Wenn die erste Assistentin mit der vernarbten Armbeuge nicht klar
kommt und sich so versticht, dass die Infusion ins Gewebe laufen
möchte... (sie war einige Jahre lang meine bevorzugte "Stechtante" -
scheint wohl bei mir aus der Übung zu sein)... und die Kollegin, die
neulich noch Azubine war, holt...
Wir haben zu zweit meine Arme
abgesucht nach Alternativen... (eine Vene am anderen Arm hält nichts aus
und ist in der Vergangenheit einfach geplatzt, die zweite liegt sehr
tief und ist nicht zu sehen, nur zu fühlen... hat sich heute aber total versteckt)... schließlich musste der Unterarm herhalten.
Dann lief die Infusion auch ganz gut, aber meine Psyche hat sich mit
der Situation nicht wohl gefühlt... Schließlich musste ich überirdisch
lange auf meine S-Bahn warten und bin spät nach Hause gekommen.
Bevor ich mir mein Essen heiß mache, habe ich (verboten...!) zwei
Kleinkindeiswaffelchen gegessen - irgendwas in mir brauchte ein
Trösterchen
Was, wenn die bevorzugte Vene nicht will oder die MTA falsch sticht und die Infusion neu gesetzt werden muss?
Unterarme, Handgelenke, Hände? (Handgelenke und Hände tun wiederlich
weh und bekommen große blaue Flecken, die nach zwei Wochen noch nicht
weg sind...)
Fragen, die sich alle paar Monate mal stellen...
Dienstag, 11. Oktober 2016
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