Posts mit dem Label Forza! werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Forza! werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 30. September 2018

Lila Hut

Der lila Hut

Eine Frau schaut in ihren Spiegel.

Sie ist 5 Jahre alt: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Königin.
 

Sie ist 10: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel oder Dornröschen.

Sie ist 15: Sie schaut sich an und sieht Aschenbrödel, Dornröschen, eine Schauspielerin oder, wenn es einer ihrer schlechten Tage ist, sieht sie sich dick, hässlich, voller Pickel und sagt: “Mama, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!”

Sie ist 20: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie beschließt, trotzdem los zu gehen!

Sie ist 30: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern, und sie geht trotzdem aus.

Sie ist 40: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht sich zu dick/zu dünn, zu klein/zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt sich, sie sei zumindest “sauber”, und sie geht trotzdem aus.

Sie ist 50: Sie schaut in den Spiegel und sagt: “Ich bin ich!” Sie lächelt und geht da hin, wo sie hingehen will.

Sie ist 60: Sie schaut sich im Spiegel an und denkt daran, dass manche sich gar nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie lächelt und zieht los, um die Welt zu erobern.

Mit 70: Sie sieht sich im Spiegel und sieht Erfahrung, Lachen und Fähigkeiten. Sie lächelt und zieht los, um das Leben zu genießen.

Mit 80: Sie kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzt sich ganz einfach ihren kleinen lila Hut auf und zieht los, nur um die Freude zu haben, die Welt zu sehen!

Ja, wir alle sollten unseren kleinen lila Hut schon viel, viel früher aufsetzen…

Quellle:
http://www.journeypraxis.com/angebotkontakt/lesenswertes/der-lila-hut/
(aus dem Internet)

Nachdem ich heute meinen Mädchen erzählt habe, wann ich in den Ruhestand gehen möchte, wurde sofort ein Termin für den Besuch eines Hutgeschäftest fixiert... Weil ich seit Jahren davon spreche, dass ich als Rentnerin einen (lila) Hut haben möchte. Ob ich ihn dann aber auch tragen werde? Egal.

Möglicherweise greife ich das Thema in 2019 nochmal hier auf.   😎😎😎

Donnerstag, 10. Mai 2018

Mobilisierung #8 - kleiner Waldspaziergang

Gewitter oder Sonnenschein?


Das Wetter wusste nicht, was es wollte, so entschied ich mich für einen Spaziergang ohne Anfahrtweg... nur ein Fußweg durch eine Wohnstraße, leider mit Steigung. Dadurch und durch die anhaltende Schwüle musste ich immer mal verschnaufen... 

Am Beginn des Wanderweges ist ein Privatgrundstück umgeben von Rhododendren! Ich liebe Rhododendren...




Als ich dann so richtig schön drin im Wald war...






... wurde es dunkel, ich hörte es grollen... Gewitter und Wald sind keine gute Kombination, also bin ich durch ein paar einzelne Regentröpfchen nach Hause gegangen. Besser eine Stunde als gar keine Bewegung... 

Angekommen bekam ich eine Unwetterwarnung aufs Handy "Gewitter, Starkregen und Hagel". Und die Sonne lachte. (Na gut, inzwischen ist es deutlich abgekühlt und der Himmel grau, aber von irgendeinem Unwetter fehlt jede Spur.)

Mittwoch, 9. Mai 2018

Mobilisierung #7 - St. Pauli Landungsbrücken

Wo ist eigentlich #6 abgeblieben? Egal.

Dieser Post läuft mal wieder unter #Mobilisierung, weil der Ausflug ein wenig länger geplant war. Deutlich länger als dann tatsächlich gewesen - hier bitte ein Frust- und Ärgergesicht denken - meine Kondition ist bei allem guten Willen noch lange nicht wieder dort angekommen, wo ich sie gern hätte. Ein halbes Jahr reicht nicht, ich bin zu ungeduldig.

Vom 10. bis 13. Mai 2018 wird der Hafengeburtstag gefeiert. Eine Massenveranstaltung, nichts für mich. So bin ich ganz bewusst heute an die Landungsbrücken gefahren... aber: Es sind Schulferien und wir haben Traumwetter. Folge: Touristenschwemme!



