R.I.P. Bruder und wink mal von deiner Wolke runter...
Freitag, 14. Juni 2019
Gelesen: Blutige Stille
Blutige Stille - von Linda Castillo (Thriller)
Amerikanisches Original "Pray for Silence"
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18451-4
Band zwei der Serie
Warum dieses Buch? Siehe hier und hier.
Klappentext:
"Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?"
Ein weiterer solider Thriller um Kate Burkholder, wer sich einmal auf sie eingelassen hat, findet ein Buch mit gewohnt guter Lesekost, frei nach dem Motto: "Da weiß man, was man hat."
Dieses Mal beginnt die Story damit, dass die Toten aufgefunden werden, mit der Schilderung wo sie lagen und wie sie aussahen. Das Ganze recht ausführlich, denn die Taten waren brutal und - soweit es die beiden Mädchen betraf- sadistisch.
Eine schwierige Aufgabe für die Polizeichefin Kate Burkholder, da sich kein Anhaltspunkt findet, bis ihr das Tagebuch des jungen Mädchens in die Hände fällt. Schließlich holt sie Tomasetti hinzu, Mitarbeiter der Polizeibehörde BSI, mittlerweile wegen seiner instabilen Verfassung suspendiert. Es knistert wieder zwischen beiden, aber tatsächlich steht der Fall im Vordergrund, und es dauert eine ganze Weile, bis sich die Knoten entwirren.
Amerikanisches Original "Pray for Silence"
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18451-4
Band zwei der Serie
Warum dieses Buch? Siehe hier und hier.
Klappentext:
"Sie töteten alle Mitglieder der Familie Plank. Die Leichen des Vaters und der beiden Söhne fand man im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Mädchen, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Oder enthüllt das Tagebuch der ältesten Tochter eine andere Wahrheit?"
Ein weiterer solider Thriller um Kate Burkholder, wer sich einmal auf sie eingelassen hat, findet ein Buch mit gewohnt guter Lesekost, frei nach dem Motto: "Da weiß man, was man hat."
Dieses Mal beginnt die Story damit, dass die Toten aufgefunden werden, mit der Schilderung wo sie lagen und wie sie aussahen. Das Ganze recht ausführlich, denn die Taten waren brutal und - soweit es die beiden Mädchen betraf- sadistisch.
Eine schwierige Aufgabe für die Polizeichefin Kate Burkholder, da sich kein Anhaltspunkt findet, bis ihr das Tagebuch des jungen Mädchens in die Hände fällt. Schließlich holt sie Tomasetti hinzu, Mitarbeiter der Polizeibehörde BSI, mittlerweile wegen seiner instabilen Verfassung suspendiert. Es knistert wieder zwischen beiden, aber tatsächlich steht der Fall im Vordergrund, und es dauert eine ganze Weile, bis sich die Knoten entwirren.
Montag, 10. Juni 2019
Es war einmal (m)ein Sonnenschirm
Sonnenschirm, ein Jahr alt, vorgestern zum zweiten Mal aufgespannt. Eine Stunde (oder so) später: abgebrochen.
Grund: alle Verbindungsteile sind aus Plastik, von daher wohl eine Fehlkonstruktion?
Ich habe den Verkäufer angemailt, mal sehen, wie er dazu steht.
Grund: alle Verbindungsteile sind aus Plastik, von daher wohl eine Fehlkonstruktion?
Ich habe den Verkäufer angemailt, mal sehen, wie er dazu steht.
Abgebrochen: Licht über den Klippen
Licht über den Klippen - Susanna Kearsley (Roman)
Original "The Rose Garden"
Piper Taschenbuch
ISBN 978-3-492-30158-9
Warum dieses Buch? Der Tisch mit den Mängelexemplaren lacht oft so verführerisch...
Klappentext:
"Die unberührte Küste Cornwalls und ein altes Herrenhaus mit einem duftenden Rosengarten... Hierhin kehrt Eva zurück, um die Asche ihrer Schwester zu verstreuen. Hier taucht sie ein in die Erinnerung unbeschwerter Kindheitstage, bevor ein mysteriöser Fremnder ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Und von hier bricht sie auf zu einer ungewöhnlichen Reise in eine längst vergangene Zeit, einer Reise voller Licht und Schatten, voller Liebe und Trauer, von der es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt."
Ich mache es kurz:
Ein zunächst nur romantischer Roman, womit ich immer Schwierigkeiten habe, der in der Gegenwart spielt, wandelt sich innerhalb der ersten (zähen) hundert Seiten in eine Zeitreisegeschichte.
Es gibt tolle Zeitreiseromane, die berühmtesten sind wohl die von Diana Gabaldon, aber dieser konnte mich nicht begeistern. Und bevor ich mich durch eine Geschichte langweilig und zäh wie Gummi quäle, breche ich ab.
