Ein Text, der schon längere Zeit in Vorbereitung und fast vergessen war...
Ich freue mich sooooo über den Spracherwerb des Zweijährigen.... er macht Riesensprünge, was sicherlich auch dran liegt, dass Bücher für uns alle und damit Bilderbücher für ihn besonders total wichtig sind! Er überrascht mich immer wieder mit Wörtern, die Kinder im Allgemeinen nicht drauf haben. Und ganzen Sätzen, Fragen... Was wieder mal zeigt, wie wichtig Bücher schon für die Kleinsten sind.
Immer wieder, und natürlich ganz besonders zu den Feiertagen, suche ich nach besonders schönen Bilderbüchern, von denen die ersten bereits an den kleinen Bruder weitergehen.
Dieses hier war ein Volltreffer: Am Meer (mit 6 echten Meeresgeräuschen) vom Carlsen Verlag.
Es werden Szenen gezeigt vom Strand, vom Hafen (ich unterstelle: vom Hamburger Hafen), mit Wellen, Windrädern, Möwen, Schiffen und vielem mehr. Auf jeder Doppelseite ist eine Art "Kontaktpunkt", der, wenn man ihn drückt, einen integrierten Geräuschchip aktiviert. Da kreischen plötzlich Möwen oder tutet ein Schiff... Das kann für die "Großen" manchmal ein wenig anstrengend sein, macht aber den "Kleinen" einen Höllenspaß!
Die Bilder sind ansprechend und detailreich, für den kleinen Beschenkten haben sie außerden einen direkten Kontakt zu seinem wirklichen Leben bzw. dem seiner Familie.
Empfehlung!
Übrigens sind die Bilderbücher nicht mit Altersempfehlungen versehen, und der Buchhändler mochte dazu auch nichts sagen. Man muss seinen Zwerg also schon ein bisschen kennen, um eine richtige Auswahl zu treffen. Ich denke aber, mit diesem Buch und dieser Reihe (es gibt noch andere Themen vom selben Verlag) kann man es nur richtig machen.
Mittwoch, 8. März 2017
Gelesen: Das Nordseegrab
Das Nordseegrab (historischer Kriminalroman)
von Tilman Spreckelsen
- Ein Theodor-Storm-Krimi -
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-19483-4
Warum dieses Buch? Im Rahmen meines Themenkaufs "Nordseekrimis" im vergangenen Jahr erworben.
Klappentext:
von Tilman Spreckelsen
- Ein Theodor-Storm-Krimi -
Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-19483-4
Warum dieses Buch? Im Rahmen meines Themenkaufs "Nordseekrimis" im vergangenen Jahr erworben.
Klappentext:
"DICHTER, ANWALT, ERMITTLER - Theodor Storm und sein geheimnisvoller Gehilfe Söt in Husum:
ein Nordseeküstenkrimi voller Spannung und historischer Atmosphäre.
Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…"
Ein Krimi, für den das Leben des jungen Anwalts und späteren Dichters Theodor Storm Pate gestanden hat. Der Schriftsteller hat dafür umfangreiche Recherchen angestellt und bringt uns das Husum des 19. Jahrhunderts mitsamt seiner Gesellschaft und seinen Gepflogenheiten näher.
Tragende Geschichte ist ein Kriminalfall, der sich mir nur sehr zäh entwickelt hat.
Einleitung (und in dieser Form sind immer wieder Teile zwischengefügt):
Als das Schiff explodierte, war er mit seinem Ruderboot weit genug entfernt. Er duckte sich hinter der Reling, um nicht von Trümmern getroffen zu werden, aber bis hierhin flogen sie nicht. Nach dem Knall und dem dumpfen Platschen der Schiffsteile, die auf die Wasseroberfläche gestürzt waren, hörte er in der Stille nur noch ein schmatzendes Saugen. Erst allmählich begriff er, dass es vom Wrack kam, das unter Wasser gezogen wurde. Dann war auch das vorbei.
Er saß immer noch in sicherem Abstand zur Bootswand. Die Nacht war klar, der Himmel hell. Aus dem Ledersäckchen, das er um den Hals trug, nahm er sein Messingfernrohr, zog es auseinander und schaute in die Richtung aus der er eben mit kräftigen Schlägen gerudert war. Das Meer war dort immer noch bewegt und voller Trümmer.
