Es kommt mir von Jahr zu Jahr schneller vor, dass das Rad sich dreht, weshalb ich sowohl auf eine Zusammenfassung des vergangenen als auch Ausdruck von Hoffnungen für das nächste Jahr verzichte. Es kommt sowieso so, wie es kommt.
Ich wünsche Euch einen "guten Rutsch" mit sanfter Landung. Wir lesen uns in 2020!
Dienstag, 31. Dezember 2019
Montag, 23. Dezember 2019
Weihnachtsgrüße
... an alle aus nah und fern, Freunde, Bekannte, Verwandte, Blog-Stalker und wer noch alles hier hereinschneien mag...
Ich wünsche frohe, besinnliche, gemütliche oder lebhafte und laute Feiertage, chacun à son goût.
Ich wünsche frohe, besinnliche, gemütliche oder lebhafte und laute Feiertage, chacun à son goût.
Samstag, 21. Dezember 2019
Kurz vor Weihnachten
Es sind noch nicht die obligatorischen Weihnachtswünsche hier, sondern es ist nur ein kurzes Flashlight.
Der Entrümpelungsauftrag für Keller und Dachboden in Barmbek ist raus, die Kosten bewegen sich in genau dem Rahmen, den ich innerlich veranschlagt hatte. Gut so.
Ansonsten: Weihnachtspause.
Mein Baum wartet draußen... Eine Tochter hatte ihn besorgt. Telefon: "Lieber klein und hübsch oder groß und hässlich?" Meine Antwort war klar.
Heute ganz entspannt fast gar nichts gemacht außer der Essensvorbereitung. Netten Besuch gehabt, viel geplaudert, gegessen, wird wiederholt werden. Der Abend gehört mir.
Zwei Kuchen wollen gebacken werden, die Zutaten liegen bereit, einer davon ist ein Geburtstagskuchen. Gute Organisation ist alles.
Morgen der obligatorische Mutterbesuch, Montag das Baumschmücken, dann der Weihnachtsmarathon mit zusätzlichem Tag kurz vor Jahresschluss.
Alle Geschenke sind verpackt, alle Gedanken sortiert, ich sollte also ruhig schlafen können. Bis bald!
Der Entrümpelungsauftrag für Keller und Dachboden in Barmbek ist raus, die Kosten bewegen sich in genau dem Rahmen, den ich innerlich veranschlagt hatte. Gut so.
Ansonsten: Weihnachtspause.
Mein Baum wartet draußen... Eine Tochter hatte ihn besorgt. Telefon: "Lieber klein und hübsch oder groß und hässlich?" Meine Antwort war klar.
Heute ganz entspannt fast gar nichts gemacht außer der Essensvorbereitung. Netten Besuch gehabt, viel geplaudert, gegessen, wird wiederholt werden. Der Abend gehört mir.
Zwei Kuchen wollen gebacken werden, die Zutaten liegen bereit, einer davon ist ein Geburtstagskuchen. Gute Organisation ist alles.
Morgen der obligatorische Mutterbesuch, Montag das Baumschmücken, dann der Weihnachtsmarathon mit zusätzlichem Tag kurz vor Jahresschluss.
Alle Geschenke sind verpackt, alle Gedanken sortiert, ich sollte also ruhig schlafen können. Bis bald!
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Mitte Dezember
Wir sind weiter mit der Haushaltsauflösung beschäftigt. Eigentlich wollte ich Weihnachtspause machen, aber so einfach ist das auch wieder nicht. Am kommenden Donnerstag habe ich einen Termin mit der Firma, die die Räumung von Keller und Dachboden übernehmen kann. Ein paar letzte Dinge sind zu erledigen. Dann warte ich auf die Entscheidung, ob die Wohnung innerhalb der Familie übernommen werden wird oder nicht. Danach richtet sich dann die endgültige Räumung. Und die eventuelle Kündigung zu Ende März. Dieser Kram läuft in meinem Kopf rund und lässt mich manchmal nicht gut schlafen.
Weihnachten naht. Ich habe fast alle Geschenke zusammen und werde morgen mal die letzten Dinge nett verpacken. Nur für das Geburtstagsgeschenk fehlt noch etwas... Bin gut in der Zeit.
Ich bedaure, dass ich in dieser Vorweihnachtszeit die Enkelkinder nicht sehen konnte.... schade. Meine Woche hat nur sieben Tage à 24 Stunden... da war das irgendwie nicht wirklich drin. Ich kann nichtmal sagen "nächstes Jahr", denn da sind die Kinder schon wieder älter, es passiert so viel in dieser Zeit, sie werden so schnell groß! Ich freue mich auf Weihnachten mit den Kindern.
Irgendwie habe ich es geschafft, noch einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Der Weihnachtsmarkt auf dem Gänsemarkt ist nicht sehr groß, aber ganz hübsch.
Weihnachten naht. Ich habe fast alle Geschenke zusammen und werde morgen mal die letzten Dinge nett verpacken. Nur für das Geburtstagsgeschenk fehlt noch etwas... Bin gut in der Zeit.
Ich bedaure, dass ich in dieser Vorweihnachtszeit die Enkelkinder nicht sehen konnte.... schade. Meine Woche hat nur sieben Tage à 24 Stunden... da war das irgendwie nicht wirklich drin. Ich kann nichtmal sagen "nächstes Jahr", denn da sind die Kinder schon wieder älter, es passiert so viel in dieser Zeit, sie werden so schnell groß! Ich freue mich auf Weihnachten mit den Kindern.
Irgendwie habe ich es geschafft, noch einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Der Weihnachtsmarkt auf dem Gänsemarkt ist nicht sehr groß, aber ganz hübsch.
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Advent, Advent
Mit Siebenmeilenstiefeln geht es aufs Jahresende zu, von besinnlicher Weihnachtszeit kaum mal eine Spur hier... Den ersten Advent hat ein Großteil meiner Familie ganz romantisch (/irony off) mit dem Räumen und Sortieren von Dingen verbracht, so einfach ist es nicht, einen über Jahrzehnte gewachsenen Haushalt aufzulösen. Man erlebt immer wieder Überraschungen.
So kam es denn auch, dass meine Deko mit Verspätung erst am Montag hier Einzug hielt.
Am Dienstag nahm ich mir die Zeit, nach dem Standardbesuch meiner Arztpraxis wenigstens einmal über den Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg zu spazieren. (Alles sehr langsam, denn seit Wochen setzt mir das Wetter mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit zu.) Tatsächlich habe ich dort ein paar Dinge gefunden, die mit nach Hause wollten, jaja.
Irgendwie wundere ich mich, dass ich trotz allem schon weit gekommen bin mit meinen Besorgungen, die meisten Geschenke habe ich bereits hier.
Morgen wird weiter gesichtet und geräumt. Oh, du fröhliche Weihnachtszeit!
So kam es denn auch, dass meine Deko mit Verspätung erst am Montag hier Einzug hielt.
Am Dienstag nahm ich mir die Zeit, nach dem Standardbesuch meiner Arztpraxis wenigstens einmal über den Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg zu spazieren. (Alles sehr langsam, denn seit Wochen setzt mir das Wetter mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit zu.) Tatsächlich habe ich dort ein paar Dinge gefunden, die mit nach Hause wollten, jaja.
Irgendwie wundere ich mich, dass ich trotz allem schon weit gekommen bin mit meinen Besorgungen, die meisten Geschenke habe ich bereits hier.
Morgen wird weiter gesichtet und geräumt. Oh, du fröhliche Weihnachtszeit!
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Weihnachtsfeier im Domicil
Zurück von der Weihnachtsfeier im Pflegeheim. Super war, dass meine
Schwägerin dabei war, so wurde es tatsächlich sehr nett und
unterhaltsam.
Vor dem Essen mussten wir Weihnachtslieder singen (mit Blockflötenbegleitung) und selbstverfasste Gedichte eines Herrn anhören, der nicht klar und deutlich gesprochen hat... endloses Klaviergeklimper - und wieder ein Weihnachtslied mit quietschender Blockflöte...
Achja, es gab eine sehr lange Ansprache der Heimleitung mit Lobhudeleien... war nicht so leicht zu verstehen, da die Dame wohl keine deutsche Muttersprachlerin ist. Außerdem sagten mir die Namen und Funktionen nichts...
Das Essen war wirklich sehr, sehr gut. Wir Gäste hatten zwar vorab einen Obolus bezahlen müssen, aber hey, es gab wahlweise Ente, Pute, Lachsfilet im Salzbett, zweierlei Gemüse. Die Suppe vorweg war klasse und das Eis mit heißen Kirschen auch. Nicht im Bild: Der Wein nach Wahl.