Schlösser an Brücken kennt man ja inzwischen überall, aber die Beschilderung "Achtung! Weitergehen! Fluchtweg!" an der Fußgängerbrücke von der S-Bahn zu den Landungsbrücken scheint mir extra für den Hafengeburtstag angebracht zu sein. Sinnigerweise in Augenhöhe, so dass man auch den üblichen Ausblick nicht genießen kann. (Vor vielen Jahren haben Tochter, damals 14jährig, und ich uns durch die Menschenmassen auf genau dieser Brücke zur Bahn bewegt. Ein Alptraum, den ich kein zweites Mal erleben möchte.)

Ich liebe es, an den Landungsbrücken zu sein und von dort aus einen Spaziergang zu starten, allerdings ganz offenbar bei schlechtem Wetter. Dann ist es nämlich leer, man kann ungehindert schlendern, gucken und essen! Mein Vorhaben, ein Fischbrötchen in "Brücke 10" zu futtern, fiel auch heute der langen Schlange von Hungrigen zum Opfer. Für kein Essen der Welt stehe ich eine lange Warteschlange ab. Kein Eis, kein Fischbrötchen. Nicht essen macht schlank.


Das ist übrigens das Schaufelrad der "Louisiana Star", Rundfahrt-, Ausflugs- und Partyschiff.


Dass ich auch keine Fahrt mit der Hafenfähre gemacht habe, versteht sich von selber? Warteschlangen schon auf dem Ponton. Gedränge ist nichts für mich. Warte ich einfach auf schlechtes Wetter, das ist hier ja nicht allzu schwer.


Viele Schiffe waren da, in froher Erwartung des Hafengeburtstages. Das Segelschulschiff MIR lud zur Besichtigung ein, gegen Bares, versteht sich. Wegen des steilen Zuganges aber nichts für mich. Der Blick von unten war auch ganz schön.




Ganz tourimäßig habe ich zwei Teile eingekauft, die sich gut als Ergänzung für ein Geschenk eignen, so bin ich dann, nach einer Pause in der Sonne auf einer der Aussichtsterrassen frohgemut nach Haue gefahren. 


Sonntag, 28. Januar 2018

Mobilisierung #5

Wer nun glaubt, das sei es gewesen mit meinem Bewegungsprogramm, der irrt. Ein bisschen problematisch ist es alltags, nichts und niemand bringt mich nach Feierabend bei Dunkelheit nochmal raus... aber ich achte auch dann darauf, ob und wieviel ich zu Fuß unterwegs bin und was ich so mache. 




Das Wetter war unschön heute, grau in grau, nicht gerade kalt, dafür windig und zwischendurch ein wenig Regen. Trotzdem:

Ich war echt gut heute, habe eine große Runde gedreht, mich eigentlich ein wenig übernommen. Aber am Ende geschafft - mehr als doppelt so viel wie kürzlich. Und nun bin ich platt.




Mein Spazierweg führte mich nochmals durch Hausbruch/Neuwiedenthal, allerdings nicht nur bis zur Kirche... Ich hatte mir den kompletten Rundweg vorgenommen. Das letzte Stück war für mich sehr anstrengend, insgesamt habe ich mehr Strecke geschafft als kürzlich.





Übrigens hat der Stadtteil nur den Vorzug, dass er praktisch nebenan ist, ansonsten ist er nicht gerade eine stadtplanerische Schönheit, obwohl man in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren viel für seine Aufwertung getan hat.



Sonntag, 14. Januar 2018

Mobilisierung #4

Wo? Naturschutzgebiet Fischbeker Heide/Harburger Berge. Ein Ausläufer ist nah an meiner Wohnung, nur auf der anderen Straßenseite. Aber man kommt nicht überall hinein...




Der Schweinehund verkriecht sich und ist ganz still... Vielleicht, weil ich diesen "Ausflug" gestern angekündigt habe? Das Wetter war super, blauer Himmel, Sonnenschein, allerdings windig und nahe am Gefrierpunkt. Januarwetter at it's best, würde ich sagen.




