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Dienstag, 8. Oktober 2013

27.09.2013 - Berlin, Rückreise

Kurz und knapp.

In Ruhe gefrühstückt, Köfferchen gepackt, erneute Suche nach der Bushaltestelle (jetzt aber, jetzt weiß ich, wo sie ist und wie es zum Hotel geht, nun könnte ich immer wieder hinfahren), ab zum ZOB.


Leider war kein Shop geöffnet, bei dem ich mich noch hätte verproviantieren können, also mussten für die Rückfahrt ein Apfel und eine Flasche Wasser genug sein.


(Okay, ein bisschen erledigt sehe ich aus...)

Langweilige, ruhige Fahrt, als Lektüre wieder ein italienischer Lernkrimi, dann gegen 17 Uhr in Hamburg und eine halbe Stunde später zu Hause.

Hungrig wie ein Wolf ein Essen gekocht... und früh ins Bett...

Insgesamt eine gute Erfahrung, die Busfahrt ist zuverlässig und angenehm, das Hotel mit gewissen Einschränkungen eine Empfehlung wert, die Stadt interessant genug für weitere Stippvisiten - und nun habe ich auch noch eine Freundin dort...

26.09.2013 - Berlin, Verabredung an der Nikolaikirche

Mit der Bahn ging es nochmal quer durch die Stadt, allmählich war ich auch mit dem ÖPNV einigermaßen orientiert.

Treffpunkt: an der Nikolaikirche, na ob das alles so klappen würde?

An der Haltestelle "Klosterstraße" ausgestiegen, ans Tageslicht geklettert (ganz schlechte Rolltreppensituation an den meisten kennen gelernten Bahnhöfen), das Handy gegriffen und die Navigation aktiviert. So allmählich mag ich das Smartphone auch dafür nicht mehr missen - verlaufen ausgeschlossen!


Bei strahlendem Himmel noch ein Blick auf den Funkturm geworfen... ob ich hier schon mein Ziel im Blick hatte?


Hmhm.... diese Wiese-mit-Wasser-Installation finde ich ja etwas lieblos gestaltet...


Und nur ein paar Schritte weiter tauchte ich praktisch ein in eine ganz andere Welt:






Kaum zu glauben, dass es das selbe Berlin sein sollte, das mir mittags hauptsächlich Beton- und Glas gezeigt hatte. Es besteht Hoffnung, dass die Stadt doch richtig hübsche Ecken hat!




Dieses soll die "Gründungsplatte" (oder so etwas) von Berlin sein, ich war hier wohl im ältesten Teil von Berlin.

Kaum saß ich hier bei dem Bären auf der Bank, meldete sich eine SMS - gleichzeitig sah ich die Forumsfreundin... viele Jahre immer mal geschrieben, nie vorher getroffen... haben wir in der angeblich "ältesten Gaststätte der Stadt" einen wunderbaren Abend verbracht.


Ach ja, das "mitgebrachte Objekt", es war der äthiopische Feuertopf, welcher die Besitzerin wechselte.

Freitag, 4. Oktober 2013

26.09.2013 - Berlin, Touri-Bustour

Ich saß nun also in diesem elend kalten und zugigen Bus, dessen Tour so gestaltet war, dass möglichst viele Sehenswürdigkeiten "abgeklappert" werden sollten.




Da die gesamte Tour über einen Zeitraum von 2,5 Stunden angelegt ist (und ich abends noch etwas vor hatte, also ein kleines bisschen die Uhrzeit im Blick behalten musste!), ich nicht so viel Spielraum hatte, hier und dort auszusteigen und mich länger umzusehen, blieb mir nur übrig, hochkonzentriert aus dem Fenster zu sehen und immer mit der Digicam "drauf zu halten".





Dabei wurden durchaus auch ganz normale Straßen, Plattenbauten usw. verewigt - das gehört für mich zum Bekanntschaft machen mit einer neuen Stadt ganz normal dazu.


 


Andererseits sind mir einige schöne Dinge entgangen, einfach deshalb, weil meine Sicht aus dem Bus auf alles, was auf der linken Seite lag, stark behindert war ("Stern!" nicht wirklich gesehen). Aber...: Mit Sicherheit wird der eine oder andere Besuch in Berlin gelegentlich folgen!

Was mir aufgefallen war in Berlin: Sehr viel grün, ein schöner, alter Baumbestand, hauptsächlich Linden - außer in der Straße "Unter den Linden", dort sind sie zu Gunsten eines Bauprojektes nämlich alle gefällt worden.

