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Samstag, 10. November 2018

Rom: Anreisetag 01.11.2018, erste Wiedersehensfreuden

Vorab: Dieses war mein Geburtstags-Weihnachtsgeschenk von meiner Tochter, und da ihre Handy-Camera um Welten bessere Fotos macht als mein Equipment, habe ich ihre Erlaubnis, die von ihr gemachten Bilder zu verwenden. (Vom Motiv her teilweise komplett identisch mit meinen Aufnahmen.)

Das Taxi entlud uns vor dem Hotel bei strömendem Regen.


Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, am selben Abend noch Wiedersehen mit schönen Plätzen zu feiern! Rom im Dunkeln und mit Regen sieht einfach zauberhaft aus.





Zuerst ging es zum Petersplatz...






Zum Castel Sant'Angelo und zur Engelsbrücke...


Beendet wurde der Abend dann mit einem leckeren Essen.

Rom: An- und Abreise

Dieser Text soll auch zusammenfassen, womit ich als Atemwegserkrankte es besonders schwer hatte.

Meine persönliche Voraussetzung: COPD III mit Emphysem, FEV01 46 %, laut Arzt flugtauglich.

Vorab aber ein Riesendankeschön an meine Tochter, ohne die ich das alles sicherlich nicht geschafft hätte!

Ich war ja bereits ab ca. Mitte Oktober nicht ganz auf der Höhe, hatte zweimal einen beginnenden Infekt abgefangen. Ich kämpfte also immer mit Cortison rauf - runter - weglassen... nach ein paar Tagen von vorn.

Direkt am Reisetag war mir dann auch noch übel (nein, nicht die Aufregung), mein Kreislauf machte lustige Dinge, und überhaupt kam ich gar nicht richtig in Gang. Das Ende vom Lied war ein etwas spätes Eintreffen am Airport, was aber unkritisch war, da wir überall (Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle) ohne Wartezeiten drankamen. In meinem Handgepäck hatte ich alle möglichen USB-Kabel, Adapter und Stecker für die mitgenommene Elektronik. Vor der Kofferaufgabe (um Gewicht und Platz in der Tasche zu sparen) haben wir sie in eine Außentasche meines Koffers geschoben.

Unser Gate war ganz am Ende des langen Weges. Die Luft im Flughafengebäude ist immer zu warm, zu trocken, stickig. Vorher angezogene Jacken wurden ausgezogen und getragen, Wasser gekauft... Und ich habe mich so längsgeschleppt. Es ging mir wirklich nicht gut.


Irgendwann dann der Flug. Milchsuppe überall. Heißt: keine Sicht. Kein Himmel, keine Wolken, einfach alles grau. Und irgendwann dann Turbulenzen. Für die Tochter nichts Ungewöhnliches, Vielfliegerin eben, für mich ein Erlebnis der besonderen Art:

Ich hatte einen Becher mit Kaffee (ohne Deckel) in der Hand, als die Turbulenzen begannen. Und schwupps (!) drehte sich der Kaffee förmlich nach oben aus dem Becher heraus! Ohne Zupacken meiner Tochter und Einfangen des Kaffees - er war dann tatsächlich wieder im Becher - wären wir wohl warm geduscht worden. Vor meinen Augen sehe ich es immer noch wie in Zeitlupe.

Während ich mich mit meiner Reiselektüre beschäftigte, merkte ich, dass ich kurz vorm Einschlafen war - nicht normal! Schnell mit meinem Messgerät meine Werte kontrolliert: SpO2 war 77%. Das ist sozusagen nichts. Kein Wunder, dass ich so abbaute! Mein Berodual kam zum Einsatz, und die zweite Flugstunde war ich dann mit Atemübungen beschäftigt, um die Sättigung ein wenig hochzuholen. Das war nicht witzig!

In Rom angekommen ging es mit dem Leonardo-Express (Zug) von Fiumicino bis Termini (Hauptbahnhof), von dort mit dem Taxi weiter zum Hotel.



Im Hotel angekommen stellte ich dann fest, dass von meinem Kabel- und Steckersalat in der Kofferaußentasche Dinge fehlten... Da hat sich jemand wohl nach dem Durchleuchten nett bedient. Unverständlich, da es sich um Standardteile handelte!

