1978 oder Anfang 79, frisch verheiratet, Bewerbung um einen neuen Job. Ich hatte gerade die mündliche Zusage und sollte einen Personalbogen ausfüllen. Dort wurde verlangt: Name, Geburtsdatum und Beruf des Ehemannes. Ich war innerlich auf 180, habe gefragt "wozu?" Na, weil es da nunmal so vorgesehen ist...
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Montag, 12. Oktober 2020
Nachtgedanken
Ganz gelassen und höflich habe ich den Bogen zerrissen, mich für das Angebot bedankt und mich verabschiedet.
Ich hatte vorerst meine Arbeit behalten und stattdessen mein erstes Kind auf den Weg gebracht.
(Erst Jahrzehnte später habe ich erfahren, dass bis irgendwann in 1977 die Erlaubnis des Ehemannes erforderlich war, wenn die Frau einer Berufstätigkeit nachgehen wollte. Krass!)
Samstag, 13. Juni 2020
Alt oder was?
Im WDR Fernsehen läut heute mal wieder so eine Retro-Sendung, heute mit dem Fokus auf Musiksendungen im TV. Ich bin very amused, habe das alles doch damals life erlebt... Wir hatten einen Fernseher im Wohnzimmer, und geguckt wurde, was meine Eltern auswählten. Vor allem erinnere ich mich an ihre Kommentare zu den Stars und Sternchen. Mir fiel kürzlich mehrfach auf, wie sehr mich die Äußerungen meiner Eltern, vor allem meiner Mutter, geprägt haben, was ging, was nicht. In der Retrospektive ist das alles recht nett anzusehen, man kann sich über einiges amüsieren, aber damals war das alles toll, geradezu rebellisch ...!
Die Hitparade mit Dieter Thomas Heck, Der Beat Club, Zitat Wikipedia:" Am 25. September 1965 wurde die erste Sendung live ausgestrahlt. Die Reaktion des älteren Publikums fürchtend, kündigte Wilhelm Wieben, der spätere Tagesschausprecher, die Livesendung mit tanzenden Jugendlichen und lauter Musik mit einer Vorwarnung für die Eltern an („Sie aber, meine Damen und Herren, die Sie Beat-Musik nicht mögen, bitten wir um Verständnis …)", Ilja Richter und mehr... Das alles mutet heute seltsam antiquarisch an... Das FERNSEHBALLETT!!! Keine Show ohne...
Bekannt ist ja, dass ich nicht gesund bin, aber wenn ich mit ebenfalls Kranken kommuniziere, reduziert man sich allzuoft auf die Krankheit und damit verbundene Einschränkungen! Die meisten aus meinem (FB-Gruppen-)Umfeld sind ungefähr meines Alters - und lamentieren... Menno, wir waren doch auch jung und (zumindest ein bisschen) verrückt, fröhlich... Wenn ich an meine Discozeiten denke, die praktisch ihren Höhepunkt fanden in "Saturday Night Fever", bevor ich 1980 mein erstes Kind bekam und für mich eine neue Ära begann... Mit einem kurzen Revival 1990/1991.
Eine Stunde später beim Review... Was ich sagen wollte: Eingedenk dessen, dass wir alle übermütige und fröhliche junge Leute waren (nie war die Welt besser als in den 70ern und 80ern), finde ich es sehr traurig, wie vielen die Lebensfreude abhanden gekommen ist. - Auch ich tanze nicht mehr herum, aber es gibt so vieles, worüber ich mich freue, was mir Spaß und das Leben lebenswert macht.
Die Hitparade mit Dieter Thomas Heck, Der Beat Club, Zitat Wikipedia:" Am 25. September 1965 wurde die erste Sendung live ausgestrahlt. Die Reaktion des älteren Publikums fürchtend, kündigte Wilhelm Wieben, der spätere Tagesschausprecher, die Livesendung mit tanzenden Jugendlichen und lauter Musik mit einer Vorwarnung für die Eltern an („Sie aber, meine Damen und Herren, die Sie Beat-Musik nicht mögen, bitten wir um Verständnis …)", Ilja Richter und mehr... Das alles mutet heute seltsam antiquarisch an... Das FERNSEHBALLETT!!! Keine Show ohne...
