Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown (Roman) von Anne Helene Bubenzer
Hardcover, Thiele Verlag
ISBN 978-3-85179-028-3
Warum dieses Buch? Vor Jahren stolperte ich in der Büchergruppe über den Titel, und es dauerte länger, bis ich mich wieder daran erinnerte... Eine gute Wahl als Lesestoff für die Adventszeit.
Klappentext:
"Das ist mein Leben. Hier erfahren Sie alles von mir. Und dass ich ein Bär bin, stört Sie doch nicht - oder?"
"Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein kann. Eine Odyssee durch Europa, durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, Angst und Hoffnung, Sehnsucht und Glück - gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären.
Doch während all der Jahre hat niemand entdeckt, dass Henry einen kleinen Gegenstand in der Brust trägt, den er für sich immer nur "Die Liebe" nennt. Ein Geheimnis, das er sein ganzes Leben lang bewahrt und das nicht einmal er selbst kennt."
"Liebe ist eine Sprache, in der ohne Worte alles gesagt werden kann."
Viel mehr muss man über dieses Buch eigentlich nicht sagen. Es schildert ein Stück Zeitgeschichte durch die Augen eines Teddybären, der die Menschen beobachtet, alles fühlt, und den Geschehnissen ausgesetzt ist, ohne auf sie Einfluss nehmen zu können. Zahlreiche Kinder konnte er durch bloße Anwesenheit trösten - manches Mal auch Erwachsene. Die Geschichte ist traurig und fröhlich, zugleich sehr anrührend und nachdenklich machend. Frei von Kitsch außerdem. Sechzig Jahre Teddybärenleben eben. Klare Empfehlung für ein Buch der besonderen Art.



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