20.08.2015 - Abend
Tochter und Tochterfreund haben Feierabend.
Mein Umzugsgeschenk: Eine Topfpflanze, gemeinsam in Düsseldorf einzukaufen.
Wir fahren zu dritt zum Baumarkt. Der keine Gartenabteilung hat.
Der nächste Baumarkt ist einen weiten Fußweg entfernt, hat haber eine super Gartenabteilung und viele Pflanzen zur Auswahl!
Zu dritt begutachten wir die Blattpflanzen, die Übertöpfe, Roll-Untersetzer für den Fußboden... Die Auswahl fällt nicht leicht. Es wird ein Elefantenfuß mit Übertopf, mit Roll.... dingens ... es muss ja auch alles in die supermoderne und stylishe Wohnung passen!
Letztendlich lässt sich unser Einkauf (Tochter kaufte noch eine Yucca und eine Orchidee ein) nicht nach Hause schleppen... Tochterfreund organisiert einen PKW und wir bringen alles nach Hause...
Danach haben wir müde Füße und Hunger (!!!) - weiter als bis zum Café Beethoven schaffen wir es nicht. Wir bekommen Getränke, warten sehr lange auf unser Essen, was dann aber super-mega-lecker ist, wanken nach Hause und in die Betten.
Sonntag, 23. August 2015
Spaziergang am Rhein
20.08.2015 - Spaziergang am Rhein, ich lass' mich doch nicht unterkriegen...
Donnerstagvormittag. Der Tochterfreund ist letzte Nacht eingetroffen und macht "Home Office"... und ich unternehme einen zweiten Versuch, einen Spaziergang am Rhein zu machen. Ich kann mich doch nicht unterkriegen lassen...!
Morgens "Trollaugen", die so gut wie möglich überschminkt werden... Sonnenbrille auf - das Wetter ist inzwischen sommerlich - und los...
Kein Problem (!!!), den Weg zum Rhein zu finden, allerdings schotte ich mich auch ab gegen alle Versuchungen, neugierig anderen verheißungsvollen Wegen zu folgen, merke mir ganz genau die Straßen und Cafés am Wegesrand...
Komme ohne Probleme dort hin, wo ich mit der Tochter war, und spaziere am Wasser entlang, wundere mich über die Binnenschiffe mit Containern (kein Vergleich mit Hamburg!!!) und habe eine entspannte Zeit... nur meine Füße sagen stopp und zwingen mich auf den Rückweg.

Donnerstagvormittag. Der Tochterfreund ist letzte Nacht eingetroffen und macht "Home Office"... und ich unternehme einen zweiten Versuch, einen Spaziergang am Rhein zu machen. Ich kann mich doch nicht unterkriegen lassen...!
Morgens "Trollaugen", die so gut wie möglich überschminkt werden... Sonnenbrille auf - das Wetter ist inzwischen sommerlich - und los...
Kein Problem (!!!), den Weg zum Rhein zu finden, allerdings schotte ich mich auch ab gegen alle Versuchungen, neugierig anderen verheißungsvollen Wegen zu folgen, merke mir ganz genau die Straßen und Cafés am Wegesrand...
Komme ohne Probleme dort hin, wo ich mit der Tochter war, und spaziere am Wasser entlang, wundere mich über die Binnenschiffe mit Containern (kein Vergleich mit Hamburg!!!) und habe eine entspannte Zeit... nur meine Füße sagen stopp und zwingen mich auf den Rückweg.
... und als ich dann zurück bei der Tochter bin, ist ihre Vorgartentür eingerastet... lässt mich nicht hinein, mit den Schlüsseln komme ich nicht klar.. bin kurz davor, wieder zusammen zu brechen... werde gerade noch rechtzeitig befreit...
Verlaufen. Zusammenbruch.
19.0.2015 - Nachmittag.
Nach dem Treffen mit Britta Zwischenstopp in der Tochterwohnung. Dann wieder los. Mein Ziel: Zum Rhein, einen längeren Spaziergang machen.
