Sonntag, 29. September 2013

25.09.2013 - Berlin, Anreise

Ein Kurztrip nach Berlin, ausgelöst durch eine Geschenk-Ankündigung, aber auch, weil ich innerhalb meines Urlaubs gern einen kleinen Tapetenwechsel haben wollte. Drei Tage, mehr Zeit konnte ich nicht erübrigen.

Nach gründlicher Preiserkundung Deutsche Bahn : Berlin Linienbus stand die Entscheidung für den Bus. 50 % Ersparnis rechtfertigten diesen ersten Versuch einer Langstrecken-Busfahrt.

Alles sehr gut, die Reisebusse sind sehr komfortabel, die Sitze erinnern an Flugzeuge - nur mit mehr Beinfreiheit. Gut drei Stunden still sitzen ist ein wenig anstrengend - gut, dass ich Lernlektüre dabei hatte!


Ich verreise nie ohne gründliche Vorbereitung, Recherche, wie ich wohin gelange, Ausdruck von Straßenkarten, Fahrplänen usw... Aber was nützt mir das, wenn beispielsweise die Auskunft vom Berliner Verkehrsverbund nicht stimmt und mir einen Bus in die falsche Richtung angibt? Den ich lange suchen musste, ich fragte Einheimische, wo... wohin... usw. - keiner hatte die Spur einer Ahnung.

An einer der möglichen Haltestellen kam dann nach 20 Minuten ein Bus, der Fahrer sagte, ich müsse auf der anderen Straßenseite den in die Gegenrichtung nehmen... so etwas...!? Diese Richtung war mir doch online angegeben worden?... Also die Straßenseite gewechselt und nochmal ungefähr 20 Minuten gewartet, der Busfahrer kannte die gewünschte Haltestelle nicht! Ich musste ihm sagen, dass es sieben Stationen sind...!

An der Zielstation ausgestiegen stellte sich nun die Frage: links oder rechts herum gehen? Wieder Einheimische gefragt. Die hatten wieder keine Ahnung. Ein bisschen hierhin und dorthin gegangen...

Die Rettung war mein Handy. Ich liebe mein Smartphone! Via google-maps und "Route anzeigen" mit Unterstützung vom GPS wies es mir den Weg, so dass ich fast zwei Stunden nach Ankunft in Berlin tatsächlich im Hotel eintraf.


So. Eingechecked, im Zimmer, das ich übrigens auch nicht gleich fand, es hatte mir niemand gesagt, dass Zimmer Nummer 5 neben Zimmer Nummer 9 liegt, ich irrte schon wieder durch den Flur und war am Rande der Verzweiflung, bis ich es gefunden hatte, mein Miniköfferchen ausgepackt, alles inspiziert, dann im Frühstücksraum einen großen Kaffee getrunken... Netterweise steht dort Kaffees rund um die Uhr zur Verfügung. Eigentlich war ich nun fix und fertig...

Das Erste nach meiner Ankunft an einem fremden Ort ist immer die Orientierung, also erste Fußwege in der unmittelbaren Umgebung.


So stellte ich fest, dass ich nur ein paar Minuten vom Kurfürstendamm entfernt wohnte, und spazierte diesen eine Strecke auf und ab. Ich kam mir vor wie in einer Mischung zwischen Rom (Designer- Modegeschäfte) und Jungfernstieg, allerdigs ist die Straße sehr breit und voller Bäume! Mir schien, dass hier der Herbst schon weiter fortgeschritten war als in Hamburg. Ich denke, das erklärt sich dadurch, dass es ausschließlich Linden sind, die natürlich alle gleich weit fortgeschritten mit ihrer Laubfärbung sind.



Ich staunte über die architektonische Mischung aus alt und wirklich sehr, sehr schön und andererseits reichlichen Bausünden aus Glas und Stahl. *kopfschüttel*



Es gibt im Grunde alle Geschäfte wie zu Hause in Hamburg, nur in sehr viel größeren Dimensionen!


Sogar die Bänke und die Briefkästen sind mehr und größer!



Ach ja, es fiel mir auf, dass die Wege wenig belebt waren, kein Menschengedränge, wie ich es von zu Hause kenne! Zum Ausgleich (?) fanden sich überall rote Teppiche, die wohl die Passanten direkt in die Geschäfte locken sollten?   ;-)



Irgendwann drehte ich um und ging auf der anderen Straßenseite zurück, während ich so bummelte, wurde ich angesprochen von einem Rucksack-Typen... der mir eine lange Geschichte erzählte, wärend der ich immer dachte "er will doch bestimmt Geld, was schwafelt er so umständlich".... und als ich ihm irgendwann sagen konnte, dass ich selber kein Geld hätte, ging er wutentbrannt von dannen... Fast hatte ich ein schlechtes Gewissen, als ich mir ein leckeres Sandwich schmecken ließ...

Das hier fand ich lustig: Wer sich auf die Parkbank setzt, wird automatisch Teil eines Kunstwerkes!


Allmählich wanderte ich zurück in meine Unterkunft, wo ich früh, sehr früh, in den Tiefschlaf sank, aus dem mich der Wecker am Donnerstag holen sollte...

