Samstag, 28. Februar 2015

Vorsorge

Ich war heute mal wieder bei der alten Dame... so weit war's auch alles problemlos und nett.

Nachdem nun Vollmachten für die Konten geregelt sind - nach dem Ableben meines Bruders musste das ja alles neu organisiert werden - gibt es ja noch das Thema der Vorsorge-, Betreuungsvollmachten und Patientenverfügung. Das alles muss ebenfalls erneuert werden.

Mir war das bisher nicht wichtig. Dass die eigene Mutter irgendwann nicht mehr ist und - vielleicht sogar schlimmer (?) zur hilflosen Person werden könnte, ist ja ein Gedanke, den man gern von sich weist/vor sich her schiebt.

Aber ich bin so richtig wachgerüttelt durch:

1. einen Bericht im Fernsehen, in dem es darum ging, dass trotz Präsenz einer Tochter ein Betreuer eingesetzt wurde, der sogar den Aufenthalt viele hundert Kilometer von der Tochter entfernt bestimmen konnte. Ältere Berichte drehten sich um finanzielle Vorteile, die eingesetzte Betreuer sich persönlich verschafften.

2. einen Bericht im Hamburger Abendblatt, in dem allerdings gesagt wird, dass handschriftliche Vollmachten rechtsgültig sind. Ich bezweifle das. Notariell geregelt wäre sicherer.

3. wiederholte Gespräche mit meiner Kollegin, die im vergangenen Jahr für sich und Partner alles regelte sowie ihre Eltern dazu bewegen konnte, Entsprechendes in die Wege zu leiten.

4. ein Vorkommnis in der Familie meiner Freundin.

5. meine Gedanken - ich *will* einfach nicht, dass irgendein fremder Mensch über meine Mutter entscheidet!

Jetzt habe ich sie bedrängt, in allernächster Zeit zumindest die bestehenden (jetzt nutzlosen) Papiere zu überarbeiten, damit zumindest *irgendetwas* festgeschrieben ist. Ich werde mich auf Recherche im Netz begeben...

Wenn das irgendwann einmal fertig ist (spätestens), muss ich mich damit nochmal befassen hinsichtlich meiner eigenen Person... Im aller Regel sind es doch immer die Kinder, welche am besten wissen, was die betreffende Person wollen würde, die um das Wohlergehen besorgt sind bzw. sein sollten...

Wie die meisten Leute, so habe ich auch keine Lust zur Auseinandersetzung mit dieser Thematik, aber es muss wohl sein.

P.S. Tipps zu relevanten Internet-Links wären in den Kommentaren willkommen.

Keine Lösung :-)

"Eine Lösung haben wir nicht, aber wir bewundern das Problem."

So äußerte sich mein Browser eben, nachdem ich einen Blog-Besucher-Link angeklickt hatte. Da ich diese Meldung zuvor nicht kannte, finde ich sie jetzt mal originell. 

Sonntag, 22. Februar 2015

Neues Gartenjahr

Oder: Neues Jahr, neues Glück. Oder so.

Die Schneeglöckchen hier sind nicht bei mir zur Blüte gelangt, es handelt sich um einen Import... meine Kollegin war so nett, mir aus ihrem Garten etwas abzuzweigen. Ich bin denn mal gespannt, ob sie sich bei mir wohl fühlen und nächstes Jahr wieder blühen.


Die ersten Krokusse blühen! Ich war total überrascht, weil es noch nicht wirklich warm war, die Sonne gibt sich zwar an einzelnen Tagen Mühe, die meiste Zeit ist es aber bedeckt und eher feucht.



Ich erkläre denn hiermit mein Terrassengartenjahr für eröffnet!

Die Netbook-Nichtreparatur

Eine never ending story.

Ich brachte das Netbook am 02. Januar zum Kundendienst des Technikmarktes, in dem ich es gekauft hatte. Nach meiner Meinung, es waren und sind ja noch lange keine zwei Jahre um, ein klarer Garantiefall.

