Ein angesehener Mann (Roman) - Abir Mukherjee
aus dem Englischen "A Rising Man"
Wilhelm Heyne/Random House
ISBN 978-3-453-42173-8
Warum dieses Buch? Es gehört meiner Großen, also wieder Zweitverwertung
Klappentext:
"April 1919. In Black Town, jenem riesigen Teil Kalkuttas, in dem nur die indische Bevölkerung lebt, wird die Leiche eines weißen Mannes gefunden. Das allein ist schon ungwöhnlich. Doch noch seltsamer ist, dass es sich bei dem Ermordeten um einen engen politischen Berater des britischen Lieutenant-Governors handelt, des höchsten und mächtigsten Mannes in ganz Bengalen. Handelt es sich bei dieser Tat um einen Terrorakt der indischen Unabhängigkeitsbewegung? Captain Sam Wyndham, ein ehemaliger Scotland-Yard-Ermittler, der noch keine zwei Wochen in Indien weilt und große Schwierigkeiten hat, sich an das zerrissene Land und seine Gepflogenheiten zu gewöhnen, steht vor seinem ersten Mordopfer in Kalkutta."
Es ist nicht mein erster Roman, der in der Kolonialzeit in Indien spielt, und auch das Setting ist in Ordnung. Trotzdem: Die Geschichte ist sehr zäh und langweilig. Ich hatte den Roman vergangenen Sommer begonnen und nach fast 170 Seiten abgebrochen. Nun gehört ja zu meinem 2021-Leseprojekt, auch den abgebrochenen Büchern eine zweite Chance zu geben, aber ich war nach fast 40 Seiten schon wieder genervt und gelangweilt. Entschuldigung, aber das geht für mich gar nicht.
Ich lese die Amazon-Beurteilungen ja immer erst, nachdem ich meine eigene Buchbesprechung verfasst habe, war dieses Mal aber neugierig, wie das Buch bei der breiten Leserschaft ankommt: Viele sind voll des Lobes, aber es gibt doch einige sehr kritische Rezensionen, die mit mir einer Meinung sind, so bin ich nicht ganz die einzige Person, die sich hier nur langweilen konnte...

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