Dienstag, 24. September 2013

Ich weiß auch nicht oder: Vorbereitungen

Schlecht, sehr schlecht geschlafen letzte Nacht. Rückenschmerzen, Armschmerzen - oder Muskelkater? Auf jeden Fall bin ich bis halb fünf andauernd aufgewacht. Dazwischen im Fernsehen Blicke erhascht auf die Geschichte der Deutschen und der Maharadschas... Um halb neun fertig geschlafen, etwas desorientiert.

Minigepäck zusammen gesammelt und (endlich!) den Stadtführer studiert. Zwischendurch zur Infusion gewesen, dann bis eben weiter mich durch die Sehenswürdigkeiten geblättert.


Mal sehen, wie das Wetter wird, hier hat es heute den ganzen Tag lang geregnet. Regenjacke und Schirm sind auf jeden Fall eingepackt.

Montag, 23. September 2013

Gartenarbeit im Herbst

So. Heute geht es mir wieder gut. Schade um das verlorene Wochenende.

Nach dem Einkauf und dem Abholen der Einlagen (sehr nette Unterhaltung mit der Angestellten des Orthopädiebetriebes), kurz gestärkt, dann zu Gartenhandschuhen und Hacke gegriffen:


Unkräuter (ja, ja, no political correctness... aber Wildkräuter klingt für mich suboptimal...) und allerlei kriechendes Gewächs entfernt. Ungefähr die halbe Fläche meines Terrassengartens beackert und dann... tataaaa !!! die ersten Blumenzwiebeln versenkt.

Zuvor allerdings musste ich die riesigen Blumentöpfe wegschleppen... nun harren sie der weiteren Versorgung...


Die kürzlich erwähnten "Radienschen" kontrolliert, morgen werden sie komplett entsorgt.


Wie schön, dass ich sie nur gesät hatte, um ein wenig frisches Grün zu sehen. Hätte ich so spät im Jahr wirklich noch Radieschen erwartet, wäre ich wohl sehr enttäuscht ;-)

Und nun, nach kanpp zwei Stunden Wühlerei draußen, habe ich einen gewaltigen Muskelkater!!! Aber ich muss morgen weitermachen.

Nachdem ich meine Siebensachen für meinen Ausflug zusammen gepackt habe.

Sonntag, 22. September 2013

Krank? Schwach auf jeden Fall

Immer noch. Ich vermute die Impfung vom Donnerstag als Schuldigen.

Nachdem sich heute Vormittag heraus stellte, dass ich mich im Datum vertan hatte und gar nicht aus dem Haus musste, und ich hatte mich wirklich hochgequält und weggehfertig gemacht, mutierte ich augenblicklich zu irgendwas in der Art "nasser Waschlappen", war antriebslos, fror, mein Kaffee schmeckte mir auch nicht (immer ein schlechtes Zeichen).

Aufs Bett gelegt, nachdem ich mir noch eine Wolldecke geholt hatte, im TV einen von diesen ZDF-Info-Neo-Kultur-Kanälen laufen lassen und stundenlang in einem Zustand zwischen Dösen und Schlafen verbracht, versucht, meines Dauerfrierens Herr zu werden.

Nun kann ich mich einerseits freuen, dass ich sowieso Urlaub habe und nicht morgen früh um fünf aufstehen muss, andererseits habe ich schon wieder einen verlorenen Tag, an dem ich nichts geschafft habe. Gestern habe ich immerhin eine Stunde oder so auf der Terrasse wieder Blattwerk geschnitten und geschnipselt, aber noch muss unerwünschtes Pflanzenwerk vom Boden entfernt werden, damit ich endlich meine Blumenzwiebeln setzen kann. Muss. Möchte!!!

Im August hatte ich Radieschen gesät, weil ich kurz zuvor in einer Gartensendung gehört hatte, dass man es immer noch machen könne. Nun war mir weniger nach dem Knabbern von Vitaminen (das geht via Supermarkt schneller), sondern ich wollte einfach etwas zügig wachsendes Grün im Garten haben.

Speziell für Pati gibt es jetzt hier zwei überirdische Fotos:



Das Blattwerk sieht ein wenig angeknabbert aus - Schnecken vielleicht? (Obwohl mir die Plage der spanischen Nacktschnecke in diesem Jahr erspart gewesen ist.)

Wie es dann um den unter(oder inner-)erdischen Teil bestellt ist, sehen wir, wenn ich sie ausgrabe zwecks Platzschaffens für die Krokuszwiebeln.

Und nun muss ich mal ganz schnell wieder in Ordnung kommen, damit ich meine Dreitagesreiseutensilien vorbereiten kann ;-)

Die Wahl? Glücklicherweise hatte ich mich aus Man-kann-ja-nie-wissen-Gründen frühzeitig zur Briefwahl entschieden. Ist also längst erledigt, und mir bleibt nur, auf den Ausgang gespannt zu sein.

Dumm gelaufen

:-(

Wer mich kennt, weiß, wie schwer mir frühes Aufstehen fällt - ganz besonders im Urlaub und an Wochenenden. Aber für den Besuch einer Veranstaltung, die mich interessiert, ist mir (fast) kein Opfer zu groß.

Also pünktlich aufgestanden, geduscht, fertig gemacht. Bin dabei, meine Handtasche zu packen, dreh mich um zum Küchenschrank, an dem seit Wochen der Flyer festgeklebt ist... steht da: Sonnabend, 21.09.....!

Unglaublich. (Und ich hatte angenommen, das wäre extra auf den Wahlsonntag gelegt worden, weil dann eh' die halbe Republik auf den Beinen ist!)