Original "The Rose Garden"
Piper Taschenbuch
ISBN 978-3-492-30158-9
Warum dieses Buch? Der Tisch mit den Mängelexemplaren lacht oft so verführerisch...
Klappentext:
"Die unberührte Küste Cornwalls und ein altes Herrenhaus mit einem duftenden Rosengarten... Hierhin kehrt Eva zurück, um die Asche ihrer Schwester zu verstreuen. Hier taucht sie ein in die Erinnerung unbeschwerter Kindheitstage, bevor ein mysteriöser Fremnder ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Und von hier bricht sie auf zu einer ungewöhnlichen Reise in eine längst vergangene Zeit, einer Reise voller Licht und Schatten, voller Liebe und Trauer, von der es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt."
Ich mache es kurz:
Ein zunächst nur romantischer Roman, womit ich immer Schwierigkeiten habe, der in der Gegenwart spielt, wandelt sich innerhalb der ersten (zähen) hundert Seiten in eine Zeitreisegeschichte.
Es gibt tolle Zeitreiseromane, die berühmtesten sind wohl die von Diana Gabaldon, aber dieser konnte mich nicht begeistern. Und bevor ich mich durch eine Geschichte langweilig und zäh wie Gummi quäle, breche ich ab.
Gelesen: Die Zahlen der Toten
Die Zahlen der Toten - von Linda Castillo (Thriller)
Amerikanisches Original "Sworn to Silence"
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18440-8
Band eins der Serie
Warum dieses Buch? Ein besonderer Glücksgriff: Nachdem ich von "Tödliche Wut" so angetan gewesen war, passte es gut, dass eine Bücherfreundin eine Serie von Kate-Burkholder-Büchern zum Mega-Niedripreis unter die Leute bringen wollte. Zugeschlagen und gefreut.
Dieses ist nun also der erste Band der Serie, ich werde versuchen, sie in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Das ist nicht nötig, jeder Roman ist in sich gut und stimmig, aber ich mag es, die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten zu verfolgen.
Klappentext:
"Die verstümmelte Leiche einer jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie brutal misshandelt und sein Markenzeichen hinterlassen: Er hat ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, kennt dieses Markenzeichen nur zu gut. Kann es wahr sein? Ist der "Schlächter" tatsächlich wieder zurück? Kate muss den Killer finden, bevor er noch einmal zuschlägt. Aber wenn sie ihn überführt, verrät sie nicht nur ihre Familie, sondern deckt auch ein lange gehütetes, dunkles Geheimnis auf, das auch ihr Leben zerstören kann."
Wie viele Bücher dieses Genres beginnt es mit einem Prolog, der die blutige Tat aus Sicht des Opfers schildert. Nicht jedermanns Sache, aber gelungen. Somit ist der Leser gefühlsmäßig drin in der Story und bleibt gespannt, ob und wie die Aufklärung gelingt.
Die Hauptperson ist Kate Burkholder, ursprünglich aus einer Amischen-Familie stammend. Da sie sich den "Englischen" zugewandt hat, wird sie auch von ihrer Herkunftsfamilie weitgehend gemieden. Und es gibt ein Vorkommnis in ihrer Vergangenheit, das sie gemeinsam mit Vater und Bruder geheim hält. Halten muss. Und dem sie nun doch auf den Grund gehen muss, sonst würde sie keine Ruhe finden, außerdem den Erfolg ihrer Ermittlungen riskieren...
Andererseits kennt sie die Sitten und Gebräuche der Amischen, was die Befragungen der Leute erleichtert.
Ihr zur Seite gestellt wird John Tomasetti, traumatisierter Alkoholiker, Angestellter einer übergeordneten Polizeibehörde auf der "Abschussliste".
Es bleibt nicht bei einer einzigen Toten, außerdem gerät Kate "natürlich" in große Gefahr und entwickelt Gefühle für Tomasetti. Das Ende ist temporeich und überraschend. Alles Zutaten für einen gelungenen Thriller, daher: Leseempfehlung!
Amerikanisches Original "Sworn to Silence"
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18440-8
Band eins der Serie
Warum dieses Buch? Ein besonderer Glücksgriff: Nachdem ich von "Tödliche Wut" so angetan gewesen war, passte es gut, dass eine Bücherfreundin eine Serie von Kate-Burkholder-Büchern zum Mega-Niedripreis unter die Leute bringen wollte. Zugeschlagen und gefreut.
Dieses ist nun also der erste Band der Serie, ich werde versuchen, sie in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Das ist nicht nötig, jeder Roman ist in sich gut und stimmig, aber ich mag es, die persönlichen Entwicklungen der Protagonisten zu verfolgen.