+++

Die Rückreise verlief ähnlich, mit etwas besserer Sicht und weniger Turbulenzen. Allerdings waren in Fiumicino wieder lange Wege zu gehen, sehr lange. Zur offiziellen Boarding-Zeit wurde dann das Gate gewechselt, was nochmal antrengend war, mit Wegen und Stockwerkswechsel. Busfahrt übers Flugfeld und Einstieg über die Gangway. (Treppen sind für mich ziemlich schlimm!) Wieder im Verlaufe des Fluges ein Absacken des SpO2, nicht ganz so schlimm wie auf dem Hinflug, aber ich war während des ganzen Aufenthaltes ja auch ziemlich "gedoped".


Die Ankunft in Hamburg: Auf dem Flugfeld hieß es auszusteigen und ca. 20 m zu gehen bis zum Gebäude. Dann aber: Ein Treppenhaus mit zwei Etagen. Kein Lift. Nachfrage meiner Tochter beim Personal, ob es eine andere Möglichkeit gäbe, Ergebnis: NEIN. Also bin ich mühsam hochgegangen, mit Pausen. Dann folgte, wir waren wieder am Ende aller Gates angekommen, ein langer, langer Weg durch das Gebäude bis zur Gepäckausgabe.

+++

Fazit: Sollte ich wieder einmal fliegen wollen, dann bestelle ich mir die Behindertenassistenz dazu. Man wird (vor über zehn Jahren mit meiner Mutter so gemacht) über das Gelände gefahren, bekommt überall eine "fast lane" ohne Wartezeiten, einen Zustieg ins Flugzeug mittels Rolli über eine Rampe...

Außerdem: Das Netbook wiegt 1,5 kg - inzwischen zu viel für mein Handgepäck und mich. Sollte ersetzt werden durch ein zeitgemäßes Tablet. Ebenso das mitgenommene Buch, hier täte dann tatsächlich ein eBook-Reader gute Dienste. Alles Gewicht muss unbedingt reduziert werden für mich.

Montag, 18. Dezember 2017

Gelesen: ROM Zwischen Chaos und Wunder

ROM - Zwischen Chaos und Wunder - Franca Magnani
Herausgegeben von ihren Kindern Sabina Magnani von Petersdorff und Marco Magnani
KiWi/Kiepenheuer & Witsch
ISBN 3-462-02690-9

Als ich mir vor Jahren dieses Buch zulegte, war es nur antiquarisch zu bekommen. Der Verlag scheint es mittlerweile neu aufgelegt zu haben, ob die ISBN dann noch stimmt, wage ich zu bezweifeln.

Warum dieses Buch? Nach meinem seinerzeitigen ersten Besuch in Rom suchte ich Lesestoff über die Stadt und das italienische Lebensgefühl. Dieses Buch war eines von zweien, das es sofort schaffte, mich zu bezaubern.

(Buch in alter Rechtschreibung, die ich analog übernommen habe.)

Klappentext:
"Franca Magnani berichtete 23 Jahre lang aus Rom und prägte als die "Stimme Italiens" das Italienbild der Deutschen.
Die hier zuammengefaßten Beobachtungen und Berichte aus "ihrem Rom", herausgegeben von ihrer Tochter und ihrem Sohn, bewegen sich zwischen den Werkstätten der Handwerker und den Palästen, zwischen Zerstörung und Rettung, zwischen Geschichte und Heute, Ghetto und Kirche. Von einem modernen Standort aus entsteht das Bild vom Leben in einer besonderen, von Gegensätzen gezeichneten Stadt.
Franca Magnani nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise und vermittelt ihr ganz persönliches Romerlebnis"

Ich habe als Kind und großes Mädchen Franca Magnani oft im TV gesehen, unsere ganze Familie hat sie und ihre Berichte stets wertgeschätzt. Als ich auf dieses Büchlein mit Geschichten dieser großartigen Frau stieß, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Und wurde nicht enttäuscht.