Ich lass' nach, ganz klarer Fall.

Samstag, 21. September 2013

Suna

Im Juni landete das Buch dann in meinem Briefkasten.

Und ich hatte mich dann monatelang darum herum gedrückt, dieses Buch zu lesen, in der durchaus richtigen Annahme, dass es mich aufwühlen würde...

Nun, Urlaub, zwei entttäuschende Bücher, und immer "Suna", die (oder das) mich vorwurfsvoll ("warum hast du mich noch nicht gelesen?") anguckte. Innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Seit sehr langer Zeit das erste Buch, das ich bis in die Nacht hinein nicht aus der Hand legen konnte.

Zwei Erzählstränge, die sich erst später zu einem vereinen sollten, je weiter ich las, desto mehr verdichtete sich die Geschichte... und ich bin geradezu froh, dass sie sich zur Zufriedenheit der Leserin auflöste!

Obwohl ich mich nicht genau wieder finde, ich bin irgendwie aus einer "Zwischengeneration" in Bezug auf den zeitlichen Ablauf dieser Geschichte, erkenne ich - eher unterschwellig - vieles wieder.

Auf jeden Fall gut und einfühlsam geschrieben. Bessere Rezensionen finden sich all-überall im Internet. Und natürlich besonders im Blog des sehr geschätzten Herrn Buddenbohm.

Freitag, 20. September 2013

Schwächeltag

Ein simpler Einkaufsweg hat mich vollkommen umgehauen.

Und dann hat es noch einige Stunden gedauert, bevor mir eingefallen ist, dass ich vielleicht wegen der gestrigen Impfung so schwächeln könnte. Ich versuche nun also, einfach kein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich nicht geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte ;-(

[Wieder hintenüber falle mit der Auswahl zwischen fernsehen, dösen. lesen...]

Donnerstag, 19. September 2013

Hepatitis-Impfung 3/3

Just for the records: Dritte und letzte Impfung heute erledigt.

(Arm ist etwas heiß, sonst alles okay wie immer.)

Grippeschutz: erste Oktoberhälfte.

[Ansonsten: in Barmbek gewesen, Gartenarbeit voran getrieben, neues Buch angefangen, vernachlässigte Blogs gelesen.]

Mittwoch, 18. September 2013

Ohne Fleiß kein Preis

Oder so.

Urlaub bedeutet im Moment... ganz viel Terrassengartenarbeit, die getan werden will, bevor ich meine Blumenzwiebeln versenken kann. Das Wetter war ganz wunderbar, kühl aber sonnig. Nun gibt es ab und zu Regen, aber das soll mich nicht stören... Ich kann ja nicht anders, als solche Arbeiten auf mehrere Tage zu verteilen.




Urlaub bedeutet viel Aufräum-, Ausräum- und Sortierarbeit, Hausarbeit, Kelleraufräumen, -ausmüllen, damit endlich mal der Sperrmüll beauftragt werden kann. Dabei Sachen finden.


Urlaub bedeutet auch eine längere Shoppingtour, die das Geburtstagspaket fürs Töchterlein füllte und mir eine neue Jeans (zwei Nummern kleiner als vor einem Jahr - immerhin!) einbrachte.Oh - und Strumpfhosen! Und ein Buch. Denn:

Urlaub bedeutet auch Lesezeit.

Aber auch bereit sein für einen bestellten Handwerker. Ich spare meine Wohnungsreparaturen immer auf, bis Urlaub in Sicht ist, bevor ich eine Schadensmeldung mache.

Urlaub bedeutet auch "ganz normal" mir meine wöchentliche Infusion verabreichen zu lassen und hinterher - heute - müde durchzuhängen. (Normalerweise kaschiert das inzwischen mein Arbeitsalltag mit seiner Routine.) Und auch in der Wohnung der Lady nach dem Rechten zu sehen. Und zum Orthopädietechniker zu gehen, damit ich die Einlagen bekomme. Ein Paket zur Post bringen.

Aber Urlaub bedeutet auch: Drei Tage Auszeit in Berlin, nicht heute, nicht morgen.

Ich werde berichten.

Himmlische Juwelen

Ich habe Urlaub, da gönne ich mir den Luxus von Lesezeit. Vor Minuten aus der Hand gelegt habe ich:

Himmlische Juwelen - Donna Leon - Diogenes Verlag/hier: Weltbild-Taschenbuch

Wieder einmal habe ich mich von einer wunderbaren Umschlaggestaltung "einfangen" lassen. Wohl wissend, dass dieses keiner der bekannten Brunetti-Krimis ist, hatte ich mich auf einen Kriminalroman, dessen Handlung in Venedig stattfindet, gefreut.

Und jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Oder doch: Enttäuschung.

Caterina, Doktor der Musikgeschichte, gibt eine gute Stelle an der Universität in Manchester auf, um in ihrer Heimatstadt Venedig den Inhalt zweier Truhen aus dem Nachlass eines barocken Komponisten und Kirchenmannes zu analysieren. Zwei Cousins, späte Nachfahren des Musikers, hoffen, in den Besitz eines Testamentes und möglicherweise auch von Schätzen zu gelangen.

Genau wird die Recherche der Dottoressa geschildert, ein wenig Lokalkolorit fließt mit ein, ein bisschen ihr Familienhintergrund. Zäh habe ich mich hindurch gearbeitet, kurz gibt es zwei minimale Spannungsspitzen in Form einer unheimlichen Begegnung und einer Beinahe-Liebesbeziehung. Und schon flacht die Geschichte wieder ab.

