Golden Darkness
Stadt aus Licht & Schatten von Sarah Rees Brennan (Fantasy/Jugendbuch)
Aus dem Englischen "Tell the Wind and Fire"
Ravensburger Buchverlag
ISBN 978-3-473-40174-1
Warum dieses Buch? Man darf mich einfach nicht auf eine Buchhandlung loslassen. Außerdem: Das Cover hat Schuld.
Klappentext
"Er zog mich auf seinen Schoß, beugte den Kopf herab und drückte mir einen Kuss auf die Lippen, kurz und heiß wie ein Sonnenstrahl, der auf eine Glasscheibe trifft. Er hielt meine Hände an seine Brust gepresst und hinderte mich mit einem Bein daran, zu entkommen.
Ethan ließ mir immer die Möglichkeit, eine Berührung oder einen Kuss zu beenden. Noch nie hatte er mich so angefasst, dass ich mich gefangen fühlte.
Er sah vertraut aus, aber er fühlte sich nicht vertraut an. Er lächelte mich an und als ich dieses süße, freche Grinsen erkannte, schien der weiße Raum zu verschwimmen, als wären wir auf einmal unter Wasser.
"Hi Süße", sagte der Doppelgänger."
Rückseite:
"Die junge Lichtmagierin Lucie weiß, wie man überlebt: mit der perfekten Maskerade. Seit sie aus der verarmten Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des wohlhabenden Ethan. Doch Lucies scheinbar heile Welt gerät aus den Fugen, als ein geheimnisvoller Fremder auftaucht: Carwyn, ein Magier aus der Dunkelstadt mit einer spöttischen Zunge, einem gefährlichen Lächeln - und Ethans Gesicht."
In einem New York der Zukunft, unterteilt in eine Licht- und eine Dunkelstadt, herrscht eine Handvoll reicher "Lichtmagier" und bestimmt das Schicksal der armen Leute. Licht- und Dunkelmagier leben in einer seltsamen Symbiose, dazu kommen die Doppelgänger, die erschaffen werden, um Leben zu retten, selber aber in der Dunkelheit bleiben müssen.
Es kommt zu einer Rebellion, in der Lucie, Ethan und sein Doppelgänger Carwyn Schlüsselrollen spielen, alle drei 17jährige Teenager.
Eine Geschichte um Liebe, Vertrauen und Schuld in einer Welt, die ganz ordentlich ausgestaltet ist, der aber trotzdem ein wenig Feintuning noch gut getan hätte.
Keine große Literatur, aber eine Geschichte, die sich gut weg liest und dabei unterhält.

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