Donnerstag, 31. Januar 2013

Die Geschichte des Menschen

"Eigentlich" geht es mir endlich ganz gut - wenn nur dieses böse Dauer-Halskratzen und Räuspern nicht wäre... Mir fehlt gerade die Lust, Triviales zu schreiben, aber eine TV-Empfehlung muss unbedingt sein:

Am 01. und 02. Februar (also morgen und übermorgen) gibt es auf VOX eine jeweils vierstündige zweiteilige Dokumentation "Die Geschichte des Menschen" vom Neandertaler bis heute.

Information hier.

Wer VOX nicht empfangen kann, kann möglicherweise die Sendungen über die Website sehen - prüfen!

Normalerweise kommt es nicht vor, dass ich fürs Fernsehprogramm einen Cousinenabend in den Sand setze, aber ich nehme an, diese Doku (in Zusammenarbeit mit der BBC, das bürgt für Qualität) wird meine Erwartungen erfüllen. Der Hinweis auf DCTP gibt mir im übrigen die Hoffnung, sie später auf DVD erwerben zu können. (Gerade gesehen: JA!)

Also: Essen und Trinken rechtzeitig vorbereiten, dann um 20:15 Uhr die Füße hoch und vorm Fernseher gemütlich machen bis kurz nach Mitternacht...

Dienstag, 29. Januar 2013

#Aufschrei

Ich leihe mir die Überschrift aus, die eigentlich das Twitter-Stichwort ist bzw. war. Es war und ist eigentlich nicht meine Art, mich an allerorten kursierende Themen blogtechnisch anzuhängen. Aber dieses ist anders. Wer bisher nichts davon mitbekommen hat, findet vielleicht hier einen guten Einstieg ins Thema - und am Ende des Textes von Frau Kaltmamsell sind weitere Links. Dann genügt es, den weiteren Verweisen kreuz und quer zu folgen.

Es geht um Sexismus und sexuelle Gewalt, ausgelöst durch ein veröffentlichtes Politikerportrait im "Stern", geschrieben von einer Journalistin. Nachdem auf Twitter wohl etwa 60.000 Kurzberichte (Twitter ist immerhin ein "Kurznachrichtendienst" im Net - ich selber bin nicht dabei) von Betroffenen  veröffentlicht waren, stellte sogar Herr Jauch kurzfristig Thema und Gästeliste seiner Gesprächsrunde am Sonntagabend um. Nur deshalb sah ich mir die Sendung an.

Die Initiatorin der Twitter-Aktion, Kommunikations- und Medienfachfrau, war ruhig und sachlich, Alice Schwarzer, chapeau!, finde ich, je alter sie und ich werden, immer besser, starke Frau, die ehemalige Nachrichtensprecherin und Willy Brandt-Begleiterin (habe ich das richtig verstanden, sie gehörte zu seinem "Fanclub"?) Frau Bruns spielte die Thematik herunter, Herr Jauch war, so wollte es mir scheinen, ein wenig überfordert. Die anwesenden Herren (schon fast vergessen) haben keinen großen Eindruck auf mich gemacht.

Am Montag und auch nochmal heute habe ich das Thema des Sexismus/sexuelle Gewalt in diesem Kontext im Büro angesprochen - nur unter uns drei Frauen. (Handwerksbetrieb, Männerdomäne, aber: alle Kollegen sind außerordentlich höflich und wissen sich zu benehmen.)

Die EINE stimmte im Wesentlichen mit der o.g. Dame Bruns überein, sieht eine unsachliche Verquickung zweier unterschiedlicher Themen "Anmache"/tatsächlich körperliche Übergriffe, vermutet Provokation (der genannten Journalistin im Stern) durch offenherzige Kleidung und/oder flotte Sprüche, soll heißen "selber Schuld". Bezüglich tatsächlicher körperlicher Übergriffe, ich sprach auch von heranwachsenden Mädchen/Angst auf Nachhausewegen etc., war sie der Meinung, dass Jungen genau so gefährdet seien. Im Übrigen würde jetzt das Thema aufgebauscht und eine unheimliche Wolke gemacht, die irgendwann im Nirgendwo verschwinden würde. "Das führt doch zu nichts, was soll das Ganze?" Mit meiner Bemerkung, dass zunächst einmal allen Menschen bewusst gemacht werden sollte, dass das Problem ganz einfach existiert, konnte sie nichts anfangen. Vermutlich, weil kurzfristig ohne praktischen Wert.

