Donnerstag, 31. Dezember 2020

Jahresende

2020, wir haben fertig.

Danke der Nachfrage, ich hatte schöne Weihnachtsfeiertage. Etwas anders als sonst, vorsichtiger als nur vorschriftskonform und mit geteilter Familie an zwei Tagen. Ein Besuch im Pflegeheim war nicht möglich, aber ich habe ein Paket gesendet - so allmählich genieße ich den Luxus von bezahlten Dienstleistungen wie z.B. einem Taxi als Kurier - und in kürzeren Abständen angerufen.

Und als diese Woche zwischen den Feiertagen hätte so richtig gemütlich werden können, wurde ich erstmal krank. Es war Fieber und ein schier unendliches Schlafbedürfnis. Corona kann es nicht gewesen sein, denn ich hatte keinerlei Symptome irgendeiner Art. Nur Fieber eben, was ich gelegentlich mit einer IBU-Tablette gedeckelt habe (Als Alpha soll man kein Fieber haben.) Und geschlafen, geschlafen, geschlafen... Sehr mysteriös.

Inzwischen bin ich wieder okay, mein verrückter bunter Tannenbaum strahlt, und ich habe es gemütlich...

Gestern wurde meine Mutter im Pflegeheim mit dem neuen Impfstoff von BioNTec versorgt. Ich bin sehr erfreut, dass es dort so schnell gegangen ist. Ich werde mich wohl noch ein wenig gedulden müssen...

Nun also ein ruhiger Silvesterabend, wie er mir so richtig entgegen kommt.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, 2021 kann ja nur besser werden, bleibt einfach alle gesund!


Gelesen: Enna Andersen und das verschwundene Mädchen

Enna Andersen und das verschwundene Mädchen von Anna Johannsen (Krimi)
Taschenbuch, Edition M Amazon Media
ISBN 978-2-49670-153-1

Warum dieses Buch? Es lag gerade unter dem Tannenbaum.

Klappentext:

"Nach dem Unfalltod ihres Mannes und einer beruflichen Auszeit wird die alleinerziehende Hauptkommissarin Enna Andersen in eine Abteilung versetzt, die sich um alte ungelöste Fälle kümmern soll. Zunächst wenig begeistert von der Aufgabe, macht sie sich mit ihren beiden Mitstreitern, einem degradierten Oberkommissar und einer frisch gebackenen Kommissarin, an die Arbeit.

Vor zehn Jahren ist Marie Hansen bei einer Klassenfahrt auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge spurlos verschwunden. Trotz intensiver neuer Ermittlungen landet das Team immer wieder in einer Sackgasse. Erst ein Telefonat mit der mittlerweile in Australien lebenden Schwester des Opfers bringt Bewegung in den Fall. Enna wird plötzlich das Gefühl nicht los, dass die Familie von Marie jahrelang etwas verschwiegen hat..."

Erfrischend. Ein ganz und gar deutscher Krimi, der sich hauptsächlich mit akribischer kriminalistischer Recherche befasst und durchaus spannende Momente mitbringt, ohne allzuviel Blut zu vergießen. Kein blutrünstiger Thriller sondern solide Ermittlungsarbeit eines Teams, das erst zusammenfinden muss.

Wir haben hier die Hauptkommissarin Enna Andersen, den degradierten Oberkommissar Jan Paulsen und die junge Kommissarin Pia Sims. Entgegen Ennas ursprünglicher Annahme, sind sie keine Gruppe von Loosern, jeder bringt seine speziellen Qualitäten ein, und am Ende scheinen sie Freunde geworden zu sein.

Natürlich wird der Fall furios gelöst und besteht letztendlich aus einer Reihe von unterschiedlichen Verfahren, es geht um mafiöse Umtriebe, Kindesentzug, Geldwäsche und Kinderpornografie, alles zu einem großen Knäuel verwickelt.

Die Geschichte liest sich ähnlich gut weg wie die Bücher von Linda Castillo, ist aber weniger brutal und blutig. Mir hat sie sehr gut gefallen. Und: Der Klappentext trägt die Überschrift "Der spannende erste Fall für die Ermittlerin Enna Andersen und ihr Team." Ich bleibe da mal dran.

