16.08.2015 - Gemeinsame Anreise zusammen mit Tochter, die am Wochenende in Hamburg war.
Treffpunkt ist das Fernbahngleis. Am Vorabend gucke ich nochmal im Netz bei der DB-Auskunft nach, Gleis 12. Ich bin sehr rechtzeitig dort. So viel Reisefieber, wie ich immer habe, da muss ich einfach früh vor Ort sein. Wer nicht erscheint, ist die Tochter.
Viertel vor Abfahrt klingelt mein Handy: Wo ich denn bliebe? Gleis 8. Herrje... Zum Lift mit dem Koffer gezuckelt. Lift fährt gerade nicht (wird oben vom Personal festgehalten, wie ich einige Minuten später feststelle), also rauf mit der Rolltreppe. Wo ist die Tochter? Keine Rolltreppe abwärts, also hoppel-hoppel mit Koffer und Tasche die Treppe runter, wo ihr Gefährte wartet und mich zum richtigen Waggon bugsiert. Tochter kommt an... beide in den Zug. Gerade noch geschafft!
Während wir mit unserem Gepäck zum gebuchten Abteil weiter zuckeln, geht auf dem Bahnsteig ihr Freund nebenher und winkt von Tür zu Fenster zu Tür...
Angekommen, wir fallen in die Sitze. Puh.
Der Rest der Zugfahrt verläuft ereignislos. Wir besprechen geplante Termine, futtern unseren Proviant, lesen. Kommen mit einstündiger Verspätung wegen eines Personenschadens auf der Strecke schließlich am Abend in Düsseldorf an.
Düsseldorf begrüßt uns mit Regen, das hatten wir gewusst und entsprechende Kleidung an. Ein Stück Straßenbahnfahrt und ein Fußweg bringen uns zur töchterlichen Wohnung, wo wir recht bald müde in die Betten fallen.
Sonntag, 23. August 2015
Sonntag, 14. Juni 2015
Der Gardasee gehört zu den beliebtesten...
... Urlaubszielen in Oberitalien
Inzwischen, weil mein Reisebericht noch nicht hier ist, etwas Lesestoff.
Inzwischen, weil mein Reisebericht noch nicht hier ist, etwas Lesestoff.
Freitag, 12. Juni 2015
Gardasee-Reise: Vorwort
Hallo, winke... ich war zehn Tage am Gardasee, seit gestern Abend
wieder zu Hause - und beginne erstmal mit so einer Art Einleitung hier. (Da ich das nämlich schon als Gruppenbeitrag formuliert habe, brauche ich darüber nicht neu nachzudenken *ggg*)
Zur Reise: Mein Bruder und seine Fast-Ehefrau (er war ja acht Wochen vor der geplanten Hochzeitsfeier mit 54 Jahren plötzlich verstorben, der Tag jährt sich übermorgen zum ersten Mal) hatten - seiner nachlassenden Gesundheit geschuldet - ein Wohnmobil angeschafft und waren viel damit unterwegs gewesen. Im vergangenen Sommer hatte dann meine Schwägerin die Idee gehabt, dass wir gemeinsam an den Gardasee fahren könnten.
Zur Reise: Mein Bruder und seine Fast-Ehefrau (er war ja acht Wochen vor der geplanten Hochzeitsfeier mit 54 Jahren plötzlich verstorben, der Tag jährt sich übermorgen zum ersten Mal) hatten - seiner nachlassenden Gesundheit geschuldet - ein Wohnmobil angeschafft und waren viel damit unterwegs gewesen. Im vergangenen Sommer hatte dann meine Schwägerin die Idee gehabt, dass wir gemeinsam an den Gardasee fahren könnten.
Das haben wir nun getan. Dadurch, dass sie gewohnt war, auf meinen
Bruder ständig Rücksicht zu nehmen (auch Alpha-1... mit Emphysem) und
vorausschauend zu denken, war es natürlich für mich gut zu machen. Bei
Übernachtungen auf Campingplätzen achtete sie darauf, dass ein
Sanitärhaus nicht allzuweit entfernt ist, dass möglichst keine Treppen
zu steigen sind... unser Urlaubsort Peschiera ist eben/gerade,
jedenfalls das Zentrum - das ist generell nur im Süden des Sees so, der
meiste Teil ist ja von Bergen umgeben bzw. manche Städte quasi an den
Berg "geklebt" - Limone!
Limone hat viele sehr steile Wege, aber um es zumindest (wir umrundeten an einem Tag den See als Ausflug) ein Mal zu besichtigen, hatte ich alle meine Kräfte zu bündeln, um den Aufstieg zum Parkplatz zu schaffen. (Ich war eine Heldin!)