Er schob sein Fernrohr zusammen. Der Griff, mit Leder überzogen, war feucht. Er machte sich nicht die Mühe ihn abzureiben.
Sein Boot war viel zu klein für dieses Meer, aber er würde nicht lange darin ausharren müssen. In ein paar Stunden würden sie kommen und ihn einsammeln.
Dann würde er seinen Lohn fordern. Für den Tod von siezehn Männern, zwei Frauen und sechs Kindern.
BREAK
Peter Söt, seines Zeichens Schreiber, bekommt von seinem Meister einen neuen Auftrag. Nie sieht er ihn, immer ist es ein Bote. Er möge bitte nach Husum zu Herrn Theodor Storm gehen und sich dort als sein Schreiber einstellen lassen.
"Also Söt. Aus Minden gebürtig, dreiundzwanzig Jahre alt, zuletzt in Schleswig?"
Der alte Mann, der mich musterte, war klein und hatte ein Raubvogelgesicht: die kantige blaue Nase scharf gebogen, die Augenbrauen buschig, der Mund schmal. Er führte das Gespräch, er entschied über die Stelle, so viel war klar, auch wenn es sein Sohn war, für den ich arbeiten sollte. Der saß gelangweilt auf dem Sofa der Stube, in der der Alte seine Klienten empfing, und dachte anscheinend an alles andere als an den Schreiber, der ihm demnächst zur Hand gehen würde.
Der junge Theodor Storm interessiert sich zunächst mehr für seinen Chor in Gründung, viele Abschriften macht Söt in Folge von Noten und Texten, muss selber auch mitsingen.
Ein Strafgefangener spielt eine Rolle, der nach abgesessener Strafe und Aufenthalt im Armenhaus zur Überstellung in eine Arbeitseinrichtung nach Schleswig geflüchtet und erneut festgesetzt worden war.
Weiterhin geht es um ein gesunkenes Schiff, über dessen Fracht Uneinigkeit zu bestehen scheint. Die Besichtigung eines Lagers wird immer wieder verweigert.
Es wird eine Leiche in einem Fass gefunden, die sich als Wachspuppe entpuppt, sie sieht jemandem sehr, sehr ähnlich.
Ein Ausflug wird von einem älteren Teilnehmer in gelber Kleidung nicht überlebt, seine Leiche wird an einem Bach gefunden.
Bei einem Pfingstmarkt erscheinen in einem "Diorama" ein kanariengelber Körper und acht Köpfe mit der Unterschrift "Mörder."
Wie dieses nun alles zusammenhängt, warum das Städtchen voller wütender Bauern und schweigender Geschäftsleute ist, was sich hinter der Fassade der honorigen Handelsherren und Anwälte wirklich verbirgt, ja, das ist eine für mich sehr verworrene Geschichte, deren Handlungsstrang ich nicht vollständig überblicke.
Am Ende klärt sich zwar das Schiffsunglück auf, und wer sich an wem warum rächen wollte, man erfährt zum Schluss auch etwas mehr von Peter Söt, aber das letzte kleine Kapitel... verstehe ich kein bisschen.
Warum ich das Buch trotzdem als kleine Bettlektüre gern gelesen habe, ist das Lokalkolorit. Als Norddeutsche und in wenigstens Teilzeit an der Nordsee groß Gewordene, als Hanseatin auch, hat mir die Schilderung des Lebens in Husum 1843 gefallen. Die Erzählung schrammte immer knapp an der Langeweile vorbei, da die meiste Handlung durch Dialoge vermittelt wurde, die sie verhindern konnte; sie plätschert ruhig dahin und vermittelt Atmosphäre.
Das ja.
Leseempfehlung? Nicht von mir, aber der Text hat immerhin den Theodor-Storm-Preis 2014 gewonnen.
ein Nordseeküstenkrimi voller Spannung und historischer Atmosphäre.
Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…"
Ein Krimi, für den das Leben des jungen Anwalts und späteren Dichters Theodor Storm Pate gestanden hat. Der Schriftsteller hat dafür umfangreiche Recherchen angestellt und bringt uns das Husum des 19. Jahrhunderts mitsamt seiner Gesellschaft und seinen Gepflogenheiten näher.
Tragende Geschichte ist ein Kriminalfall, der sich mir nur sehr zäh entwickelt hat.