Vor dem Essen mussten wir Weihnachtslieder singen (mit Blockflötenbegleitung) und selbstverfasste Gedichte eines Herrn anhören, der nicht klar und deutlich gesprochen hat... endloses Klaviergeklimper - und wieder ein Weihnachtslied mit quietschender Blockflöte...
Achja, es gab eine sehr lange Ansprache der Heimleitung mit Lobhudeleien... war nicht so leicht zu verstehen, da die Dame wohl keine deutsche Muttersprachlerin ist. Außerdem sagten mir die Namen und Funktionen nichts...
Das Essen war wirklich sehr, sehr gut. Wir Gäste hatten zwar vorab einen Obolus bezahlen müssen, aber hey, es gab wahlweise Ente, Pute, Lachsfilet im Salzbett, zweierlei Gemüse. Die Suppe vorweg war klasse und das Eis mit heißen Kirschen auch. Nicht im Bild: Der Wein nach Wahl.
Freitag, 29. November 2019
Torsten Sträter und Depressionen
Ich bin gar kein Comedy-Fan, bin vor einiger Zeit eher zufällig in eine Sendung hinein geraten und hängen geblieben. Seitdem bin ich erklärter Fan von Torsten Sträter.
Kürzlich fand ich in einem Blog einen interessanten Artikel und zwei verlinkte Videos, die ich jetzt hier meinerseits verlinke:
Kürzlich fand ich in einem Blog einen interessanten Artikel und zwei verlinkte Videos, die ich jetzt hier meinerseits verlinke:
Der November geht seinem Ende entgegen
Ich bin so müde... vermutlich trifft "erschöpft" das Ganze besser. [Immer wieder bin ich in der Wohnung, die jetzt aufgelöst wird. Obwohl ich tätige Hilfe habe, strengt mich die ganze Aktion an. Wir haben genug Zeit, aber ich möchte ja auch vorankommen.]
Sonnenschein und trockene Luft heute sind schon angenehmer als dieses ewig feucht-nasse Wetter. Aber so richtig umgeswitcht auf "gut" bin ich nicht, es strengt immer noch alles mächtig an. [Die letzten zwei Wochen waren suboptimal, bei hoher Luftfeuchtigkeit bekomme ich eben sehr schlecht Luft, aber ich gebe mir Mühe. Notgedrungen. Viel lieber würde ich mich in meiner Höhle verkriechen und ausruhen.] Ergänzung: Kein Infekt! Im Gegensatz zu den letzten Jahren. Ich sollte dankbar sein.
Ich war zur Physio, zur Post (ich kündige ja nach und nach alle möglichen Verträge meiner Mutter), dann in Harburg zwecks Besuch von Blume 2000. Wo ich wohne, gibt es nichtmal die klassischen Tannensträuße zu kaufen, nur Fertiggestecke. Da ich aber so schöne Kerzen aus DK bekommen habe, soll die größere davon Bestandteil meiner Adventsdeko werden. Gleich noch passenden Kleinkram dazu gekauft. [Aber zuerst kommt morgen mein verwandt-befreundeter Fensterputzer und holt dann mit mir auch meine Adventsdeko aus dem Keller.]
Sonnenschein und trockene Luft heute sind schon angenehmer als dieses ewig feucht-nasse Wetter. Aber so richtig umgeswitcht auf "gut" bin ich nicht, es strengt immer noch alles mächtig an. [Die letzten zwei Wochen waren suboptimal, bei hoher Luftfeuchtigkeit bekomme ich eben sehr schlecht Luft, aber ich gebe mir Mühe. Notgedrungen. Viel lieber würde ich mich in meiner Höhle verkriechen und ausruhen.] Ergänzung: Kein Infekt! Im Gegensatz zu den letzten Jahren. Ich sollte dankbar sein.
Ich war zur Physio, zur Post (ich kündige ja nach und nach alle möglichen Verträge meiner Mutter), dann in Harburg zwecks Besuch von Blume 2000. Wo ich wohne, gibt es nichtmal die klassischen Tannensträuße zu kaufen, nur Fertiggestecke. Da ich aber so schöne Kerzen aus DK bekommen habe, soll die größere davon Bestandteil meiner Adventsdeko werden. Gleich noch passenden Kleinkram dazu gekauft. [Aber zuerst kommt morgen mein verwandt-befreundeter Fensterputzer und holt dann mit mir auch meine Adventsdeko aus dem Keller.]
Nun klingelte gerade der Paketbote, ich nehme ja auch Sendungen für
bestimmte freundliche Nachbarn an, aber er brachte mir auch mein
kürzlich unter PayPal-Qualen bestelltes Weihnachtsgeschenk. [Mein PayPal-Konto existiert seit 2005 und wurde wohl 2006 zuletzt genutzt. Das System ließ mich einfach nicht drauf zugreifen und schickte mich in wiederkehrende Schleifen von Kennwörtern, Sicherheitsabfragen, Telefonanrufen und PINs. Dann ein Telefonat mit dem Kundendienst. Trotzdem konnte ich nicht sofort damit bezahlen und musste mich zwei Tage gedulden... Stress.] Alles gut,
originalverpackt... ich war schon ein wenig bänglich gewesen, weil der
Preis wirklich konkurrenzlos günstig war, andere Geschäfte nehmen bis zu
doppelt so viel.
So, den Rest des Nachmittags werde ich wohl mit mütterlichen Dingen verbringen. Inzwischen habe ich ja viele Papiere von ihr hier, die auch sortiert gehören. Außerdem noch so Kleinkram, von dem ich noch nicht recht weiß, wohin damit. [Das Schlimmste ist aber erledigt, das waren die wirklich privat-persönlichen Dinge wie alte Briefe, Tagebuch-Kalender und Notizen. Eben alles das, was mich eigentlich überhaupt nichts anzugehen hat. Aber ich habe auch wunderschöne Liebesbriefe meiner Eltern gefunden, das tröstet ein wenig.]
So, den Rest des Nachmittags werde ich wohl mit mütterlichen Dingen verbringen. Inzwischen habe ich ja viele Papiere von ihr hier, die auch sortiert gehören. Außerdem noch so Kleinkram, von dem ich noch nicht recht weiß, wohin damit. [Das Schlimmste ist aber erledigt, das waren die wirklich privat-persönlichen Dinge wie alte Briefe, Tagebuch-Kalender und Notizen. Eben alles das, was mich eigentlich überhaupt nichts anzugehen hat. Aber ich habe auch wunderschöne Liebesbriefe meiner Eltern gefunden, das tröstet ein wenig.]
Montag, 25. November 2019
ZTE Blade V9
... übersetzt: Ein neues Smartphone.
Zum Geburtstag erhielt ich ein neues Handy, mein bisheriges war nach drei Jahren etwas seltsam geworden, und mit Android 4.4 funktionierten manche aktuelle Anwendungen nicht. Zweimal täglich eine Strom-Infusion fand ich auch etwas unglücklich.
ZTE, der Hersteller, sagte mir erstmal gar nichts. Die Optik: sehr wertig, das Gehäuse hübsch golden. Keine "Home-Taste". Nunja.
Erstmal eine neue SIM-Karte bestellt, mein neues Telefon verlangte jetzt das Nano-Format. Die lässt sich mein Anbieter teuer bezahlen, war aber am nächsten Werktag per Post hier, und ich konnte sie selbst aktivieren.
Mit Bedacht vorgegangen, eine aktuelle WhatsApp-Sicherung gemacht, die meiner Bücherdatenbank ("Book Catalogue") ebenfalls.
Dann ganz geschmeidig die SIM sowie meine Speicherkarte eingesetzt, PIN für Android vergeben, den Fingerabdruck gescannt. Und los! Fast alles war sofort super. Meine Kontaktliste war verschwunden, ließ sich aber mit Hilfe von WhatsApp, was mir brav anstatt der Namen nun die Nummern anzeigte, gut wieder herstellen. Vier, fünf Nummern habe ich anhand meiner Listen eingegangener Anrufe wieder eingeben können.
Die Bücherdatenbank war etwas tricky, aber was ein echter Computerfreak ist, bekommt das auch schmerzfrei hin.
Das Teil funktioniert super, schnell, zuverlässig und macht auch ganz ordentliche Fotos. Einzig die Geschichte mit dem Fingerabdruck will nicht recht, damit befasse ich mich später mal, ist jetzt nicht so dringend. Eine Akkuladung hält zweieinhalb Tage, was ich ganz ordentlich finde.