Auf 187 Seiten sind zahlreiche mehr oder weniger kurze Geschichten und einige Schwarzweißfotos zusammengestellt, die viele Themen abdecken - alle wird niemals ein einziges Buch behandeln können! Es sind Szenen aus der Geschichte Roms, von berühmten Plätzen, Restaurierungsarbeiten, Stadtsanierung - aber auch der sehr persönlichen Geschichte der Familie Magnani. Intelligent, auch mal augenzwinkernd, immer fundiert, niemals langweilig. Sie geben ein wenig Lebensgefühl der 1960er bis 90er Jahre wieder - übrigens steht unter jedem Artikel das Jahr der Entstehung.

Für mich ist es ein Herzensbuch, ich nehme es immer wieder gern zur Hand, fühle mich ein paar Jahrzente zurück versetzt - und nach ROM.

Wo essen die Römer?
Volkssprüche sagen viel über ein Land und seine Bewohner aus. So verrät die italienische Redensart sacco vuoto non sta ritto, ein leerer Sack steht nicht, die große Bedeutung, die die Italiener im allgemeinen und die Römer im besonderen dem Essen zuschreiben.
Der beliebteste Treffpunkt der Römer ist und bleibt das Eßlokal sei es die trattoria, das Restaurant die pizzeria oder die locanda, das Gasthaus. Liebesworte werden hier eher um einen gedeckten Tisch ausgetauscht als beim Spazieren "in der Natur". Das hat den Vorteil, daß man sich in die Augen schauen und gleichzeitig essen kann. Nur Barbaren, hört man hier sagen, konnten so etwas Diabolisches erfinden wie das "Arbeitsessen."
A tavola non si invecchia, um einen gedeckten Tisch altert man nicht, heißt ein Sprichwort, das heute noch gültig ist trotz der Theorie des gesundheitsschädlichen Übergewichts, von der man in Rom aber nicht viel hält. Lukullus, Staatsmann und Feldherr im 1. Jahrhundert v. Chr., ist nicht nur seiner Taten wegen in die Geschichte eingegangenen, sondern auch als Feinschmecker. Die Römer weisen gerne darauf hin, daß Lukullus 60 Jahre alt geworden ist, zu einer Zeit, da das Durchschnittsalter der Römer unter 40 lag...

Dienstag, 18. Oktober 2016

Italienische Gewürze

... abgefüllt für meine Mutter.


Ich versorge ja mit Begeisterung meine gesamte Familie damit... meine Vorräte angesehen und beschlossen, dass ich SPÄTESTENS 2017 nach Rom fliegen muss... Diese Gewürze sind nur echt vom "mercato di campo de' fiori"...

Donnerstag, 8. September 2016

Libraries in Italy

Damit mir der Link nicht verloren geht, muss ich ihn einfach hier verorten:

Die schönsten Büchereien in Italien. (Link von FB-Freundin Corina.)

Sonntag, 15. November 2015

Paris, Rom und sonstige Sehnsüchte

Als ich aus Florenz zurück reiste, hatte ich einen Aufenthalt in Paris. Der Abflug von Paris CDG zeigte mir die Stadt von oben... l'Étoile... und erinnerte mich an meinen Schulunterricht.. und weckte das Verlagen, diese Stadt zu besuchen. https://de.wikipedia.org/wiki/Place_Charles-de-Gaulle

Von oben sah es genau so aus wie bei Wikipedia/google maps...

Ich habe ja immer im Sinn, irgendwann auch mein Französich zu re-aktivieren... Und Paris ist nur zwei Stunden entfernt. Da sind die aktuellen Ereignisse sehr nah.

Sehnsuchtsorte.

Der IS hat angekündigt, Rom, Washington, London würden die Nächsten sein... und da soll man so weiter leben, als wäre nichts, um unsere Werte, unser Leben zu verteidigen...

Ich hatte die Wahl des Geburtstagsgeschenks von der alten Dame: einen Ring (sie beginnt, zu überlegen, wie sie mit ihren Schmuckstücken verfahren soll), Geld (das Übliche halt) oder einer Reise nach Rom/einer italienischen Stadt meiner Wahl...