Einleitung (und in dieser Form sind immer wieder Teile zwischengefügt):
Als das Schiff explodierte, war er mit seinem Ruderboot weit genug entfernt. Er duckte sich hinter der Reling, um nicht von Trümmern getroffen zu werden, aber bis hierhin flogen sie nicht. Nach dem Knall und dem dumpfen Platschen der Schiffsteile, die auf die Wasseroberfläche gestürzt waren, hörte er in der Stille nur noch ein schmatzendes Saugen. Erst allmählich begriff er, dass es vom Wrack kam, das unter Wasser gezogen wurde. Dann war auch das vorbei.
Er saß immer noch in sicherem Abstand zur Bootswand. Die Nacht war klar, der Himmel hell. Aus dem Ledersäckchen, das er um den Hals trug, nahm er sein Messingfernrohr, zog es auseinander und schaute in die Richtung aus der er eben mit kräftigen Schlägen gerudert war. Das Meer war dort immer noch bewegt und voller Trümmer.
Er schob sein Fernrohr zusammen. Der Griff, mit Leder überzogen, war feucht. Er machte sich nicht die Mühe ihn abzureiben.
Sein Boot war viel zu klein für dieses Meer, aber er würde nicht lange darin ausharren müssen. In ein paar Stunden würden sie kommen und ihn einsammeln.
Dann würde er seinen Lohn fordern. Für den Tod von siezehn Männern, zwei Frauen und sechs Kindern.
BREAK
Peter Söt, seines Zeichens Schreiber, bekommt von seinem Meister einen neuen Auftrag. Nie sieht er ihn, immer ist es ein Bote. Er möge bitte nach Husum zu Herrn Theodor Storm gehen und sich dort als sein Schreiber einstellen lassen.
"Also Söt. Aus Minden gebürtig, dreiundzwanzig Jahre alt, zuletzt in Schleswig?"
Der alte Mann, der mich musterte, war klein und hatte ein Raubvogelgesicht: die kantige blaue Nase scharf gebogen, die Augenbrauen buschig, der Mund schmal. Er führte das Gespräch, er entschied über die Stelle, so viel war klar, auch wenn es sein Sohn war, für den ich arbeiten sollte. Der saß gelangweilt auf dem Sofa der Stube, in der der Alte seine Klienten empfing, und dachte anscheinend an alles andere als an den Schreiber, der ihm demnächst zur Hand gehen würde.
Der junge Theodor Storm interessiert sich zunächst mehr für seinen Chor in Gründung, viele Abschriften macht Söt in Folge von Noten und Texten, muss selber auch mitsingen.
Ein Strafgefangener spielt eine Rolle, der nach abgesessener Strafe und Aufenthalt im Armenhaus zur Überstellung in eine Arbeitseinrichtung nach Schleswig geflüchtet und erneut festgesetzt worden war.
Weiterhin geht es um ein gesunkenes Schiff, über dessen Fracht Uneinigkeit zu bestehen scheint. Die Besichtigung eines Lagers wird immer wieder verweigert.
Es wird eine Leiche in einem Fass gefunden, die sich als Wachspuppe entpuppt, sie sieht jemandem sehr, sehr ähnlich.
Ein Ausflug wird von einem älteren Teilnehmer in gelber Kleidung nicht überlebt, seine Leiche wird an einem Bach gefunden.
Bei einem Pfingstmarkt erscheinen in einem "Diorama" ein kanariengelber Körper und acht Köpfe mit der Unterschrift "Mörder."
Wie dieses nun alles zusammenhängt, warum das Städtchen voller wütender Bauern und schweigender Geschäftsleute ist, was sich hinter der Fassade der honorigen Handelsherren und Anwälte wirklich verbirgt, ja, das ist eine für mich sehr verworrene Geschichte, deren Handlungsstrang ich nicht vollständig überblicke.
Am Ende klärt sich zwar das Schiffsunglück auf, und wer sich an wem warum rächen wollte, man erfährt zum Schluss auch etwas mehr von Peter Söt, aber das letzte kleine Kapitel... verstehe ich kein bisschen.