Hm, die Bedienung... offenbar sind da alle Chinesen gleich? Seit einiger Zeit habe ich ein Tablet von Huawei, mein ZTE-Phone hat die gleichen Symbole, da fiel die Gewöhnung leicht.
Zum Geburtstag erhielt ich ein neues Handy, mein bisheriges war nach drei Jahren etwas seltsam geworden, und mit Android 4.4 funktionierten manche aktuelle Anwendungen nicht. Zweimal täglich eine Strom-Infusion fand ich auch etwas unglücklich.
ZTE, der Hersteller, sagte mir erstmal gar nichts. Die Optik: sehr wertig, das Gehäuse hübsch golden. Keine "Home-Taste". Nunja.
Erstmal eine neue SIM-Karte bestellt, mein neues Telefon verlangte jetzt das Nano-Format. Die lässt sich mein Anbieter teuer bezahlen, war aber am nächsten Werktag per Post hier, und ich konnte sie selbst aktivieren.
Mit Bedacht vorgegangen, eine aktuelle WhatsApp-Sicherung gemacht, die meiner Bücherdatenbank ("Book Catalogue") ebenfalls.
Dann ganz geschmeidig die SIM sowie meine Speicherkarte eingesetzt, PIN für Android vergeben, den Fingerabdruck gescannt. Und los! Fast alles war sofort super. Meine Kontaktliste war verschwunden, ließ sich aber mit Hilfe von WhatsApp, was mir brav anstatt der Namen nun die Nummern anzeigte, gut wieder herstellen. Vier, fünf Nummern habe ich anhand meiner Listen eingegangener Anrufe wieder eingeben können.
Die Bücherdatenbank war etwas tricky, aber was ein echter Computerfreak ist, bekommt das auch schmerzfrei hin.
Das Teil funktioniert super, schnell, zuverlässig und macht auch ganz ordentliche Fotos. Einzig die Geschichte mit dem Fingerabdruck will nicht recht, damit befasse ich mich später mal, ist jetzt nicht so dringend. Eine Akkuladung hält zweieinhalb Tage, was ich ganz ordentlich finde.
Hm, die Bedienung... offenbar sind da alle Chinesen gleich? Seit einiger Zeit habe ich ein Tablet von Huawei, mein ZTE-Phone hat die gleichen Symbole, da fiel die Gewöhnung leicht.
Proze TWS-02 True Wireless Earbuds
Was für ein Name! Es sind Bluetooth-Ohrhörer der neuen bzw. aktuellen Generation.
Ob ich sie unbedingt brauche? Was heißt hier "brauchen?" So ganz spontan fallen mir aber ein bis drei gute Einsatzmöglichkeiten ein... Ein "Black Friday"-Angebot mit einem Drittel Preisnachlass, das fand ich ganz ordentlich.
Ein Teil der Bedienung erschloss sich intuitiv, z.B. die Kopplung mit dem Smartphone. Aber diese seltsamen Drucktaster machten komische Dinge... Die Gebrauchsanweisung macht allenfalls Augenkrebs, zu lesen ist da nichts, aber wofür gibt es pdfs? Nach erstem Durchlesen doch gar nicht so kompliziert, vermutlich wie immer alles eine Frage der Gewöhnung.
Ob ich sie unbedingt brauche? Was heißt hier "brauchen?" So ganz spontan fallen mir aber ein bis drei gute Einsatzmöglichkeiten ein... Ein "Black Friday"-Angebot mit einem Drittel Preisnachlass, das fand ich ganz ordentlich.
Ein Teil der Bedienung erschloss sich intuitiv, z.B. die Kopplung mit dem Smartphone. Aber diese seltsamen Drucktaster machten komische Dinge... Die Gebrauchsanweisung macht allenfalls Augenkrebs, zu lesen ist da nichts, aber wofür gibt es pdfs? Nach erstem Durchlesen doch gar nicht so kompliziert, vermutlich wie immer alles eine Frage der Gewöhnung.
Sonntag, 24. November 2019
Wunderbare Familie
Heute war Großkampftag, der Lady wurden die meisten ihrer Wohnzimmermöbel ins Heim gebracht. Endlich durfte ich das veranlassen, die Entscheidung wurde getroffen, sie bleibt dauerhaft dort, die behördliche Ummeldung habe ich erledigt, und alles das, was sonst noch nötig ist, schiebe ich nach und nach auch an.
Jedenfalls ist es jetzt in ihrem Zimmer richtig gemütlich geworden. M+M haben für viel vorweihnachtliche Deko gesorgt, ein wenig hatte ich auch dabei.
Die Wohnung sieht jetzt auch nach Auszug, Wohnungsaufgabe, aus. Ich fahre weiterhin regelmäßig hin, sortiere Dinge und trenne "richtige Sachen, wichtige Sachen" von "das kann weg." Emotional noch schwierig, aber ich merke, es wird allmählich besser.
Und in der Familie kommt wieder zusammen, was zusammen gehört. Da bin ich dankbar.
Jedenfalls ist es jetzt in ihrem Zimmer richtig gemütlich geworden. M+M haben für viel vorweihnachtliche Deko gesorgt, ein wenig hatte ich auch dabei.
Die Wohnung sieht jetzt auch nach Auszug, Wohnungsaufgabe, aus. Ich fahre weiterhin regelmäßig hin, sortiere Dinge und trenne "richtige Sachen, wichtige Sachen" von "das kann weg." Emotional noch schwierig, aber ich merke, es wird allmählich besser.
Und in der Familie kommt wieder zusammen, was zusammen gehört. Da bin ich dankbar.
Dienstag, 19. November 2019
Haema Blutspendedienst
Unser Video - Das Patientenprojekt "DANK Euch kann ich LEBEN"
... oder eingebettet über die Seite vom Haema Blutspendedienst.
... oder eingebettet über die Seite vom Haema Blutspendedienst.
Samstag, 16. November 2019
Venezia: acqua alta 15.11.2019
Weitere Berichte aus den vergangenen Tagen:
Il Gazzettino
Siegerlandkurier
L'Adige
La voce di Venezia
Spiegel online
24MATINSde
Montag, 11. November 2019
Heimweh
... "Kind" & Co. machen eine Woche wohlverdienten Urlaub dort, wo ich sommers groß geworden bin. Einen langen Text geschickt, wo was war. Aber ich vermute, es wird sich viel verändert haben, sogar nach meinem letzten Da-Sein in 2003.
Überlege, meinen Text hier (angepasst) zu verarbeiten.
Überlege ebenfalls, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit für mich gibt... Ein einziges Mal noch.
Überlege, meinen Text hier (angepasst) zu verarbeiten.
Überlege ebenfalls, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit für mich gibt... Ein einziges Mal noch.
Sonntag, 10. November 2019
Die Fitbit ist lustig
Pinguinwanderungs-Abzeichen? Das ist vermutlich so etwas wie ein Seepferdchen-Abzeichen für Fußgänger? 😀😀😀
Immerhin, ich bin stets bemüht...
Entscheidung
Eine Entscheidung wurde getroffen, und ich darf, soll, muss den Haushalt nun sukzessive auflösen. Es ist alles nicht einfach, aber ich denke, ich werde wieder besser schlafen, wenn ich nicht nachts in Gedanken vor den offenen Schranktüren stehe ohne handeln zu können.
Auch dürfen jetzt doch einige Möbelstücke ins Heim gebracht werden, da hat irgendein kluger Mensch ausreichend Einfluss ausüben können. Da bin ich froh.
Noch mehr froh bin ich über die gestrigen Telefonate, ich hatte gute Zuhörer und Ratgeber.
Auch dürfen jetzt doch einige Möbelstücke ins Heim gebracht werden, da hat irgendein kluger Mensch ausreichend Einfluss ausüben können. Da bin ich froh.
Noch mehr froh bin ich über die gestrigen Telefonate, ich hatte gute Zuhörer und Ratgeber.
Samstag, 9. November 2019
Mittendrin oder nur dabei?
Arbeiten mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Online-Befragung der Universität zu Köln sucht TeilnehmerInnen. Alles Weitere direkt hier.
Montag, 4. November 2019
Gelesen: Die italienischen Schuhe
Die italienischen Schuhe - Henning Mankell (Roman)
dtv Taschenbuch
ISBN 978-3-423-21152-9
Irgendwann im Sommer gelesen...
Warum dieses Buch? Ich schaute nur quer durch das öffentliche Bücherregal, da sprang es mich an. Einen Mankell kann man nicht einfach so ignorieren.
Klappentext:
«Noch immer wusste ich nicht, weshalb Harriet auf meine Insel gekommen war. Doch in ihrer Handtasche hatte ich ein Papier gefunden, auf dem stand, daß sie bald sterben würde.»
