der Lord von Winterfell, sind tot. Sie wurden Opfer einer Intrige, deren Ausmaß noch gar nicht abzuschätzen ist.
Für Eddards Sohn Robb bedeutet dies, dass er im Alter von gerade einmal fünfzehn Jahren die Herrschaft über Winterfell - und damit über den ganzen Norden von Westeros - antreten muss. Und noch während er um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen ringt, bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus.
Joffrey, der grausame Sohn von Königin Cersei, hat den Thron bestiegen, auf dem vor ihm Robert Baratheon gesessen hatte. Doch auch Stannis und Renly Baratheon, seine Brüder, machen ihre Ansprüche geltend - und nicht nur sie. Überall in den Sieben Königreichen werden Pläne geschmiedet, denn die Anwärter auf den Eisenthron sind zahlreich - und keiner von ihnen schreckt vor Krieg und Aufruhr zurück, um seine Pläne in die Tat umzusetzen. Robb Stark hat keine andere Wahl als sich zunächst auf Joffreys Seite zu schlagen, denn der junge König hält seine Schwestern als Geiseln. Und während die mächtigen Häuser um die Macht in dem zerrissenen Land streiten und ein verhängnisvolles Omen am Himmel erscheint, wächst hoch im Norden, jenseits der Mauer, eine noch viel größere Gefahr heran..."

Mehr Blut, mehr Sex, mehr Intrigen.

Wie schon in den vorherigen Büchern liegt in jedem Kapitel der Focus auf einer anderen Person mit deren Lebensumständen, Kämpfen, Gedanken. Bei jedem Wechsel war ich neu überrascht davon, weil ich gerade noch in den Gefühlen und Gedanken von jemand anderem versunken war. Diese Wechsel fungieren wie kleine Cliffhanger, man will unbedingt wissen, wie es weitergeht, und die Spannung bleibt durchgehend erhalten.

Sehr amüsant finde ich teilweise die Namen, die manchmal sehr gewollt erscheinen, vielleicht durch die Übertragung vom Englischen ins Deutsche, manchmal eher englisch geblieben sind, auf jeden Fall aber häufiger eine Anspielung auf bestimmte Orte, Eigenschaften, Verwandtschaften enthalten. Zudem haben viele wichtige Personen auch noch Spitznamen. Das ist gelegentlich verwirrend, aber je tiefer man in der Geschichte drin ist, desto einfacher wird es.

Im Verlaufe des Lesens habe und hatte ich Lieblingspersonen, die aber auch einem Wandel unterlegen sind, die Protagonisten durchlaufen einige charakterliche Entwicklungen, so dass einst unsympathische oder egoistische Personen durch ihre Erlebnisse zu reifen scheinen oder plötzlich hinterlistige Wesenszüge zeigen.

Auch diesen Band habe ich wieder sehr gern gelesen und greife gleich zur Fortsetzung!

Montag, 10. Januar 2022

Gelesen: Das Erbe von Winterfell

Das Erbe von Winterfell von George R.R. Martin (Fantasy)
Das Lied von Eis und Feuer 2/10
Aus dem Amerikanischen "A Game of Thrones"
Blanvalet/Random House
ISBN 978-3-442-26781-1

Der amerikanische Titel ist übrigens gleichbleibend "A Game of Thrones" und trägt die Seitenzahlen von - bis plus Appendix. Es ist jeweils hinten ein langer Anhang vorhanden, der die Familienverhältnisse und -zugehörigkeiten erklärt, außerdem sind in jedem Buch auf den inneren Umschlagseiten hinten und vorn Karten des Kontinents "Westeros" abgebildet.

Warum dieses Buch? Siehe hier.