Die ANDERE meinte, sie sei mit dieser Thematik noch nie in Berührung gekommen, würde auf freche Sprüche selber mit losem Mundwerk reagieren, sie fände nichts Störendes daran. Ansonsten sei sie nicht auf dem Laufenden, ihr Leben sei angefüllt mit so vielen schönen Dingen, die sie mehr interessieren würden. Und wer nicht so viel wie ich im Internet unterwegs sei, bekäme sowieso nichts mit von dieser Aufregung. Mehr könne sie dazu nicht sagen.

Das, liebe Leser, vor allem LeserINNEN, ist "aus dem Leben gegriffen" - und ich bin erschüttert von so viel Ignoranz.

Ich mache hier mal den Versuch einer eigenen Aufzählung von Vorkommnissen:

  • Mein Chef baggert meine damals noch 17-jährige Kollegen-Freundin an - will mit ihr in die Sauna gehen
  • Selbiger Chef (damals 36, ich 18 Jahre alt) bezeichnet alle weiblichen Mitarbeiter intern mittels körperlicher Merkmale
  • Obige Freundin wird, inzwischen 18-jährig, auf dem Heimweg von der Fahrschule überfallen, bedroht, mit viel Überredungskunst, Tricks und Glück kommt sie davon
  • Eine meiner Töchter wird 7-jährig beinahe in ein Auto gezerrt und verschleppt, sie nutzt eine Sekunde der Ablenkung und kann rennen - Anzeige gegen Unbekannt wurde erstattet, war aber aussichtslos
  • Die selbe Tochter wird mit Ende 20 in Begleitung von mindestens der Schwester auf einem öffentlichen Platz in Rom unangemessen berührt und bedrängt - sie erstattet Anzeige
  • Die andere Tochter berichtet, dass in Rom beim Besuch von Lokalen jede Frau ohne männliche Begleitung als Freiwild behandelt (begrapscht) wird
  • Ich, 20-jährig, im Bewerbungsgespräch (Ende der 70er Jahre) soll einen Personalbogen ausfüllen. Es wird u.a. der Beruf des Ehemannes erfragt. Ich verweigere, zerreiße den Bogen und ziehe meine Bewerbung zurück
  • Mir sagt fast 30 Jahre später mein alter Chef, ich solle mich (im Büro) um das Geschirr und die Spülmaschine kümmern, weil das "Frauensache" sei. Mein Wutschnauben ist leise, mein Protest besteht nur in Verweigerung
  • Mit Anfang 40 fährt mich eine Bekanntschaft von einem Date nach Hause. 20 Meter von meiner Haustür entfernt, noch im Auto, entpuppt er sich als Busengrapscher. Anstatt ihm eine zu langen (und zu riskieren, dass er aufs Gaspedal tritt), nehme ich tonlos seine Hand zur Seite, steige aus und sehe zu, dass ich hinter meine Haustür komme
Mein Bericht kommt vielleicht ein bisschen spät, aber er war mir ein Bedürfnis.

Hier ist Platz für nachträgliche Aufzählung/en:
  • Derjenige, welcher mir ans Gesäß tatschte, als ich vor 27 Jahren eine Kinderkarre auf einer Rolltreppe balancierte, damit hilflos war
Update 31.01.2013
Ich telefonierte gestern mit der Lady und sprach natürlich auch über dieses Thema. Erstens: Ihre Berichte könnten mühelos meine obige Liste auf dreifache Länge bringen. Die letzten Antatsch-Erlebnisse liegen etwa ein halbes Jahr zurück - die Lady ist 85 Jahre alt! Und im dem sehr gepflegten gesellschaftlichen Umfeld, in dem sie urlaubte, war es nicht möglich, Spektakel zu machen, außerdem ist sie bekanntermaßen nicht sehr standfest (im wörtlichen Sinne), ein Ausweichen hätte sie womöglich stürzen lassen.
Ansonsten ist sie der Ansicht, der medienweite Aufschrei sei "heiße Luft" ohne echte Konsequenzen, denn Männer seien alle im Inneren noch Neandertaler, die ihr Weibchen am liebsten mit der Pompfe niederschlagen und in die Höhle zerren würden. Ich hingegen habe die Hoffnung, dass sich ein - wenn auch leider wohl langsamer - gesellschaftlicher Wandel vollziehen möge. Verantwortlich sollten sich einfach alle Menschen fühlen, ganz besonders aber diejenigen, welche Kinder haben und damit Vorbildfunktion.
(Mein Verweis: Was wären wir Frauen, wenn es keine Alice Schwarzer gegeben hätte, die durch ihr öffentliches und durchaus provokatives Auftreten uns dorthin gebracht hat, wo wir immerhin heute sind? Auch dieser Prozess ist noch nicht beendet, doch innerhalb der letzten etwa 40 Jahre hat sich eine Menge bewegt!) Also bewegen wir bitte die Welt, und wenn es nur ein Aufmerksam-Machen und Zum-Nachdenken-Bringen ist.
Eben entdeckt und für gut befunden: Kirstens Weblog-Beitrag.
Und wieder die Kaltmamsell.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Freundinnen

