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Freitag, 4. November 2016

Ein mysteriöses Paket

Gestern:

Eine Paketbenachrichtigungskarte im Briefkasten. Ausgerechnet von GLS - privatkundenunfreundlich.

Problem: Ich erwarte überhaupt keine Sendung, kann mich an keine Bestellung erinnern. Die letzte hatte ich mir ja ins Büro schicken lassen.

Die Tracking-ID sagt mir nur den Sendungsverlauf. Nichts über den Absender.

Ich werde eine Mail schicken und um Zustellung entweder morgen nach 15 Uhr - was nicht klappen wird - oder am Montag ins Büro bitten müssen. In der Hoffnung, dass ich was-auch-immer-das-sein-mag nach Hause tragen kann.

Probleme, die die Welt nicht braucht.

Heute:

Ganz zäher Mailverkehr mit GLS, allerdings vollkommen nutzlos, da das Teil jetzt in einem nicht näher benannten Depot vier Arbeitstage rumliegen darf, bevor es zurück an den Absender geht. (Hatte ich schon gesagt, dass GLS für Privatkunden der allerletzte Versender ist? Hatte ich.)

tbc (to be continued) 

Update: Fortsetzung am 15.11.2016
Ich hatte ja endlich von GLS eine Absenderauskunft bekommen können. Der Firmenname sagte mir nichts. Also das Unternehmen recherchiert (sagte mir immer noch nichts) und per Web-Kontaktformular angeschrieben. Außer einer automatisierten Standard-Antwort (also praktisch einer Empfangsbestätigung) ist nichts gekommen. Keine Reaktion. Also ist das Paket irgendwann automatisch an den Absender zurück gegangen.

Gestern Abend dann eine Info auf meinem Anrufbeantworter mit Bitte um Rückruf bis 18 Uhr. Es war ganz kurz vor sechs, also schnell gemeldet... und nun hat sich die Sache endlich aufklären lassen:

Ich hatte im August 2015 beim Discounter einen Papierschredder gekauft, ihn ein Jahr später erstmalig in Betrieb genommen, dabei festgestellt, dass das Ding eine Macke hatte... schon beim ersten Blatt einen Papierstau verursachte. Nach meiner Meinung hatte es einen Fabrikationsfehler. Dort, wo mittig ein Sensor sein sollte, war ein Metalldingens, das den Einzug eines A4-Blattes zuverlässig verhinderte.

Das Gerät hatte seinerzeit nur knappe zehn Euro gekostet, aber ich habe irgendwie nicht eingesehen, es einfach so dem Müll zu überlassen und ging irgendwann im vergangenen Oktober damit zurück ins Geschäft - immerhin ist ja eine Garantie drauf gewesen!

Nach einer sehr umständlichen Datenaufnahme durch einen jungen Mann hieß es, ich würde angerufen werden...

Stattdessen wurde irgendwann ein Paket auf den Weg gebracht.

Lt. der Bearbeiterin am Telefon "mein bestelltes Austauschgerät."

Fragte sie, warum ich nicht den versprochenen Anruf bekommen hätte... nein, jedes Paket zu avisieren, das wäre ein zu großer Arbeitsaufwand.

Ich erklärte ihr, dass ich bei Zustellung mit GLS erhebliche Probleme habe... und ob man wohl mit DHL.. das müsse sie mit ihrem Vorgesetzten besprechen. Schließlich würde das mehrfache Versenden des Paketes ja auch kostspielig sein.

Das alles, weil ich ein 10-Euro-Teil nicht einfach so wegwerfen wollte. Ich werfe ja auch nicht mein Geld aus dem Fenster. Jedenfalls nicht mutwillig.

Paketdienste allgemein:

Das beste Versandunternehmen bleibt DHL, denn erstens liefern die am Sonnabend aus, zweitens ist deren Depot meine ganz normale Postfiliale.