Klappentext:

Verfall bedroht die Sieben Königreiche

"Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um bei Hof in Königsmund als Hand - als Roberts Berater und Stellvertreter - zu dienen. Doch was schon beim Besuch seines Freundes auf Winterfell zu erkennen war, wird am Königshof noch viel deutlicher:
Robert Baratheon ist nicht mehr der Mann, der er früher war - der mutige und instinktsichere Feldherr, der einst gemeinsam mit Eddard Stark die Herrschaft über die Sieben Königreiche eroberte. Stattdessen ist er ein schwacher König der nicht in der Lage ist den Intrigen rund um den Eisenthron Einhalt zu gebieten.
Und in diese Intrigen wird Eddard Stark als die rechte Hand Robert Baratheons immer tiefer hineingezogen. Der Lord von Winterfell ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Gefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde - aber die Ränke der Mächtigen sind nichts, was man mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist..."

Interessanterweise beruhen alle mir bekannten Fantasy-Romane auf einem überwiegend mittelalterlichen Setting, so auch diese Reihe. Es wimmelt von edlen Rittern und aufwändigen Rüstungen, Schwertern, Streitäxten und mehr. Es werden blutige Schlachten geschlagen, so mancher Kopf rollt, dazu gibt es eine Menge Sex, gewollten und ungewollten.

Weiterhin haben wir mit seltsamen Wesen, Untoten, Schattenwölfen und Drachen zu tun, Götterhainen mit Bäumen, die Gesichter tragen, und vielem mehr - vermutlich ist dieses nur der Anfang.

Wie schon im ersten Band (ich finde es nett, bei jeder Buchbesprechung etwas hinzuzufügen) lernen wir viele Personen kennen - die einzelnen Kapitel tragen ihre Namen im Titel - deren Entwicklung wir im Laufe der Geschichte mitverfolgen können.

Auch diesen Wälzer habe ich in kürzester Zeit verschlungen und freue mich auf den nächsten Band.

Freitag, 7. Januar 2022

Gelesen: Die Herren von Winterfell

Die Herren von Winterfell von George R.R. Martin (Fantasy)
Das Lied von Eis und Feuer 1/10
Aus dem Amerikanischen "A Game of Thrones"
Blanvalet/Random House
ISBN 978-3-442-26774-3

Warum dieses Buch? Die Serie wurde mir von einer Tochter empfohlen, und die Bücher belagern seit längerer Zeit mein Regal.

Klappentext:

Die letzten Tage des Sommers sind gekommen

"Eddard Stark, der Lord von Winterfell, lebt mit seiner Familie im kalten Norden des Königreichs Westeros, und er weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon stirbt, soll Eddard an dessen Stelle treten. Für die Zeit, die er am Königshof aufbringen muss, überträgt Eddard die Herrschaft über Winterfell an seinen Erben Robb - während sich sein Bastardsohn Jon den Kriegern der Nachtwache anschließt. Doch Robert Baratheon ist nicht mehr der starke Herrscher, der er einst war, und um den Eisernen Thron scharen sich Intriganten und feige Meuchler. Eddard sieht sich plötzlich von mächtigen Feinden umzingelt und muss hilflos zusehen, wie seine vielköpfige Familie in alle Winde zerstreut wird. Die Zukunft des gesamten Reiches Westeros steht auf dem Spiel..."

Wer Fantasy mag und nichts gegen blutige Kämpfe in Büchern hat, kann seine Freude daran haben. Die ersten ungefähr dreißig Seiten brauchte dieses erste Buch meine ungeteilte Aufmerksamkeit, denn es gilt nicht nur eine vollkommen fremde Welt zu erfassen, sondern auch viele Namen zu lernen.

Ganz bewusst habe ich vorher die Verfilmung bzw. Serie nicht angesehen, um mir nicht die Freude an diesen Büchern zu verderben.

Ich habe dieses Buch zügig durchgelesen, und es geht sofort mit Band zwei weiter.

Samstag, 1. Januar 2022

Happy New Year

365 Seiten eines neuen Tagebuchs liegen vor uns, lasst sie uns mit vielen guten Erlebnissen und netten Menschen füllen. Gesundheit für alle und ein friedvolles Herz!

(Das Foto ist etwas älter, denn auch bei diesem Jahreswechsel waren Feuerwerkskörper nicht erlaubt.)