Klappentext:
"Die verstümmelte Leiche einer jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie brutal misshandelt und sein Markenzeichen hinterlassen: Er hat ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, kennt dieses Markenzeichen nur zu gut. Kann es wahr sein? Ist der "Schlächter" tatsächlich wieder zurück? Kate muss den Killer finden, bevor er noch einmal zuschlägt. Aber wenn sie ihn überführt, verrät sie nicht nur ihre Familie, sondern deckt auch ein lange gehütetes, dunkles Geheimnis auf, das auch ihr Leben zerstören kann."
Wie viele Bücher dieses Genres beginnt es mit einem Prolog, der die blutige Tat aus Sicht des Opfers schildert. Nicht jedermanns Sache, aber gelungen. Somit ist der Leser gefühlsmäßig drin in der Story und bleibt gespannt, ob und wie die Aufklärung gelingt.
Die Hauptperson ist Kate Burkholder, ursprünglich aus einer Amischen-Familie stammend. Da sie sich den "Englischen" zugewandt hat, wird sie auch von ihrer Herkunftsfamilie weitgehend gemieden. Und es gibt ein Vorkommnis in ihrer Vergangenheit, das sie gemeinsam mit Vater und Bruder geheim hält. Halten muss. Und dem sie nun doch auf den Grund gehen muss, sonst würde sie keine Ruhe finden, außerdem den Erfolg ihrer Ermittlungen riskieren...
Andererseits kennt sie die Sitten und Gebräuche der Amischen, was die Befragungen der Leute erleichtert.
Ihr zur Seite gestellt wird John Tomasetti, traumatisierter Alkoholiker, Angestellter einer übergeordneten Polizeibehörde auf der "Abschussliste".
Es bleibt nicht bei einer einzigen Toten, außerdem gerät Kate "natürlich" in große Gefahr und entwickelt Gefühle für Tomasetti. Das Ende ist temporeich und überraschend. Alles Zutaten für einen gelungenen Thriller, daher: Leseempfehlung!
Gelesen: Das Kind, das nachts die Sonne fand
Bastei LübbeTaschenbuch
ISBN 978-3-404-17180-4
Warum dieses Buch? Der hier schon häufig zitierte Griff zum Angebotstisch... aber von diesem Buch hatte ich schon früher gelesen.
Klappentext:
"Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Dort führt der junge Marcus ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Bis zu dem Tag, als bei einem Massaker seine Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet werden. Marcus überlebt mit Hilfe Eloisas, der Tochter der Hebamme, und findet Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch die Herrschaft eines grausamen neuen Fürsten lässt bald einen kühnen Plan in ihm reifen: Marcus will für ein Leben in Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen, für sich und für die übrigen Leibeigenen des Reichs. Ein Vorhaben, das ihn erneut mit den dunkelsten Seiten des menschlichen Seins konfrontiert. Und ihm abermals das Kostbarste zu entreißen droht..."
Im September des Jahres 1407 wird die Burg des Herrschers Marcus I. von Saxia vom Herrn des Nachbargebietes, Ojsternig, überfallen und die Familie grausam ermordet. Durch Zufall und glückliche Fügung ist das Kind Marcus in einem Versteck, aus dem ihn heimlich Eloisa befreien und zu ihrer Mutter mitnehmen kann. Niemand darf seine wahre Identität erfahren, so bekommt er einen neuen Namen: Mikael.
Als Leibeigener lebt er in armen Verhältnissen und ist so manchen Schikanen und bösartigen Übergriffen ausgesetzt. Jedoch bekommt er Unterstützung durch einen einsiedlerisch lebenden älteren Mann, der ihm hilft, seine Stärken und Fähigkeiten zu entdecken.
Mikael erlebt so manches Abenteuer, und der Leser verfolgt gespannt sein Erwachsenwerden sowie die Wandlung des Reiches zu Gerechtigkeit und Freiheit für die Menschen.
Ein Roman voller guter Einfälle, spannender Wendungen, so gut erzählt, dass man das Buch kaum aus den Händen legen mag.
Fatigue
Diese ständige schnelle Erschöpfung lässt sich Gesunden fast gar nicht erklären. Und sicherlich sind andere Patienten noch deutlich mehr betroffen als ich...
Mal ganz davon abgesehen, dass "jeder" es einfach auf mein Alter schiebt. Na, da müsste ich mindestens achtzig sein...
Mal ganz davon abgesehen, dass "jeder" es einfach auf mein Alter schiebt. Na, da müsste ich mindestens achtzig sein...
Samstag, 1. Juni 2019
Eingespannt
Ich bin nach wie vor familiär stark gefordert und unterwegs bis zur absoluten Belastungsgrenze. Da muss das Bloggen mal etwas in den Hintergrund treten.
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