"Ein bewegender Roman über eine Flucht in die Einsamkeit, eine verlorene und wiedergefundene Liebe und die Macht der Vergangenheit. Vom Meister der Melancholie Henning Mankell."
Der ehemalige Chirurg Fredrik Welin lebt wie ein Einsiedler in den schwedischen Schären, oft umgeben von Eis und Schnee, einzige Gesellschaft sind ein Hund und eine altersschwache Katze. Gelegentlich kommt der Postbote vorbei. Es hatte ein Ereignis, die "Katastrophe" gegeben, infolgedessen er seinen Beruf aufgegeben und die Einsamkeit gesucht hatte.
Eines Tages kommt ihm übers Eis, mit einem Rollator, eine Frau entgegen. Seine Jugendliebe. Sie erinnert ihn an ein Versprechen, und schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Reise nach einem See...
Ein ruhiger, leiser Roman, in dem es Mankell wie immer schafft, den Leser wie in einem Sog in die Geschichte hinein zu ziehen, eine Geschichte mit erstaunlichen Wendungen und bemerkenswertem Ausgang.
dtv Taschenbuch
ISBN 978-3-423-21152-9
Irgendwann im Sommer gelesen...
Warum dieses Buch? Ich schaute nur quer durch das öffentliche Bücherregal, da sprang es mich an. Einen Mankell kann man nicht einfach so ignorieren.
Klappentext:
«Noch immer wusste ich nicht, weshalb Harriet auf meine Insel gekommen war. Doch in ihrer Handtasche hatte ich ein Papier gefunden, auf dem stand, daß sie bald sterben würde.»
"Ein bewegender Roman über eine Flucht in die Einsamkeit, eine verlorene und wiedergefundene Liebe und die Macht der Vergangenheit. Vom Meister der Melancholie Henning Mankell."
Der ehemalige Chirurg Fredrik Welin lebt wie ein Einsiedler in den schwedischen Schären, oft umgeben von Eis und Schnee, einzige Gesellschaft sind ein Hund und eine altersschwache Katze. Gelegentlich kommt der Postbote vorbei. Es hatte ein Ereignis, die "Katastrophe" gegeben, infolgedessen er seinen Beruf aufgegeben und die Einsamkeit gesucht hatte.
Eines Tages kommt ihm übers Eis, mit einem Rollator, eine Frau entgegen. Seine Jugendliebe. Sie erinnert ihn an ein Versprechen, und schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Reise nach einem See...
Ein ruhiger, leiser Roman, in dem es Mankell wie immer schafft, den Leser wie in einem Sog in die Geschichte hinein zu ziehen, eine Geschichte mit erstaunlichen Wendungen und bemerkenswertem Ausgang.
Gelesen: Herbstbunt
Herbstbunt - Thomas Gottschalk (Autobiographie)
HEYNE/Random House
ISBN 978-3-453-20706-6
Warum dieses Buch? Gleich.
Klappentext? Zu viele Klappentexte, ich nehme die Rückseite:
"Forever Young?
Immer lief alles glatt in seinem Leben. Warum sollte sich daran etwas ändern, bloß weil Thomas Gottschalk eines Tages 60 wurde? Für die Figur gibt's die Mayr-Kur, und Workouts gibt's für die Fitness. Doch in der zweiten Hälfte der Sechziger wird es unerwartet rumpelig: Der Oberschenkelmuskel gibt den Geist auf; das Haus brennt ab; und nach über 40 Jahren Ehe ist das Zusammenbleiben plötzlich nicht mehr selbstverständlich...
Thomas Gottschalk erzählt vom Älterwerden - nachdenklich, mit viel Humor und großer Offenheit. Seine Botschft? Optimistisch!"
»Ich im Kampf gegen die Vergreisung. Das ist meine letzte große Herausforderung. Ich werde sie bewältigen - top, die Wette gilt!«
Ich lese keine Biographien. Normalerweise.
Ich war und bin kein Fan von Herrn Gottschalk. Normalerweise.
Ich bin ein wenig jünger als er, habe aber über weite Strecken zumindest seine TV-Karriere erlebt. Der Wechsel vom höflich-konservativen Frank Elstner zu Thomas Gottschalk war ein reglrechter Kulturschock für mich. Da wagte es jemand, mein "Wetten dass?" mit lockeren Sprüchen und frechen Outfits vom Fernseholymp zu schubsen?
Dann hatte ich lange Jahre Besseres zu tun als fernzusehen. Und ich wurde entspannter.
Als ich vor einigen Wochen Herrn Gottschalk in allen möglichen Talkrunden sah, wohl auf Promotiontour für dieses Buch, habe ich mich gut unterhalten gefühlt wie selten, habe gelacht dabei, ohne dass dies jemand mitbekommen hätte können. Und habe mir dieses Buch bestellt.
Thomas Gottschalk macht darin das, was er am besten kann: Er unterhält sein Publikum. Zeiten, von denen er spricht, kommen mir bekannt vor. Wohl aus etwas jüngerer Perspektive, "irgendwie" aber doch. So fühle ich mich "abgeholt", ohne bereits konkret mit dem Altern konfrontiert zu sein. (Bewusst unterscheide ich für mich "Altern" von "Älterwerden", das mag marginal sein, ist für mich im Moment aber gerade wichtig.)
Für eine Zeit, in der es mir an Ruhe für "richtige Bücher" mangelt, eine prima Unterhaltung!
HEYNE/Random House
ISBN 978-3-453-20706-6
Warum dieses Buch? Gleich.
Klappentext? Zu viele Klappentexte, ich nehme die Rückseite:
"Forever Young?
Immer lief alles glatt in seinem Leben. Warum sollte sich daran etwas ändern, bloß weil Thomas Gottschalk eines Tages 60 wurde? Für die Figur gibt's die Mayr-Kur, und Workouts gibt's für die Fitness. Doch in der zweiten Hälfte der Sechziger wird es unerwartet rumpelig: Der Oberschenkelmuskel gibt den Geist auf; das Haus brennt ab; und nach über 40 Jahren Ehe ist das Zusammenbleiben plötzlich nicht mehr selbstverständlich...
Thomas Gottschalk erzählt vom Älterwerden - nachdenklich, mit viel Humor und großer Offenheit. Seine Botschft? Optimistisch!"
»Ich im Kampf gegen die Vergreisung. Das ist meine letzte große Herausforderung. Ich werde sie bewältigen - top, die Wette gilt!«
Ich lese keine Biographien. Normalerweise.
Ich war und bin kein Fan von Herrn Gottschalk. Normalerweise.
Ich bin ein wenig jünger als er, habe aber über weite Strecken zumindest seine TV-Karriere erlebt. Der Wechsel vom höflich-konservativen Frank Elstner zu Thomas Gottschalk war ein reglrechter Kulturschock für mich. Da wagte es jemand, mein "Wetten dass?" mit lockeren Sprüchen und frechen Outfits vom Fernseholymp zu schubsen?
Dann hatte ich lange Jahre Besseres zu tun als fernzusehen. Und ich wurde entspannter.
Als ich vor einigen Wochen Herrn Gottschalk in allen möglichen Talkrunden sah, wohl auf Promotiontour für dieses Buch, habe ich mich gut unterhalten gefühlt wie selten, habe gelacht dabei, ohne dass dies jemand mitbekommen hätte können. Und habe mir dieses Buch bestellt.
Thomas Gottschalk macht darin das, was er am besten kann: Er unterhält sein Publikum. Zeiten, von denen er spricht, kommen mir bekannt vor. Wohl aus etwas jüngerer Perspektive, "irgendwie" aber doch. So fühle ich mich "abgeholt", ohne bereits konkret mit dem Altern konfrontiert zu sein. (Bewusst unterscheide ich für mich "Altern" von "Älterwerden", das mag marginal sein, ist für mich im Moment aber gerade wichtig.)
Für eine Zeit, in der es mir an Ruhe für "richtige Bücher" mangelt, eine prima Unterhaltung!
Sonntag, 3. November 2019
Mein herzlicher Dank gilt allen Gratulanten
... und meinen Besuchern.
Es waren meine lieben Menschen um mich, einer telefonierte lange mit mir.
Sie brachten diverse Gaben, als da wären:
Es war ein schöner Tag, und am Ende war ich dann auch ein wenig müde, aber auf diese Weise gerade von der Erkältung genesen in ein neues Lebensjahr zu starten, ist schon prima.
Es waren meine lieben Menschen um mich, einer telefonierte lange mit mir.
Sie brachten diverse Gaben, als da wären:
- etwas Blühendes
- etwas Wachsendes
- etwas Duftendpflegendes
- etwas Glänzendes
- etwas Technisches
Es war ein schöner Tag, und am Ende war ich dann auch ein wenig müde, aber auf diese Weise gerade von der Erkältung genesen in ein neues Lebensjahr zu starten, ist schon prima.
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Erkältet
Wieder mal recht angetan von meinem Doc:
Zur Routine-Infusion gestern erschienen habe ich dem Mädel an der Anmeldung gesagt (heiser gekrächzt), dass ich erkältet bin, aber keine Probleme mit der Atmung habe. Ich möchte es dem Doc überlassen, ob er mich sehen möchte, nur wenn, denn möchte er ja sicher wieder Blut haben, was wir dann immer direkt vor der Infusion machen (selbe Nadel).
Doc wünschte sich von mir das volle Programm, also erstmal Lungenfunktionstest. SpO2 war für mich sensationell hoch mit 96 %, da brauchte er keine BGA. LuFu war innerhalb meines persönlichen Normbereiches. Nach der Infusion das Arztgespräch, kurz geklärt, dass ich alles fürs Notfallmanagement im Hause habe. Sollte mein CRP zu hoch sein, wird er mich morgen anrufen. Ach ja, abgehorcht hat er meine Lunge auch noch. ("Infekt sitzt oben.")
Ich sagte, ich wollte ihm nicht mit einer Bagatelle kommen und hatte das auch den Mitarbeiterinnen gesagt... Meinte er, ich käme NIE mit einer Bagatelle. (Verschäfte Alpha-1-Kontrolle, nehme ich an.)
Nebenbei: Hätten die Mädels mich nicht gesprächsweise auf den Feiertag am Donnerstag hingewiesen, wäre ich vermutlich mit meiner Einkaufstasche losgetappert... Hier im Netz gibt es überall nur den Halloween-Hype, keiner erinnert eine Rentnerin an den noch neuen Feiertag. 🎃🎃🎃
Es bleibt die Hoffnung (und das gute Gefühl), dass es bei einer "normalen Erkältung" bleibt, da ich keine Atemkomplikation habe, die sonst immer zuerst da ist. Also dieses Mal keine Exazerbation.
Ich habe für sowas auch keine Zeit, habe am Sonnabend die Hütte voll.
Zur Routine-Infusion gestern erschienen habe ich dem Mädel an der Anmeldung gesagt (heiser gekrächzt), dass ich erkältet bin, aber keine Probleme mit der Atmung habe. Ich möchte es dem Doc überlassen, ob er mich sehen möchte, nur wenn, denn möchte er ja sicher wieder Blut haben, was wir dann immer direkt vor der Infusion machen (selbe Nadel).
Doc wünschte sich von mir das volle Programm, also erstmal Lungenfunktionstest. SpO2 war für mich sensationell hoch mit 96 %, da brauchte er keine BGA. LuFu war innerhalb meines persönlichen Normbereiches. Nach der Infusion das Arztgespräch, kurz geklärt, dass ich alles fürs Notfallmanagement im Hause habe. Sollte mein CRP zu hoch sein, wird er mich morgen anrufen. Ach ja, abgehorcht hat er meine Lunge auch noch. ("Infekt sitzt oben.")
Ich sagte, ich wollte ihm nicht mit einer Bagatelle kommen und hatte das auch den Mitarbeiterinnen gesagt... Meinte er, ich käme NIE mit einer Bagatelle. (Verschäfte Alpha-1-Kontrolle, nehme ich an.)
Nebenbei: Hätten die Mädels mich nicht gesprächsweise auf den Feiertag am Donnerstag hingewiesen, wäre ich vermutlich mit meiner Einkaufstasche losgetappert... Hier im Netz gibt es überall nur den Halloween-Hype, keiner erinnert eine Rentnerin an den noch neuen Feiertag. 🎃🎃🎃
Es bleibt die Hoffnung (und das gute Gefühl), dass es bei einer "normalen Erkältung" bleibt, da ich keine Atemkomplikation habe, die sonst immer zuerst da ist. Also dieses Mal keine Exazerbation.
Ich habe für sowas auch keine Zeit, habe am Sonnabend die Hütte voll.
Dienstag, 29. Oktober 2019
Video
Nachdem ich erfahren habe, dass "unser Video" (welches wir in Lübeck
gemacht hatten) am vergangenen Wochenende beim
Selbsthilfegruppenleitertreffen bereits gezeigt wurde, habe ich mal
nachgehakt... bekomme einen Datenträger mit meinen Aufnahmen und einen
Link für den Film.
Warum muss ich eigentlich da hinterher laufen? Immerhin war es eine Gratisleistung von uns Beteiligten, da ist doch ein Belegexemplar normal... Nichtsdestotrotz ist der Kontakt immer noch sehr nett.
Warum muss ich eigentlich da hinterher laufen? Immerhin war es eine Gratisleistung von uns Beteiligten, da ist doch ein Belegexemplar normal... Nichtsdestotrotz ist der Kontakt immer noch sehr nett.
Montag, 28. Oktober 2019
fitbit
Tochter hat mir die fitbit überlassen, schon nach kurzer Zeit liebe ich sie und will nicht mehr ohne sein. Sie ist ein echter Motivator und hilft mir, noch mehr für meine Gesundheit zu tun.
Gerade habe ich gelesen, dass möglicherweise google fitbit kaufen möchte... Na, schönen guten Morgen! Dann weiß google vermutlich endlich alles über mich. Kannste machen nixxxxx....
Quelle: hier
Update 01.11.2019: Es ist vollbracht.
Gerade habe ich gelesen, dass möglicherweise google fitbit kaufen möchte... Na, schönen guten Morgen! Dann weiß google vermutlich endlich alles über mich. Kannste machen nixxxxx....
Quelle: hier
Update 01.11.2019: Es ist vollbracht.
Freitag, 25. Oktober 2019
Drücken Sie OK...
... um das Menü Installation zu öffnen.
... und ich verzweifelte.
Es tat sich nämlich genau nichts, wenn man davon absieht, dass ein Fenster erschien, in dem man nichts machen konnte...
Warum überhaupt? Im kleinen Zimmer steht ein kleiner Fernseher ohne integrierten Decoder. Vor einem Jahr wurde TV auf digitalen Empfang umgestellt, was zeigt, wie lange das Gerät außer Betrieb war. Aber ein Gerät, das nutzlos herumsteht, muss nun auch nicht sein... Also schaffte ich eine Box an... Geräte zu verstöpseln ist ja eine meiner leichtesten Übungen. Aber die mitgelieferte Bedienungsanleitung zu verstehen offenbar nicht.
Immerhin wusste ich, wohin ich meinen Hilferuf schicken musste, und M*) hat mich geleitet, so haben wir alles überprüft, von den Steckern bis zur Anleitung.
Es war einfach Punkt 3, der missverständlich war. Wäre die Anleitung mit 3.1 angefangen, hätte ich kein Problem gehabt... Aber nun ist alles gut. 👍😀. Dankbar.
*) Welche/r M das nun war, ist dem Leser überlassen...
Es tat sich nämlich genau nichts, wenn man davon absieht, dass ein Fenster erschien, in dem man nichts machen konnte...
Warum überhaupt? Im kleinen Zimmer steht ein kleiner Fernseher ohne integrierten Decoder. Vor einem Jahr wurde TV auf digitalen Empfang umgestellt, was zeigt, wie lange das Gerät außer Betrieb war. Aber ein Gerät, das nutzlos herumsteht, muss nun auch nicht sein... Also schaffte ich eine Box an... Geräte zu verstöpseln ist ja eine meiner leichtesten Übungen. Aber die mitgelieferte Bedienungsanleitung zu verstehen offenbar nicht.
Immerhin wusste ich, wohin ich meinen Hilferuf schicken musste, und M*) hat mich geleitet, so haben wir alles überprüft, von den Steckern bis zur Anleitung.
Es war einfach Punkt 3, der missverständlich war. Wäre die Anleitung mit 3.1 angefangen, hätte ich kein Problem gehabt... Aber nun ist alles gut. 👍😀. Dankbar.
*) Welche/r M das nun war, ist dem Leser überlassen...
Mittwoch, 23. Oktober 2019
Tanzcafé im Pflegeheim
... bedeutet, alle Bewohner kommen im Festsaal zusammen, achten darauf, dass sie das größte und schönste Stück Torte bekommen, der Alleinunterhalter spielt uralte Musik, die Mutigen schunkeln.
Die Pflegerinnen versuchen, Männer zum Tanzen zu bewegen und schubbern Rollis im Takt durch die Gegend. Alle anderen Bewohner üben sich darin, tratschend über andere herzuziehen.