Straßenbahn zur Heinrich-Heine-Allee. So weit, so gut.
Einkaufsstraße, vorbei an den bekannten Geschäften. Nicht zum Rathaus, das hatte ich ja schon. Vorbei an irgendwelchen Kneipen - auch noch gut. Dann... keine Ahnung. irgendwo falsch abgebogen. Aber hübsch. Häuser, Skulpturen, plötzlich an der Düssel. Hübsch. Wirklich hübsch.
Wo bin ich eigentlich? Ah, an der Königsallee, eine Bank, ah, dort... Handy aus der Tasche geholt... Wohin muss ich mich wenden? Bis mein Handy google-maps aufgerufen und mich gefunden hat, ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen... Und? Bei welcher Brücke bin ich nun? Wo ist welche Himmelsrichtung? Ich muss zur... Straße... Packe das Telefon in meine Handtasche und wandere los. Die nächste Querstraße ist nicht die genannte. Gehe weiter. Komme zu einem tollen Markt. Wochenmarkt? Schöne Stände mit Pflanzen, Obst... gehe ... weiß nicht mehr, wo ich bin.
Gehe weiter in der Hoffnung, auf irgendwas Bekanntes oder wenigstens auf der Karte Benanntes zu stoßen. Bin verwirrt. Irgendwann an der Berliner Allee... hypermoderne Gebäude, alles Stahl und Glas... wohin muss ich mich wenden???
Ich habe Hunger, ich brauche ein WC... und habe vollkommen die Orientierung verloren.
Mein Smartphone ist nutzlos, weil es eine Viertelstunde braucht, bis es überhaupt irgendwas macht...
Ich gehe den Hinweisschildern für Parkplätze "Altstadt" nach, folge den Leuten, die schnellen Schrittes gehen... lande irgendwann wieder in der Nähe der Heinrich-Heine.... frage nach der Haltestelle (die Straßenbahnlinen haben ihre Haltestelln für Hin- und Rückfahrt nicht immer an der selben Stelle!)... habe die Stimme der Tochter im Ohr "geht jede Linie" (ja, von der Lindemannstraße aus!), steige ein...
... und merke nach einer halben Stunde, dass ich irgendwo am Arxxx der Welt lande, steige aus. Gehe auf die andere Seite für die Linie, die zurück fährt, warte, steige ein. Warum zum Teufel fährt dann die selbe Linie zurück nicht wirklich zurück?!?!?! Irgendwann bemerke ich, dass mich diese verflixte Straßenbahn aus der Stadt hinaus bringt!!!
Ich steige aus, frage jemanden, wie ich in die Altstadt komme, der zeigt mir den Weg zur U-Bahn... steige in die U-Bahn und fahre zur Heinrich-Heine-Allee. Riesiger Untergrundbahnhof. Rolltreppe rauf. Lange Wege sind zu sehen. Irgendwo steht Personal rum, ich frage, welchen Ausgang ich brauche...
Zur Erinnerung: Ich bin hungrig, durstig, brauche dringend ein WC, bin völlig orientierungslos, durchgeschwitzt (das Wetter ist warm und sonnig geworden!) und will einfach nur zur Tochter nach Hause!!!
Irgendwann sitze ich dann in der richtigen Straßenbahn, fahre zu M. und... habe bei ihr dann einen vollkommenen Zusammenbruch. Von dem ich mich bis heute nicht erholt habe. Nichts ist schlimmer, als vollkommen orientierungslos irgendwo in der Wallachei zu sein... (nirgendwo empfand ich es als so schlimm, obwohl ich Meister im Verlaufen und Verirren bin, nichtmal in Lucca...)
Mein Handy verlässt mich. Sagt, ich müsse die PUK eingeben. Keine Ahnung, warum. Handy außer Betrieb bis Zuhause.
Alles geht schief. Düsseldorf mag mich nicht.
Nach dem Treffen mit Britta Zwischenstopp in der Tochterwohnung. Dann wieder los. Mein Ziel: Zum Rhein, einen längeren Spaziergang machen.
Straßenbahn zur Heinrich-Heine-Allee. So weit, so gut.
Einkaufsstraße, vorbei an den bekannten Geschäften. Nicht zum Rathaus, das hatte ich ja schon. Vorbei an irgendwelchen Kneipen - auch noch gut. Dann... keine Ahnung. irgendwo falsch abgebogen. Aber hübsch. Häuser, Skulpturen, plötzlich an der Düssel. Hübsch. Wirklich hübsch.
Wo bin ich eigentlich? Ah, an der Königsallee, eine Bank, ah, dort... Handy aus der Tasche geholt... Wohin muss ich mich wenden? Bis mein Handy google-maps aufgerufen und mich gefunden hat, ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen... Und? Bei welcher Brücke bin ich nun? Wo ist welche Himmelsrichtung? Ich muss zur... Straße... Packe das Telefon in meine Handtasche und wandere los. Die nächste Querstraße ist nicht die genannte. Gehe weiter. Komme zu einem tollen Markt. Wochenmarkt? Schöne Stände mit Pflanzen, Obst... gehe ... weiß nicht mehr, wo ich bin.
Gehe weiter in der Hoffnung, auf irgendwas Bekanntes oder wenigstens auf der Karte Benanntes zu stoßen. Bin verwirrt. Irgendwann an der Berliner Allee... hypermoderne Gebäude, alles Stahl und Glas... wohin muss ich mich wenden???
Ich habe Hunger, ich brauche ein WC... und habe vollkommen die Orientierung verloren.
Mein Smartphone ist nutzlos, weil es eine Viertelstunde braucht, bis es überhaupt irgendwas macht...
Ich gehe den Hinweisschildern für Parkplätze "Altstadt" nach, folge den Leuten, die schnellen Schrittes gehen... lande irgendwann wieder in der Nähe der Heinrich-Heine.... frage nach der Haltestelle (die Straßenbahnlinen haben ihre Haltestelln für Hin- und Rückfahrt nicht immer an der selben Stelle!)... habe die Stimme der Tochter im Ohr "geht jede Linie" (ja, von der Lindemannstraße aus!), steige ein...
... und merke nach einer halben Stunde, dass ich irgendwo am Arxxx der Welt lande, steige aus. Gehe auf die andere Seite für die Linie, die zurück fährt, warte, steige ein. Warum zum Teufel fährt dann die selbe Linie zurück nicht wirklich zurück?!?!?! Irgendwann bemerke ich, dass mich diese verflixte Straßenbahn aus der Stadt hinaus bringt!!!
Ich steige aus, frage jemanden, wie ich in die Altstadt komme, der zeigt mir den Weg zur U-Bahn... steige in die U-Bahn und fahre zur Heinrich-Heine-Allee. Riesiger Untergrundbahnhof. Rolltreppe rauf. Lange Wege sind zu sehen. Irgendwo steht Personal rum, ich frage, welchen Ausgang ich brauche...
Zur Erinnerung: Ich bin hungrig, durstig, brauche dringend ein WC, bin völlig orientierungslos, durchgeschwitzt (das Wetter ist warm und sonnig geworden!) und will einfach nur zur Tochter nach Hause!!!
Irgendwann sitze ich dann in der richtigen Straßenbahn, fahre zu M. und... habe bei ihr dann einen vollkommenen Zusammenbruch. Von dem ich mich bis heute nicht erholt habe. Nichts ist schlimmer, als vollkommen orientierungslos irgendwo in der Wallachei zu sein... (nirgendwo empfand ich es als so schlimm, obwohl ich Meister im Verlaufen und Verirren bin, nichtmal in Lucca...)
Mein Handy verlässt mich. Sagt, ich müsse die PUK eingeben. Keine Ahnung, warum. Handy außer Betrieb bis Zuhause.
Alles geht schief. Düsseldorf mag mich nicht.
Treffen II
19.0.2015 - Treffen mit Britta.
Britta kenne ich aus Nürnberg von der Alpha-1-Info-Veranstaltung. Wir hatten uns spontan angefreundet, hinterher aber nur einen ganz losen Kontakt über WhatsApp. Um so mehr habe ich mich auf und über unser Treffen gefreut.
Location war ein "In-Café" nicht weit von der Tochter-Wohnung entfernt: "Café Hüftgold." Hätte Britta nicht schon gefrühstückt gehabt, ich hätte mich zu irgendeiner vollkommen ungesunden Geschichte hinreißen lassen... Der Latte M war auf jeden Fall sehr lecker. Und unsere Gespräche gut.
Im Nachhinein frage ich mich, ob ich zu viel geredet habe, aber tatsächlich hat sie immer wieder Fragen gestellt... Uns verbindet natürlich diese Alpha-Geschichte, auch wenn sie zu den Wenigen mit einem anderen Genotyp/Phänotyp gehört.
Unser Treffen war auf jeden Fall sehr schön, und ich freue mich, wenn ich Britta Ende April 2016 zum Treffen in Bremen wiedersehen werde!
Britta kenne ich aus Nürnberg von der Alpha-1-Info-Veranstaltung. Wir hatten uns spontan angefreundet, hinterher aber nur einen ganz losen Kontakt über WhatsApp. Um so mehr habe ich mich auf und über unser Treffen gefreut.
Location war ein "In-Café" nicht weit von der Tochter-Wohnung entfernt: "Café Hüftgold." Hätte Britta nicht schon gefrühstückt gehabt, ich hätte mich zu irgendeiner vollkommen ungesunden Geschichte hinreißen lassen... Der Latte M war auf jeden Fall sehr lecker. Und unsere Gespräche gut.
Im Nachhinein frage ich mich, ob ich zu viel geredet habe, aber tatsächlich hat sie immer wieder Fragen gestellt... Uns verbindet natürlich diese Alpha-Geschichte, auch wenn sie zu den Wenigen mit einem anderen Genotyp/Phänotyp gehört.
Unser Treffen war auf jeden Fall sehr schön, und ich freue mich, wenn ich Britta Ende April 2016 zum Treffen in Bremen wiedersehen werde!
Abend in der Altstadt und am Rhein
18.08.2015 - Tochter hat Feierabend.
Wir fahren mit der Straßenbahn in die Altstadt. (Straßenbahn, ein in Hamburg seit Ende der 60er Jahre vollkommen unbekanntes Konzept, hat die Gabe, mich vollkommen durcheinander zu bringen.)
Heinrich-Heine-Allee. Man steigt aus und ist mittendrin. Wir gehen durch eine kleine Einkaufsstraße. die Geschäfte sind Europa-Mix. Was man so kennt an Filialgeschäften. Trotzdem falle ich in ein "Douglas" förmlich hinein, da am Schaufenster steht: Urban Decay. Benefit. Mir vollkommen unverständlich führt man dort die Marken, die ich in Hamburg nur online bekommen kann. Kaufe also zwei Dinge, für die ich vor einiger Zeit erfolglos im Alsterhaus gewesen war. Das allein reicht noch nicht:
In direkter Nähe ist CLARKS, das Schuhgeschäft, britisch, ich kenne es aus Dublin. Wir gehen rein, weil die Tochter etwas möchte. Und verlassen den Laden mit zwei Paar Schuhen für mich. (Bei meinen Fußproblemen muss ich mitnehmen, was ich finde, wenn es passt...)
Die Tochter trägt geduldig meine Schuhkäufe, wir gehen am Marktplatz (?) oder Rathausplatz (?) vorbei durch eine kleine Straße und stehen auf der Promenade am Rhein.
Schauen uns um, gehen ein Stück, die Dämmerung kommt, wir fotografieren jede Menge, das Wetter ist mittlerweile gut geworden.
Wir erleben einen unglaublichen und wundervollen Sonnenuntergang!
Inzwischen haben wir Hunger bekommen, gehen langsam durch die Altstadt auf der Suche nach einem Restaurant, finden nur Speiseangebote, die uns nicht behagen und enden schließlich im "Block House" bei einem leckeren Standard-Menü.
Wir fahren mit der Straßenbahn in die Altstadt. (Straßenbahn, ein in Hamburg seit Ende der 60er Jahre vollkommen unbekanntes Konzept, hat die Gabe, mich vollkommen durcheinander zu bringen.)
Heinrich-Heine-Allee. Man steigt aus und ist mittendrin. Wir gehen durch eine kleine Einkaufsstraße. die Geschäfte sind Europa-Mix. Was man so kennt an Filialgeschäften. Trotzdem falle ich in ein "Douglas" förmlich hinein, da am Schaufenster steht: Urban Decay. Benefit. Mir vollkommen unverständlich führt man dort die Marken, die ich in Hamburg nur online bekommen kann. Kaufe also zwei Dinge, für die ich vor einiger Zeit erfolglos im Alsterhaus gewesen war. Das allein reicht noch nicht:
In direkter Nähe ist CLARKS, das Schuhgeschäft, britisch, ich kenne es aus Dublin. Wir gehen rein, weil die Tochter etwas möchte. Und verlassen den Laden mit zwei Paar Schuhen für mich. (Bei meinen Fußproblemen muss ich mitnehmen, was ich finde, wenn es passt...)
Die Tochter trägt geduldig meine Schuhkäufe, wir gehen am Marktplatz (?) oder Rathausplatz (?) vorbei durch eine kleine Straße und stehen auf der Promenade am Rhein.
Schauen uns um, gehen ein Stück, die Dämmerung kommt, wir fotografieren jede Menge, das Wetter ist mittlerweile gut geworden.
Wir erleben einen unglaublichen und wundervollen Sonnenuntergang!
Inzwischen haben wir Hunger bekommen, gehen langsam durch die Altstadt auf der Suche nach einem Restaurant, finden nur Speiseangebote, die uns nicht behagen und enden schließlich im "Block House" bei einem leckeren Standard-Menü.
Treffen I
18.08.2015 - Treffen mit Carola.
Den Vormittag, Tochter ist im Büro, verbringe ich mit meinem Netbook, ich bastele ein Geschenk und experimentiere herum.
Dann, wie verabredet, eine Fahrt mit der Straßenbahn nach Oberrath. Ich bin verabredet mit Carola im Restaurant (eigentlich Biergarten, aber das Wetter ist noch ungemütlich und draußen sitzen wäre nicht optimal) "Buschhausen am Aaper Wald"
Ihren Mann hat sie mitgebracht, der hüllt sich meist in Schweigen. Beide sehen so aus, wie ich sie von Fotos kenne.
Carola nennt unser Zusammensein später ein "Urgesteinetreffen" - das finde ich lustig, trifft es aber. Ich lese ihre Berichte, Blogs... so lange ich Internet habe, ca. seit Mitte der 90er Jahre, wo sie eine der zwei ersten Frauen war, die Deutschsprachiges "ins Netz" schrieben.
Irgendwie muss ich ihr ein Begriff gewesen sein... habe seltenst in ihrem Blog kommentiert, war nur ein Mini-Spender nach der Brandkatastrophe, vor sehr langer Zeit hat sie mir mal ein Buch geschickt... trotzdem bin ich vor einiger Zeit auf ihrer Facebook-Freundesliste gelandet. Ich denke einfach nicht darüber nach und freu mich über den Nachmittag.
Den Vormittag, Tochter ist im Büro, verbringe ich mit meinem Netbook, ich bastele ein Geschenk und experimentiere herum.
Dann, wie verabredet, eine Fahrt mit der Straßenbahn nach Oberrath. Ich bin verabredet mit Carola im Restaurant (eigentlich Biergarten, aber das Wetter ist noch ungemütlich und draußen sitzen wäre nicht optimal) "Buschhausen am Aaper Wald"
Ihren Mann hat sie mitgebracht, der hüllt sich meist in Schweigen. Beide sehen so aus, wie ich sie von Fotos kenne.