Die Auflösung enthält einen kleinen und feinen Humor.

Und schon war es das für mich.

Freitag, 13. September 2013

Herbst, definitiv

Ich friere. Friere von morgens bis abends.

Stehe ich morgens auf, ist es noch zappenduster. Und kalt. Die Heizungen laufen noch nicht wieder mit Volllast. Was anziehen? Die Übergangszeit ist immer schwierig. Von den ganz dünnen Strumpfhosen habe ich mich wieder verabschiedet, und weil's sonst blöd aussieht, gleichzeitig auch von den Sommerballerinas in weiß und rosa. (Ja, und die dunklen sind noch nicht eingelaufen... siehe mein Wehklagen über meinen Fuß... aua.)

Und dann? Dünne Röcke bei Seite gelegt, die ersten wolligen vorgeholt. Langarm-T-Shirts unter Strickjacken... Trotzdem: Im Büro friere ich als sei es schon Winter. Die Kollegin liebt frische Luft, die Tür steht offen, wenn ich eintreffe, das Thermometer auf meinem Schreibtisch zeigt 16°C an. Hat sich dann mittags die Luft auf knapp unter 20°C erwärmt, ist der Kollegin heiß - und die Tür geht wieder auf. Ich friere. Überlege, künftig mit Outdoorjacke und Handschuhen am Schreibtisch zu sitzen.

Zu Hause? Ich soll meinen Fuß kühlen. Gleichzeitig habe ich das Bedürfnis nach ganz doll dicken Socken....

Eben den Wetterbericht gehört: Es geht abwärts. Eindeutig.

Glühwein. Habe ich irgendwo Glühwein?

Donnerstag, 12. September 2013

Metropolis, Cinema! Italia!

Da man kurzfristig beschlossen hatte, eine Geburtstagsfeier bei mir stattfinden zu lassen, entfielen für mich der Freitag (Eröffnung) und Sonnabend dieser Veranstaltung.

Cinema! Italia! Festival des italienischen Films. Überhaupt, ich hatte in den letzten zwei Jahren davon gelesen, auch gerne zu spät... und irgendwie immer gedacht - nein, gefühlt - es sei immer "für andere"... Quatsch. Endlich fest in meinem Terminplan und damit auf meiner Agenda, gab es noch mehr Möglichkeiten. Das Schwierigste war tatsächlich, den  bequemen "inneren Schweinehund" in seine Grenzen zu verweisen und (alleine!) loszuziehen.

Das Metropolis ist ein "kommunales Kino", staatlich unterstützt und von Vereinsmitgliedern getragen. Grobe Richtung: sogenanntes "Programmkino"  - viel mehr weiß ich noch nicht, ich war am Sonntag zum ersten Mal dort.

Italienische Filme mit deutschen Untertiteln. Lustig. Nach ganz kurzer Zeit dieses Filmgenusses konnte ich nicht mehr unterscheiden, ob ich nun der italienischen Sprache oder dem deutschen Text gefolgt bin. Irgendwie hat mein Gehirn daraus ein "großes Ganzes" gemacht ;-)

Ich war darauf gefasst, irgendwelche modernen Kunstfilme zu sehen - zu moderner Kunst habe ich normalerweise überhaupt keinen Zugang. Um so größer die Freude, dass ich in den Genuss zweier wunderbarer Spielfilme kam!

Sonntag: "Tutti i santi giorni" (Tagein tagaus), eine moderne Liebesgeschichte mit unerfülltem Kinderwunsch. Tragikomisch, zeitweises Gelächter aus dem Publikum, sehr berührend. Ein Film, der mich noch tagelang beschäftigte.

Mittwoch: "Il rosso e il blu" (Rot und blau), Schulalltag mit widerspenstigen Jugendlichen, einer strengen Direktorin, einem sehr motivierten jungen Lehrer (warum kam mir der Schauspieler so bekannt vor?), einem vollkommen desillusionierten alten Lehrer, menschlichen Konflikten, beschäftigt mich immer noch. Auch hier komische und betrüblich-nachdenkliche Szenen.

Insgesamt: Mehr davon! Hat mir sehr gut gefallen, sowohl das Kino als auch die beiden Filme.

Kurznotiz: Wie Nagellack am besten hält

Zumindest bei mir.

Ich habe kurze Nägel, die dauerhaft splittern, sich in Schichten ablösen. Mit Verstärkung durch Lack splittern sie etwas weniger (sind dann ja härter) und sehen auf jeden Fall gepflegter aus!

Deshalb und aus modischen Gründen sowie Verstärkung und Bestätigung durch die Töchter bin ich seit über einem Jahr konsequent dabei: Sonntagsabends ist Maniküreabend. (Wenn möglich, dabei ganz entspannt einen Tatort gucken und ein Gläschen Wein dazu... schöner Wochenendausklang!)

Zunächst hatte der Lack es dann spätestens am Mittwoch "hinter sich" - aber wochentags ist das einfach ein Zeitfresser, das ganze Programm noch einmal?

Also nun:
Nagelhärter als Unterlack.
Zwei Schichten Lack + eine Schicht Effektlack (für Nail Art).
oder
Drei Schichten Lack.
Eine Schicht Essie "good to go".
Am Montagfrüh eine dicke Schicht Essie "let it shine" (trocknet blitzartig).