Ich habe es über zwei Stunden ausgehalten. Ey, ich bin ein Held!
(Das Pflegeheim ist ein sehr gutes mit viel "Programm" für die Bewohner, keine Frage. Ich bin alle drei bis vier Tage am Nachmittag dort, und es ist schon sehr fordernd, einen Haufen Hundertjähriger freundlich auszuhalten. Mittlerweile könnten meine Eindrücke ganze Bücher füllen.)
Die Pflegerinnen versuchen, Männer zum Tanzen zu bewegen und schubbern Rollis im Takt durch die Gegend. Alle anderen Bewohner üben sich darin, tratschend über andere herzuziehen.
Ich habe es über zwei Stunden ausgehalten. Ey, ich bin ein Held!
(Das Pflegeheim ist ein sehr gutes mit viel "Programm" für die Bewohner, keine Frage. Ich bin alle drei bis vier Tage am Nachmittag dort, und es ist schon sehr fordernd, einen Haufen Hundertjähriger freundlich auszuhalten. Mittlerweile könnten meine Eindrücke ganze Bücher füllen.)
Sonntag, 20. Oktober 2019
Bändigung der wilden kleinen Kerle
😍😍😍
Gestern dem Vater der Jungs versprochen, dass ich den Kindern, wenn sie Teenager sind, erzählen werde, was er für ein guter Vater war/ist. (Bei Regenwetter ist es gar nicht so leicht, den überbordenden Bewegungsdrang in kreative Bahnen zu lenken - und die Schlechtwetterjahreszeit ist erst angebrochen...)
Gestern dem Vater der Jungs versprochen, dass ich den Kindern, wenn sie Teenager sind, erzählen werde, was er für ein guter Vater war/ist. (Bei Regenwetter ist es gar nicht so leicht, den überbordenden Bewegungsdrang in kreative Bahnen zu lenken - und die Schlechtwetterjahreszeit ist erst angebrochen...)
Montag, 14. Oktober 2019
Aus der Froschperspektive durch die Brille der Hochsprache
Der Titel ist zusammengesetzt aus zwei Versatzstücken eines sehr lesenswerten Textes über die Veränderung unserer Sprache.
Bitte hier.
Bitte hier.
Dienstag, 8. Oktober 2019
Blutplasma
Gestern lief im ersten Programm eine Dokumentation "Bluthandel - Dollar gegen Gesundheit", noch für zwölf Monate in der ARD-Mediathek zu sehen.
Zitat ARD:
"Die Grenze zwischen USA und Mexiko ist unter Trump zum Symbol des Migrationsstreits geworden. Von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt spielt sich hier aber auch ein anderer wichtiger Grenzverkehr ab: der Handel mit menschlichem Blutplasma."
Zitat TV Today:
"Im Verborgenen läuft am US-Grenzzaun zu Mexiko ein kleiner Grenzverkehr, der nichts mit Migration oder Drogen zu tun hat und Milliarden einbringt: Internationale Pharmakonzerne betreiben hier regen Handel mit menschlichem Blutplasma aus den ärmeren Ländern in Süd- und Mittelamerika."
Es hatte unter uns betroffenen Empfängern eines Blutplasmaproduktes (hier: Infusionen mit Prolastin/Respreeza) gerade eine Diskussion über diese Doku gegeben. Meine Stellungnahme:
Es wurden Mitarbeiter aller an der amerikanisch-mexikanischen Grenze ansässigen Plasmazentren (das sind viele, und alle namhaften Firmen sind dabei) befragt und zitiert, da wird keines besser sein als das andere.
Nun sehe ich unseren "Werbeeinsatz" von neulich nochmal in einem anderen Licht... es ist wichtig, genügend Plasmaspender in Deutschland bzw. Europa zu finden und zu motivieren, damit sie regelmäßig dabei bleiben, um nicht (ausschließlich) auf Importe aus den USA angewiesen zu sein.
Übrigens war ich (unter dem Alpha-1-Aspekt durchaus fragwürdig) als junge Frau selbst Plasmaspenderin. Schon vor über dreißig Jahren wurde hier die Gesundheit der Spender besser kontrolliert als heute in Amerika. Kurzer Check vor jeder Spende, allgemeinärztliche Untersuchung alle sechs Wochen, Laborkontrolle jedes Mal.
Ich habe mich wirklich gegruselt, wie "drüben" mit den Spendern umgegangen wird. Aber es ist auch ganz klar ein Armutsproblem der mexikanischen "Grenzpendler", die sich trotz schlechten Befindens regelmäßig und in kurzen Intervallen zur Plasmaspende einfinden.
(Das "Compliance"-Label trifft es nur zum Teil, aber ich lasse das so stehen.)
Zitat ARD:
"Die Grenze zwischen USA und Mexiko ist unter Trump zum Symbol des Migrationsstreits geworden. Von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt spielt sich hier aber auch ein anderer wichtiger Grenzverkehr ab: der Handel mit menschlichem Blutplasma."
Zitat TV Today:
"Im Verborgenen läuft am US-Grenzzaun zu Mexiko ein kleiner Grenzverkehr, der nichts mit Migration oder Drogen zu tun hat und Milliarden einbringt: Internationale Pharmakonzerne betreiben hier regen Handel mit menschlichem Blutplasma aus den ärmeren Ländern in Süd- und Mittelamerika."
Es hatte unter uns betroffenen Empfängern eines Blutplasmaproduktes (hier: Infusionen mit Prolastin/Respreeza) gerade eine Diskussion über diese Doku gegeben. Meine Stellungnahme:
Es wurden Mitarbeiter aller an der amerikanisch-mexikanischen Grenze ansässigen Plasmazentren (das sind viele, und alle namhaften Firmen sind dabei) befragt und zitiert, da wird keines besser sein als das andere.
Nun sehe ich unseren "Werbeeinsatz" von neulich nochmal in einem anderen Licht... es ist wichtig, genügend Plasmaspender in Deutschland bzw. Europa zu finden und zu motivieren, damit sie regelmäßig dabei bleiben, um nicht (ausschließlich) auf Importe aus den USA angewiesen zu sein.
Übrigens war ich (unter dem Alpha-1-Aspekt durchaus fragwürdig) als junge Frau selbst Plasmaspenderin. Schon vor über dreißig Jahren wurde hier die Gesundheit der Spender besser kontrolliert als heute in Amerika. Kurzer Check vor jeder Spende, allgemeinärztliche Untersuchung alle sechs Wochen, Laborkontrolle jedes Mal.
Ich habe mich wirklich gegruselt, wie "drüben" mit den Spendern umgegangen wird. Aber es ist auch ganz klar ein Armutsproblem der mexikanischen "Grenzpendler", die sich trotz schlechten Befindens regelmäßig und in kurzen Intervallen zur Plasmaspende einfinden.
(Das "Compliance"-Label trifft es nur zum Teil, aber ich lasse das so stehen.)
Freitag, 27. September 2019
Lübeck: Model 60+ (Werbeaufnahmen)
Morgens:
Da fuhr ich nun mit der allerneuesten superduper S-Bahn... und kam für den ausgeguckten Zug genau eine Minute zu spät am Hauptbahnhof an. Zuerst gab es eine Verspätung gleich an meinem Bahnhof, dann hat die Hightech-Bahn eine Lichtschranke im Türbereich und schließt nicht, so lange dort jemand steht. Das hat mich dann gute fünf Minuten gekostet.
Ich war trotzdem noch pünktlich, aber wesentlich abgehetzter.
Da fuhr ich nun mit der allerneuesten superduper S-Bahn... und kam für den ausgeguckten Zug genau eine Minute zu spät am Hauptbahnhof an. Zuerst gab es eine Verspätung gleich an meinem Bahnhof, dann hat die Hightech-Bahn eine Lichtschranke im Türbereich und schließt nicht, so lange dort jemand steht. Das hat mich dann gute fünf Minuten gekostet.
Ich war trotzdem noch pünktlich, aber wesentlich abgehetzter.
Nachmittags:
So, zuhause, problemlos.
Das war ja richtiges Pech, dass ausgerechnet im Moment das Wetter für mich so ungünstig ist, so schlecht ging es mir zuletzt am letzten Juli-Wochenende in der Pfalz.
Alle haben mich ganz lieb und rücksichtsvoll behandelt - wobei ich ja viel lieber unauffällig mit Gesunden "mitlaufe." Das konnte heute aber nicht passieren, und das wurmt mich echt. Ich mag nicht soviel Aufhebens um meine Person haben.