Warum ich das Buch trotzdem als kleine Bettlektüre gern gelesen habe, ist das Lokalkolorit. Als Norddeutsche und in wenigstens Teilzeit an der Nordsee groß Gewordene, als Hanseatin auch, hat mir die Schilderung des Lebens in Husum 1843 gefallen. Die Erzählung schrammte immer knapp an der Langeweile vorbei, da die meiste Handlung durch Dialoge vermittelt wurde, die sie verhindern konnte; sie plätschert ruhig dahin und vermittelt Atmosphäre.
Das ja.
Leseempfehlung? Nicht von mir, aber der Text hat immerhin den Theodor-Storm-Preis 2014 gewonnen.
COPD im NDR Fernsehen
Gestern Abend gab es innerhalb der Sendung VISITE im NDR einen sehenswerten Bericht:
Neue Richtlinien für COPD-Behandlung
Er ist geeignet ist, Freunden und Angehörigen grundsätzliche Hintergrundinformation zu liefern.
Betroffene erfahren nichts Neues, fühlen sich evtl. mit ihrer persönlichen Geschichte nicht wahrgenommen... Trotzdem: gute und sachliche Info! Immer wieder wichtig ist der Hinweis auf Bewegung, viele Patienten neigen dazu, einen übermäßigen (!) Schongang einzulegen, was die Prognose verschlechtern kann.
Gezeigt wurden beispielhaft keine schweren Fälle, es ging hier primär um das "neue" Forschungsergebnis, das wohl allmählich von immer mehr Ärzten und Patienten umgesetzt und damit die Anwendung von inhalativen Corticosteroiden zurückgefahren werden soll. (Gilt nicht für COPD III und IV sowie Asthma bzw. das Overlap-Syndrome!)
Gleichfalls ging es nicht um die Usachen (das Rauchen oder den Gendefekt...), siehe Titel: Behandlung.
Neue Richtlinien für COPD-Behandlung
Er ist geeignet ist, Freunden und Angehörigen grundsätzliche Hintergrundinformation zu liefern.
Betroffene erfahren nichts Neues, fühlen sich evtl. mit ihrer persönlichen Geschichte nicht wahrgenommen... Trotzdem: gute und sachliche Info! Immer wieder wichtig ist der Hinweis auf Bewegung, viele Patienten neigen dazu, einen übermäßigen (!) Schongang einzulegen, was die Prognose verschlechtern kann.
Gezeigt wurden beispielhaft keine schweren Fälle, es ging hier primär um das "neue" Forschungsergebnis, das wohl allmählich von immer mehr Ärzten und Patienten umgesetzt und damit die Anwendung von inhalativen Corticosteroiden zurückgefahren werden soll. (Gilt nicht für COPD III und IV sowie Asthma bzw. das Overlap-Syndrome!)
Gleichfalls ging es nicht um die Usachen (das Rauchen oder den Gendefekt...), siehe Titel: Behandlung.
Dienstag, 7. März 2017
Tag der gesunden Ernährung
Gesundwerde-Essen war immer: Grießbrei, Rührei, Kartoffelbrei.
Ist neuerdings: Rindfleisch-Gemüsesuppe mit Nudeln nach Mutter-Art. Die macht sich, eine ordentliche Ochsenbeinscheibe besorgt vorausgesetzt, fast von allein.
So kommt es, dass ich heute und morgen und übermorgen (so etwas lässt sich nicht in Single-Größen produzieren) megalecker und gut esse! Passend zum Thema ist heute der "Tag der gesunden Ernährung."
Weil ich in der Kürze der Zeit noch nicht genug lesen konnte, hier die passende google-Suche.
Dieser Tag hat mich schon heute früh (viel zu viel TV!!!) inspiriert zu einem demnächst mal zu ändernden Frühstück...
Vorgeschlagen wurde z.B. Quark mit Rapsöl und Beeren. Letztens vorgeschlagen wurde identisches mit ein paar Haferflocken obendrauf. Beeren habe ich als TK-Ware heute mitgebracht, die frischen hier spotten jeder Beschreibung... Quark ist keine Kunst, leistet jetzt meinen Joghurts im Kühli Gesellschaft, Rapsöl habe ich zum allerersten Mal im Leben besorgt... Haferflocken habe ich reichlich im Vorrat. Basis-Müsli (Getreidezeugs ohne Früchte und ohne Zucker) ebenfalls als Ausweichtopping.
Das Ganze soll super gesund sein und alles enthalten, was Mensch für einen erfolgreichen und dynamischen Start in den Tag braucht.