Ein Teilstück des Weges geht durch eine noble Wohnstraße, und über ca. 500 Meter gibt es eine Steigung (lt. google) von 34 m... Da hat mich der Weg sehr angestrengt, obwohl die Strecke insgesamt gar nicht so lang war. Der Schrittzähler sagt 1,8 km, ich war 1,25 Std. unterwegs. Und hinterher komplett erledigt. Wenn man aber bedenkt, dass ich vor vier Wochen den Weg vom Bett zum Bad kaum geschafft habe, bin ich doch ganz froh.

Freitag, 12. Januar 2018

#Mobilisierung #Alltag (Freitag ist Physiotag)

Im Moment geht es mir von Tag zu Tag besser, obwohl ich sehr müde bin... das arg frühe Aufstehen schafft mich - wie immer.

Ansonsten wird es lufttechnisch aber deutlich besser.

Heute mit frisch justiertem Schrittzähler gemessen: Arbeitswege plus nachmittags der Weg zur Physio und zurück sind summa summarum auch 2,5 km. - Und nun Aufbautraining... der Therapeut lässt sich immer so nette kleine Gemeinheiten einfallen. So muss das... Zusätzlich eine Einheit Atemtherapie gegen das übermäßige Residualvolumen in der Lunge. Schade, dass ich das allein zuhause nicht machen kann.

Aber nun habe ich auch genug Gutes für einen Tag hinter mich gebracht.

Warten auf die Rewe-Lieferung. Ich weiß diesen Service inzwischen sehr zu schätzen. Vorräte für die nächsten zwei Wochen, ich muss nur noch Kleinigkeiten kaufen, die mir so spontan einfallen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

#Mobilisierung - Schrittzähler

Vor Jahren habe ich mir diesen Schrittzähler zugelegt. Ein bewusst möglichst einfaches Modell, es soll wirklich nur jeden Tag meine gegangenen Schritte zählen. Den ganzen anderen Blödsinn brauche ich nicht, da rechnet mir Excel übersichtlicher.

Wie es nun mal vorkommt, waren die Batterien leer. Nach dem Auswechseln stimmte die Uhrzeit nicht mehr, so dass die Tagessummen nicht stimmten, weil der Zähler immer um Mitternacht umspringt auf den neuen Tag. Die Anleitung hatte ich schon damals nicht begriffen und nun wieder, genau wie nach dem Kauf, den Verkäufer angeschrieben und die oben verlinkte Website genannt bekommen. Sehr freundlich, wirklich.

Nur, die Anleitung auf der Website hilft nicht wirklich gut. Das SetUp von dem Dingens ist die reine Katastrophe. Die eingeblendeten Worte sind auch mit meiner besten Brille nicht zu lesen... während ich immer wieder nachsehe, welche Tasten mit "set" und "mode" gemeint sind, springt das SetUp ans Ende und alles ist für die Katz. Keine Chance, es mittendrin wieder aufzunehmen. Immer wieder mit Mühe aktiviert, immer wieder neu die Uhrzeit eingestellt, das Uhrzeitformat... irgendwann dann vermutlich auf "metrisch" gestellt und meine Schrittlänge hinterlegt (unnütz, aber man muss die ganze Folge abfrühstücken)... eventuell habe ich auch meine gewünschten täglichen Schritte eingestellt (dann gibt es eine nette Grafik, wenn - falls! - man beginnt, sich anzunähern)...

Diese paar Sachen haben mich eine gute halbe Stunde Nerven gekostet. Dabei möchte ich doch wie immer nicht mehr als meine Schritte zählen, besonders jetzt im Rahmen meiner ReMobilisierung. Nunja.

#Mobilisierung #Alltag (läuft)

Mein erster normaler Arbeitstag war ganz in Ordnung, wir haben jetzt alle 2017er Rechnungen erledigt, morgen wird das Jahr "dichtgemacht". Kein Stress.

Luftmäßig ging es nicht schlecht, allerdings musste ich am Nachmittag mal mein Spray nehmen... zehn Stunden nach meinen Morgenmedikamenten kann ich eigentlich nicht klagen. Mein Heimweg (Regen!!!) war interessanterweise recht beschwerdearm.

