Bei einen Facebook-Freund geht es gerade um das "Zerbröseln von Weihnachten" Und ich fand diesen
Text bei Tchibo: "Dieses Jahr gibt es Weihnachten die volle Ladung
Geschenke." So gruselig!
Ich habe viele Jahre als Alleinerziehende
von drei Kindern versucht, "unser Weihnachten" zu entwickeln. Eigentlich
auch schon, bevor ich Alleinerziehende wurde.
Zuhause in meiner
Herkunftsfamilie war Weihnachten schon künstlich, die
kleinkindlich-nervende Oma musste geholt und gebracht werden, meine Mutter,
immer im Stress, bemüht, etwas Besonderes zu machen, mein Vater in
Freizeitkleidung, der die freien Tage für Haushandwerkerarbeiten nutzen
wollte, die Stimmung immer gewittrig-angespannt, die sich meist am
zweiten Feiertag entlud.
Verheiratet und hochschwanger die unerwartete
Fortsetzung, als Ehemann und Schwiegervater an der Kaffeetafel
versuchten, einen Föhn zu reparieren...
Es war nicht leicht, ein
Familienweihnachten zu entwickeln, scheint aber letztlich irgendwie
gelungen zu sein, in den letzten zehn Jahren allerdings variabel
hinsichtlich der "Besetzung" hier.
Ich habe immer gern Geschenke
gekauft und alles liebevoll vorbereitet, auch eine "große
Weihnachtsfeier" vorbereitet mit viel Essen... Vorspeise, Hauptgang,
Dessert, italienischem Caffè, Wein etc.... Mit mehr oder weniger Erfolg übrigens. Meistens war es LaNonna, die schlechte Laune mitbrachte, in einem Jahr auch den italienischen Herrn, den ich auf gar keinen Fall hier bewirten wollte!!!
Und wieder ändert sich
manches! Die Familie ändert sich, die Gegebenheiten damit auch.
Ich denke, es geht nicht um möglichst teure Geschenke. Es
geht (wie immer) um die guten Gedanken an jedes Familienmitglied. Etwas
zu finden, was wirklich Freude macht. Die Familie vergrößert sich, manche "Traditionen" bleiben (das habe ich dann gut gemacht), manche werden verändert.
Es bleibt spannend.
Ich sollte vielleicht mal Weihnachtsfotos scannen und einstellen?
Samstag, 12. Dezember 2015
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