Samstag, 26. Dezember 2020

Regalati tempo

 

Regalati tempo
per prenderti cura di te
per fare le cose che ami
per stare con le persone che ami.
Regalati tempo
per stare da sola ad ascoltare il silenzio
per godere della bellezza della natura
per perderti nei paesaggi della tua anima.
Regalati tempo per giocare,
tempo per amare,
tempo per sognare,
tempo per vivere.
E non dimenticare mai che
non c'è persona più ricca di chi ha tempo.
 
( Antonio Curnetta )

Gelesen: Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown

Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown (Roman) von Anne Helene Bubenzer
Hardcover, Thiele Verlag
ISBN 978-3-85179-028-3

Warum dieses Buch? Vor Jahren stolperte ich in der Büchergruppe über den Titel, und es dauerte länger, bis ich mich wieder daran erinnerte... Eine gute Wahl als Lesestoff für die Adventszeit.


Klappentext:
"Das ist mein Leben. Hier erfahren Sie alles von mir. Und dass ich ein Bär bin, stört Sie doch nicht - oder?"
 
"Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein kann. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, Angst und Hoffnung, Sehnsucht und Glück - gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären.
 
Doch während all der Jahre hat niemand entdeckt, dass Henry einen kleinen Gegenstand in der Brust trägt, den er für sich immer nur "Die Liebe" nennt. Ein Geheimnis, das er sein ganzes Leben lang bewahrt und das nicht einmal er selbst kennt."
 
"Liebe ist eine Sprache, in der ohne Worte alles gesagt werden kann."
 
Viel mehr muss man über dieses Buch eigentlich nicht sagen. Es schildert ein Stück Zeitgeschichte durch die Augen eines Teddybären, der die Menschen beobachtet, alles fühlt, und den Geschehnissen ausgesetzt ist, ohne auf sie Einfluss nehmen zu können. Zahlreiche Kinder konnte er durch bloße Anwesenheit trösten - manches Mal auch Erwachsene. Die Geschichte ist traurig und fröhlich, zugleich sehr anrührend und nachdenklich machend. Frei von Kitsch außerdem. Sechzig Jahre Teddybärenleben eben. Klare Empfehlung für ein Buch der besonderen Art.

Samstag, 12. Dezember 2020

Shutdown oder Lockdown oder wie auch immer

Ich habe eben den letzten analogen Einkauf gemacht für dieses Jahr. Alles Weitere wird bei ReweOnline bestellt oder holt mir meine Tochter.

War aber total leer draußen, die Menschen fallen wohl gerade in Schockstarre.

Nun gibt es nur noch einmal Zahnarzt (Zahnärztin trägt FFP2 plus darüber OP-Maske) und Haare schneiden (Friseur hat einen coolen Trick für die Masken der Kunden zwecks Befestigung, damit die Maske nicht beim Schneiden stört.)

Bleibt alle möglichst fein zuhause und gesund! 💗

Samstag, 5. Dezember 2020

Advent, Corona, Bücher

Also alles Mögliche.

Ich habe die alljährlichen Adventsgrüße versäumt einzustellen, es tut mir nichtmal leid, denn so viele Leser habe ich nicht, dass es besonders auffallen würde...

All denjenigen, die noch Fragen zur hoffentlich tatsächlich bald beginnenden Impfkampagne gegen Covid19 haben, empfehle ich die große Fragenbeantwortungsrunde, deren Video bald zum Abruf stehen wird. https://www.zusammengegencorona.de/live/

Nachdem ich vorhin der zweistündigen Videorunde zugesehen und zugehört habe, ist mein Kopf noch ganz dumpf. Da dachte ich, es sei eine gute Idee, den Bücherstapel italienischer Literatur meiner Mutter "kurz durchzusehen" zwecks Entsorgung.
 
Pech gehabt! Ihr Niveau und Anspruch war während der gut dreißig Jahre, die sie Italienisch sprach und las, doch weit höher als angenommen. Einige Bücher sind in zwei Sprachen vorhanden (so habe ich selber für mich auch schon eingekauft). Damit muss ich mich ausgiebig befassen und nehme sie hiermit feierlich in meinen SuB auf. Das war ein überraschendes Erlebnis so zwischendurch.
 
 
Keine Adventsgrüße außer einem Nikolaus-Weihnachts-Neujahrswunsch: Bleibt gesund, passt auf Euch auf!