Das Ergebnis:
Sechs Tage schöne Nägel, so gut wie kein (oder selten) "touch up" nötig.
Was täte ich nur ohne Essie? (Danke Tochter!)

Das Foto zeigt die russichen Neuerwerbungen "Dance Legend" - Tochter hatte eine Sammelbestellung gemacht, trotzdem dauerte die Lieferung mehrere Wochen, schließlich musste das Paket beim Zoll ausgelöst werden. Aber es lohnt sich: Es sind besondere Effektlacke, außerdem ziemlich große Flaschen. Allerdings riechen die Lacke streng nach Lösemitteln und erinnern mich damit an die Lacke der 70er Jahre. (Für mich bedeutet das: gut lüften/Zimmer wechseln, na gut.)

Mittwoch, 11. September 2013

11. September

Ein Tag, eingebrannt im kollektiven Bewusstsein.

Wohl jeder weiß ganz genau, was er in dem Moment gerade tat, als ihn die Nachricht erreichte. Eingefrorene Zeit, für jeden anders, für alle gleichzeitig.

Die Frau eines Arbeitskollegin rief an, bevor ich sie durchstellte, erzählte sie mir von einem Flugzeug, das ins WTC geflogen sei. Kurz darauf brachte ich ihm irgendwelche Papiere, er hatte inzwischen ein Radio in seinem Büro eingeschaltet, da konnten wir zusammen hören, dass nun auch ein zweites...

Seltsamerweise ging der Arbeitstag vollkommen normal weiter.

Abends zu Hause, damals hatte nur meine Tochter im Zimmer einen Fernseher, verlangte ich sofort nach einem "aktuellen" Sender und sah nun die Schreckensbilder in Endlosschleife...

Montag, 9. September 2013

Orthopädie

... oder: Es ist alles nicht so einfach, wie frau denkt.

Hallux valgus, wunderschön ausgeprägt, gewachsen während etwa der letzten fünfzehn Jahre. Zuerst nur ein Schönheitsfehler, führt er mittlerweile zu erheblichen Schmerzen beim Gehen, und schönes und passendes Schuhwerk lässt sich auch kaum finden.

Nun hatte ich mir so schön überlegt, dass sich dieser dicke Ballen am besten operativ beseitigen lassen würde. Hört man ja allerorten. Praktisch kennt jeder jemanden, der es kürzlich hat machen lassen und innerhalb dreier Wochen wieder prima zu Fuß war.

Denkste.

Da mein altbewährter Orthopäde so kurz vorm Ruhestand nur noch Privatpatienten behandelt, musste ein neuer her. Nahebei, Terminfrist etwa drei Wochen, Wartezeit in der Sprechstunde ca. 20 Minuten. Insgesamt gute Werte für eine Ortho-Praxis.

Herr Doktor ist jung (?), jedenfalls jünger als ich, sehr sympathisch, sehr klar - und rät von einer OP zunächst mal ab. Erklärt, was es damit auf sich haben würde: Stück Knochen absägen, Zehe richten, schrauben, nageln, sechs Wochen dieser "Verbandschuh", Krankschreibung vermutlich noch länger. Die Narkose, vor der ich mich am meisten fürchtete wegen meiner Lunge, ließe sich mittels Rückenmarkspritze umgehen (voll wach dabei, grusel - egal). Und das Beste: Da es sich beim Hallux valgus um eine ererbte Anlage handelt (danke, Mama), kann auch nach einer OP das Ganze von  vorn losgehen.

Das wäre also schon mal nichts von wegen "vor Eis- und Schnee-Zeit ist alles vorbei" - es ist eben keine Kleinigkeit.

Für alle Zeiten hat er mir nicht abgeraten, das hat auch mit evtl. Schmerzen, Einschränkung der Lebensqualität etc. zu tun. Aber doch besser zunächst einmal: Einlagen tragen, Kältepackungen anwenden, Schmerzsalben und -gels benutzen. Das Problem, für Einlagen und mit dem dicken Ballen passendes Schuhwerk zu finden, tat er ab. Ich müsse eben die Schuhe passend zum Fuß suchen, mit Geduld. Möglicherweise dann noch weiten lassen. Adieu... Pumps, adieu Sandalen... da muss ich weiterhin flache Ballerinas tragen? Nicht, dass ich sie nicht mögen würde, aber manchmal würde ich ganz gerne etwas mehr nach "Frau" aussehen :-(

Aber ich werde folgsam sein und erstmal weiter herum laborieren. Zunächst bis ins kommende Frühjahr, dann sehen wir weiter.

Microsoft Office 2013

Habe ich irgendeine Entwicklung verpasst?

Installation von Programmboliden wie MS Office erforderten immer mindestens eine CD/DVD (vom Diskettenzeitalter wollen wir hier ja nicht reden...) und ungefähr eine Stunde Installationszeit, nicht eingerechnet diverse PC-Neustarts.

Und jetzt? Man bekommt einen Download-Link. Wenn man diese exe-Datei dann ausführt, holt sich der Computer automatisch das Programm aus dem Netz. Ganz am Anfang gibt man eine Mailadresse oder den Key ein - und dann scheint (schien bei mir wenigstens) das Ganze zu hängen... Mit genügend Erfahrung in Computerdingen lässt man das Gerät mal einen Moment aus den Augen und aus dem Sinn sein (immerhin flackerte die HD-Kontrolllampe noch lustig vor sich hin) - und "schwupps" meldet das Gerät, man könne nun in Ruhe weiter arbeiten, jedoch keinen Neustart ausführen oder den Computer gar ausschalten.