Der zweitbeste ist Hermes, obwohl ich den auch hasse... liefern nicht am Sonnabend, und deren Depot verlangt einen strammen (für mich!) Spazierweg und einen Zeitaufwand von einer Stunde.

GLS, DPD, UPS - alle für Privatmenschen, die arbeiten, unbrauchbar. Umleiten ins Büro kann ich nur Sachen, die ich ohne Probleme schleppen kann... eine DVD, ein Büchlein, so etwas. (Ob ich Kinder-Weihnachtsgeschenke z.B. bei MyToys bestellen werde, ist noch die Frage, denn MyToys liefert mit Hermes... Vielleicht erledige ich das dann doch lieber persönlich im Handel, obwohl die Geschäfte auch immer schlechter werden - das überlege ich mir in den nächsten Tagen. Ist auch ein anderes Thema.)

Sonntag, 15. Februar 2015

Calla

Der eine oder andere treue Stammleser mag sich noch an meinen Bericht über die Calla erinnern.

Einen weiteren Bericht gab es nicht. Die Calla wurde von Blattläusen heimgesucht. Ich hatte wegen der Familiendramen keinen Nerv, viel zu machen, steckte die bewährten Paral-Pflanzenschutzstäbchen in die Erde, jedoch die Blätter wurden braun, die Pflanze kümmerte so vor sich hin.

Im Herbst wollte ich sie wegwerfen, guckte mir die Erde näher an, holte die Zwiebeln  mit offenbar gesunden (!) Wurzeln heraus und beschloss, ihr eine Chance zu geben. Ich bringe es ja nicht fertig, irgendwas weg zu werfen, das noch Leben zeigt.

Ich spülte die Zwiebeln und Wurzeln gut ab, setzt alles in frische Erde, stellte den Blumentopf auf meiner Terrasse neben die Tür... bis es Ende Dezember frostig zu werden schien. Seither steht der Topf im Badezimmer auf meiner Fensterbank, bekommt alle paar Tage einen Schuss Wasser und wird seither nur mäßig beachtet.

Das Ergebnis:

am 08. Februar 2015

am 15. Februar 2015

Ich bin gespannt!

Mittwoch, 21. Mai 2014

Die Calla im Wachstum

Meine Stammleser mögen sich vielleicht daran erinnern: Im vergangenen August erstand ich eine Calla. Hauptsächlich zu dem Zwecke, meine in die Ferne gegebene Pflegeanleitung für mich zu verifizieren. Nennt es Neugier.

Sie ging also im Winter sozusagen ein, Blatt für Blatt verwelkte, vertrocknete, wurde entfernt. Der Blumentopf stand treu und brav auf der Küchenfensterbank, gelegentlich gab ein ein paar Tropfen Wasser und gut war's.

Einzig zwei kleinere Blätter behielt sie während des Winters.

Aber dann... dachte ich, ich hätte sie umgebracht: Mitte April, ich stellte Blumentöpfe auf die Terrasse, versah die eine oder andere Pflanze mit frischer Erde, da erinnerte ich mich an die Calla, wollte ihr auch etwas Gutes tun. Holte sie hervor, kippte den Topf etwas - und hielt die zwei standhaften Blätter in der Hand. Argh... und nun?

Die Calla ist eine Zwiebelpflanze, wie sie mir offenbarte: Ich lockerte die Erde und sah frische Wurzeln und ganz, ganz klitzekleine weißliche Triebe. Oh... schnell ein wenig frische Erde drüber gegeben, etwas Wasser drauf und zurück auf die Fensterbank.

Das ist inzwischen etwa sechs Wochen her.

Heute präsentiert sie sich so:



Ich freue mich, dass sie offenbar wächst und gedeiht, bin gespannt, ob sie im Sommer blühen wird und hoffe, dass die Calla in der Ferne, wegen der ich ursprünglich um Rat gefragt wurde, den Winter auch so gut überstanden hat!