Etwaige Ergebnisse kommen dann wie immer ins Kochblog.
Ist neuerdings: Rindfleisch-Gemüsesuppe mit Nudeln nach Mutter-Art. Die macht sich, eine ordentliche Ochsenbeinscheibe besorgt vorausgesetzt, fast von allein.
So kommt es, dass ich heute und morgen und übermorgen (so etwas lässt sich nicht in Single-Größen produzieren) megalecker und gut esse! Passend zum Thema ist heute der "Tag der gesunden Ernährung."
Weil ich in der Kürze der Zeit noch nicht genug lesen konnte, hier die passende google-Suche.
Dieser Tag hat mich schon heute früh (viel zu viel TV!!!) inspiriert zu einem demnächst mal zu ändernden Frühstück...
Vorgeschlagen wurde z.B. Quark mit Rapsöl und Beeren. Letztens vorgeschlagen wurde identisches mit ein paar Haferflocken obendrauf. Beeren habe ich als TK-Ware heute mitgebracht, die frischen hier spotten jeder Beschreibung... Quark ist keine Kunst, leistet jetzt meinen Joghurts im Kühli Gesellschaft, Rapsöl habe ich zum allerersten Mal im Leben besorgt... Haferflocken habe ich reichlich im Vorrat. Basis-Müsli (Getreidezeugs ohne Früchte und ohne Zucker) ebenfalls als Ausweichtopping.
Das Ganze soll super gesund sein und alles enthalten, was Mensch für einen erfolgreichen und dynamischen Start in den Tag braucht.
Etwaige Ergebnisse kommen dann wie immer ins Kochblog.
Exazerbation
Fortsetzung von meiner "Erkältungsnotiz"
Gestern habe ich dann meine Arbeit abgebrochen und bin zum Doc. (Meinem Chef gleich morgens mitgeteilt, dass ich einzig wegen seiner wichtigen zu erledigenden Angelegenheit überhaupt gekommen bin und mich hinterher aus Krankheitsgründen verabschieden werde.)
Unterirdisch schlechte Werte. Nochmal drei Tage Cortison-Nachschlag plus Antibiotikum. Und natürlich wieder AU. Die letzte Nacht war super, fühle mich heute früh wie neugeboren, hilft alles super schnell... Aber ich bin genervt. Dieses krank-im Büro-wieder krank-Rumgemache geht mir auf den Geist. Und in sechs Wochen möchte ich für ein paar Tage verreisen, ist alles gebucht, ich muss nun einfach mal wieder auf die Füße kommen...
Was das jetzt genau ist, was ich habe? Eine Exazerbation.
Nachmittag. Ich musste ja ohnehin aus dem Haus, um meine AUs zur Post zu bringen...
Hackenroller geschnappt und einkaufen gewesen, ganz ruhig und sinnig... das Teil ist voll gewesen, und ich bin sehr gut klar gekommen. Nun muss ich auch in den nächsten Tagen nicht mehr unbedingt aus dem Haus gehen (---> Nebenwirkungen AB!)... außer ich möchte ein bisschen frische Luft schnappen.
Ich bin weder überanstrengt, noch sind meine Werte in den Keller gegangen... es besteht also Hoffnung.
Abend. Gleich die zweite Antibiose-Tablette des Tages nehmen. Eben nochmal Berodual inhaliert, damit ich mein übliches Abendmedikament nochmal zwei Stunden schieben kann. So weit, so besser. Aber etwas müde bin ich schon.
P.S. Üblicherweise sieht mein Schreibtisch im Schlafzimmer aus wie eine Mischung aus PC-Arbeitsplatz, Italienischbibliothek und Nagelstudio. Im Moment ist er eine Apotheke.
Gestern habe ich dann meine Arbeit abgebrochen und bin zum Doc. (Meinem Chef gleich morgens mitgeteilt, dass ich einzig wegen seiner wichtigen zu erledigenden Angelegenheit überhaupt gekommen bin und mich hinterher aus Krankheitsgründen verabschieden werde.)
Unterirdisch schlechte Werte. Nochmal drei Tage Cortison-Nachschlag plus Antibiotikum. Und natürlich wieder AU. Die letzte Nacht war super, fühle mich heute früh wie neugeboren, hilft alles super schnell... Aber ich bin genervt. Dieses krank-im Büro-wieder krank-Rumgemache geht mir auf den Geist. Und in sechs Wochen möchte ich für ein paar Tage verreisen, ist alles gebucht, ich muss nun einfach mal wieder auf die Füße kommen...