Ach ja, gleich nach der Eingabe des Registrierungsschlüssels soll man sich ein Design aussuchen. (Wofür? Wie sehen die Designs aus? Egal, ich bin Purist. Also "keines" angegeben.)

Völlig unspektakulär ist die Routine irgendwann fertig, vorbei die Zeit, als einem der Desktop mit gefühlten x-hundert Symbolen zugepflastert wurde. Ruft man aber die Module einzeln auf, sind die Programme still und leise, dafür zügig, da. Kurze Abfrage nach den Dateiverknüpfungen, dann steht alles zur Verfügung.

Meine bekannten Programme sehen wieder mal ein bisschen anders aus als gewohnt, ich kenne Versionen 7 und 10, die 13 scheint auf grafischen Schnickschnack in den Symbolleisten zu verzichten, dafür gibt es noch mehr (?) Vorlagen und Vorschläge. Der User wird "an die Hand genommen", für Neulinge vielleicht ganz nett, mich nervt das. Aber egal, Hauptsache die gewohnte Funktionalität ist gegeben und alle "alten" Dateien können zu neuem Leben erweckt werden.

Wirklich gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass man bei dieser Streaming-Methode keinen Installationsdatenträger besitzt. Wie es dann aussieht, wenn der Computer abraucht, ob der Link und der Key genügen für einen neuerlichen Download? (Argh... bin doch Kontrollfreak...!)

Aber es funktioniert alles. Immerhin.

P.S. Inwiefern obiges für alle Office-Produkte oder nur für dieses spezielle hier zutrifft, kann ich natürlich nicht sagen. Ich erzähle hier lediglich von meinen Erfahrungen.

Freitag, 6. September 2013

Social Media Manager

Wer keine Lust auf einen langen Aufsatz hat, klickt lieber wieder weg.

Social Media.... was? Ich wusste gar nicht, dass es so eine Berufsbezeichnung gibt.

Untertitel: Arbeitgeber, Computer und ich

Als ich vor gut zwanzig Jahren meinen ersten privaten PC kaufte (420 MB Festplatte! 4 MB RAM! toll!), arbeiteten wir in der Firma, die damals für meine Brötchen sorgte, mit einem IBM-Terminalprogramm, Standleitung nach Duisburg zur Mutterfirma, die allnächtlich Datensicherungen auf Platten schrieb. Unser IBM3000 funktionierte nur mit F-Tasten, hatte Bildschirmansichten dunkelgrün mit hellgrüner Schrift oder hellgrün mit dunkelgrünen Feldern mit hellgrüner Schrift oder hellgrün...

Ich hatte gerade meinen PC etwas besser kennen gelernt, da bekamen wir in der Firma einen (einzigen) Einzelplatz-PC für alle, der direkt seitlich bei meinem Kollegen und mir an die Schreibtische gestellt wurde. So ergab es sich, dass ich dem/der einen oder anderen Kollegen/Kollegin ein bisschen auf die Sprünge helfen durfte.

Lustigerweise war am gewitztesten der älteste Kollege (oh-oh, mein heutiges Alter), er hatte auch am meisten Spaß daran. Die Kollegin, die etwa auch Mitte dreißig war, hatte große Bange vor der Maus. Mouse natürlich. Vor einer echten Maus - nein, habe ich keine Angst (andere Geschichte für einen anderen Tag!), könnte gewisse Hemmungen aber immerhin verstehen. Jedenfalls traute sie sich kaum, dieses Computer-Zeigegerät auch nur anzufassen. So verschieden sind die Menschen.

(Unser Chef: aha, dann machen Sie so zwei Mausklicks - und dann haben Sie alle Zahlen für mich!)

Während dieser Monate hatte ich viel Freude daran, anderen diverses am PC beizubringen. Es ergab sich, dass es ein Angebot unserer Volkshochschule gab "Ausbildung zur Anwendungsberaterin"... Wäre der Kurs nicht so furchtbar teuer gewesen und meine Kinder ein paar Jahre älter und damit weniger zeitintensiv, ich hätte diese Fortbildung sehr, sehr gerne gemacht... Im darauf folgenden Jahr wurde unsere Firma, nach voraus gegangener Übernahme durch eine ausländische Mutterfirma, liquidiert. Sozialplan und auf Wiedersehen.

In der nächsten Firma war ich permanent unterbeschäftigt. Gegen die Langeweile setzte ich mich ein bisschen mit den vorhandenen  Netzwerk auseinander und half diesem oder jenem Kollegen bei Problemen. Netzwerkzusammenbrüche gab es Mitte der 90er Jahre beinahe wöchentlich. Die Wiederinbetriebnahme funktionierte bald ohne Hilferuf an den externen Fachmann.

Die Kollegen-PCs brachen unter der Last der Masse an automatisch gestarteten Programmen zusammen. Ich begann, ihnen zu zeigen, wie sie bei Bedarf die Programme starten und auch wieder beenden konnten.

