Samstag, 20. September 2014

Oberland: Kliffrandwanderweg - 12.09.2014

Seit vier Uhr wach, endlich ist es acht und ich kann zum Frühstück gehen, das meine ganze Aufmerksamkeit verdient, reichhaltig und lecker ist. Tasse Kaffee vorher, mittendrin und hinterher.

Solchermaßen gestärkt breche ich auf. Wo ist eigentlich die Sonne? Hat sich versteckt hinter Wolken und Dunst. Auch gut, eben Nordsee. Ich möchte auf die Kliffs. Glücklicherweise gibt es einen Fahrstuhl, so dass ich die 30 m nicht per Treppe überwinden muss. Der Felsen wird im Verlaufe des Weges höher, stellenweise 60 m... Der Lift ist lustig, denn man beschäftigt einen Fahrstuhlführer, der als Kartenverkäufer, -abreißer oder -locher (bei Dauerkarten, so richtig mit Lochzange) sowie Bediener der Tasten fungiert. Flashback in time?


Nun geht es rechts herum, den Blick auf die dunstige Nordsee gerichtet...


... und sehe auf die Gegend, durch die ich am Vortage spaziert bin.


Es ist windig hier oben - am Horizont verschwindet die Nordsee im Nebel.


Für mich völlig überraschend führt der Weg durch eine Kleingartenanlage. Ich hatte mal einen Bericht im Fernsehen darüber gesehen, wusste aber nicht, dass sie in luftiger Höhe liegt und der Weg zu den Klippen geradewegs hindurch geht. Die Kleingärtner haben sich hier große Mühe gegeben...




Endlich habe ich wieder freie Sicht...


Der Höhenunterschied ist fotografisch nur schwer wiederzugeben... ich schaue dorthin, von wo ich am Vortage in die Brandung guckte:


Aber hier: Das ist die Treppe, die vom Fuße des Felsens aufwärts zum Vogelschutzgebiet führt. Dazu gleich mehr.

Freitag, 19. September 2014

Schlaflos auf Helgoland - 11./12.09.2014

Das Licht am Abend...Bilder vom Balkon:



Und als ich dann im Bett bin, leuchtet ein großer, orangener Mond - da muss ich natürlich nochmal aufspringen und zur Kamera greifen...


Keine Ahnung, vielleicht wegen der fremden Umgebung, bin ich morgens schon ganz früh wach...


Helgoland, erster Erkundungsweg - 11.09.2014

Wo auch immer ich hinfahre, zuerst ist ein Erkundungsweg fällig, damit ich meine nähere Umgebung kennen lerne und weiß, wo ich mich "verorten" muss.

Nach einer klitzekleinen Erholungspause, dem Auspacken meines Köfferchens, zieht es mich also nach draußen:

Kurpromenade, na ja... und eine Bummelbahn für Touris. Vielleicht eine Option für mich? Mal sehen, erstmal weiter gehen.


Zur anderen Seite geschaut, Duty Free Shops, ja, ich erinnere mich. Na gut.

 

Drei Schritte weiter, rechts Wasser, in der Ferne ein Seebäderschiff, schon besser.


... Und noch eines, und noch eines... während der nächsten Tage soll das ein normaler, fast alltäglicher Anblick werden:



Ich geh' denn mal weiter, noch ein wenig skeptisch, ob es mir hier wirklich gefallen kann? Kurpromenade mit Hotels/Appartmenthäusern...



... maritimer Dekoration...



Die andere Seite spricht mich mehr an...



Es ist warm! Offenbar ist der Herbst noch weit, hier ist schöner, allerschönster Spätsommer, und es blühen noch viele Blumen:

 







Das schöne Wetter und die Blumen versöhnen mich - womit auch immer...



Ich sehe einen seltsamen Nadelbaum - nicht das letzte maritime Gewächs, das ich hier auf Helgoland sichten werde...


Der Weg macht einen Linksschwenk...




Die Klippen kommen näher!

 



Und die Nordsee auch!


Hier bleibe ich eine ganze Weile stehen, sehe aufs Wasser, atme... die Luft riecht nach Nordsee... alles ist gut!

Auf dem Rückweg bin ich ganz entspannt...



Hamburg - Helgoland - 11.09.2014



Drei Tage Helgoland liegen vor mir, eigentlich vier mit drei Übernachtungen.

Morgens um kurz nach acht treffe ich an den Landungsbrücken ein, nachdem ich nach genauer Überprüfung der S-Bahn-Gegebenheiten festgestellt habe, dass es tatsächlich keinen Lift gibt! Da geben die Stadt/die S-Bahn/die U-Bahn - whatever - Millionen aus für die barrierefreie Aufrüstung der Bahnhöfe... und dann gibt es ausgerechnet an den Landungsbrücken keinen Lift!

Ich nehme also meine ganze Energie und Kraft zusammen und bewältige die vielen Treppen mit meinem Köfferchen. Irgendwann habe ich es dann bis zur "Halunder Jet" hin gehoppelt. Direkt am Katamaran wird einem das Gepäck dankenswerterweise abgenommen und separat verstaut.

Dann beginnt das Boarding, ich suche meinen Sitzplatz (lustig war die Reservierung gleich bei der Buchung online, die Platzreservierung unterscheidet sich in nichts vom Flug-Check-in...) und mache es mir bequem. Schließlich fährt das "Nicht-Schiff" (wie Fachleute den Katamaran nennen) pünktlich um 9:00 Uhr los.

Ich zücke meine Kamera und fotografiere alles, was mir auf dem Wasser vor die Linse kommt.







Zwischendurch wird die Sicht durch mein Fester ziemlich schlecht, das Wasser spritzt an die Scheibe, und ich muss kapitulieren:
 


In Cuxhaven legen wir an, nehmen weitere Passagiere an Bord, dabei gelingt mir noch das eine oder andere Foto...


... danach gibt der Katamaran richtig Gas, düst an den Inseln Scharhörn und Neuwerk vobei, und dann sehe ich nur noch eine nasse Fensterscheibe, bis wir im Südhafen von Helgoland anlegen, wo ich mich gleich ein bisschen umsehe:


 

Ich nehme mein Köfferchen im Empfag und zuckele in Richtung auf mein Hotel, wo ich ein Zimmer mit Balkon habe und einen ersten Blick von selbigem werfe:

Mittwoch, 17. September 2014

Ponyhof

Ich räume ja sukzessive meinen Keller auf. Und manchmal freue ich mich, dass ich Dinge Jahr um Jahr aufgehoben habe. Morgen besucht mich Amelie, das ist ein willkommener Anlass, die Ponies vorzuholen und einen Badetag zu veranstalten.





Und wenn Amelie keine Lust auf bunte Plastikpferdchen hat: macht nichts, dann ein anderes Mal!