Zum
Wesentlichen: Es ging um Motivationshilfen für Blutplasmaspender anhand
von Beispielen (uns), wie uns das Plasma in Form von Medikamenten hilft.
Ich habe kein spektakuläres "outdoor" Hobby, deshalb wurden viele
Aufnahmen "so" von mir im Freien gemacht, am Wasser, stehend, gehend
usw. Im Innenraum direkt nach dem Interview auch eine Menge... Da ich
eigentlich nicht so gern im Mittelpunkt stehe, war es anfangs
gewöhnungsbedürftig, aber dann macht man einfach mit - und gut.
(Geholfen hat mir tatsächlich noch die gestrige Physiotherapie: erstens
hatte ich weniger Schmerzen, diese Geschichte, dass mir seit Wochen
abends mein Kopf abfallen will, weil ich ihn kaum noch halten kann...
Sie hat ja heftig geknetet und mir gesagt, woher das kommt.
Atemhilfsmuskulatur geht bis in den Hals hinauf. Na bitte. Heute immer
wieder schön locker gelassen. Sieht auch besser aus.)
Einen Weg habe ich nicht mitgemacht, um mich im Hotelfoyer etwas zu erholen, was dann auch wieder schwierig war, da ich ja nicht wirklich einschlafen wollte. (Wir erinnern uns: Seit ein Uhr in der Nacht wach.)
Was schade war: Es gab wirklich nichts zu essen. (Kaffee und Wasser, als ich so abgekämpft angekommen war, ja.) Das war nach meinem Minifrühstück um 5:30 Uhr dann doch ein bisschen... naja. Vielleicht hat der restliche Trupp ja noch Futter bekommen, aber ich wollte irgendwann einfach nach Hause.
Über die Anwesenheit der beiden Männer habe ich mich gefreut, wirklich nett. Eine vierte mir unbekannte "Kandidatin" (auch aus unserem Selbsthilfeverein) hatte aus Krankheitsgründen abgesagt. Hätte ich auch machen können. Aber: Nur die Harten kommen in den Garten... Ich war viel zu neugierig auf das, was da heute passieren würde.
P.S. Es ist Herbst, tatsächlich.
Einen Weg habe ich nicht mitgemacht, um mich im Hotelfoyer etwas zu erholen, was dann auch wieder schwierig war, da ich ja nicht wirklich einschlafen wollte. (Wir erinnern uns: Seit ein Uhr in der Nacht wach.)
Was schade war: Es gab wirklich nichts zu essen. (Kaffee und Wasser, als ich so abgekämpft angekommen war, ja.) Das war nach meinem Minifrühstück um 5:30 Uhr dann doch ein bisschen... naja. Vielleicht hat der restliche Trupp ja noch Futter bekommen, aber ich wollte irgendwann einfach nach Hause.
Über die Anwesenheit der beiden Männer habe ich mich gefreut, wirklich nett. Eine vierte mir unbekannte "Kandidatin" (auch aus unserem Selbsthilfeverein) hatte aus Krankheitsgründen abgesagt. Hätte ich auch machen können. Aber: Nur die Harten kommen in den Garten... Ich war viel zu neugierig auf das, was da heute passieren würde.
P.S. Es ist Herbst, tatsächlich.
Montag, 23. September 2019
Spaß mit Kindern
...und dann rumpelten an der Baustelle die Steine!
Für kleine Jungen ist ja nichts toller, als einem Schaufelbagger zuzusehen, der eine Straße zerlegt.
Für kleine Jungen ist ja nichts toller, als einem Schaufelbagger zuzusehen, der eine Straße zerlegt.
In diesem Sinne: Einen schönen Herbstanfang!
Mittwoch, 18. September 2019
Aufgeregt
Ende nächster Woche ein Video-Termin in Lübeck zwecks "Werbung" für Blutplasmaspenden bzw. als Motivationshilfe für Spender, dabeizubleiben, weil es so wichtig ist... zusammen mit zwei oder drei anderen Vereinsmitgliedern mit Alpha-1-Antitrypsinmangel.
Samstag, 14. September 2019
Bauchlandung
Wenn man drei Kinder großgezogen hat, weiß man, dass es den einen oder anderen Unfall geben kann. Trotzdem zerreißt es mir als Großmutter das Herz... Das Kind wird nur überwacht, für alle Fälle... aber trotzdem kann ich schlechter schlafen gerade.
Mittwoch, 11. September 2019
Geburtstag
Vorgestern haben wir den 92. Geburtstag im "Domicil" gefeiert, ganz privat im Zimmer.
Noch ist immer nicht geklärt, wie es weiter geht. Nochmal Krankenhaus oder doch nicht? Verbleib dort, wo es ihr gut geht, oder irgendwann Rückkehr in den eigenen Haushalt? Letzteres glaube ich nicht, aber ohne "Okay" löse ich die Wohnung nicht auf. Fahre immer noch regelmäßig hin und sehe nach dem Rechten, nehme Post mit etc.
Auch ansonsten ist fast alles "mein Job" mit Ausnahme der Dinge, die ich mittlerweile abgeben konnte, wie z.B. Wäsche oder Arzttermine. Regelmäßige "Büroarbeit" in Vertretung, aber auch die ist weniger geworden, vieles läuft inzwischen. Seitdem ich meine Besuche auf zwei pro Woche reduziert habe, komme ich auch wieder zu mir selber und kann meinen Haushalt und mich mal sortieren.
Seltsames Gefühl, zumindest mittelfristig den Haushalt auflösen zu müssen, in dem ich aufgewachsen bin...
Was mich ehrlich gefreut hat: Der Kontakt zu meinem 90jährigen Onkel ist wieder hergestellt - ich hatte ja zuletzt weder Adresse noch Telefonnummer gehabt.
Noch ist immer nicht geklärt, wie es weiter geht. Nochmal Krankenhaus oder doch nicht? Verbleib dort, wo es ihr gut geht, oder irgendwann Rückkehr in den eigenen Haushalt? Letzteres glaube ich nicht, aber ohne "Okay" löse ich die Wohnung nicht auf. Fahre immer noch regelmäßig hin und sehe nach dem Rechten, nehme Post mit etc.
Auch ansonsten ist fast alles "mein Job" mit Ausnahme der Dinge, die ich mittlerweile abgeben konnte, wie z.B. Wäsche oder Arzttermine. Regelmäßige "Büroarbeit" in Vertretung, aber auch die ist weniger geworden, vieles läuft inzwischen. Seitdem ich meine Besuche auf zwei pro Woche reduziert habe, komme ich auch wieder zu mir selber und kann meinen Haushalt und mich mal sortieren.
Seltsames Gefühl, zumindest mittelfristig den Haushalt auflösen zu müssen, in dem ich aufgewachsen bin...
Was mich ehrlich gefreut hat: Der Kontakt zu meinem 90jährigen Onkel ist wieder hergestellt - ich hatte ja zuletzt weder Adresse noch Telefonnummer gehabt.
Mittwoch, 4. September 2019
Bücherverbannung
Gestern habe ich in den Nachrichten gesehen, dass an einer katholischen Schule in den Vereinigten Staaten die Bücher von "Harry Potter" verboten und aus der Schulbibliothek verbannt worden sind.
Mehr Info u.a. hier bei der Welt.
Nun mag man sagen, es seien doch nur Kinderbücher... Das sehe ich nicht so. Irgendwo im ganz Kleinen beginnt so manches, und zu behaupten, die katholische Kirche stünde dahinter, scheint jeglicher Realität zu entbehren, wie überhaupt die Begründung, die im Buch vorkommenden Zaubersprüche würden reale Magie beinhalten. (Man könnte lachen, wenn es nicht so ernst wäre.)
Welche Bücher werden als nächstes verboten? Wahrscheinlich werden es keine Kinderbücher mehr sein. Wo will man mit den verbotenen Büchern abbleiben? Auf einen großen Haufen legen und... Wir müssen nicht zurück denken bis ins Mittelalter, runde achtzig Jahre sind schon genug.
Mehr Info u.a. hier bei der Welt.
Nun mag man sagen, es seien doch nur Kinderbücher... Das sehe ich nicht so. Irgendwo im ganz Kleinen beginnt so manches, und zu behaupten, die katholische Kirche stünde dahinter, scheint jeglicher Realität zu entbehren, wie überhaupt die Begründung, die im Buch vorkommenden Zaubersprüche würden reale Magie beinhalten. (Man könnte lachen, wenn es nicht so ernst wäre.)
Welche Bücher werden als nächstes verboten? Wahrscheinlich werden es keine Kinderbücher mehr sein. Wo will man mit den verbotenen Büchern abbleiben? Auf einen großen Haufen legen und... Wir müssen nicht zurück denken bis ins Mittelalter, runde achtzig Jahre sind schon genug.