Das Beste war, dass ich in keinem einzigen Fall irgendwelche Erklärungen abgeben musste, wenn ich stehen blieb oder eine Pause brauchte. Und: sie war trotzdem nicht überbehütend.
Ein wenig war es eine Hartwig R.-Gedenkfahrt gewesen, damit war zu rechnen.... trotzdem hatten wir einen schönen, interessanten und sehr (!) sommerlichen Urlaub.
So weit die Präliminarien.
Erholt und braungebrannt grüße ich Euch!
Reisebericht folgt.
(Aber zuerst die Wäsche erledigen - und meine Terrasse... da ist man mal zehn Tage weg - und alles ist total verwildert!!!)
Limone hat viele sehr steile Wege, aber um es zumindest (wir umrundeten an einem Tag den See als Ausflug) ein Mal zu besichtigen, hatte ich alle meine Kräfte zu bündeln, um den Aufstieg zum Parkplatz zu schaffen. (Ich war eine Heldin!)
Das Beste war, dass ich in keinem einzigen Fall irgendwelche Erklärungen abgeben musste, wenn ich stehen blieb oder eine Pause brauchte. Und: sie war trotzdem nicht überbehütend.
Ein wenig war es eine Hartwig R.-Gedenkfahrt gewesen, damit war zu rechnen.... trotzdem hatten wir einen schönen, interessanten und sehr (!) sommerlichen Urlaub.
So weit die Präliminarien.
Erholt und braungebrannt grüße ich Euch!
Reisebericht folgt.
(Aber zuerst die Wäsche erledigen - und meine Terrasse... da ist man mal zehn Tage weg - und alles ist total verwildert!!!)
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Sonntag, 24. Mai 2015
Fehmarn, 25. und 26. April 2015
Ich könnte diesen Blog-Post auch rückdatieren. Keine Lust. Bin ja schon froh, dass ich überhaupt endlich die Zeit dazu finde. Nach Mitternacht. Schreibfehler? Verzeiht. Die Müdigkeit.
Bevor ich mit A. und dem WoMo verreise, sollte ein "Probewochenende" stattfinden. Besser: eine Übernachtung. A. wünschte Fehmarn, wo sie quasi heimisch ist.
Sie holte mich Sonnabendmorgen ab, lud mein Bettzeug ein - und los ging es.
Bedauerlicherweise ließ das Wetter zu wünschen übrig, obwohl Fehmarn als "die Sonneninsel" bekannt ist. Egal. Es kommt immer darauf an, was man draus macht.
Zwei Stunden Fahrt - oder so ähnlich - brachten uns über die wundervolle Brücke (vor x Jahren war ich mal ganz kurz auf Fehmarn...) und "gleich links" auf einen Campingplatz. Dieser, so stellte sich dann auch heraus, war von der Anlage und den sanitären Einrichtungen her erstklassig.
Wir fanden einen Stellplatz hinterm Deich, es waren geschätzte 30 Meter bis zur Treppe, die auf den Deich führte...
Nach einiger Hin- und Herparkerei des WoMos (keine Senke = keine Pfütze im Gras, Windrichtung ist wie?), fuhr A. die Markise aus und hatte zack-zack-zack einen Tisch und zwei Stühle aufgebaut. Und schon war der Prosecco geöffnet... Sie sagte, das sei Standard, nach der Ankunft würde angestoßen werden.
Am Nachmittag machten wir dann - Regen hin, Regen her - einen ausgiebigen Spaziergang an der Wasserkante (minimaler Strand mit Algen), dann auf dem Deich... wo wir nicht nur auf ein Kunstwerk trafen sondern auch die Bekanntschaft von schönen großen Schnecken machen durften.
Irgendwann drehten wir dann um, mir lief inzwischen das Wasser aus den Haaren... ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich meine, es regnete nicht fortwährend... manchmal war auch nur die Luft ein wenig feucht ;-)
Zurück am WoMo durfte ich dann Tomaten und Paprika schnippeln, während A. den (Mini-)Grill vorglühte. Bald schon konnten wir dann leckeres Fleisch und frischen Salat genießen.
Der Abend wurde fortgesetzt mit den gesundheitsfördernden Polyphenolen (TM by HE). Der Verlauf war dann äußerst unterhaltsam - und plötzlich war es fast Morgen, als wir unter die Bettdecken krabbelten.
Am nächsten Tag gab es ein leckeres Frühstück, mittags war der Campingplatz zu verlassen, aber A. machte noch eine ausführliche Inselrundfahrt mit mir - mir die Namen all' der Orte zu merken, das wäre jetzt zu viel verlangt gewesen, nicht nur Petersahagen und Orth gehörten dazu - auch eine Menge anderer lustiger Bezeichnungen gab es! Wir haben diverse Küstenabschnitte und einige kleine Häfen besucht, waren kurz am Fähranleger, ansonsten ging die Fahrt an Getreide- und Rapsfeldern entlang durch schnuffelige Dörfer und viel "Landschaft."