Nach zwei Wochen erhalte ich einen Brief mit dreierlei Ankreuzoptionen:

1. Austausch des gesamten Innenlebens für 3xx Euro.
2. Abholung ohne Reparatur für 86 Euro.
3. Zustimmung zur umweltfreundlichen Entsorgung.

Ich schnaube vor Wut und faxe zurück, streiche alle Optionen durch, mache auf die zweijährige Gewährleistung aufmerksam und bitte um die Reparatur/Erneuerung des AC-Adapters.

Nun vergeht über ein Monat, in dem keine Kontaktaufnahme erfolgte.

Allmählich wieder wutschnaubend setzte ich ein Fax auf und bitte um eine Reaktion bis zum 02. März. Innerhalb von wenigen Stunden erhalte ich ein Antwortfax (Büro unterbesetzt, da stört das nicht wirklich), in dem mir dargelegt wird, warum die Gewährleistung nicht zum Tragen kommt. (Kann ich vielleicht nicht drauf bestehen, ich kenne mich mit den Einzelheiten nicht aus.) Mir wird angeboten, mir mein Gerät ohne Kosten unrepariert wieder auszuhändigen.

Ich schicke wieder ein Fax und bitte um Bereithaltung am Kundendienstschalter am Donnerstag.

Donnerstagabend am Service-Desk, es ist der Obermensch vom Kundendienst direkt anwesend: Mein Gerät sei noch nicht zurück, so schnell sei ASUS nicht. Mir wird erklärt, dass der AC-Adapter nicht einzeln ausgewechselt werden kann, da das Mainboard in solch einem Gerät aus mehreren Schichten bestehe, mit denen der Adapter fest verbunden sei. (???) Das Netbook wird mir gerne kostenlos per DPD zugestellt werden. Da ich noch andere Hobbys habe als im Technikmarkt beim Kundendienst rumzustehen, lasse ich das Teil ins Büro umleiten. Vielleicht kommt es ja irgendwann mal an.

Wenn ich es dann zurück haben sollte, stellt sich immer noch die Frage, was ich damit mache... ich bräuchte eine Werkstatt oder einen ambitionierten Hobbyschrauber zwecks Reparatur - falls möglich - oder wenigstens für den Ausbau der Disk und Einbau in ein Gehäuse, damit ich meine Daten wieder habe.

Bleibt die Frage des Neukaufs noch im Raume stehen.

Samstag, 21. Februar 2015

Schmerzgeschichten

Alles etwas seltsam - aber Achtung, das wird ein Roman!
Und mal wieder: Ich schreibe es für mich auf #just_for_the_records - das muss niemanden wirklich interessieren.

21. Oktober 2011
Mir geht es schlecht, mir ist seltsam und kurzatmig und ich habe einen linksseitigen Schmerz, der sich vom unteren Schulterblatt nach vorn zu den Rippen zieht. Alles zusammen lässt mich den RTW rufen... es folgt ein KH-Aufenthalt mit Lungendiagnose. Der Schmerz ist zwei Tage später komplett verschwunden, eigenartigerweise kümmern sich die Ärzte nicht darum, obwohl ich es sowohl dem Notarzt als auch dem Behandler im KH mitgeteilt hatte.

13. Januar 2014
Unterhalb des linken Schulterblattes liegt ein Schmerzzentrum, Schmerzen legen sich wie ein eisernes Band um meinen Brustkorb, ich kann kaum atmen, weil jede Bewegung der Rippen einem gefühlten Selbstmord gleicht. Das Inhalieren meiner Medikamente fällt sehr schwer, weil die Bewegung des forciert tiefen Einatmens nur unter Qualen möglich ist. Keine Ahnung, was ich habe, es fühlt sich an als wäre es ein Nervenschmerz. Es ist Sonntag. Ich schlucke Ibuprofen.

Folgetage: Mit Schmerzmitteln ist die Situation irgendwie aushaltbar, lasse mir bei meinem dienstäglichen Arztbesuch 600er Ibu verschreiben, muss aber die Dosis bis zum Anschlag nehmen (maximal erlaubte Dosis lt. Beipackzettel), was zwar den Schmerz nimmt, aber auch die Luft. Erlebe einen dramatischen Zwischenfall, aus dem mich nur Cortison wieder rausholt. Habe Angst vor Ibuprofen und steige um auf die Brausetabletten von Aspirin, bleibe aber bzgl. der Dosierung im moderaten Bereich, habe im Gegenzug aber mehr Schmerzen.