Mittwoch, 11. September 2013

11. September

Ein Tag, eingebrannt im kollektiven Bewusstsein.

Wohl jeder weiß ganz genau, was er in dem Moment gerade tat, als ihn die Nachricht erreichte. Eingefrorene Zeit, für jeden anders, für alle gleichzeitig.

Die Frau eines Arbeitskollegin rief an, bevor ich sie durchstellte, erzählte sie mir von einem Flugzeug, das ins WTC geflogen sei. Kurz darauf brachte ich ihm irgendwelche Papiere, er hatte inzwischen ein Radio in seinem Büro eingeschaltet, da konnten wir zusammen hören, dass nun auch ein zweites...

Seltsamerweise ging der Arbeitstag vollkommen normal weiter.

Abends zu Hause, damals hatte nur meine Tochter im Zimmer einen Fernseher, verlangte ich sofort nach einem "aktuellen" Sender und sah nun die Schreckensbilder in Endlosschleife...

Samstag, 24. August 2013

Calla, mit Pflegeanleitung

Mein "grüner Daumen" hat sich bis Irland herum gesprochen.

Kürzlich wurde ich um Rat gefragt bezüglich einer Calla, die ihre besten Tage hinter sich zu haben schien. Mir wurden allerlei Fotos zur Verfügung gestellt, die mich - unterstützt durch Recherche auf meiner bevorzugten Zimmerpflanzenseite und Kombination mit meinem "grünen Verstand" - folgende Schlüsse ziehen ließen:
  • Grundsätzlich mag eine Calla gerne viel Wasser, denn sie ist ursprünglich eine Sumpfpflanze. Trotzdem darf man sie nicht ersäufen.
  • Wenn die Pflanze keine neuen Blüten mehr treibt und die Blätter "einzieht" (vertrocknen? abfallen? Auf jeden Fall die verbliebenen Stängel tief unten abschneiden), nur noch wenig gießen, es folgt eine Ruhephase ab ca. September/Oktober.
  • Während dieser Ruhepause kühl und dunkel lagern. (Keller? Kühl und dunkel ist meist problematisch. Bei mir muss eine Fensterbank in dem Zimmer reichen, was während des Winters am kühlsten ist.)
  • Ca. Anfang Februar - bzw. wenn sie beginnt, Leben in Form neuer Triebe zu zeigen - in frische Erde setzen, windgeschützt an die frische Luft stellen (oder sonnige Fensterbank), reichlich gießen, dann blüht sie im Mai wieder.
Nachdem ich mich so sehr mit dieser Pflanze befasst hatte, fielen mir natürlich die Blumentöpfe auf, die beim Blumendiscounter mit "schnapp" angeboten wurden. Also schnappte ich zu:



... wobei auf dem unteren Bild die Farbtreue eher gegeben ist. (Wer die Wahl hat, hat die Qual, es gab drei verschiedene Blüten-/Blätterfarben zur Auswahl.)

Das Wichtigste fast vergessen...
Im Blumengeschäft stellte ich mich vollkommen unwissend und fragte nach Pflegehinweisen. Und, Ihr könnt es Euch denken (vielleicht), es waren genau die gleichen wie oben aufgeführt.

Da kann eigentlich nicht viel schief gehen, ich lasse mich überraschen!

Donnerstag, 1. August 2013

Gedankenspagat

Seit langer Zeit schon (wieder) fühle ich mich müde, schlapp und irgendwie leer. Und warte darauf, dass es mir besser gehen möge, damit ich... wasauchimmer...

Bis mir einfiel, dass das Spiel auch umgekehrt funktioniert - wenn ich überlege, wie euphorisch ich war, als ich meinen Frühjahrsurlaub plante.

Also hoffe ich jetzt mal, wenn ich einfach Dinge anpacke, dass das Stimmungshoch dann zwagsläufige Folge wird (?) - Bin noch am Recherche treiben und durchdenken, aber schon jetzt besserer Stimmung.