Sonntag, 4. August 2019
Pfalz - in der Pampa
Es ist ja spannend, im Süden der Republik unterwegs zu sein und allerlei merkwürdige Ortschaften kennenzulernen. Allein schon, wenn man ganz einfach nur ein Restaurant besuchen möchte, muss man fahren... zu irgendeinem lauschigen Ort mit einem fluffigen Doppelnamen....
Ist man aber vom Nirgendwo Richtung... egal was und wo... unterwegs auf einer Landstraße durch den Pfälzer Wald, hat man - egal wo - keinen Empfang. Also kein Netz. Kein Mobilnetz, kein
Handynetz, egal was, nirgendwo. Dass es das noch gibt, ist wirlich astonishing.
Trotzdem gibt es dort einen Aperol in Gesellschaft super lieber Menschen!
Ist man aber vom Nirgendwo Richtung... egal was und wo... unterwegs auf einer Landstraße durch den Pfälzer Wald, hat man - egal wo - keinen Empfang. Also kein Netz. Kein Mobilnetz, kein
Handynetz, egal was, nirgendwo. Dass es das noch gibt, ist wirlich astonishing.
Trotzdem gibt es dort einen Aperol in Gesellschaft super lieber Menschen!
In der Pfalz
Ich war eingeladen zur Familienfeier in der Pfalz, an einem Sonntag. Wir fuhren am Freitag los, hatten eine nette Zusammenkunft und am Sonnabend (wie im letzten Jahr) Zeit für einen Ausflug.
Es ging in einen beschaulichen Ort "Rhodt unter Rietburg" (es gibt da allerlei lustige Ortsnamen). Ein paar Fotos:
Mehr Fotos sind im Album unter google photos vorhanden, werden mir aber gerade nicht angeboten. Warum auch immer...
Es war sehr schönes Sommerwetter, nicht so heiß wie am Anreisetag (40°C), aber gesundheitlich ging es mir nicht so prickelnd. Ich bin froh und dankbar für die Rücksichtnahme meiner jungen Leute, trotzdem aber reichlich frustriert...
Weiter ging es nach Sankt Martin...
Letztendlich machten wir noch eine Weinprobe... aber die Weine kamen nicht annähernd heran an die Weine, die wir vor einem Jahr in Bernkastel probierten.
Am nächsten Tag ging es dann zur großen Feier mit vielen, vielen Leuten, Jazzband, Grill und lustigem Vortrag...
Es ging in einen beschaulichen Ort "Rhodt unter Rietburg" (es gibt da allerlei lustige Ortsnamen). Ein paar Fotos:
Mehr Fotos sind im Album unter google photos vorhanden, werden mir aber gerade nicht angeboten. Warum auch immer...
Es war sehr schönes Sommerwetter, nicht so heiß wie am Anreisetag (40°C), aber gesundheitlich ging es mir nicht so prickelnd. Ich bin froh und dankbar für die Rücksichtnahme meiner jungen Leute, trotzdem aber reichlich frustriert...
Weiter ging es nach Sankt Martin...
Letztendlich machten wir noch eine Weinprobe... aber die Weine kamen nicht annähernd heran an die Weine, die wir vor einem Jahr in Bernkastel probierten.
Am nächsten Tag ging es dann zur großen Feier mit vielen, vielen Leuten, Jazzband, Grill und lustigem Vortrag...
Donnerstag, 25. Juli 2019
35 Grad
Sommer.
Ich erinnere mich an die hohen Temperaturen am Arbeitsplatz im letzten Jahr und an das "Kleinklimagerät", ich liebe es. Noch steht meines im Schrank, in meiner Wohnung ist es gut aushaltbar. Meine Gedanken sind bei meinen Bürokolleginnen.
Gleich packe ich mein Wochenendköfferchen, ein langes Wochenende in der Pfalz wartet.
Ich erinnere mich an die hohen Temperaturen am Arbeitsplatz im letzten Jahr und an das "Kleinklimagerät", ich liebe es. Noch steht meines im Schrank, in meiner Wohnung ist es gut aushaltbar. Meine Gedanken sind bei meinen Bürokolleginnen.
Gleich packe ich mein Wochenendköfferchen, ein langes Wochenende in der Pfalz wartet.
Sonntag, 21. Juli 2019
Gelesen: Tage des Sturms
Zwei eBooks zu einer Familiengeschichte
Warum dieses Buch? Manchmal durchsuche ich Amazon nach (Prime) kostenfreien eBüchern, wenn mir ein Band gefällt, kaufe ich den zweiten hinterher...
Klappentext zu "Wie Gräser im Wind" (Band 1):
"Eine berührende und authentische Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte.
1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr.
Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung.
Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt ..."
Klappentext zu "Von Hoffnung getragen" (Band 2):
"Teil 2 der berührenden und authentischen Familiensaga über ein bislang wenig bekanntes Kapitel der Geschichte.
Februar 1942: Die Neuigkeiten über den rasanten Vormarsch der Wehrmacht fegen wie ein Sturm durch die gesamte Sowjetunion. Vor allem die deutschen Familien haben darunter zu leiden.
Harald Pfeiffer ist sechzehn, als er in das Zwangsarbeitslager in Tscheljabinsk einberufen wird. Während um ihn herum erwachsene Männer zu Hunderten sterben, kämpft er mit Findigkeit, Verzweiflung und Geschick mit aller Kraft ums Überleben.
Yvo Scholz kommt nach Kriegsende mit ihrer Mutter nach Tscheljabnisk, auf der Suche nach ihrem Bruder Erich, der ebenfalls in das Arbeitslager verschleppt worden war. In der Ungewissheit über das Schicksal von Vater und Bruder und allen Anfeindungen und Diskriminierungen zum Trotz, beginnt Yvo mit unerschütterlichem Lebensmut, sich eine Existenz aufzubauen.
Als sich ihre Pfade kreuzen, ist es für Yvo Liebe auf den ersten Blick. Doch für Harri steht die Karriere im Vordergrund ..."
Eine Familiensaga der Extraklasse... Ich hatte bisher nichts (gar nichts) über das Schicksal von Russlanddeutschen gewusst, mich auch nie dafür interessiert.
Dieser Roman schildert sehr eindringlich das Schicksal zweier Familien, die wegen ihrer Deuschstämmigkeit unglaublichen Repressalien ausgesetzt waren, vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. "Natürlich" ist am Ende alles gut, aber der Weg dorthin umfasst zwei Generationen und viel Hartnäckigkeit und Leid. (Inhaltlich schildern die Klappentexte - kopiert von Amazon - genug, deswegen wiederhole ich hier nichts.)
Diese Geschichte hat mich nach dem Lesen noch sehr lange beschäftigt. Eindeutige Empfehlung!
Gelesen: Die Geschichte der Bienen
Die Geschichte der Bienen - Maja Lunde (Roman)
Norwegisches Original "Bienes Historie"
btb/Random House Taschenbuch
ISBN 978-3-442-71741-5
Warum dieses Buch? Einerseits ein sehr gehyptes Buch, andererseits unbedingt empfohlen von der Tochter.
Klappentext:
"England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?"
Diese drei Geschichten werden in einzelnen sich abwechselnden Kapiteln erzählt, jeweils aus der Sicht der Hauptperson. Es geht um die Imkerei, die Aufzucht von Bienenvölkern, das Verschwinden und die Rückkehr der Bienen - am Ende werden die drei Erzählstränge auch tatsächlich zusammen geführt.
Ich empfand die Geschichte als langatmig und sehr ermüdend, hatte nur aufgrund der Empfehlung überhaupt durchgehalten und kann den Hype um dieses Buch überhaupt nicht verstehen.
Norwegisches Original "Bienes Historie"
btb/Random House Taschenbuch
ISBN 978-3-442-71741-5
Warum dieses Buch? Einerseits ein sehr gehyptes Buch, andererseits unbedingt empfohlen von der Tochter.
Klappentext:
"England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?"
Diese drei Geschichten werden in einzelnen sich abwechselnden Kapiteln erzählt, jeweils aus der Sicht der Hauptperson. Es geht um die Imkerei, die Aufzucht von Bienenvölkern, das Verschwinden und die Rückkehr der Bienen - am Ende werden die drei Erzählstränge auch tatsächlich zusammen geführt.
Ich empfand die Geschichte als langatmig und sehr ermüdend, hatte nur aufgrund der Empfehlung überhaupt durchgehalten und kann den Hype um dieses Buch überhaupt nicht verstehen.
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