Ich gehe die ganze Zeit arbeiten. Was soll ich auch beim Arzt damit? Sagen: "Ich habe hier so komische Schmerzen...?" Das glaubt mir doch kein Mensch.

Anfang Februar, Besuch in Dublin. Ich nehme immer noch zumindest morgens eine Aspirin, wenn mich dann nicht zwischendurch mein Knie noch geärgert hätte, hätte ich sagen können, ich sei damit "einigermaßen in Ordnung" gewesen. Nach meiner Rückkehr irgendwann im Februar noch mal ein böses Knie, was mich drei Tage außer Gefecht setzt und zur Ruhe zwingt.

September 2014, Arztgespräch mit meiner Hausarzt-Interistin nach Gesundheitsvorsorge-Laborbefundbesprechung. Ich sage, ich hätte gern einen Termin zwecks Gespräch über merkwürdige Schmerzereignisse. Denn:

Irgendwann im September hatte ich etwas, das ich zunächst für Magenschmerzen hielt. Böse, böse. Ich konnte nicht schlafen, nicht essen, wir war elendig übel, schwindlig. Die Schmerzen waren eigentlich oberhalb des Magens zu lokalisieren, breiteten sich dann zu beiden Seiten des Körpers großflächig aus. Nach 24 Stunden und zu Beginn des zweiten Fehltages im Büro beschloss ich, eine Kleinigkeit zu essen und ein Schmerzmittel zu nehmen... Und es wurde besser.

Da ich inzwischen Stress für den Verursacher hielt (das letzte Jahr hatte es fürwahr in sich gehabt!) und meine Ärztin auch Psychologin/Psychotherapeutin ist, erhoffte ich mir von ihr eine Art Strategie... Sie hörte sich meine Geschichte (in Kurzfassung) an, meinte, ich schiene ja gut klar zu kommen, und ordnete zwecks Schmerzursachenfindung ein Bauchultraschall an. Verordnete mir ein säurebindendes Medikament zwecks Ausschlussdiagnose, wenn solche Attacke sich wiederholen sollte.

Ich bin nicht ihrer Meinung, gehe aber zum Ultraschall. Denke mir, sie kann für Gerätemedizin wohl gutes Geld von der KK bekommen - okay (?) Der Ultraschall ist - wie von mir vermutet - ohne Befund. Sie entlässt mich mit den Worten, ich sei gesund. (Das Rezept habe ich übrigens nicht eingelöst sondern entsorgt.)

Hätte sie nun nicht wenigstens irgendwas anbieten müssen in Richtung Autogenes Training, Entspannungsübungen, Massagen... keine Ahnung, etwas, das in Richtung "Behandlung des ganzen Menschen" geht?

Vergangenen Montag, 16. Februar 2015, mir geht es gut. Draußen ist es ziemlich kalt. Auf dem morgendlichen Weg zur Bahn, so 50 m von meiner Haustür schon entfernt, kommt wie mit einem Paukenschlag der Schmerz. Ohne Ankündigung setzt er oberhalb des Magens ein. Noch nicht ganz am Bahnhof angekommen, schmerzt der ganze Körper. Ich habe keine Chance, irgendwas zu tun, gehe langsam weiter zur Bahn und fahre zur Arbeit. Setze mich in der Bahn hin und atme einfach nur, ganz ruhig. Sonst nichts. Keine halbe Stunde später am Hauptbahnhof angekommen, ist der Schmerz weg. Ganz und gar, komplett. Wie ein böser Traum.

