Sonntag, 24. Februar 2019

Gelesen: Die Saat des weißen Drachen

Die Saat des weißen Drachen - Fantasy-Epos (Gesamtausgabe: Die Savanten) von Uwe Eckardt
Kindle-eBook
Diese Gesamtausgabe der beliebten Fantasy-Reihe Die Savanten enthält beide Teile der abgeschlossenen Serie:
    Band 1: Heimkehr
    Band 2: Drachenstimme
Warum dieses Buch? Noch eines, das ich via Prime kostenlos auf den Reader laden konnte.

Klappentext (Amazon):
"Hast du dich schon mal gefragt, woher die Märchen und Legenden über Drachen, Trolle und all die anderen sagenhaften Geschöpfe eigentlich kommen?
Was wäre, wenn sie nicht nur der Fantasie der Geschichtenerzähler vergangener Zeiten entsprungen sind?
Was, wenn uns nur ein dünner Schleier von einer magischen Welt voller wundersamer Wesen trennt?
Hättest du den Mut, ihn zu zerreißen?
Um sein Leben zu retten, bleibt Finn keine Wahl. Er muss den Sprung durch den Schleier wagen und stolpert sogleich in ein turbulentes Abenteuer, von dessen Ausgang nicht weniger als die Zukunft einer ganzen Welt abhängt. Und als ob das nicht schon genug wäre, muss er sich auch noch mit den magischen Kräften auseinandersetzen, die überraschend in seinem Inneren erwachen. Ganz zu schweigen von dem weißen Drachen, der für seine Hilfe eine sonderbare Gegenleistung erwartet ..."

Der Einstieg ist etwas holprig, erzählt wird von Finn, der nach einer Kopfverletzung eine besondere Fähigkeit entwickelt hat, er kann Mengen innerhalb Sekundenbruchteilen erfassen - eine Savant-Begabung, die sonst vermutlich nur Autisten haben. Er wird entführt und kommt in ein von der Außenwelt abgeschottetes Gebiet, wo er mehr Menschen trifft, die besondere Fähigkeiten haben, und muss ständig für Experimente zur Verfügung stehen, bis Dr. Edmundo ihn auswählt, bestimmte Versuche mit seinen Computern zu machen... am Ende gibt es eine Explosion und eine Flucht, auf die sie seine neuen Freunde mitnehmen... und in einer anderen Daseinsebene ankommen.

Die Erde ist wie unsere, aber das ist auch schon alles. Es gibt jede Menge seltsamer Lebewesen, die direkt aus Märchen und Fabeln zu stammen scheinen, zwei menschliche Völker und Drachen! Die Freunde erleben Abenteuer, entwickeln ihre teils magischen Fähigkeiten, erleben eine erste Liebe... und müssen nicht weniger als die Ordnung der Welt wieder herstellen.

Was mich gestört hat:
- Viele Ausdrücke aus unserer aktuellen Umgangssprache.
- Viele Grammatikfehler.

Mit Sicherheit ist dieses hier keine "hohe Literatur" - ABER: Die Geschichte hat mich gefesselt, ich mochte gar nicht aufhören zu lesen, ich wurde allerbestens unterhalten.

Sonntag, 3. Februar 2019

Besser

Gestern war ich bei der Tochter mit den Zwergenkindern. Kinderfotos sind im Netz ja tabu.

Aber - Der Weg zur Tochter ist eine Referenzstrecke für mich. Zuletzt am 13.Januar.  Katastrophe. Gestern - Viel, viel besser. Ein Stopp, bevor es durch den Park ging. Ein Stopp nach der Ampelüberquerung an der Ecke. Ansonsten alles gut geschafft. Bisschen langsam, aber ohne großartige Probleme. Für den Hin- und Rückweg incl. Umsteigesituationen gute 5.200 Schritte, das ist mehr als ich an einem normalen Alltag gehe. Ich habe es gut geschafft und bin froh drum.

Morgen mache ich einen Testweg nach Harburg. Mittwoch werde ich wieder ins Büro gehen. Ich hoffe, ich bleibe stabil und komme klar. Die letzten Wochen meiner Berufstätigkeit sind angebrochen.

Gelesen: Die heimliche Heilerin

Die heimliche Heilerin von Ellin Carsta
Kindle-eBook

Warum dieses Buch

Damit mein Kindle mir gute Dienste leisten kann, muss natürlich etwas draufgeladen werden. Zu Testzwecken begnüge ich mich derzeit mit Titeln, die entweder kostenlos sind oder innerhalb meiner Prime-Mitgliedschaft kostenfrei zur Verfügung stehen (was am Ende aufs Selbe hinausläuft). Denn noch bin ich dabei, mich mit dem Gerät vertraut zu machen und nehme es immer noch nicht so richtig ernst. Buch bleibt Buch und so. Aber für unterwegs ist es wirklich ganz nett.

Jedenfalls ist dieses das erste eBook, was ich gelesen habe.

Klappentext, kopiert von Amazon:
"Heidelberg 1388: Die junge Madlen steht schon früh im Dienst einer Hebamme und versteht es vortrefflich, Schmerzen durch Kräuter zu lindern. Als sie auf die beruhigende Wirkung durch flackerndes Kerzenlicht in Verbindung mit gesprochenen Psalmen stößt, ist Vorsicht geboten: Niemand darf etwas von ihrer Methode erfahren, sonst würde sie als Hexe verurteilt.
Eines Tages wird Madlen zu einer hochschwangeren Bürgerin gerufen, die offensichtlich körperlich misshandelt wurde. Sie kann die Frau retten, das Baby jedoch nicht. Der Ehemann beschuldigt die Heilerin, es vergiftet zu haben. Damit beginnt für Madlen eine Zeit der Flucht und gesellschaftlichen Ächtung. Doch die junge Heilerin kämpft um die Wahrheit in einer Zeit, in der es dafür keinen Platz zu geben scheint."

Der Roman liest sich flüssig und ist in sich auch schlüssig. Ein bisschen zu viel, was Madlen erlebt, Flucht, Näherin bei ihrer Tante, auch heimliche Heilerin, ja, Heirat mit einem angesehenen Rechtsanwalt, Schwangerschaft, neue Flucht, Ergreifung, Prozess und Happy End. Für meinen Geschmack ein bisschen ZU happy, bricht sie doch gleich noch eine Lanze für die Frauen hinsichtlich Bildung und Berufstätigkeit. Das scheint mir fürs 14. Jahrhundert doch ein wenig zu früh zu sein.


Die Geschichte ist nett und geeignet als kleine Lektüre für unterwegs. Das ist das Beste, was ich darüber sagen kann - ein mittelmäßiger Mittelalterroman.