Was das jetzt genau ist, was ich habe? Eine Exazerbation.
Nachmittag. Ich musste ja ohnehin aus dem Haus, um meine AUs zur Post zu bringen...
Hackenroller geschnappt und einkaufen gewesen, ganz ruhig und sinnig... das Teil ist voll gewesen, und ich bin sehr gut klar gekommen. Nun muss ich auch in den nächsten Tagen nicht mehr unbedingt aus dem Haus gehen (---> Nebenwirkungen AB!)... außer ich möchte ein bisschen frische Luft schnappen.
Ich bin weder überanstrengt, noch sind meine Werte in den Keller gegangen... es besteht also Hoffnung.
Abend. Gleich die zweite Antibiose-Tablette des Tages nehmen. Eben nochmal Berodual inhaliert, damit ich mein übliches Abendmedikament nochmal zwei Stunden schieben kann. So weit, so besser. Aber etwas müde bin ich schon.
P.S. Üblicherweise sieht mein Schreibtisch im Schlafzimmer aus wie eine Mischung aus PC-Arbeitsplatz, Italienischbibliothek und Nagelstudio. Im Moment ist er eine Apotheke.
Freitag, 3. März 2017
Ein paar kleine Blüten
Ein halber Tag Sonnenschein weckt die ersten Blümchen auf meiner Terrasse!
Da mein Terrassengarten im vergangenen Herbst ja sozusagen beinahe "zurück auf Anfang" gesetzt wurde, ist in diesem Jahr vermutlich allerhand los!
Jedenfalls hatte ich im September/Oktober die freien Flächen genutzt und viele, sehr viele, Blumenzwiebeln verbuddelt, damit im Frühjahr erstmal ganz viel passieren kann... einzelne größere Pflanzen, Gräser, Stauden... werden wohl im Laufe der Zeit gekauft und gesetzt werden.
Seit längerem sind überall Ansammlungen von grünen und rötlichen Spitzen zu sehen, die täglich größer werden. Heute hatten wir ein wenig Sonne (der Frost hat sich hoffentlich dauerhaft verabschiedet!), so dass ich mich zum ersten Mal in diesem Jahr über ein paar wenige Blüten freuen durfte.
P.S.: Es ist März! Endlich! (Leider, leider mit der Umstellung auf die Sommerzeit am Ende des Monats verbunden. Ich hasse die Zeitumstellung!)
Da mein Terrassengarten im vergangenen Herbst ja sozusagen beinahe "zurück auf Anfang" gesetzt wurde, ist in diesem Jahr vermutlich allerhand los!
Jedenfalls hatte ich im September/Oktober die freien Flächen genutzt und viele, sehr viele, Blumenzwiebeln verbuddelt, damit im Frühjahr erstmal ganz viel passieren kann... einzelne größere Pflanzen, Gräser, Stauden... werden wohl im Laufe der Zeit gekauft und gesetzt werden.
Seit längerem sind überall Ansammlungen von grünen und rötlichen Spitzen zu sehen, die täglich größer werden. Heute hatten wir ein wenig Sonne (der Frost hat sich hoffentlich dauerhaft verabschiedet!), so dass ich mich zum ersten Mal in diesem Jahr über ein paar wenige Blüten freuen durfte.
(Ausnahmeerscheinung: die Christrosen blühen seit Dezember durchgehend!)
P.S.: Es ist März! Endlich! (Leider, leider mit der Umstellung auf die Sommerzeit am Ende des Monats verbunden. Ich hasse die Zeitumstellung!)
Erkältungsnotiz
Krank sein ist immer noch doof. Ganz besonders, wenn man genau drei Tage gesund war und man sich "draußen" im Leben sofort den nächsten Bazillus abgreift.
Montag also topfit wieder im Büro. Alles gut.
Dienstag im Büro. Halsschmerzen. Nachmittags Luftnot. Nach der Infusion beschwerlicher Heimweg. Nachts wachgehustet.
Mittwoch im Büro. Halsschmerzen. ACC löst morgens den Husten, davon ist tagsüber nicht viel zu merken. Abends Mutterbesuch. Dann im Schneckentempo und sehr wacklig nach Hause gekommen.