ABER!!! Wer am Vorabend lange mit einer bezaubernden jungen Frau zusammensitzt und dann viel zu spät ins Bett kommt, darf sich nicht wundern, dass jetzt der Abbau rapide kommt und mein Bett laut nach mir ruft. Allerdings keine auch nur im entferntesten sportliche Betätigung, der Müdigkeit geschuldet. Das ist nun aber beileibe nicht das Ende meiner Vorhaben, nein, nein...

Morgen Nachmittag wieder Physio.

Dienstag, 9. Januar 2018

#Mobilisierung #Alltag

Heute Mittag war ich für ein paar wenige Stündchen im Büro. Mir war wichtig zu prüfen, ob ich den Weg schaffen würde. Bisschen mühsam, aber ok. Alle sehr nett zu mir...

Dann direkt zum Doc. Einverstanden, dass ich in dieser Woche meine Arbeit wieder aufnehme. Infusion wie üblich, allerdings mit zwei Stopps und einem dritten "Anstich", ich sabbel den Mädels schon wieder Frikadellen auf die Ohren, ein Zeichen für deutlich gebessertes Befinden.

Am Ende noch zwei Kleinigkeiten bei Rewe geholt - dann ab nach Hause.

Also kein Spaziergang, alle Teilstrecken zusammen waren etwas über 2 km, mehr als mein Spaziergang gestern. Das sollte steigerungsfähig werden, ist aber ein guter Anfang.
Ich muss Geduld haben. Mein Ziel ist das Befinden, das ich im vergangenen Sommer hatte.

Montag, 8. Januar 2018

Mobilisierung #3

Es geht weiter. Heute bei eiskaltem und strahlendem Wetter ein kürzerer Weg bis zur Thomaskirche in Hausbruch.

Als hätte ich geahnt, dass ich ein wenig kraftlos sein würde (nicht dem Wetter geschuldet, das ist für mich prima). Heute Vormittag -5°C, später dann 0°C.

Die von google ausgegebenen 1,2 km sind definitv falsch, mein Schrittzähler gibt mir umgerechnet knappe 2 km für die gesamte Tour aus. Für mich war es heute genug, und der Schweinehund liegt jaulend in der Ecke.









 
Es ist eben nicht an jedem Tag gleich für mich. Ich sollte dran gewöhnt sein, tatsächlich ärgert und frustriert mich das, weil ich mich einfach nicht auf mich verlassen kann...

Wenn Dr. T. nichts dagegen hat, werde ich noch im Laufe dieser Woche meine Arbeit wieder aufnehmen. Die reinen Wegstrecken müsste ich ja wieder schaffen, bleiben die Treppen und Tunnelsysteme der S- und U-Bahnen. (So lange die Rolltreppen und Lifte nicht ausfallen, ist es meist in Ordnung.)

Sonntag, 7. Januar 2018

Mobilisierung #2

Wer mich kennt, erinnert sich an die lange Phase meiner häufigen und regelmäßigen Spazierwege. Da gab es auch keinen Schweinehund, der mich störte, der lag nämlich unter dem Tisch und hatte nichts mehr zu lachen. Da machte sich zwar meine Erkrankung zusehends bemerkbar, aber die konnte mich nicht abhalten. Das allerdings schafften dann diverse innerfamiliäre Vorkommnisse. Es blieben weder Zeit noch Kraft für irgendwelche Ausflüge...

Den ersten Impuls bekam ich nach der ersten Physiotherapie-Einheit, ich fühlte mich wie ausgewechselt!

Nun aber muss ich für jedes weitere Vorhaben den inneren Schweinehund massiv scheuchen... in meiner Wohnung ist es doch so gemütlich! Und warm! Draußen war es nur wenig über dem Gefrierpunkt...

Heute bei strahlendblauem Himmel ein Spazierweg zum alten Friedhof. 2,7 km (hin und zurück) waren eine Stunde Wegezeit plus zwanzig Minuten Grabsteine angucken, über die Familien sinnieren, deren Inschriften zu lesen sind, mich über teilweise ungepflegte Grabstätten wundern... über den riesigen Baum freuen. Ja. Ich bin sicher, der kleine Spaziergang hat mir gut getan.