Keine Frage-: Rom! Ich weiß noch nicht, was eine Woche Flug + Hotel kosten wird, kann auch erst ab Januar planen (Urlaubsplanung Firma um Weihnachten herum) - aber sie sah sofort, dass dieses mein Herzenswunsch ist.

Achso... warum ich den Ring nicht wollte... der ganz bestimmt so viel wert ist wie drei oder vier Reisen nach Rom... ich wohne 200 m vom sozialen Brennpunkt entfernt an einer der "gefährlichsten" S-Bahn-Strecken... man würde mich dafür notfalls umbringen. Überfallen mindestens. Und ich habe schon zwei Schmuckstücke, die ich deshalb nicht trage... Für's Büro - Handwerksfirma! - wäre das Teil auch "zu mächtig"...

Es gibt noch mehr Sehnsuchtsorte. Offenbar vermehren sie sich, je mehr ich von der Welt sehe... Zum Beispiel auch Venedig... Noch Fragen?

Montag, 2. Februar 2015

Sendungsmitschnitt

Merkwürdige Briefe lassen mich immer erstmal innerlich zusammen zucken. Meist ist der Inhalt nicht erbaulich. Dieser Umschlag allerdings machte mich stutzig, war doch ein Lieferschein drauf geklebt.

Schuhe ausgezogen und sofort den Umschlag geöffnet.

Ha!

Ich liebe Selbstgeschenke, vor allem, wenn ich deren Bestellung schon so gut wie vergessen habe!

Einen Sendungsmitschnitt des SWR hatte ich bestellt, Anfang Januar - und heute lag die DVD in der Post. Super! (Traumstädte - Rom, ein Beitrag, der mich begeistert hatte)

Hinweis: Die meisten TV-Sendungen der ARD-ZDF-Phoenix-Arte-usw.öffentlich-rechtlichen Kanäle kann man als Mitschnitte für den privaten Gebrauch bestellen. Nicht billig, klar. Aber gut zu wissen.

Sonntag, 24. November 2013

Rom - Florenz - Italien

In der Deutsch-Italienisch-Facebook-Lerngruppe läuft eine Abstimmung der Art "Lieblingsstadt in Italien" - spontan habe ich für Rom gestimmt.

Aber ein wenig nachdenklich macht mich das.

Bisher hat mich alles, was ich von Italien kenne (was zugegebenermaßen noch nicht so viel ist), stark beeindruckt, mir neue Erfahrungen vermittelt und ist sehr speziell.

Rom, jahrelang das Zuhause meiner "Kleinen", viele gemeinsame Wege und Besichtigungen, ein wenig "das echte Leben" (im Gegensatz zum reinen Touri-Dasein) mitbekommen dürfen. Antike, Barock, Sehenswürdigkeiten, Anwendung erster frisch erworbener Sprachkenntnisse und noch viel mehr ist Rom für mich. So sehr, dass ich regelmäßige Anwandlungen von Heimweh-Fernweh bekomme.

Florenz, Renaissance-Stadt, Sprachkurs-Stadt. Vor allem aber meine ganz eigene spezielle Erfahrung, vom Flug (kompliziert, lange Wartezeiten) übers Hotel, der Orientierung in einer vollkommen fremden Umgebung, erstes konsequentes Italienisch sprechen über zwei Wochen (bis hin zum Feilschen auf den Märkten). Sehr sehr gut die Sprachkurs-Erfahrung mit Frauen aus allen möglichen Ländern. Ich liebe Florenz. Anders als Rom. Aber auch sehr. Und möchte, wenn es irgend möglich zu machen ist, im kommenden Herbst wieder hin.

Bracciano, geschichtsträchtige kleine Stadt am Berg am See, kann man machen, muss man aber nicht. Da genügt wirklich ein Urlaub.

Lucca, historische Altstadt, niedlich. Einen Tag dort verbracht, viel gesehen, ganz bezaubernd. Gerne wieder.

Ostia Antica und Tivoli: zählen hier wohl nicht, da ging es um die Sehenswürdigkeiten...

Sonntag, 2. Juni 2013

MO 13.05.2013 - Via Nazionale bis Nationaldenkmal

Ich setzte meinen Spazierweg fort.

Durch die Via Nazionale sollte es gehen...



... immer mein Ziel im Sinn.

