Da die gesamte Tour über einen Zeitraum von 2,5 Stunden angelegt ist (und ich abends noch etwas vor hatte, also ein kleines bisschen die Uhrzeit im Blick behalten musste!), ich nicht so viel Spielraum hatte, hier und dort auszusteigen und mich länger umzusehen, blieb mir nur übrig, hochkonzentriert aus dem Fenster zu sehen und immer mit der Digicam "drauf zu halten".
Dabei wurden durchaus auch ganz normale Straßen, Plattenbauten usw. verewigt - das gehört für mich zum Bekanntschaft machen mit einer neuen Stadt ganz normal dazu.
Andererseits sind mir einige schöne Dinge entgangen, einfach deshalb, weil meine Sicht aus dem Bus auf alles, was auf der linken Seite lag, stark behindert war ("Stern!" nicht wirklich gesehen). Aber...: Mit Sicherheit wird der eine oder andere Besuch in Berlin gelegentlich folgen!
Was mir aufgefallen war in Berlin: Sehr viel grün, ein schöner, alter Baumbestand, hauptsächlich Linden - außer in der Straße "Unter den Linden", dort sind sie zu Gunsten eines Bauprojektes nämlich alle gefällt worden.
Aber viele Parkanlagen (wie gesagt, viele Bäume) bestehen aus einfachen Wiesen, hier hätte ich mir ein bisschen mehr liebevolle Gestaltung gewünscht! (Ja, ja, Angelika, ich weiß, was du mir dazu gesagt hattest...)
Bausünden!
Zauberhafte, wunderschöne alte Häuser - und genau daneben wahre Schreckgespenste aus Stahlbeton oder Glas. (Jaha.... ich weiß, Berlin war zerbombt gewesen - das war Hamburg auch... aber die Bausünden in Berlin kommen mir viel schlimmer vor.) Klar und einleuchtend ist, dass viele seltsam anmutende Gestaltungen durch den Zusammenschluss von West- und Ostberlin entstanden sind. Gewöhnungsbedürftig eben.

Hmja, was mir noch auffiel, so ganz am Rande... herrliche Obst- und Gemüseläden! Riesig, riesig, zum Reinbeißen schön (das Obst, nicht die Geschäfte natürlich):





















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