Und heute, Sonnabend, ich bummele mich mit Kaffee und kleinem Frühstück, bisschen bei facebook rumgucken, so in den Tag hinein und beginne gerade zu überlegen, was ich mir zu tun vorgenommen hatte - richtig! - überfällt mich der Schmerz. Genau wieder oberhalb des Magens, breitet sich aus, mir wird schlecht. So allmählich kenne ich das Muster schon. Lege mich aufs Bett und erinnere mich an - lang, lang ist's her - Entspannungsübungen... und atme einfach nur. Fühle meiner Muskulatur hinterher, entspanne alles, was sich verkrampft... visualisiere meinen Schmerz (obwohl Schmerzen immer rot dargestellt werden, meiner war schwarz!), löse ihn förmlich auf! Nach einer halben Stunde kann ich mich aufsetzen, die Bauchdecke ist noch etwas verspannt. Koche mir einen Tee, und während ich ihn trinke (warm tut ja immer gut), verziehen sich die Beschwerden restlos.

Einziges Überbleibsel: Ich bin ein wenig erschöpft.
Habe zwar meine Einkäufe gemacht, allerdings mein Wochenendhobby der aufwändigeren Nahrungsbereitung auf morgen verschoben.

Freitag, 20. Februar 2015

Nivea - Test

NIVEA CELLular Perfect Skin darf ich ausprobieren, sagte die Mail. Nun warte ich auf das Produkt und werde hier berichten.

Sonntag, 15. Februar 2015

Baby, sei willkommen!

Ich habe ein wenig darüber nachgedacht, warum alle Leute so erpicht darauf sind, den neuen Erdenbürger so bald als möglich zu begrüßen, also zu sehen, auf den Arm zu nehmen etc.

Nun geht ja von jedem kleinen Menschenwesen ein spezieller Zauber aus - wunderbare Natur, die dieses so eingerichtet hat!

So weit ich weiß, gab es zu jeder Zeit in jeder Kultur Rituale, mit denen ein Kind anerkannt und in die Gemeinschaft aufgenommen wurde, sei es, dass der Vater vor versammelter Dorfgemeinschaft sein Kind hoch hob und ihm einen Namen gab, bei den Herrschern später der halbe Hofstaat sowieso bei der Geburt anwesend war und Zeugnis gab, fromme Christen mittels der Taufe das Kind in die (Religions-)Gemeinschaft aufnahmen... Es scheint etwas Archaisches darin zu liegen, vielleicht auch etwas, das dem Kind Sicherheit gibt, wenn der umgebende Kultur-, Gemeinschafts- oder Familienkreis es möglichst bald sehen und "anerkennen" kann - ein Rest Neandertaler oder Frühmensch steckt wohl auch in jedem von uns... und sichert in seiner ursprünglichsten Weise Überleben und Wohlergehen des Kindes.

Kleiner Junge, sei willkommen, beschützt und behütet!

Calla

Der eine oder andere treue Stammleser mag sich noch an meinen Bericht über die Calla erinnern.

Einen weiteren Bericht gab es nicht. Die Calla wurde von Blattläusen heimgesucht. Ich hatte wegen der Familiendramen keinen Nerv, viel zu machen, steckte die bewährten Paral-Pflanzenschutzstäbchen in die Erde, jedoch die Blätter wurden braun, die Pflanze kümmerte so vor sich hin.

Im Herbst wollte ich sie wegwerfen, guckte mir die Erde näher an, holte die Zwiebeln  mit offenbar gesunden (!) Wurzeln heraus und beschloss, ihr eine Chance zu geben. Ich bringe es ja nicht fertig, irgendwas weg zu werfen, das noch Leben zeigt.

Ich spülte die Zwiebeln und Wurzeln gut ab, setzt alles in frische Erde, stellte den Blumentopf auf meiner Terrasse neben die Tür... bis es Ende Dezember frostig zu werden schien. Seither steht der Topf im Badezimmer auf meiner Fensterbank, bekommt alle paar Tage einen Schuss Wasser und wird seither nur mäßig beachtet.

Das Ergebnis:

am 08. Februar 2015

am 15. Februar 2015

Ich bin gespannt!

Unterschätzt, aber tödlich - COPD

Oft sind die Artikel von Focus online schlecht recherchiert oder nur kurze Themen-Anreißer à la Bild, aber diesen kann man gut lesen. Gute Erklärung für alle, die mit diesem Thema bislang nichts zu tun hatten.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Nachkommen

Verschiedentlich wurden auf privatem Wege Vermutungen über meine Kinder bzw. Fragen geäußert, die ich ggf. auch beantwortete...

