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Sonntag, 12. November 2023

Gelesen: Die weisse Iris

Die weisse Iris

Asterix Band 40
in Nachfolge von R. Goscinny und A. Uderzo
von Fabcaro und Didier Conrad
EGMONT/Ehapa Media
zu bekommen im gut sortierten Zeitschriftenhandel

Warum dieses Buch? Ich war mal wieder ein Opfer der Werbung, es sollte ja so ein besonderer Band sein.

Zur Handlung:
Im Gallierdorf Babaorum taucht Visusversus auf, der Caesar versprochen hatte, die Gallier milde gestimmt und dadurch gefügig zu machen.
Visusversus führt neue Moden ein, es soll z.B. kein Fleisch mehr gegessen werden, der Fisch soll frisch sein, das Denken positiv. Alles wird regenerativ und meditativ. Es folgen ein Ausflug der Häuptlingsfrau nach Lutetia und die Suche nach ihr mit ironischen Anklängen zum Bahnverkehr und (E-)Scootern.

So weit, so langweilig. Keine neuen Themen. Das "positive Denken", Meditieren, gesunde Ernährung etc. waren bereits in den 1980er/1990er Jahren aktuelle Themen - das soll uns nun als neu verkauft werden?

Nie war es leichter, mein Geld zum Fenster hinaus zu befördern.


Sonntag, 17. September 2023

Gelesen: Das Humboldt-Tier

Das Humboldt-Tier, ein Marsupilami-Abenteuer von Flix

ISBN 978-3-551-78168-0
Carlsen Verlag GmbH

[Die ABC 2023 Lese-Challenge - B 20 Ein Graphic Novel oder Manga] Zur Challenge-Kategorie: Ich mag keine Mangas, und ein Graphic Novel kann eben auch ein Comic sein.

Warum dieses Buch? Ich war ein Opfer der Werbung, denn ich hatte ein Flashback in die 90er Jahre, in denen die ganze Familie Marsupilami-verrückt war. 

Klappentext entfällt.

Es ist kein klassischer Marsupilami-Comic, sondern eine Adaption. Der Forscher Alexander von Humboldt bereiste im Jahr 1801 den südamerikanischen Dschungel (so weit historisch korrekt), dabei verpackte er sämtliche ihm interessant vorkommende Dinge in Kisten, die er ins Naturkunde-Museum in Berlin schickte, wo sie dann in Vergessenheit gerieten.

1931 stürzt die Kiste von einem Stapel, springt auf und heraus fällt das Marsupilami! Es hatte geschlafen und ist nun bereit für allerlei übermütiges Tun...

Diese Geschichte hat mir einen vergnüglichen Nachmittag beschert, und nachdem ich damit fertig war, habe ich einige Seiten gleich nochmal angeschaut/gelesen, denn sie stecken voller gesellschaftskritischer und politischer Anspielungen.


Mittwoch, 15. November 2017

Gelesen: Asterix in Italien

Asterix in Italien
Asterix Band 37
in Nachfolge von R. Goscinny und A. Uderzo
von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad
EGMONT/Ehapa Media
zu bekommen im gut sortierten Zeitschriftenhandel

Warum dieses Buch (bzw. ausnahmsweise dieser Comic)?
Das erklärt sich für mich von selbst: Italien!!! Seit dem 19.10.2017 im Handel - und am nächsten Tag schon bei mir!


Keine Vorstellung der Hauptfiguren auf Seite drei. Es geht sofort in die Handlung. Einzige vorkommende Hauptfiguren sind Asterix, Obelix, Idefix, Methusalix (ganz am Anfang eine Szene), Cäsar. Das Fest nach der Rückkehr der Helden scheint etwas bescheidener auszufallen als normal.

Es geht um ein Wagenrennen durch Italien, zu dem sich viele unterschiedliche Völker bzw. Volksgruppen angemeldet haben. Die verschiedenen Gruppen werden mitsamt ihrer abenteuerlichen Fuhrwerke und ethnischen Eigenarten liebevoll aufs Korn genommen. Diverse italienische Städte liegen auf der Route (Venedig im Bau, Florenz, Siena, Parma, die römischen Thermen), sind unterschiedlich ausgearbeitet - und mir sämtlich zu kurz gekommen. Da hätte ich mehr erwartet. Allerdings bricht der Vesuv gerade aus, nett.

Der "Teutates" kommt vor. Ich habe jetzt lange gesucht und die "spinnenden Römer" nicht gefunden. Das sind zwei Ausdrücke/Redewendungen, die üblicherweise in keinem Asterix-Band fehlen dürfen.

Natürlich sind reichliche Anspielungen und Wortspielereien verarbeitet worden, ich glaube, ich habe nicht einmal jede gefunden. Etwa eine halbe Seite lang gibt es einen geschäftstüchtigen Fabrikanten, der aus allem Geld zu machen scheint. Berlusconi.

Der Comic liest sich nicht so leicht, weil stellenweise ziemlich klein gedruckt, auch mit meiner superduper Brille ist es nicht so einfach. Das Heft ist kein "Burner", aber auch nicht richtig schlecht. Amüsiert habe ich mich auch, aber ich stolpere über manches. Das muss ich bei Gelegenheit nochmal kontrollieren.



Allemal für einen entspannenden Nachmittag zu empfehlen.