Als ich abends um sieben zu Hause war, war ich nur noch fertig mit der Welt.
Und jetzt, in diesem Moment, in dem ich schreibe, ist unser Urlaub am Gardasee nur noch wenige Tage entfernt!
Bevor ich mit A. und dem WoMo verreise, sollte ein "Probewochenende" stattfinden. Besser: eine Übernachtung. A. wünschte Fehmarn, wo sie quasi heimisch ist.
Sie holte mich Sonnabendmorgen ab, lud mein Bettzeug ein - und los ging es.
Bedauerlicherweise ließ das Wetter zu wünschen übrig, obwohl Fehmarn als "die Sonneninsel" bekannt ist. Egal. Es kommt immer darauf an, was man draus macht.
Zwei Stunden Fahrt - oder so ähnlich - brachten uns über die wundervolle Brücke (vor x Jahren war ich mal ganz kurz auf Fehmarn...) und "gleich links" auf einen Campingplatz. Dieser, so stellte sich dann auch heraus, war von der Anlage und den sanitären Einrichtungen her erstklassig.
Wir fanden einen Stellplatz hinterm Deich, es waren geschätzte 30 Meter bis zur Treppe, die auf den Deich führte...
Nach einiger Hin- und Herparkerei des WoMos (keine Senke = keine Pfütze im Gras, Windrichtung ist wie?), fuhr A. die Markise aus und hatte zack-zack-zack einen Tisch und zwei Stühle aufgebaut. Und schon war der Prosecco geöffnet... Sie sagte, das sei Standard, nach der Ankunft würde angestoßen werden.
Am Nachmittag machten wir dann - Regen hin, Regen her - einen ausgiebigen Spaziergang an der Wasserkante (minimaler Strand mit Algen), dann auf dem Deich... wo wir nicht nur auf ein Kunstwerk trafen sondern auch die Bekanntschaft von schönen großen Schnecken machen durften.
Irgendwann drehten wir dann um, mir lief inzwischen das Wasser aus den Haaren... ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich meine, es regnete nicht fortwährend... manchmal war auch nur die Luft ein wenig feucht ;-)
Zurück am WoMo durfte ich dann Tomaten und Paprika schnippeln, während A. den (Mini-)Grill vorglühte. Bald schon konnten wir dann leckeres Fleisch und frischen Salat genießen.
Der Abend wurde fortgesetzt mit den gesundheitsfördernden Polyphenolen (TM by HE). Der Verlauf war dann äußerst unterhaltsam - und plötzlich war es fast Morgen, als wir unter die Bettdecken krabbelten.
Am nächsten Tag gab es ein leckeres Frühstück, mittags war der Campingplatz zu verlassen, aber A. machte noch eine ausführliche Inselrundfahrt mit mir - mir die Namen all' der Orte zu merken, das wäre jetzt zu viel verlangt gewesen, nicht nur Petersahagen und Orth gehörten dazu - auch eine Menge anderer lustiger Bezeichnungen gab es! Wir haben diverse Küstenabschnitte und einige kleine Häfen besucht, waren kurz am Fähranleger, ansonsten ging die Fahrt an Getreide- und Rapsfeldern entlang durch schnuffelige Dörfer und viel "Landschaft."
Als ich abends um sieben zu Hause war, war ich nur noch fertig mit der Welt.
Und jetzt, in diesem Moment, in dem ich schreibe, ist unser Urlaub am Gardasee nur noch wenige Tage entfernt!
Kinderfreund
Woahhhh, ich habe so viel festzuhalten, da vergesse ich immer noch die eine oder andere Geschichte...
Am vergangenen Montag hatte ich eine Feierabendverabredung. Mit R. - Kinderfreund, Schulfreund - wir sind im gleichen Mietshaus aufgewachsen.
Jahrelang - oder jahrzehntelang? - hatten wir keinen Kontakt.
Als das Haus/die Wohnungen unserer Mütter (wo wir ja aufgewachsen sind) von Grund auf saniert wurde, rief er mich an... seither ist er die treue Seele, die sich zwei, drei oder vier Male pro Jahr telefonisch meldet.
Im Katastrophensommer 2014 war er sehr präsent... rief mich häufig an und redete einfach mit mir. Im Winter versprach ich, mich zu melden... und wieder wurde ich von den aktuellen Ereignissen überrollt. Kam zu nichts.