Ein Werbeprospekt mit Angeboten für Computerschulungen veranlasste meinen Chef zu der Frage, ob ich...? Er verabschiedete sich ohnehin zu einer seiner zahlreichen Geschäftsreisen - und auf mich sollten wieder langweilige Wochen zukommen. Ja klar, das konnte ich selber machen!

In seinem Büro wurden zwei PC-Plätze nebeneinander eingerichtet, ich besorgte Lehrmaterial, bereitete Lektionen vor und hatte fortan drei Wochen lang zwei Schulungsgruppen mit je sechs Kollegen, eine Schicht vor- und eine nachmittags.

Anfangs war ich nervös, hatte zitternde Knie und bestimmt auch solch eine Stimme - aber bald überwog der Spaß! Wir fingen bei "Adam & Eva" an, damals noch Windows 3.11 mit Programm- und Dateimanager, Word 6.0 und Excel 5.0... Zuerst nahm ich den Kollegen die Angst, es würde "der Computer in die Luft fliegen" oder etwas in der Art, wenn man nur ein Fenster verschieben oder die Symbole anders anordnen wollte.

So weit der Spaß.

Dann begann das Mobbing. Die Gründe, warum ausgerechnet mein Chef mich mehr und mehr zu mobben begann, wurden mir ein halbes Jahr später durch meine Arbeitsplatznachfolgerin erläutert.

Jedenfalls versuchte man, meine PC-Fähigkeiten aufs Dramatischste gegen mich zu verwenden - und ich lernte dadurch, dass es mitunter sicherer sein kann, nicht zu zeigen, was man kann!

Nach einem halbjährlichen Zeitarbeitsintermezzo kam ich in dieses sehr bodenständige Unternehmen, in dem ich vermutlich jetzt auf der Inventurliste bei den Büromöbeln gelistet werde. Nach 15 Jahren beginnt die Leibeigenschaft - oder? /Spaß

Im Laufe der Jahre hat sich auch in fast allen Handwerksfirmen eine Menge getan. Interessanterweise setzte hier der informationstechnische Fortschritt recht spät ein. Und natürlich sehr begrenzt und mit ganz (!) engem Bezug zur Alltagsarbeit. E-Mail haben wir seit weniger als zehn Jahren. Zunächst nur auf einem einzigen PC, der an die ISDN-Telefonleitung angeklemmt war.

Dann forderten Auftraggeber die Abwicklung von Arbeitsaufträgen über verschiedene Online-Portale. Wir bekamen nicht nur alle standardmäßig Internetzugang und persönliche Mailadressen - damit verbunden waren Systemupdates erst auf Win 98, dann XP, dann seven, die Verabschiedung der alten DOS-basierten Handwerkersoftware und Installation einer zeitgemäßen modularen Datenbank folgten... und für die Einweisung (hochtrabend "Schulung" genannt) in die jeweiligen Online-Portale/-Anwendungen wurde jedes Mal ich angemeldet!

Hm. Hatte "man" inzwischen etwa gemerkt, dass ich mehr kann als das Telefon abheben und Rechnungen schreiben? /Ironie

Und: Ja. Da begann allmählich der Spaß.

Eigentlich alles noch unterste EDV-Schublade.

Zwei Internetportale (seit gestern noch eines? Jedenfalls eine Plattform zum Daten- und Informationsaustausch), reger Datenaustausch über GAEB mit Planern... etc., das Schreiben von pdf-Dateien (ja, lacht nur!) - allerlei solcher Kram gehört inzwischen zum Alltag.

Problematisch, dass ich demnächst ausfallen muss. Erst zwei Wochen Urlaub (eigentlich nichts Besonderes!) und irgendwann vielleicht ein paar Wochen (ich muss unbedingt meinen Fuß operieren lassen - andere Geschichte)... und mein Chef akzeptiert nicht mehr, dass Frau Kollegin gelegentlich sagt, sie könne nicht... (einsetzen: scannen, pdfs schreiben, Excel-Pläne erstellen...) - so bin ich seit Wochen dabei, zu "schulen" wann immer mir irgendetwas auf- und einfällt.

Inzwischen habe ich die Lust daran verloren. "Noch und nöcher" (wie man in Hamburg sagt) zeige, erkläre ich, kläre mit irgendwelchen Hotlines und EDV-Spezialisten irgendwelchen Kram, probiere testweise Sachen aus, die dran sind, wenn ich nicht da bin, zeige, zeige, zeige. Ganz bestimmt bin ich keine gute Lehrerin. Vor allem, weil ich gar nicht immer alles als Trockenübung erklären kann. Meistens gucke ich mir die Dinge an - und mache einfach.

Ach ja, unser Unternehmen hat eine "eigene Internetseite" - sei Jahren. Statisch. Langweilig. Nicht SEO, daran ist man nicht interessiert. O-Ton: Telefonbuch und Empfehlungen sind genug. Visitenkarte im Netz, Telefonnummern sind drin, zwei, drei, Angaben, Namen. Reicht. (Und dafür - für Erstellung und Erhalt, Maintenance wäre wohl zu viel gesagt, wurde/wird viel Geld bezahlt.)

Dieses "Steinzeitgefühl" weicht, wenn ich hier Zuhause meinen PC/Netbook einschalte...

... und eben habe vom "Social Media Manager" gelesen. Gar nicht gewusst, was das ist und erstmal Wikipedia befragt. Nein, ehrlich, das ist ein Beruf?  Ich glaube schon wieder, ich habe meinen verfehlt.