Bekannt ist ja, dass ich nicht gesund bin, aber wenn ich mit ebenfalls Kranken kommuniziere, reduziert man sich allzuoft auf die Krankheit und damit verbundene Einschränkungen! Die meisten aus meinem (FB-Gruppen-)Umfeld sind ungefähr meines Alters - und lamentieren... Menno, wir waren doch auch jung und (zumindest ein bisschen) verrückt, fröhlich... Wenn ich an meine Discozeiten denke, die praktisch ihren Höhepunkt fanden in "Saturday Night Fever", bevor ich 1980 mein erstes Kind bekam und für mich eine neue Ära begann... Mit einem kurzen Revival 1990/1991.
Eine Stunde später beim Review... Was ich sagen wollte: Eingedenk dessen, dass wir alle übermütige und fröhliche junge Leute waren (nie war die Welt besser als in den 70ern und 80ern), finde ich es sehr traurig, wie vielen die Lebensfreude abhanden gekommen ist. - Auch ich tanze nicht mehr herum, aber es gibt so vieles, worüber ich mich freue, was mir Spaß und das Leben lebenswert macht.
Samstag, 24. Juni 2017
Nostalgie
Heute in Norderstedt, unser Weg führte uns durch das Herold Center ...
als ich fasziniert stehen blieb, mir kam einiges "irgendwie" so bekannt
vor. Ein gewisser Zweijähriger wunderte sich sehr, dass ich von ihm
weg strebte, um diese Bilder zu machen. Das
Motto dieser kleinen Ausstellung war zwar "Schlagerwelten" mit einem
starken Bezug zur ehemaligen DDR, offenbar eine Art
Multimediaausstellung (Kopfhörer und Tafeln mit erklärenden Texten)...
ich hatte einfach nur das Gefühl einer Zeitreise. (Note to myself: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg mal wieder besuchen!)
Dienstag, 20. Juni 2017
Gespenst
Fast sinnbefreite Recherche betrieben und festgestellt, dass es ein böses Gespenst meiner Vergangenheit seit neun (!) Jahren praktisch nicht mehr gibt. Fein!
Mittwoch, 2. September 2015
Mein Papa
... hätte heute Geburtstag gehabt.
Er ist schon seit 18 Jahren tot, aber unvergessen...
Wenn ich Zeit und Ruhe habe, schreibe ich mal mehr über ihn. Bis dahin muss das Foto genug sein. Er war damals schon sehr krank, aber immerhin noch in der Lage, zu verreisen. Ich mag dieses Urlaubsbild mit ganz viel Sonne - habe es im Frühjahr in einem Karton unsortierter Bilder gefunden.
Er ist schon seit 18 Jahren tot, aber unvergessen...
Wenn ich Zeit und Ruhe habe, schreibe ich mal mehr über ihn. Bis dahin muss das Foto genug sein. Er war damals schon sehr krank, aber immerhin noch in der Lage, zu verreisen. Ich mag dieses Urlaubsbild mit ganz viel Sonne - habe es im Frühjahr in einem Karton unsortierter Bilder gefunden.
Freitag, 29. August 2014
Abendbrot, damals
Anlässlich einer Unterhaltung...
Hatte gerade Kopfkino: Opa und "Tante Meta" - seine zweite Frau. Immer herzhaft-bodenständig, genau wie das Abendbrot:
Abendbrot?
Feinbrot (Graubrot), Schwarzbrot, Butter, diverse Käsesorten, Schinken,
Wurstaufschnitt, Gewürzgurken, Tomaten, manchmal Mixed Pickles dazu,
vielleicht Griebenschmalz... und Tee. Der Inbegriff des gutbürgerlichen
Abendessens (gern auch mit Verwandtschaft dabei) in den 60ern. Hinterher
für "die Erwachsenen" ein Weinbrand. Die Welt war in Ordnung.
Übrigens auch gern dabei: Räucherfisch oder eine Fischkonserve "Hering in Tomatensauce."
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