Wenn man überlegt, dass meine Kinder längst  erwachsen sind, beruflich in Positionen, wo schon mal seitens Geschäftspartnern das Netz befragt wird, eschließt es sich praktisch von selbst, dass hier weder Namen genannt noch Einzelheiten erzählt werden.

Trotzdem bin ich natürlich stolz auf meine Nachkommen, freue mich über mein kleines Enkelkind, bin sehr gespannt, weil der Umzug der Jüngsten von der grünen Insel nach D-Land unmittelbar bevor steht. (Und: Ja, ich werde die Februar-Besuche drüben vermissen! Leben lebt, und ich bin nicht gerade für meine Flexibilität bekannt...!)

Montag, 9. Februar 2015

Florenz ist komplett

Heute Abend habe ich das Gepäck "nachgebucht" - es war im Paket Flug & Hotel nicht enthalten, weil der Flug zum Dumpingpreis daher kam. Der Koffer kostet mich jetzt pro Tour 15 Euro, das ist praktisch nichts, wichtig war nur, dass ich ihn überhaupt mit bekomme. Zwei Wochen nur mit Handgepäck hätte ich wohl nicht richtig überstanden...

Sprachkursbuchung habe ich vorhin auch vorgenommen, nun ist das "Paket Florenz" für September fertig geschnürt. Und das im Februar, ich bin selbst ganz erstaunt.

Ach ja: Über meinen Sprachschulkontakt spare ich die Einschreibegebühr für die Schule, das wären 70 Euro.

Die ganze Geschichte ist viel preiswerter als vor drei Jahren, einfach deshalb, weil ich so viel früher dran bin. (Sponsoring sei dank, um das der Fairness halber nicht unerwähnt zu lassen.)

Tatsächlich bin voller aufgeregter Vorfreude!

P.S. Da ich dieses Mal mit Air France fliege, kamen allerlei Belege auch auf Französisch in meine Mailbox getrudelt... ich bin völlig glücklich darüber, dass ich alles komplett lesen kann. Programm fürs Rentnerdasein (was ja noch ungefähr zehn Jahre hin ist): Französischkurse! Einmal überlernen das Ganze... Wie komme ich eigentlich dazu, zu glauben, ich könnte nichts mehr?

Sonntag, 8. Februar 2015

Gepäck?

Eben habe ich Flug und Hotel Florenz gebucht, möchte gerade ganz euphorisch werden, da lese ich auf der Bestätigung, dass kein Gepäckstück mit gebucht wurde. Das wurde aber bei der Flugbuchung auch gar nicht abgefragt! Service-Anfrage ist raus, ich lasse mich überraschen.

Freitag, 6. Februar 2015

Alpha Care

Alpha Care ist ein Programm des Herstellers (Grifols) des Medikaments Prolastin (schon häufiger genannt und auch verlinkt hier). Ich wurde ja, wie schon geschrieben (hier, im letzten Absatz), von meinem Arzt mit einer Broschüre versorgt, in der dieses "Alpha Care" angepriesen wird. Ein Anmeldeformular war praktischerweise dabei.

Ich bin, wie meine Leser wissen, immer erstmal störrisch, wenn es um frische Gedanken und andere Sichtweisen geht. Und bei einem "Supportprogramm" eines Medikamentenherstellers sowieso. Letztendlich überwog die Neugier (nach dem Motto "was habe ich schon zu verlieren?").... und ich meldete mich schließlich an. Tagsüber, per Fax. Am Abend war schon die Freischaltung für die Website in meiner Mailbox.

Hm. Die Internetseite enthält allerlei pdfs... die allermeisten davon kann ich nicht gebrauchen. Eine Extra-Seite kann nur mit der Chargen-Nr. vom Prolastin freigeschaltet werden. Die von meiner MTA zu bekommen, ist auch nur eine Kleinigkeit. Da gibt es dann noch mehr Broschüren. Entweder als pdf oder "echt" gedruckt zu bestellen. Nochmals hm.