Blumenzwiebeln!

Gestern bei Penny mächtig zugeschlagen. Die Kollegin sagte "Blumenzwiebeln...!" und schon war ich weg. Habe natürlich gnadenlos übertrieben (für meine kleine Terrasse!), aber ich wollte all' die schönen Sorten und Farben haben (Gier!).

Also habe ich heute Tüte für Tüte geöffnet und durch zwei geteilt - dann kann Pati morgen die Hälfte für ihren Garten mitnehmen.

Heute (und gestern und wahrscheinlich morgen auch) ist Sommerwetter! Man glaubt es kaum. Obwohl es morgens deutlich später hell wird und meine innere Uhr mir schon die baldige Umstellung auf Normalzeit signalisiert, gibt sich der Sommer dieses Jahr große Mühe. Vielleicht als Entschädigung für den unendlichen gehabten Winter. (Alles Einbildung...)

Jedenfalls: Noch ist der Sommer nicht ganz vorbei, kaufe ich Blumenzwiebeln (freu mich schon aufs Einsetzen), deren grüne Spitzen, die dann im Frühwinter bereits aus dem Boden gucken werden, mir dann behilflich sein sollen, die lange dunkle Zeit bis zum Frühling zu "überstehen".

Mittwoch, 4. September 2013

Volles Programm

Jedenfalls empfinde ich es so.

Gestern Abend, noch während diese Deutschland-Sendung im zdf lief, meine Briefwahlunterlagen fertig gemacht. Irgendwann ist's genug gezaudert, länger zögern hilft auch nicht weiter. Und: Nein, sicher bin ich nicht. Aber das wird einer ganzen Menge mehr Menschen so gehen.

Kindergeschenke verpackt.

Erste Zweite Blicke in den Reiseführer "Berlin" geworfen. Verwirrt das Ding wieder zugeklappt. Die Stadt ist riesig, und ich bin noch kein bisschen orientiert. Aber ein ganz paar Tage kann ich mir noch Zeit lassen ;-)

Heute im Job viel geschafft. Chef hat Urlaub, und schon habe ich wieder viel zu tun. Wenigstens läuft die Zeit dann.

Vorhin kurz bei LaNonna in der Wohnung vorbei geschaut. Orchidee gewässert. Die Pflanze bei ihr blüht seit mehreren Jahren unentwegt vor sich hin und hat fast kein Substrat mehr. Note to myself: Orchideensubstrat kaufen und hinbringen!

Kann noch jemand einen ziemlich großen und alten Geldbaum gebrauchen? Steht bei der alten Dame auf dem Balkon, müsste neue Erde bekommen, ist kerngesund und von ihr einfach nicht mehr zu "handlen" - bei Bedarf/Anfrage mache ich Fotos und messe den Pott auch aus...

Morgen Geburtstagsgeschenk für das Töchterlein kaufen, das will in Ruhe ausgesucht werden.

Übermorgen Hausarbeit. Vorbereitung für Besuch am Sonnabend.

STOP

Bis hierher und nicht weiter.

Hoffentlich sind morgen die Rolltreppen an den Bahnhöfen wieder aktiv. Kam mit ziemlicher Luftnot im Büro an, nach 30 Stufen.

Ja, Herbst. Blätter fallen. Es ist kühl geworden. Morgens riecht die Luft nach Herbst. Und es ist schon wieder lange dunkel.

Montag, 2. September 2013

Er hätte heute...

... Geburtstag gehabt.

Mein Vater. Er lebt schon lange nicht mehr.

Auf diesem Bild ist er 15 oder 16 Jahre alt.


Das Foto ist uralt.

Meine Eltern waren 30 Jahre alt, als ich mich ins Leben traute.

Und ich bin auch schon so halbwegs antik. ;-)

Sonntag, 1. September 2013

Das TV-Duell Merkel:Steinbrück

Und ich weiß immer noch nicht, wie ich wählen soll.

Beide haben mehr oder weniger gute Argumente gehabt. Mal fand ich ihre, mal seine besser.

Ich weiß, welches Ergebnis ich gern hätte, aber nicht, wie es zu erreichen ist.

... ratlos.

Trotzden wähle ich natürlich. Und habe ja noch einen Moment Zeit zum Überlegen ;-)

Aufräumen...

Was liegt näher als bei Regenwetter (mal wieder) einen Schrank aufzuräumen?

Heute feierte ich (freudiges?) Wiedersehen mit dem äthiopischen "Feuertopf", der mir vor Jahren in Italien geschenkt wurde. Eine freundliche Gabe, die hier nur Platz wegnimmt, ich hatte schon überlegt, das Teil als Pflanzgefäß zu verwenden.



Nachdem nun schon an anderer Stelle über den Verbleib verhandelt wurde, stehen die Chancen gut, dass er in liebevolle Hände kommt.

Das zweite Objekt könnte wohl am nächsten Wochenende gleich eingesetzt werden: Die unsägliche "Popcorn-Ente" tauchte pünktlich auf:


Ein Monstrum, das eine Menge Platz einnimmt - aber durchaus zur allgemeinen Belustigung geeignet. Vielleicht lässt sich ein 7jähriger davon begeistern?

Ob dieser Post nun unbedingt "würdig"ist, den meteorologischen Herbstanfang zu begehen? (Knapp 20 Uhr vorbei, und es ist fast dunkel...)