Kürzlich meldete er sich - und wir verabredeten uns sofort. Für den vergangenen Montag.
Die Stunden vergingen wie im Fluge, einfach nur beim Kaffee (Zuhause wartete ein am Vortage gekochtes leckeres Essen auf mich, sonst hätten wir auch zusammen etwas essen können...). Wir kennen/kannten ja unsere Familien - Eltern, Geschwister, seine Ex-Frau hatte mich kürzlich kontaktiert (war eine Schulkameradin meines Bruders gewesen)... unsere Mütter kannten sich gut. Da gab es viele Themen!
(Tags: passen nicht wirklich.)
Am vergangenen Montag hatte ich eine Feierabendverabredung. Mit R. - Kinderfreund, Schulfreund - wir sind im gleichen Mietshaus aufgewachsen.
Jahrelang - oder jahrzehntelang? - hatten wir keinen Kontakt.
Als das Haus/die Wohnungen unserer Mütter (wo wir ja aufgewachsen sind) von Grund auf saniert wurde, rief er mich an... seither ist er die treue Seele, die sich zwei, drei oder vier Male pro Jahr telefonisch meldet.
Im Katastrophensommer 2014 war er sehr präsent... rief mich häufig an und redete einfach mit mir. Im Winter versprach ich, mich zu melden... und wieder wurde ich von den aktuellen Ereignissen überrollt. Kam zu nichts.
Kürzlich meldete er sich - und wir verabredeten uns sofort. Für den vergangenen Montag.
Die Stunden vergingen wie im Fluge, einfach nur beim Kaffee (Zuhause wartete ein am Vortage gekochtes leckeres Essen auf mich, sonst hätten wir auch zusammen etwas essen können...). Wir kennen/kannten ja unsere Familien - Eltern, Geschwister, seine Ex-Frau hatte mich kürzlich kontaktiert (war eine Schulkameradin meines Bruders gewesen)... unsere Mütter kannten sich gut. Da gab es viele Themen!
(Tags: passen nicht wirklich.)
Samstag, 23. Mai 2015
Rücksprung
Mit dicker und tauber Wange einmal kurz zu Rewe - muss ich Sonnabendfrüh nicht
mehr hin.. an der Kasse Ulla vom Kindergarten getroffen. Ins Reden
geraten.
Kurzentschlossen gemeinsam einen Kaffee getrunken und eine Stunde lang sehr nett unterhalten. Über unsere Kinder, Enkelkinder (J. hat eine kleine Tochter seit drei Monaten), Gesundheit, Krankheit und das Leben "an sich."
Ich lasse Grüße ausrichten an Trudi und Mickey - meine Kinder wissen, wen ich meine. Es war richtig, richtig nett - trotz verschwollener und gefühlloser Wange, ramponierten MakeUps (durch die Zahnbehandlung) und abblätternden Nagellacks (weil er nach fünf Tagen "fällig" ist) ... manchmal sind solche Dinge völlig unwichtig. Wir kennen uns seit 32 Jahren...
... haben uns aber seit vielen Jahren nicht gesehen.
Eine meiner Töchter war mit J. gut befreundet gewesen.... that is not my story.
Es war sehr angenehm für mich - und irgendwie wohltuend - mit einer Person zu sprechen, die mich und, das vor allem, meine Kinder seit einer Ewigkeit kennt. Vor allem die Kinder*) sehr gut.
*) Kinder (TM) bleiben immer (meine) Kinder, egal wie erwachsen sie inzwischen alle sind.
Kurzentschlossen gemeinsam einen Kaffee getrunken und eine Stunde lang sehr nett unterhalten. Über unsere Kinder, Enkelkinder (J. hat eine kleine Tochter seit drei Monaten), Gesundheit, Krankheit und das Leben "an sich."
Ich lasse Grüße ausrichten an Trudi und Mickey - meine Kinder wissen, wen ich meine. Es war richtig, richtig nett - trotz verschwollener und gefühlloser Wange, ramponierten MakeUps (durch die Zahnbehandlung) und abblätternden Nagellacks (weil er nach fünf Tagen "fällig" ist) ... manchmal sind solche Dinge völlig unwichtig. Wir kennen uns seit 32 Jahren...
... haben uns aber seit vielen Jahren nicht gesehen.
Eine meiner Töchter war mit J. gut befreundet gewesen.... that is not my story.
Es war sehr angenehm für mich - und irgendwie wohltuend - mit einer Person zu sprechen, die mich und, das vor allem, meine Kinder seit einer Ewigkeit kennt. Vor allem die Kinder*) sehr gut.
*) Kinder (TM) bleiben immer (meine) Kinder, egal wie erwachsen sie inzwischen alle sind.
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