?

Ich hätte sie gebraucht in diesen Tagen.

Freundin eins hat eine große Familie, viele Verpflichtungen und einen Job. Treffen sind schwieriger geworden, Verabredungen haben (bei mir, aus Gründen) einen längeren Vorlauf. Auch bin ich nicht mehr so pflegeleicht, seitdem ich nicht mehr in die Wohnung unterm Dach juchhe steigen mag bzw. kann. Ich glaube, wir haben uns ein oder zwei Male gesehen in letzten Jahr.

Freundin zwei (natürlich auch mit Familie, aber nicht so groß, auch Job, klar) habe ich zuletzt im August 2011 für ein Stündchen oder zwei getroffen. Seitdem ich diagnostiziert krank bin und auf einer absolut rauchfreien Umgebung bestehen muss, geht irgendwie nichts mehr. Außerdem natürlich Terminprobleme, auch verursacht durch ihre so-gut-wie-frische Liebe.

Damit hätte ich nach jeweils jahrzehntelanger gemeinsamer Geschichte im Leben nicht gerechnet.

Dienstag, 22. Januar 2013

Wintereinbruch im Winter

Es soll ja, lt. Medien, Leute geben, die sich über den Wintereinbruch im Januar wundern. Allerdings, es ist Winter, da soll so etwas gelegentlich vorkommen.


Allerdings friere ich nirgendwo so sehr wie im Büro. Die Kollegin liebt alles unter 18°C, und ich bräuchte 20 - und der Kompromiss, bei dem wir uns aufhalten, macht keine von uns glücklich. Ihr ist dauernd zu warm, und ich friere! Bin im Zwiebellook angezogen, mit dicken Winterschuhen und zwei Paar Socken, Strickjacke über dem Pulli. Mein bester Freund ist mein Schal...

Draußen ist es vergleichsweise gut auszuhalten im Moment. Dicke Jacke, Schal (sowieso), Handschuhe... ich habe das Gefühl, dass trotz eifrigen Schneefalls und nerviger Windböen die Temperaturen leicht in die Höhe gegangen sind.

+++ Sie lasen den heutigen Wetterbericht :-)) +++


Der Oleander auf der Fensterbank beginnt zu blühen, verkehrte Welt.


Die hier habe ich allerdings blühend gekauft, Stimmungsaufheller, Frühlingsboten...

Montag, 21. Januar 2013

Sale

Bekanntermaßen werden Winterklamotten im Januar zu Niedrigpreisen verkauft (R.I.P. WSV), so große Nachlässe wie im Moment habe ich jedoch in der Vergangenheit selten gesehen:

Winterliche Schuhe bis zu 50 % reduziert (okay, "Hochfront"-Pumps und normale Pumps so um 10 - 20 Euro), Oberbekleidung habe ich gesichtet (und gekauft, hm) um 70% unter dem ursprünglichen Preis. Wie kann das sein? Ist so wenig gekauft worden? Kann mir egal sein, ich freue mich über qualitativ Hochwertiges (Cashmere, Seide...)!

Überschrift? Keine Ahnung.

Nach einem schwierigen Telefonat gestern Abend hänge ich ziemlich "in den Seilen" heute. Da wird jede Freundlichkeit gern genommen. (Freundinnen wären jetzt schön, aber diese Kontakte sind lange nicht mehr das, was sie einmal waren...)