(Wenn die Luft zu knapp ist, muss ich dauernd stehen bleiben, aber im Dunkeln, hier und dort Gruppen von Jungsteenagern... fühle ich mich nicht wohl und schleppe mich so dahin. Mit zu wenig Sauerstoff werden die Beine schwer, die Füße wollen fast nicht mehr, und der Gang wird taumelig.)
Zu Hause SpO2-Werte zwischen 79 und 82... nach einer halben Stunde nicht höher als 88, da hat man schon gewisse Befürchtungen, die einen lieber nicht ins Bett gehen lassen. Dann doch lieber der Griff zum Decortin. Halbe Stunde später über 90, am nächsten Morgen auch im Toleranzbereich.
Corti wirkt natürlich mal wieder Wunder, ich nehme es jetzt ein paar Tage. Bekomme (für meine Verhältnisse) super Luft, das tolle Berodual tut zwischendurch seinen Dienst.
Donnerstag im Büro. Bisschen klapprig, Niesattacken. Ansonsten... mich ärgert keiner, aber ich habe heftig zu tun.
Freitag (heute)... Schnupfen, die Nebenhöhlen wollen sich zusetzen, bisschen Husten, bisschen Krankheitsgefühl. Aber dank Corti komme ich erstaunlich gut über den Tag! 13:00 Uhr Feierabend.
Sofort hinterher (immerhin! das ist mehr als ich normalerweise schaffe!) diverse private Post fertig gemacht, zur Post getragen, meine Apotheke reich gemacht, den Drogeriemarkt und Rewe auch... und nun sitze ich hier, huste, schniefe und fühle mich ungut. Ich hoffe, ich bekomme es übers Wochenende in den Griff - im Büro liegen noch dringende Sachen...
Mein Besuch bei der Zwergenfamilie ist abgesagt, leider, leider, aber da muss ich mich nicht als Bazillenschleuder betätigen.
Montag also topfit wieder im Büro. Alles gut.
Dienstag im Büro. Halsschmerzen. Nachmittags Luftnot. Nach der Infusion beschwerlicher Heimweg. Nachts wachgehustet.
Mittwoch im Büro. Halsschmerzen. ACC löst morgens den Husten, davon ist tagsüber nicht viel zu merken. Abends Mutterbesuch. Dann im Schneckentempo und sehr wacklig nach Hause gekommen.
(Wenn die Luft zu knapp ist, muss ich dauernd stehen bleiben, aber im Dunkeln, hier und dort Gruppen von Jungsteenagern... fühle ich mich nicht wohl und schleppe mich so dahin. Mit zu wenig Sauerstoff werden die Beine schwer, die Füße wollen fast nicht mehr, und der Gang wird taumelig.)
Zu Hause SpO2-Werte zwischen 79 und 82... nach einer halben Stunde nicht höher als 88, da hat man schon gewisse Befürchtungen, die einen lieber nicht ins Bett gehen lassen. Dann doch lieber der Griff zum Decortin. Halbe Stunde später über 90, am nächsten Morgen auch im Toleranzbereich.
Corti wirkt natürlich mal wieder Wunder, ich nehme es jetzt ein paar Tage. Bekomme (für meine Verhältnisse) super Luft, das tolle Berodual tut zwischendurch seinen Dienst.
Donnerstag im Büro. Bisschen klapprig, Niesattacken. Ansonsten... mich ärgert keiner, aber ich habe heftig zu tun.
Freitag (heute)... Schnupfen, die Nebenhöhlen wollen sich zusetzen, bisschen Husten, bisschen Krankheitsgefühl. Aber dank Corti komme ich erstaunlich gut über den Tag! 13:00 Uhr Feierabend.
Sofort hinterher (immerhin! das ist mehr als ich normalerweise schaffe!) diverse private Post fertig gemacht, zur Post getragen, meine Apotheke reich gemacht, den Drogeriemarkt und Rewe auch... und nun sitze ich hier, huste, schniefe und fühle mich ungut. Ich hoffe, ich bekomme es übers Wochenende in den Griff - im Büro liegen noch dringende Sachen...
Mein Besuch bei der Zwergenfamilie ist abgesagt, leider, leider, aber da muss ich mich nicht als Bazillenschleuder betätigen.
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