Carola nennt unser Zusammensein später ein "Urgesteinetreffen" - das finde ich lustig, trifft es aber. Ich lese ihre Berichte, Blogs... so lange ich Internet habe, ca. seit Mitte der 90er Jahre, wo sie eine der zwei ersten Frauen war, die Deutschsprachiges "ins Netz" schrieben.
Irgendwie muss ich ihr ein Begriff gewesen sein... habe seltenst in ihrem Blog kommentiert, war nur ein Mini-Spender nach der Brandkatastrophe, vor sehr langer Zeit hat sie mir mal ein Buch geschickt... trotzdem bin ich vor einiger Zeit auf ihrer Facebook-Freundesliste gelandet. Ich denke einfach nicht darüber nach und freu mich über den Nachmittag.
Düsseldorf im Regen
17.08.2015 - Es regnet, was mich nicht stören soll, immerhin habe ich Urlaub.
Tochter macht "Home Office", um mir an meinem ersten Tag hilfreich zur Seite stehen zu können.
(Argh... ich verzweifle schon an ihrer hochwertigen Badewannenarmatur und dusche kalt, weil ich mit dem Thermostaten nicht klar komme.)
Ich unternehme meinen ersten Ausflug. Zuvor gemeinsame Orientierung auf google maps und "auf den Weg bringen" durch die Tochter. Ich komme mir so blöd vor.
Schließlich spaziere ich durch eine nette Straße mit In-Cafés und interessanten Geschäften bis zum Hauptbahnhof, in dessen unmittelbarer Nähe auch die Tourist-Information zu finden ist, wo ich mir einen Plan und einige Broschüren mitgeben lasse. (Der Plan ist für mich unbrauchbar, weil alles viel zu klein gedruckt und nicht jede kleine Straße benannt ist. Die Broschüren enthalten das, was auch das Internet auf der Düsseldorfer Tourismus-Seite zu finden ist.)
Nach einer Kaffeepause (auch um dem Regen einen Moment zu entkommen) mache ich mich gemütlich auf den Rückweg.
Den Abend verbringen wir bei der Tochter zuhause, wo sie ein wunderbares Essen zaubert.
P.S. Zu den Bildern: Ich mag Häuser, die toll bemalt sind. Das Blumengeschäft ist von innen eine Augenweide, es steht und hängt so viel Kram herum, dass einem die Zeit nicht lang vorkommt, wenn man ein wenig warten muss.
Tochter macht "Home Office", um mir an meinem ersten Tag hilfreich zur Seite stehen zu können.
(Argh... ich verzweifle schon an ihrer hochwertigen Badewannenarmatur und dusche kalt, weil ich mit dem Thermostaten nicht klar komme.)
Ich unternehme meinen ersten Ausflug. Zuvor gemeinsame Orientierung auf google maps und "auf den Weg bringen" durch die Tochter. Ich komme mir so blöd vor.
Schließlich spaziere ich durch eine nette Straße mit In-Cafés und interessanten Geschäften bis zum Hauptbahnhof, in dessen unmittelbarer Nähe auch die Tourist-Information zu finden ist, wo ich mir einen Plan und einige Broschüren mitgeben lasse. (Der Plan ist für mich unbrauchbar, weil alles viel zu klein gedruckt und nicht jede kleine Straße benannt ist. Die Broschüren enthalten das, was auch das Internet auf der Düsseldorfer Tourismus-Seite zu finden ist.)
Nach einer Kaffeepause (auch um dem Regen einen Moment zu entkommen) mache ich mich gemütlich auf den Rückweg.
Den Abend verbringen wir bei der Tochter zuhause, wo sie ein wunderbares Essen zaubert.
P.S. Zu den Bildern: Ich mag Häuser, die toll bemalt sind. Das Blumengeschäft ist von innen eine Augenweide, es steht und hängt so viel Kram herum, dass einem die Zeit nicht lang vorkommt, wenn man ein wenig warten muss.
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