Ok. Ein freundlicher Nachbar, der ein Paket angenommen hatte. Ein nettes Telefonat mit dem Schwager. Freundliche Kurzmitteilungen mit den Töchtern ausgetauscht.

Argh. Kaum ist eine Baustelle geschlossen (hier: LaNonna) - wird eine andere riesengroß gemacht (auch Familie - nicht die Töchter). Komme ich auch irgendwann einmal zur Ruhe?

Beim TV-Zappen hängen geblieben auf "France 2" - nun also französische Nachrichten gesehen und zu meiner Freude festgestellt, dass ich nicht wirklich alles vergessen habe. Zumindest, wenn ich den Zusammenhang/das Thema kenne, verstehe ich es noch ganz gut. Immerhin habe ich seit über dreißig Jahren nichts mehr mit Französisch zu tun gehabt. Was auffiel: Viele Berichte über die "Schneekatastrophe". So schlimm? Und ein freundlicher Bericht über die Historie deutsch-französischer Freundschaft.

Da fällt mir ein: Ich kann hier leider kaum Italienisches empfangen. Bin gestern Mittag gestolpert über einen grauenvollen Online-Shopping-Kanal - hey, der ist zum Lernen gar nicht so schlecht, denn jede Werbesendung dauert ewig lange und wiederholt gebetsmühlenartig die immer gleichen Sprüche. Das ist zum Vokabeln einprägen ganz gut. Zwischendurch Tourismus-Werbung mit hübschen Bildern. Eine Stunde oder so kann man's schon aushalten...

Wetter: Schrecklich eisig, windig, schmerzt im Gesicht (den Rest kann man ja gut verpacken).

Samstag, 19. Januar 2013

Klima, drinnen und draußen

Heute Vormittag (das wird nur die Schwester interessieren) hat die Große ihre hier von der Jahresendefeierei verbliebenen Dinge abgeholt, sich auch der ausrangierten Kleidungsstücke (Altkleidersammlung) angenommen, weil ich hier nicht recht eine Möglichkeit zur Entsorgung habe. Bei der Gelegenheit konnte ich noch ein wenig für Calzedonia-Freude sorgen - so ein Einkauf ist doch gleich viel schöner, wenn sich viele Frauen freuen! Nun sind die eingekauften Dinge gut verteilt... und viele liegen auf meinem Koffer zur Mitnahme bereit.


Minus sechs Grad, gefühlt mindestens minus zehn. Kein Schal, keine Handschuhe, auch dicke Wollsocken helfen da nicht. Der Schnee wird weg gefroren, quasi gefriergetrocknet. Und morgen gehe ich gar nicht erst aus dem Haus!



Ich war bei der Lady, welcher es gesundheitlich besser geht und somit auch ihre allgemeine Stimmungslage etwas positiver ist - allerdings haben wir noch einmal die gehabten Schwierigkeiten besprochen. Angeblich alles Kommunikationsprobleme. (Zuerst wollte sie die Themen jeweils abbrechen - ich war aber eher dafür, das nochmal durchzusprechen, weil es sonst mich auf ewig belasten würde. Nützt ja nichts. Ansonsten war das interne Klima geradezu entspannt!)

Ich habe zwei Erledigungsaufträge an mich genommen, einer ist einfach ein kleiner Reparaturauftrag für ein Fachgeschäft, aber der andere liegt mir am Herzen: Da hat die Krankenkasse, die auch meine ist und von der ich im Allgemeinen eine sehr gute Meinung habe, einen Antrag auf Haushaltshilfe abgelehnt mit dem Argument, sie habe keine Kinder unter zwölf Jahren zu versorgen. Die Dame ist 85, da ist dieses auch kaum anzunehmen! Ich möchte mich gerne mit der KH in Verbindung setzen und einen Klärungsversuch starten. (Mehr als eine nochmalige Ablehnung kann schlimmstenfalls nicht passieren.)

Eine tapfere Alpenveilchenblüte schaut aus dem Fenster...



... und der Oleander, der im Sommer draußen nur ein wenig an Höhe zugelegt hatte, produziert jetzt auf der Fensterbank des kühlsten Zimmers (--->> Alpenveilchen mögen keine Wärme) Knospen! Das muss ich nicht verstehen, oder?

Freitag, 18. Januar 2013

Kalender

Ehrensache, in einem Zimmer hängt der Florenz-Kalender mit Sehenswürdigkeiten der Stadt. Obwohl die ganze Stadt ja eine einzige Sehenswürdigkeit ist.