Während ich noch hmhm...te, traf hier ein riesiges, dafür aber leichtes Paket ein. Inhalt: Eine potthässliche graue Filztasche mit Tragegurt, ein Thermo-Trinkbecher, eine Musik-CD, ein Thera-Band und noch eine Begrüßungsbroschüre. Ich bin wie ich bin... war erstmal "angefressen" - was für ein Blödsinn! Diese potthässliche Tasche... wollte sie gerade in den Müll werfen... da stellte ich fest, dass sie total leicht ist! Taschen sind ja ein Problem für mich, überhaupt alles, was irgendwie geschleppt werden muss... Schon meine normale Alltagstasche musste ich neulich erneuern, damit endlich auch Büroproviant und Regenschirm mit hinein passen... alles was mehr als etwa 2 kg wiegt, macht mir große Probleme. Also wird die Tasche mittels des langen Gurtes diagonal umgehängt. Praktisch, ja. Aber... eben: potthässlich. Frau muss Kompromisse machen. Diese AlphaCare-Tasche ist... genau! Aber leicht! Ich habe sie erstmal in einen Schrank verbannt, ich könnte mir vorstellen, dass ich sie tatsächlich mit nach Florenz in die Sprachschule nehme - für den Transport von Unterrichtsmaterial vielleicht. Denn sie hat praktisch kein Eigengewicht! (Darüber, wie ich die Optik "tunen" kann, mache ich mir nebenbei schon mal Gedanken.)

Es rief mich eines Abends eine Frau xxx an, sie sei mein "persönlicher Gesundheitscoach" von AlphaCare. Kurz und knapp vereinbarten wir einen Telefongesprächstermin.

Ich: Immer noch störrisch. Was wollen die von mir? Wozu soll das gut sein? Hatte mich ja aus purer Neugier angemeldet. (Aussteigen kann man jederzeit.)

Gestern Abend dann das Telefongespräch, was übrigens sehr nett war. Frau xxx ist total freundlich und offenbar gut geschult. Ich habe ein paar Fragen beantwortet und ein bisschen was von meiner Alpha-Geschichte erzählt. Dann meine Frage, wozu diese Gespräche gut sein sollen, wie das alles so gedacht ist...?

Angeblich sind viele meiner Leidensgenossen sehr isoliert, arbeiten nicht, sind kaum unter Menschen und haben niemanden, mit dem sie über das Alpha-Problem in Bezug auf den Alltag und das ganz normale Leben sprechen können. Okay, darüber habe ich nie nachgedacht. Kenne einige Mit-Alphas und Mit-COPDler via Internet (und auch einige persönlich), die kommen mir nicht sehr isoliert vor. Aber alle die, die sich nicht vernetzt haben? Gibt es die überhaupt? Muss wohl so sein.

Ich lass' es erstmal so laufen, einen neuen Telefontermin haben wir für Mitte März vereinbart, bin gespannt, wie sich das alles weiter entwickeln wird.

Montag, 2. Februar 2015

Sendungsmitschnitt

Merkwürdige Briefe lassen mich immer erstmal innerlich zusammen zucken. Meist ist der Inhalt nicht erbaulich (Mieterhöhung!). Dieser Umschlag allerdings machte mich stutzig, war doch ein Lieferschein drauf geklebt.

Jacke und Schuhe ausgezogen und sofort den Umschlag geöffnet.

Ha!

Ich liebe Selbstgeschenke, vor allem, wenn ich deren Bestellung schon so gut wie vergessen habe!

Einen Sendungsmitschnitt des SWR hatte ich bestellt, Anfang Januar - und heute lag die DVD in der Post. Super! (Traumstädte - Rom, ein Beitrag, der mich begeistert hatte)

Hinweis: Die meisten TV-Sendungen der ARD-ZDF-Phoenix-Arte-usw.öffentlich-rechtlichen Kanäle kann man als Mitschnitte für den privaten Gebrauch bestellen. Nicht billig, klar. Aber gut zu wissen.