Donnerstag, 23. Februar 2012

Zwischenbemerkung

Übrigens ist es mir nicht möglich, die in den Reiseführern gelisteten Sehenswürdigkeiten "abzuarbeiten" - es gibt so viel zu sehen hier, so viel Interessantes, was ich spannend finde, dass manche ursprünglichen Ziele einfach nicht mehr wichtig scheinen.

Dazu kommt, dass z.B. seltsame Öffnungszeiten manches nicht zulassen (die Old Library im Trinity College ist nicht ständig zugänglich, und ich war am verkehrten Wochentag da).

Gestern wollte ich mich auf den Weg machen zum Dublin Castle und zur einen oder anderen "Cathedral", wurde von einem Wegweiser in eine etwas andere Richtung geschickt - und war total begeistert von dem, was ich unterwegs sah!

Außerdem werde ich in spannende Lokale "geschleppt" und hatte gestern einen äußerst amüsanten Abend in sehr netter Gesellschaft, eine richtige "Ladies' Night" zu dritt, wobei ich dann auch zum ersten Male ein Guinness probieren durfte.

Das Wetter ist lustig, mit etwa 14°C angenehm warm, der Frühling ist hier längst angekommen, Narzissen und manche Büsche und Bäume blühen bereits, und am selben Tag gibt es häufige Wechsel zwischen Sonne, stetigem Nieselregen, Wolken, heftigem Wind, auch Sonne mit Regen. Mein Schal verbringt die meiste Zeit in meiner Handtasche, nur bei Wind kommt er zum Einsatz, und die Regenjacke war der beste Kauf aller Zeiten! (So geht es mir hier auch gesundheitlich so gut wie möglich dank der klimatischen Bedingungen - dank der Tochter ja sowieso.)

Trinity College

Am Dienstag machte ich mich dann allein auf den Weg, vorbei an Molly Malone



... ging ich zum Trinity College...





... wo ich mich gründlich umsah.







Auf dem Rückweg "musste" ich unbedingt bei "Bewley's" einkehren, wo man im Fenster mit diesen Cupcakes warb:





Die Einrichtung ist ein ganz gediegener Traum aus dunklem Holz, Leder und Kronleuchtern; als ich nach "cheesecake" fragte, zählte mir die freundliche Bedienung gleich viele Sorten auf.

Man beachte, dass dieser mit Löffel liegend halb auf dem Tellerrand serviert wurde; die Tasse mit dem Cappuccino wurde nach links gestellt. Dieses sind nur Kleinigkeiten, aber immerhin: "andere Länder, andere Sitten."





Gerade habe ich eine virtuelle Tour durch das Café gefunden, Flash Player einschalten...

Mittwoch, 22. Februar 2012

Temple Bar

Nach so viel intensiver Inspektion von Geschäften (alles sieht hier anders aus als zu Hause, das macht natürlich neugierig, und vieles ist ein rechter "Mädchentraum", also unwiderstehlich) trieb uns unser Hunger nach Temple Bar, wo es von Pubs und Restaurants nur so wimmelt:









Die Tochter empfahl ein Burger-Restaurant, worunter sich der Leser nun ganz und gar nicht einen Fastfood-Laden vorzustellen hat!







Solchermaßen gesättigt, schleppten wir uns mit vollen Bäuchen noch zur Liffey:



... und über die Halfpenny Bridge.



Alsbald ging es nach Hause (Marens Zuhause, was ich für meinen Aufenhtalt hier adoptiert habe), geflutet von so viel neuen Eindrücken, versehen mit müden Füßen, hatte ich aber jetzt meine "Erstorientierung" in Dublin erhalten.

Dienstag, 21. Februar 2012

Grafton Street

Gestern machten wir einen langen Ausflug ins Stadtzentrum, immerhin sollte ich mich ja heute und morgen allein orientieren können, da die Tochter hin und wieder auch arbeiten muss ;-))

Los ging es also mit der LUAS:



Dieser Stadt-Schnellbahn die Bezeichnung "Tram" oder "Straßenbahn" zu geben, kommt mir wie ein Sakrileg vor, wir haben es hier mit einem sehr modernen und schnellen Transportmittel zu tun!





Wir haben mir gleich eine Wochenkarte gekauft... übrigens sind nicht nur die Iren sehr höflich, sogar der Automat bedankt sich.

Ein Blick aus dem Fenster während der Fahrt - im Hintergrund die "Dublin Mountains":



Endhaltestelle "St. Stephen's Green" und gleich einen kurzen Blick in den Park geworfen:




(Stiefmütterchen unter der Palme)

Und ich merke schon, ich muss mich kürzer fassen als ich wollte jetzt, die Zeit läuft mir davon, das "Kind" hat schon bald Feierabend!

Wir wandten uns der Grafton Street zu (mich faszinieren die Straßenschilder bzw. alle offiziellen Schilder wegen der Gälisch-Englischen Zweisprachigkeit):



Diese Straße ist sozusagen der "Einkaufshimmel auf Erden!" - ich bin begeistert:






Bloggen soll ja nicht in Stress ausarten - die Fortsetzung wird also nachgeliefert.

Montag, 20. Februar 2012

Ankunftstag

Blick aus dem Fenster im Landeanflug, ich hatte einen Platz direkt an der Tragfläche und konnte nicht allzuviel sehen. Gleich danach ging es durch die Wolkendecke nach unten - und dann war es auch vorbei mit dem Sonnenschein :-))



Im Flughafengebäude der Blick nach unten auf das Terminal für den späteren Rückflug:



Nach der einstündigen Fahrt mit dem "Aircoach" (Bus) nach Sandyford im Süden der Stadt, dem Auspacken meiner Mitbringsel und vorgenanntem (gezeigtem) Imbiss (Bagel mit Lachs und Rucola, lecker!) machten wir einen spätabendlichen Spaziergang:

Wir haben es hier mit einem sehr stylishen Neubauviertel zu tun mit sehr vielen architektonisch interessanten Ideen:











Schließlich lockte uns das Bett, und wir schliefen richtig aus! (Heute waren wir stundenlang unterwegs - die vielen neuen Eindrücke - und Fotos - muss ich zunächst sortieren...)

Angekommen

Alles sehr gut, guter Flug, in Empfang genommen worden, lange Busfahrt durch die Stadt, wobei ich bereits ein paar erste Eindrücke sammeln konnte.

Nach einem abendlichen Imbiss...



... erkundeten wir spät (und für mich war es natürlich gefühlt eine Stunde später) den hiesigen Stadtteil, wobei sich die neue DigiCam dann auch wacker schlug.

Sonntag, 19. Februar 2012

Koffer wieder ausgepackt

... und neu gepackt.

Eigentlich war gestern alles fertig geworden, aber das Gepäckstück erschien mir doch reichlich voll - schwer kann ich mangels Waage nur schätzen, da sah ich aber kein Problem. (Eine komplette Schicht im Koffer besteht aus Dingen, die ich Töchterlein mitbringe, es ist nicht so, dass ich für eine Woche meinen kompletten Hausstand einpacke, meine Kleidung dient eher als Polster für all' die Sachen.)

Heute Morgen beschloss ich, alles wieder auszupacken und neu zu sortieren. Drei Teile weg gelassen und zerbrechliche Mitbringsel ins Handgepäck ausgelagert, dann alles wieder eingeräumt. Meine Bordtasche ist nur halb voll, gleich verschwindet Netti noch darin...

Nachher kommt die Große, wir frühstücken zusammen, bevor es dann heute Mittag ganz gemütlich zum Airport geht. (Neue Erfahrung, mitten am Nachmittag zu starten anstatt vor Tau und Tag!)