Bleiben die Küche und der Flur. Es gab dieses Mal keine überzähligen Kalender aus der Firma. Die Kundschaft ist sparsam geworden, nur vereinzelt trafen Kalender ein. Aber: Im Handel sind Kalender für 50 % des Preises zu haben, immerhin ist das Jahr bereits weit fortgeschritten...

In der Küche hängt ein feiner Kalender mit Bildern von Herrn Hundertwasser und im Flur seit heute ein riesiger Fotokalender von Irland :-)

Dienstag, 15. Januar 2013

Hinterland

Ich schreibe hier im Moment wenig über meine Bemühungen, mir die italienische Sprache weiter zu eigen zu machen, vor allem deshalb, weil es mir nicht gelingen will, mir einen regelmäßigen einhaltbaren Zeitplan zu erstellen.

Trotzdem versuche ich, so viel wie im Moment möglich, kleine Lernhäppchen in meinen Alltag zu integrieren.

Seitdem ich ein Smartphone habe, starte ich jeden Morgen in der S-Bahn eine App, die mir italienische Zeitungen anzeigt. Meine tägliche Wahl fällt auf "Il Messaggero" aus Rom. Kein Bericht über Monti, Berlusconi & Co., Politik ist zu schwierig für den frühen Morgen und anstrengend, wenn ich immer wieder die Leo-App mit den Vokabeln befragen muss.

Sehr gut "funktionieren" für mich Artikel über das Wetter (große Angst vor drohender Schneekatastrophe in Rom) oder ein abgestürztes Sportflugzeug an der Küste von Venezuela mit italienischer Prominenz an Bord, ein Wohnungsbrand... usw. usw.

Heute stolperte ich über das Wort "Hinterland" - da haben die Italiener ganz offenbar unser deutsches Wort 1:1 übernommen:

Mobilitato anche F.P., sindaco di Subiaco, tra i comuni dell’hinterland più colpiti lo scorso anno.

(Il Messaggero: Neve a Roma, Alemanno: “Leggenda metropolitana” 14 Gennaio 2013)

Sonntag, 13. Januar 2013

Calzedonia in Hamburg

In meinem einen oder anderen Reisebericht habe ich hier so ganz nebenbei "Calzedonia" genannt. Seit ein paar Jahren ist dieses unser familienweit bevorzugter Hersteller und Händler von feiner Beinbekleidungsware. Zuletzt hatte ich im Oktober mich in Florenz eingedeckt, und das Töchterlein vermisst seit einiger Zeit schmerzlich diese qualitativ hochwertigen Produkte.

So informierte sie mich ganz überraschend vorgestern darüber, dass es nun hiervon ein Geschäft in Hamburg geben solle, begann umgehend, im Online-Katalog sich umzuschauen und mir eine Wunschliste zu schicken.

Gestern fuhr ich, selber sehr erfreut und neugierig, in den Stadtteil mit dem Laden unseres Begehrens. Die gewünschten "Basics" waren schnell gefunden. (Die Verkäuferin muss sich sehr über mich mit meiner Liste und dem folgenden Auswahlverfahren gewundert haben.)

Die Teile aus dem Katalog waren ausverkauft, jedoch ist bereits eine neue Kollektion vorrätig...


Am Ende des Tages war ich damit beschäftigt, einen Katalog meiner Einkäufe für das Töchterlein online zu stellen, egal, was sie wünscht, es wird noch genug für die Große und mich "übrig" bleiben - das eine oder andere Teil habe ich ohnehin mehrfach gekauft. (So passt es sehr gut, dass ich begehrte Gastgeschenke im nächsten Monat in meinen Koffer legen kann.)

So ein Einkauf bei Calzedonia ist ein bisschen wie Urlaub in Italien. Und ist eindeutig ein Vorteil der um sich greifenden Globalisierung für uns.

Heute Abend:

Samstag, 12. Januar 2013

Geburtstagsgrüße

... gehen heute an meine Große!

Mittwoch, 9. Januar 2013

Augen

... zwei, blaugrüngrau und seit heute auf dem Wege der Besserung.

Auch wenn ich letztens diverse Utensilien ausgewechselt habe, so bedeutete dieses nicht zwangsläufig eine Wunderheilung. Alles wie durch Milchglas zu sehen, nervt, nervt, nervt. Gestern stellte ich noch fest, dass ich auch noch auf Ermüdung, Erschöpfung und helles Licht bzw. zur positiven Seite auf Ruhe, Entspannung und Schlaf reagierte. Körperliche Anstrengung führte zur vermeintlich sofortigen Verschlechterung meiner Sehkraft, bis ich am  Abend auf die dunkle Terrasse ging, wo ich alles konturenscharf und ohne brennende Augen sehen konnte...

Augentropfen, zur Nacht antibakterielle (aber nicht antibiotische) Augensalbe genommen - kaum heute im Büro angekommen (Leuchtstoffröhren, Computer...), wollte ich schon an mir zweifeln, denn in der Früh hatte ich sehen können wie ein Adler...

Ich überlegte schon, welcher Augenarzt hier wohl einen guten Ruf genießen würde, entspannte mich bei der Arbeit (!) - und habe seit heute Nachmittag keinerlei Augenprobleme mehr!

Ich bin der Meinung, dass die in Verdacht stehenden Kosmetikartikel eine Entzündung, zumindest eine Reizung, ausgelöst hatten, wovon die Sehprobleme - eigentlich eher eine Lichtempfindlichkeit -  "nur" eine Folge waren. Und bei Augenentzündungen kann man ruhig ein paar Tage abwarten, habe ich gerade in vertrauenswürdiger Quelle gelesen.

Und weil ich jetzt wieder scharf sehen kann, habe ich soeben "DAS" im NDR genossen mit Anna Depenbusch, die ich schon lange sehr genial finde. Wer sich jetzt außerdem fragt, was es wohl mit der "Durchschrumpelung der Füße" auf sich haben mag, hört oder sieht sich Steffi an, die inzwischen aus dem Feiertagsurlaub zurück ist.

P.S. Der Winter soll zurückkehren, dieses Wochenende schon.

Dienstag, 8. Januar 2013

Drama

"Ich habe die Macht, aus nichts ein Drama zu machen." Aus gegebenem Anlass gefällt mir das gerade gut.

(Über Facebook-Umwege bei mir gelandet.)

Montag, 7. Januar 2013

Telefonchaos

In der Firma wurde heute eine neue Telefonanlage installiert, während des laufenden Geschäftsbetriebes. Niemand hat sich daran gestört, nur ich. Aber es war auch ein besonders blödes Gefühl, wenn ich dann ein Gespräch zwar annehmen, aber nicht verbinden konnte, weil mein Apparat noch nicht konfiguriert war und/oder ich noch keine Einweisung hatte. Denn: Ein Telefon ist ein Telefon... stimmt leider so nicht mehr. Eigentlich sind es Computer, aber höchst gewöhnungsbedürftige.

Am Ende des Tages kam ich mit den Grundfunktionen zurecht, doch doch. Die beiden Telekomiker waren auch zwei besonders freundliche und geduldige Exemplare.

Foto wird nachgereicht. Von der Anlage, nicht von den Komikern :-)

Feierabendshopping Anfang Januar

Zum Feierabend im Phoenix-Center Halt gemacht. Nicht des sinnfreien Shoppens wegen, sondern weil ich eine geistige Liste hatte... (und Anfang Januar vieles herabgesetzt ist).

Zunächst die Parfumerie. Hier fiel mir auf, dass die Verkäuferinnen zu wenig zu tun haben, kaum ist der Vorweihnachtsstress vorbei, bemüht sich jede einzelne der Damen um die Kundschaft, mir wurde mindestens von vier verschiedenen ein freundlicher Gruß entgegengeschmettert. Allerdings: Das Sortiment verdient noch kaum seinen Namen. Nach speziellen Produkten gefragt, sagte man mir, es sei zwar eine neue Lieferung am Lager, diese aber noch nicht eingeräumt. (Warum eigentlich nicht?)

Dann Schuhe. Kein Luxus, sondern Bedarf. Fündig geworden, sogar Markenschuhe, winterlich und warm, vermutlich werden sie nicht oder nur wenig drücken. (Fußprobleme sind einfach nervig und häufig schmerzhaft.) Sind ein bisschen zu klobig (dicker, fetter Klotzabsatz), aber insgesamt okay. Muss ich noch einlaufen vor Irland. Tamaris-Schuhe waren nach Inaugenscheinnahme zwar hübscher - dafür zu schmal.

Ein Schnäppchen beim Kaffeehändler geschnappt. Einen Tulpenstrauß auch. Und dann das Reformhaus gesehen und mich an den Tochterfreundin-Tipp erinnert. Ein großes Regal voller Marmeladen ohne Zuckerzusatz. Die Verkäuferin wusste gut Bescheid und ich werde in absehbarer Zeit diese beiden testen:

Sonntag, 6. Januar 2013

Sonntagsvergnügungen

Ganz, ganz schlechtes Wetter. Wenn es wenigstens richtig regnen würde,aber nein, es sprühregnet so vor sich hin und hüllt den Tag in ein freundliches Dunkelgrau. Wollte den Nachmittag nutzen und in der Wandelhalle Sachen angucken oder shoppen gehen, am Hauptbahnhof hat man schließlich rund um die Uhr geöffnet. Aber leider, leider, haben die Läden bei näherer Inaugenscheinnahme ein eingeschränktes Sortiment. Also eine Zeitschrift gekauft und den Heimweg angetreten. Zumindest war ich "irgendwie" draußen heute.

Wie ich mich fühlte, wollte facebook später von mir wissen ;-) Ich hatte eine Stunde mit der Lady telefoniert und trotzdem hinterließ sie in mir ein Gefühl, dass alles, was ich sage oder mache nicht genügt. Nie. Nun musste ich mich also darum kümmern, dass ich mich nicht schlecht fühlte. Dabei ging es mir vorher richtig gut.

Bewährtes Mittel: Der Sonntagstatort, dabei Nägel lackieren. Eine halbe Stunde lang erfolglos versucht, magnetische Muster in den Nagellack zu bekommen. Dann festgestellt, dass ich einen normalen ausgesucht hatte. Ein ganz gewöhnlicher Sonntagabend also.

 

Eben eines meiner Flohmarktschatzgläser zerbrochen. Da waren's nur noch fünf. *schnüff*

Musica Leggera: Schlager aus Italien

Gestern gesehen auf ARTE:

Zitat von www.arte.tv/de:
"Trotz Schuldenkrise und Arbeitslosigkeit - bis heute ist Italien Sehnsuchtsort und Heimat des Dolce Vita geblieben. Schlager wie "O Sole Mio" oder "Caruso" sind kollektives Kulturgut. Im Schwerpunkt "Bella Italia" begibt sich ARTE in Begleitung von Paolo Conte und Lucio Dalla auf eine musikalische Reise, die zurück in die mondänen 50er und 60er Jahre führt."

Nun erwähne ich das hier deshalb, weil die Sendung noch 7 Tage online zu sehen ist war. (Link entfernt.)

Samstag, 5. Januar 2013

Kaffee mit Rosi

Ein dunkler Tag. Erst wurde es nicht richtig hell, dann begann es stetig zu regnen und gleich wieder dunkel zu werden. Mein Eindruck jedenfalls.

Ich kam also zunächst nur schwer in Gange, war im Supermarkt (also ziemlich spät erst am frühen Nachmittag) nur gerade bis zum Gemüse gekommen, da lief mir Rosi über den Weg. Eingeweihte kennen diese ehemalige Nachbarin von mir, ich treffe sie selten und immer zufällig, seit einigen Jahren kommen wir aber jedes einzelne Mal ins Gespräch.

Anstatt nun mit unseren Schiebewagen den Gang zu blockieren, schlug ich vor, nach Beendigung unserer Besorgungen uns in der Café-Ecke des angeschlossenen Filialbäckers niederzulassen.

Jetzt ist es zwei Becher Kaffee und zwei Stunden später, inzwischen richtig finster draußen, und in der Küche steht meine Einkaufstasche mit leckeren Dingen, die jetzt verarbeitet werden möchten.

Was ich eigentlich heute Nachmittag unternehmen wollte, kann warten auf einen anderen Tag - so war es auch ganz nett.

Freitag, 4. Januar 2013

Augen-Make-up-Alarm

Wieder ein Mädchenthema.

Im Sommer habe ich es erlebt, dass meine Augenlider dick und rot wurden, vor allem und am stärksten das linke. Im Verlaufe weniger Tage schien sich das Auge dann komplett entzünden zu wollen. Dabei hatte ich doch gerade alle Applikatoren für Lidschatten ausgewechselt.

Abhilfe: Nachts Bepanthen-Salbe auf das Augenlid gegeben und tags wird seither der Lidschatten konsequent nur noch mit frischen Wattestäbchen aufgetragen.

Aber nun: Seit ungefähr Silvester bis heute war ich immer wieder sehbehindert, so in der Art als würde ich durch Milchglas oder Nebel sehen. Ziemlich anstrengend, damit irgendwie klar zu kommen. Und sehr besorgt war ich bis vorhin. Sehr sorgfältig abgeschminkt (wie immer) und hinterher Bepanthen-Augentropfen (kürzlich in meiner Apotheke gesichtet und vorsorglich mitgenommen) reichlich benutzt, den Rest der (Einmal-)Ampulle auf ein Wattepad gegeben und das (wieder hauptsächlich linke!) Auge damit gewischt und gekühlt. Ergebnis: Schon eine Stunde später kann ich wieder besser gucken!

Des Rätsels Lösung muss hier in irgendeiner Form in meinem Kompaktpuder oder dem Puderschwämmchen zu finden sein. Und wieder links, weil ich beim Augen-Make-up als Rechtshänderin gewohnheitsmäßig mit dem linken Auge beginne und somit dieses wovon-auch-immer die erste frische Ladung abbekommt.

Abhilfe? Muss ich ausprobieren. Entweder die Dose mit dem Puderrest wegwerfen, Nachschub liegt schon bereit, oder künftig für die Lidschattengrundierung anstatt Kompaktpuder eine spezielle Basis-Creme kaufen - oder schlicht und ergreifend ein Schwämmchen nur für diesen Zweck reservieren anstatt das zu benutzen, was "in einem Durchgang" fürs Gesicht genommen wird.

Nie war ich so empflindlich wie jetzt - aber ich bin froh, dem Problem immer wieder auf die Spur zu kommen, wenn es auch einige Tage dauert. Hauptsache, der klare Blick ist wieder hergestellt!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Alles fast normal

Der erste Arbeitstag fiel mir erstaunlich leicht. Natürlich wurde ich mit diversen Dingen überhäuft - Jahresabschluss eben. Aber ich empfand mich selbst als erstaunlich entspannt, besonders am Telefon mit anstrengender Kundschaft.

Hier zu Hause ist vieles schon ent-weihnachtet, meinen Tannenbaum werde ich morgen ent-schmücken und ent-sorgen. Dafür laufen nach gestern drei heute die Waschmaschinengänge Nummer vier und fünf. Auch hier ist also der Rückstand so gut wie erledigt.

Beinahe kann ich meine Reisevorbereitungen in Angriff nehmen - Mitte Februar kommt schneller als frau denkt!

Mittwoch, 2. Januar 2013

Auf in die nächste Runde


Das neue Jahr ist schon nicht mehr ganz taufrisch, aber mein Alltag beginnt erst morgen wieder.

Töchterlein zum Flughafen begleitet (inzwischen ist sie zurück in ihrer Wohnung), zum ersten Male in diesem Jahr in meinem Supermarkt gewesen, die gefühlt hundertste Waschmaschine läuft, habe geräumt, gesaugt, Dinge sortiert - alles in dem Bestreben, den Trennungsschmerz zu betäuben und hier möglichst schnell den Alltag wieder einkehren zu lassen.

Alsbald ist ein Paket zu packen für das Tochterkind - es sind/waren hier so einige Dinge zwischengelagert, die jetzt nach Irland "überführt" werden sollen und beim besten Willen keinen Platz im Koffer fanden (und auch nicht in meinem finden werden) - wie auch? Außerdem ist der Tannenbaum zu entsorgen. (Erst wird er hergebracht, dann fein geschmückt, strahlt tagelang vor sich hin - dann, kaum sind alle Feiertage vorbei - kann es nicht schnell genug damit gehen, ihn wieder "abzuschmücken" und zu entsorgen, jedes Jahr das selbe Spiel.) Bin noch am überlegen, wer mir dabei vielleicht helfen könnte.

Ansonsten: Morgen früh aufstehen und nachgucken, was im Büro Sache ist... und gleich wieder Urlaub einreichen! (Im Februar geht es für mich nach Dublin!) Auf jeden Fall habe ich eine kurze Arbeitswoche, eineinhalb Tage...