Aber viele Parkanlagen (wie gesagt, viele Bäume) bestehen aus einfachen Wiesen, hier hätte ich mir ein bisschen mehr liebevolle Gestaltung gewünscht! (Ja, ja, Angelika, ich weiß, was du mir dazu gesagt hattest...)

Bausünden!




Zauberhafte, wunderschöne alte Häuser - und genau daneben wahre Schreckgespenste aus Stahlbeton oder Glas. (Jaha.... ich weiß, Berlin war zerbombt gewesen - das war Hamburg auch... aber die Bausünden in Berlin kommen mir viel schlimmer vor.) Klar und einleuchtend ist, dass viele seltsam anmutende Gestaltungen durch den Zusammenschluss von West- und Ostberlin entstanden sind. Gewöhnungsbedürftig eben.




 



Hmja, was mir noch auffiel, so ganz am Rande... herrliche Obst- und Gemüseläden! Riesig, riesig, zum Reinbeißen schön (das Obst, nicht die Geschäfte natürlich):



Ich kann gar nicht so viel schreiben, wie ich Fotos zeigen möchte... deshalb hier noch ein paar Lieblingsfotos - man sieht, das Wetter wurde allmählich bessser!!!







Nach dem Ende der Bustour musste ich mich sputen, einmal zurück ins Hotel, eine Kaffeestärkung, ein mitgebrachtes Objekt einpacken :-) und dann schnellstmöglich wieder los, mit der U-Bahn einmal quer durch die Stadt...

Davon dann mehr im nächsten Bericht.

Dienstag, 1. Oktober 2013

26.09.2013 - Berlin, ein ganzer Tag!

Am Donnerstag stand ich also früh auf und machte mich (nach einem wirklich guten Frühstück!) auf den Weg zur U-Bahn, nicht wissend, wie das System in Berlin funktioniert. (In jeder Stadt ist das Lösen und Entwerten von Fahrscheinen anders gelöst, egal ob im In- oder Ausland!)

Belustigt nahm ich zur Kenntnis, dass die U-Bahn-Stationen teilweise inmitten einer Fahrbahn zu erreichen sind! (Ich vermute, dass es die Stationen länger gibt als die breiten Fahrbahnen!?!)




Als Ausgangspunkt für meinen Ausflug wählte ich den Bahnhof Zooglischer Garten... wieder am Tageslicht fand ich die Umgebung "irgendwie" nicht gerade einladend!



Immerhin, ich erkannte die "Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche", deren Innenraum mich allerdings enttäuschte! Ich hatte hier keine moderne Kirche vermutet, man scheint Spendengelder für den Erhalt bzw. die Restauration des alten Kirchturmes zu sammeln (?). Übrigens, das war die einzige Kirche, wofür die Zeit gereicht hatte.



Weiter spazierte ich zum Europa-Center... ein wirklich großes und sehr tolles Einkaufszentrum. Draußen gab es interessante Kunstwerke anzusehen, und drinnen war Wasser ein gestalterisches Bestandteil.



Nach einer Kaffee-Stärkung (und dem Kauf meiner üblichen Souvenirs...) ging ich weiter und stand ganz unverhofft vor dem KaDeWe! Natürlich musste ich hinein gehen... es erinnerte mich sehr stark an das Luxus-Kaufhaus in Dublin... alle Abteilungen aber viel größer! Parfumerie, Handtaschen, Schuhe... Luxus, so weit das Auge reichht...! Nach en wenig Umsehen in der (?) Lifestyle-Abteilung für schönes Wohnen, hatte ich solch einen Overflow, dass ich fluchtartig das Kaufhaus verlassen musste!


Draußen fand ich dann einen Ticket-Verkäufer für die Touristenbusee "hop on-hop off"... und kaufte mir sofort ein Ticket, denn es war mir klar geworden, wenn ich in meinem üblichen Tempo mit meinen Erkundungen weitermachen würde, bräuchte ich eine Woche mindestens! Also blieb nur der Bus, um überhaupt einen Überblick über die Stadt zu bekommen!


Es folgten 2,5 Stunden Busfahrt in wirklich sehr kalter Zugluft! (Ich hatte vergessen, dass es in dem Bus in Dublin auch so eisekalt gewesen war!)... Es blieb mir nicht mehr, als so häufig wie möglich auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken - als der Akku leer war, musste das Handy dran glauben...




Fortsetzung folgt in Kürze ...