Da traf ich auf diese Kirche, die mich sehr an die Kirchen in Florenz erinnerte...




Mehr als einen kurzen Blick hinein warf ich aber nicht, es hatte offenbar gerade eine Trauung im kleinen Kreise stattgefunden, da wollte ich nicht stören.

Weiter ging es also durch die Einkaufsstraße...


... vorbei am Palazzo delle Esposizioni...


... und dann hatte ich ein Zwischenziel erreicht.

Wer mich kennt, kann sich denken, dass ich auch Kosmetikgeschäfte ansteuere, im Ausland ist das viel spannender als zu Hause. Hier jetzt KIKO. Gibt es auch irgendwo in Hamburg, kennen gelernt habe ich die Marke aber in Florenz.


Ich war einigermaßen mit dem Sortiment vertraut, und es kümmerte sich eine sehr nette Verkäuferin um mich, die kein Problem damit hatte, bei Bedarf die Geschwindigkeit ihrer Sprache ein bisschen zu drosseln. Italienischer Kosmetikfachjargon ist mir wenig geläufig, da musste ich gut zuhören. Am Ende erstand ich allerlei Schätzchen, die ich in meiner Handtasche versenkte und für die nächsten Stunden durch die Gegend schleppte.

Immer geradeaus ging es zunächst, vorbei an der Banca d'Italia:


Ein kurzes Stück weiter ging es in einen Kreisverkehr, den ich nicht kannte oder keine Erinnerung mehr daran hatte...



... und ich fand - was schon - Ruinen! Überhaupt das meiste, was man in Rom findet, deshalb sind wir Touristen ja alle so gerne hier, nicht?

Mercati di Traiano

So ein seitlicher Blick in die Trajansmärkte war schon sehr interessant!


Ganz harmlos ging die Straße weiter geradeaus...


... an ihrem Ende war ich aber das namenlose Erstaunen selber, sie endete in einer riesigen Treppe!



Am Ende der Treppe gelangte ich hinter dem großen Parkplatz (überhaupt: Parkplätze jede Menge, die müssen neu sein, ich kann mich nicht daran erinnern, in Rom früher solche Massenparkplätze gesehen zu haben!) direkt zur Trajanssäule und dem Nationaldenkmal.


Dienstag, 28. Mai 2013

MO 13.05.2013 - Basilica S. Maria degli Angeli e dei Martiri

Neuer Tag, neue Unternehmungen. Heute wollte ich mir die Umsteigerei an der Stazione Termini sparen...


Termini, Piazza dei Cinquecento

... und dort direkt mit meinem Ausflug beginnen. Wenige Schritte entfernt ist die Piazza della Republicca:







Schon auf meinem Weg zur Piazza kam ich an einem altertümlichen Gebäude vorbei, hielt es zunächst für eines der weiteren zahllosen antiken Monumente...



... an der Vorderseite, die Teil der großen (verkehrsumtosten) fast runden Piazza ist, kann man schon Vermutungen anstellen...


Basilica S. Maria degli Angeli e dei Martiri

... oder auch gleich hinein gehen. Diese Kirche entstand in den Ruinen der Diokletiansthermen, wie mir gerade Wikipedia sagt. So erklärt sich auch meine Verwirrung bei manchen Gebäuden, wo ich mich fragte, was die Ruinen der Thermen sind, was Kirche ist...






Nun aber rein in die Kirche und erstmal gestaunt... dieses ist nicht der Pantheon:


... obwohl eine gewisse Ähnlichkeit der Gestaltung nicht zu leugnen ist.

Diese Kirche ist im Inneren erstaunlich schön, das Wundern erledigt sich in dem Moment, wo man erfährt, dass auch hier der große Michelangelo seine Finger im Spiel hatte! (Gibt es irgendein Bauwerk von Bedeutung in Rom oder Florenz, das nicht von ihm geplant, gebaut oder zumindest gestaltet wurde?)






... und hier das Pendel. Außerdem gibt es noch einen in den Fußboden eingefügten Meridian:



Hinaus gelangt man durch einen entzückenden winzigen Innenhof...


... der von diesem grimmigen Herrn bewacht wird: