Samstag, 9. Juni 2018

Sommer

Mein Sonnenschirm steht. ⛱️ Vor Wochen bestellt und geliefert, war es trotzdem ein Projekt mit kleinen Hindernissen. Zu meinem Erstaunen war der angedachte Platz suboptimal, was den Schattenwurf betraf... Tochter und Schwieso haben schweißtreibende Arbeit geleistet, was den Aufbau und die Ausrichtung betraf. (Vier schwere Bodenplatten fixieren den Fuß.)
Währenddessen freuten sich die Zwerge 🤼‍♀️, entdeckten den Boden (dort ist das Gras gerupft und nackte Erde lacht), bröselten mit Erde herum, liefen durchs Gras (eher nicht optimal - aus Gründen)... und fanden schließlich meine gefüllte Gießkanne...
Viele, viele Male durften Mama und Papa die Kanne füllen, es wurden Schüsseln, Wasserflaschen und noch diverses Zeugs gefüllt... die Lastautos 🚚 aus meinem Sandspielzeugsortiment lernten Erde und Wasser kennen...
Viele kleine schwarze Fußspuren 👣 zieren meinen Boden, ich darf gleich mal ein Wischwasser machen...
Das schönste für die Zwerge heute: dass wir Matschepampe machen konnten!
Hinterher wurden sie hier geduscht und im Schlafzeug ins Auto verfrachtet...
Das war die Kurzform unseres Tages auf meiner jetzt schattigen Terrasse. ⛱️ Der Spielplatz fiel heute also aus. 🌞

Samstag, 2. Juni 2018

Gelesen: Die Engelsmühle

Die Engelsmühle - Andreas Gruber (Thriller)
Goldmann-Taschenbuch
ISBN 978-3-442-48123-8

Warum dieses Buch? Andenken aus der Buchhandlung in Göttingen.

Klappentext:
"In einer Villa am Stadtrand Wiens wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte Ostrovsky noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Dem Privatdetektiv Peter Hogart gelingt es, das Video zu finden, von dem er sich einen entscheidenden Hinweis auf den Täter erhofft. Doch die rätselhafte kurze Schwarz-Weiß-Sequenz, die über den Bildschirm flimmert, gibt Hogart nur noch weitere Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen – und in einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt ..."

Die Hauptperson Peter Hogart, Detektiv, der für eine Versicherung arbeitet und die Ursache für den Brand im Archiv einer Krankenkasse herausfinden soll, gerät in einen immer gefährlicher werdenden Strudel von Ermittlungen und Gefahr.

Im Wesentlichen geht es um die Zwillingsschwestern Linda und Madeleine Bohmann, die Eine seit einem Unfall querschnittgelähmte Dozentin an der Kunsthochschule, die Andere extrovertierte Künstlerin, deren Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren.

 Als er jenes Plateau erreichte, das die Busfahrer als Umkehrplatz verwendeten, drosselte er die Geschwindigkeit. Es war der Ort, an dem er nachts auf Madeleine gewartet hatte, um ihr zur Mühle zu folgen. Deutlich war das drei Meter lange Stück Leitplanke zu erkennen, das zu beiden Seiten an das rostige, verbeulte Blech anschloss. Es musste jene Stelle sein, an der Ernst und Agathe Bohmann vor zweieinhalb Jahren mit dem Wagen in die Schlucht gestürzt waren. Hogart hatte in der Nacht eine Spiegelung des Mondlichtes zwischen den Bäumen gesehen. Möglicherweise lag das Auto noch dort unten. Immerhin hatte Rektor Priola erzählt, dass es nie geborgen worden war.
Hogart hielt den Wagen in der Kurve an und stieg aus. Am Tag war die Aussicht überwältigend...

Eine Schere spielt eine Rolle, mit der einige Personen gefoltert und zu Tode gekommen sind und ein Blasrohr... Nur mit viel Glück entkommen sowohl Hogart als auch der polizeiliche Ermittler Eichinger diesem Schicksal.

Insgesamt ein interessanter, wenngleich  ein wenig an den Haaren herbei gezogener, Plot,  der mich zunächst (wieder einmal) durch eine schnelle Folge auftretender Personen irritiert hat. Der Schreibstil ist gefällig, mir fehlt allerdings die Spannung. Nach meiner Meinung hat dieser Krimi den Untertitel "Thriller" nicht verdient.

Kann man lesen.

DSGVO - Datenschutz-Grundverordnung

Nachdem nun alle Welt ein bisschen verrückt gespielt hat hinsichtlich der DSGVO, freue ich mich, dass google mir das für mein Blog komplett abgenommen hat. (Blogger/blogspot gehört seit Jahren google.) Der geneigte Leser bekommt eine Cookie-Meldung nebst ggf. weiteren Informationen angezeigt, welche Daten google erhebt und wofür.

Da ich keine Drittanbieter-Anlaysetools verwende, bin ich also fein raus. Soviel zu Eurer Information.

Freitag, 18. Mai 2018

Gelesen: Das Herz der Nacht

Das Herz der Nacht - Ulrike Schweikert (Roman)
LYX/Egmont Verlagsgesellschaft
ISBN 978-3-8025-8223-3

Warum dieses Buch? Teil einer Bestellung als ich anfing, wieder mehr zu lesen... eher intuitiv ausgesucht.

Klappentext:
"Wien im 19. Jahrhundert. In den Salons des Hofadels und der schönen Fürstin Therese Kinsky wird der Vampir András Petru Báthory von den Damen umschwärmt. Da erschüttert eine grausame Mordserie die Kaiserstadt, und András gerät unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich zu. Als es fast zu spät ist, erkennt er, dass nicht nur seine Existenz auf dem Spiel steht. Ein Wettlauf beginnt, um die zu retten, die er liebt."

Der Roman ist ein Mittelding zwischen historischem Gesellschaftsroman, Krimi, Vampirgeschichte.

Die Geschichte spielt im Wien des 19. Jahrhunderts.

András Petru Báthory (schnell erkennt der Leser, dass er ein Vampir ist), freundet sich mit der Fürstin Kinsky an, welche in einer unglücklichen Ehe - ihr Mann misshandelt sie - feststeckt... begleitet sie zu gesellschaftlichen Zusammenkünften, macht nächtliche Ausfahrten mit ihr, beide genießen sie den intellektuellen Austausch und schlagfertige Unterhaltungen.

Er macht die Bekanntschaft von Karoline, einer Komponistin und Pianistin, bei der er Unterricht nimmt. Karoline hat ein Geheimnis, dem András aber bald auf die Spur kommt.

Es häufen sich mysteriöse Todesfälle in der Stadt, und bald wird András verdächtigt - jemand stellt ihm eine Falle.

Die Fürstin trat ans Fenster und sah in den Hof hinaus. Er war nur schwach vom Schein, der durch die Scheiben fiel, erhellt, dennoch war sie sicher, in der Gestalt, die mitten im Hof stand, Graf Báthory zu erkennen. Er streckte den Arm aus, als würde er jemanden rufen. Es war aber niemand zu sehen.
Ein hektisches Flattern vor dem Fenster. Therese zuckte erschreckt zurück. Was war das? Als das Tier in den Hof hinunterflog, erkannte sie es. Eine Fledermaus. Sie schien einen Kreis um den Grafen zu ziehen. Dann war sie verschwunden.
"Darf ich Ihnen Ihren Umhang reichen? Mein Kutscher wird jede Minute da sein."
Noch einmal fuhr Therese zusammen. Hatte sie ihn nicht gerade noch unten gesehen? Er musste die Treppen heraufgerannt sein, doch sein ruhiger Atem ließ nicht auf derlei schließen. 

Irgendwann (ich lasse hier vieles aus, da ich nicht spoilern möchte) sind András, Karoline und ... auf der Flucht, bauen sich schließlich ein neues Leben in Hamburg auf, wo sie den Hamburger Brand von  1842 erleben, der sehr authentisch geschildert wird.

Der Roman ist in einer sehr gepflegten Sprache geschrieben, ich möchte sie als klassisch bezeichnen, wie sie mir aus Büchern der 60er Jahre geläufig ist, allerdings ohne angestaubt zu sein, eher zeitlos. Das Einzige, was mich stört, ist die jetzt auch erlaubte Verwendung des Dativs anstatt des Genitivs, dadurch geriet gelegentlich mein Lesefluss ins Stocken.


Ein eher ungewöhnlicher Roman, der sich gut wegliest, mir hat er gefallen.

Dienstag, 15. Mai 2018

Unkraut rupfen

... vor allem Gras. Ich werde es einfach nicht los.

Ich bleibe dabei, etwas Bewegung ist besser als gar keine. Und das Gras auf der Terrasse wächst und wächst und wächst...


Dazu kommt die wilde Brombeere, die die Erde komplett unterwurzelt haben muss, die frischen Triebe erscheinen an den unwahrscheinlichsten Stellen. Mehr als abschneiden kann ich nicht, immer in der Hoffnung, dass das Gesträuch die Lust verliert, sich bei mir auszubreiten.


Jedenfalls lege ich einige kleine Pflanzen vom letzten Jahr jetzt aus dem Graswald frei - nach und nach - manchmal geht nur eine Stunde am Stück, zumal bei der aktuellen Wärme. Aber wenigstens das.

Sonntag, 13. Mai 2018

Muttertag

Mein Muttertag fand auch schon gestern statt.

Vormittags bis zum Nachmittag mit M&M Ikea durchstreift. Eine Liste sollte abgearbeitet werden, aber wie das so ist, sprangen mir noch diverse Kleinmöbel und sonstige -teile in den Einkaufswagen. (Keine Kerzen!). Im Baumarkt wurde eine vernünftige Trittleiter besorgt und schwupps, war es (nach einer kurzen Kaffeestärkung bei den Beiden) halb fünf, ehe wir hier ankamen.

Die "Kinder" haben bei mir gewerkelt, gebohrt, Lampen angebracht und diverse Dinge zusammengebaut - Ikea-Sachen halt.

Ich war nach den vielen Stunden total erledigt (blöde Krankheit, raubt mir die Kraft), aber nach dem Abendessen ging es mir dann etwas besser.

Bis dann noch alle Verpackungsmaterialien entsorgt waren - sogar gesaugt hatten sie noch! - und alles gebührend bewundert war, war es halb elf, wir hatten also zwölf Stunden mit allem verbracht.

Ich freue mich über mein Wohnungs-Upgrade, denn auch wenn eine Komplettrenovierung gerade nicht möglich ist, sieht doch jetzt vieles wieder viel schöner aus...

Diese Aktion ist für mehrere Muttertage gut...

Heute bekam ich von dem anderen Teil meiner Familie einen wunderfeinen Blumenstrauß geliefert nebst einer Karte, die mich sehr berührt...

Freitag, 11. Mai 2018

Freitags-Folterkammer

Ich hätte mir nie träumen lassen, dass mir die Physio so gut bekommen würde... heute mal schnell die Kamera gezückt.




Keine Spaziergänge heute, keine großen Aktionen... Physio und Rewe-Lieferung lassen sich schlecht mit einer Unternehmung takten, die früh hätte sein müssen und von der ich die Rückkehr nicht unbedingt passend hätte planen können. Also geht es etwas ruhiger zu.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Mobilisierung #8 - kleiner Waldspaziergang

Gewitter oder Sonnenschein?


Das Wetter wusste nicht, was es wollte, so entschied ich mich für einen Spaziergang ohne Anfahrtweg... nur ein Fußweg durch eine Wohnstraße, leider mit Steigung. Dadurch und durch die anhaltende Schwüle musste ich immer mal verschnaufen... 

Am Beginn des Wanderweges ist ein Privatgrundstück umgeben von Rhododendren! Ich liebe Rhododendren...




Als ich dann so richtig schön drin im Wald war...






... wurde es dunkel, ich hörte es grollen... Gewitter und Wald sind keine gute Kombination, also bin ich durch ein paar einzelne Regentröpfchen nach Hause gegangen. Besser eine Stunde als gar keine Bewegung... 

Angekommen bekam ich eine Unwetterwarnung aufs Handy "Gewitter, Starkregen und Hagel". Und die Sonne lachte. (Na gut, inzwischen ist es deutlich abgekühlt und der Himmel grau, aber von irgendeinem Unwetter fehlt jede Spur.)

Mittwoch, 9. Mai 2018

Mobilisierung #7 - St. Pauli Landungsbrücken

Wo ist eigentlich #6 abgeblieben? Egal.

Dieser Post läuft mal wieder unter #Mobilisierung, weil der Ausflug ein wenig länger geplant war. Deutlich länger als dann tatsächlich gewesen - hier bitte ein Frust- und Ärgergesicht denken - meine Kondition ist bei allem guten Willen noch lange nicht wieder dort angekommen, wo ich sie gern hätte. Ein halbes Jahr reicht nicht, ich bin zu ungeduldig.

Vom 10. bis 13. Mai 2018 wird der Hafengeburtstag gefeiert. Eine Massenveranstaltung, nichts für mich. So bin ich ganz bewusst heute an die Landungsbrücken gefahren... aber: Es sind Schulferien und wir haben Traumwetter. Folge: Touristenschwemme!



Schlösser an Brücken kennt man ja inzwischen überall, aber die Beschilderung "Achtung! Weitergehen! Fluchtweg!" an der Fußgängerbrücke von der S-Bahn zu den Landungsbrücken scheint mir extra für den Hafengeburtstag angebracht zu sein. Sinnigerweise in Augenhöhe, so dass man auch den üblichen Ausblick nicht genießen kann. (Vor vielen Jahren haben Tochter, damals 14jährig, und ich uns durch die Menschenmassen auf genau dieser Brücke zur Bahn bewegt. Ein Alptraum, den ich kein zweites Mal erleben möchte.)

Ich liebe es, an den Landungsbrücken zu sein und von dort aus einen Spaziergang zu starten, allerdings ganz offenbar bei schlechtem Wetter. Dann ist es nämlich leer, man kann ungehindert schlendern, gucken und essen! Mein Vorhaben, ein Fischbrötchen in "Brücke 10" zu futtern, fiel auch heute der langen Schlange von Hungrigen zum Opfer. Für kein Essen der Welt stehe ich eine lange Warteschlange ab. Kein Eis, kein Fischbrötchen. Nicht essen macht schlank.


Das ist übrigens das Schaufelrad der "Louisiana Star", Rundfahrt-, Ausflugs- und Partyschiff.


Dass ich auch keine Fahrt mit der Hafenfähre gemacht habe, versteht sich von selber? Warteschlangen schon auf dem Ponton. Gedränge ist nichts für mich. Warte ich einfach auf schlechtes Wetter, das ist hier ja nicht allzu schwer.


Viele Schiffe waren da, in froher Erwartung des Hafengeburtstages. Das Segelschulschiff MIR lud zur Besichtigung ein, gegen Bares, versteht sich. Wegen des steilen Zuganges aber nichts für mich. Der Blick von unten war auch ganz schön.




Ganz tourimäßig habe ich zwei Teile eingekauft, die sich gut als Ergänzung für ein Geschenk eignen, so bin ich dann, nach einer Pause in der Sonne auf einer der Aussichtsterrassen frohgemut nach Haue gefahren. 


Dienstag, 8. Mai 2018

Colonnaden - Jungfernstieg

Infusion erledigt.

In Hamburg ist Sommer. Wer weiß, wann er sich wieder mal zeigt, also bin ich nach der Infusion nicht sogleich zur U-Bahn gestürmt sondern durch die Colonnaden zur Binnenalster bzw. zum Jungfernstieg spaziert.




Ich hätte so gern gesündigt und ein Eis an der Alster gegessen... aber die Schlange war so lang und ich hatte keine Kraft mehr...  Aber toll sieht es immer aus hier!!!





Wenn man die Bilder so anschaut, erwischt einen tatsächlich so ein bisschen Urlaubsfeeling auf den letzten Metern zur S-Bahn, nicht wahr? 

Draußen bei mir

... sind die Ratten weg?
Vor einigen Tagen hatte ich sie noch fröhlich rumrennen gesehen, und nun sind plötzlich die Fallen entfernt. Ohne irgendeine Rückmeldung der Fachfirma. Anfrage beim Hauswart läuft.

Immerhin habe ich mich rausgetraut, immer schön die Terrassentür weitestgehend angelehnt, und für ein bisschen Unruhe gesorgt. Ein wenig Gartenarbeit gemacht. Zu wenig! Immer zu wenig! Ich verzichte jetzt und in Folge auf den leidigen Hinweis, dass meine Kapazität begrenzt ist.


Aber immerhin einen Teil meiner Gartenmöbel geschrubbt, etwas (Un)Kraut gerupft, gar zu fröhlich vor sich hinwuchernde Fliederschösslinge abgeschnitten. So geht es ja nun nicht! Einfach irgendwo so vor sich hin wachsen! Und die Hortensie in Bedrängnis bringen! Also bitte...! Da  musste ich dann mal mit der niegelnagelneuen Gartenschere ran!


Und den Schnittabfall brav in Papiertüten gepackt dann dem Biomüll zugeführt. Man beachte das bitte!

Montag, 7. Mai 2018

Stilbruch

Urlaubsmodus. Ausschlafen, lange frühstücken, spät unter die Dusche - zack! ist der halbe Tag vorbei. So kann man es machen, und schon entschwinden die kostbaren freien Tage irgendwo im Nirgendwo. Am Ende fragt man sich, wo die Zeit geblieben ist.

Nicht mit mir.

Ich nehme mir für jeden Tag etwas vor, manchmal nur wenig, eben immer angepasst an meine Nicht-Gesundheit, aber doch immer etwas "außer der Reihe". Das macht zufrieden. Oder froh. Jedenfalls irgendwas.

Ich hatte also beschlossen, dass - obacht, wir haben gerade Sommer! Man weiß nie, ob noch mehr warme Tage kommen werden - mein Kleiderschrank dringend etwas Frisches luftig-buntes brauchte. Und Schuhe. Neue Schuhe fand ich nicht, ein schöner Grund, nochmal in den Geldausgebemodus zu schalten.

Der Einkauf war getan, da stach mir direkt gegenüber vom Bekleidungsgeschäft "Stilbruch" ins Auge. Nicht wörtlich natürlich, sonst hätte sich das mit dem Sehen ja erledigt, der Leser weiß, was gemeint ist.


Das Kaufhaus der Hamburger Stadtreinigung hat also von mir bis dato unbemerkt eine Filiale in Harburg eingerichtet. (Manche von mir ausrangierten Dinge haben meine jungen Leute zu Stilbruch gebacht, vermutlich in eine andere Zweigstelle. Wäre ja auch irgendwie seltsam gewesen, mit den eigenen Sachen fröhliches Wiedersehen zu feiern.)

Ich musste einfach einmal hindurch schlendern, die Anziehungskraft entspricht dem allseits beliebten "Flohmarkt gucken" - gekauft habe ich allerdings nichts.


Beim Stichwort "Flohmarkt" fällt mir gerade ein... hmhm... abwarten...

Kontrolle Vitamin D3

Generelle internistische Vorsorgeuntersuchung heute Vormittag erledigt. (Man gönnt sich ja sonst nichts im Urlaub.)

Auf eigenen Wunsch den Vit.D3-Wert testen lassen (Labor letzte Woche), bezahlt keine KK mehr wegen des "Hype, der darum gemacht wird", aber das hatte ich mir schon gedacht. Gut investierte 34,00 Euro, denn nun weiß ich, dass meine eigenmächtige und eigenverantwortliche Supplementierung seit eineinhalb Jahren einen auch messbaren Erfolg gebracht hat. Ich werde also genau so weitermachen.

Weitere Erkenntnis ist das bekannte grenzwertige Glucoseergebnis.
Auf das Blutdruckmedikament spreche ich gut an, so machen wir weiter.

Samstag, 5. Mai 2018

Gelesen: Into the Water

Into the Water - Paula Hawkins (Roman)
Blanvalet/Random House, Taschenbuch
ISBN 978-3-7645-0523-3

Warum dieses Buch? Ach, es wurde sehr gehyped, und dann kaufe ich gelegentlich mal ganz aktuelle Bücher...

Klappentext:
"Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …" In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen…"

Ein sogenannter "Spannungsroman" mit vielen kurzen Kapiteln, deren Überschrift jeweils den Namen, aus dessen Perspektive erzählt wird, trägt. Was mich übrigens wieder mal schwer aus dem Konzept gebracht hat, ständig hatte ich mit den vielen Personen zu kämpfen... erst in der zweiten Hälfte des Buches bekam ich allmählich den Durchblick.

Nel scheint ertrunken zu sein, und Julia, ihre Schwester, muss sich kümmern. Um ihre Nichte Lena, das Haus und irgendwie auch um alle Personen in dem Ort, mit denen ihre Schwester zu tun hatte. Keine einfache Aufgabe, denn es hat den Anschein, als sei die Flussbiegung, an der man Nel gefunden hatte, ein Ort, an dem im Laufe der Jahrhunderte unliebsame, unbequeme Frauen "entsorgt" worden seien. (Die Einleitung ist eine Episode aus dem Zeitalter der Hexenverfolgungen, die in keinem Zusammenhang mit der Geschichte, wohl aber mit dem "Drowning Pool", steht.)

Ich verzichte auf die Wiedergabe einer Passage - obwohl sich das Buch gut liest, fand ich es nur mäßig spannend und bin nach dem eingangs erwähnten Hype doch etwas enttäuscht.

 

Samstag, 28. April 2018

Marion Zimmer Bradley, die "Witchlight" (Geisterlicht-) Serie

Ausgelöst durch eine Unterhaltung in der FB-Lesegruppe, als es um Zauberei und Magie ging, nannte ich diese Bücher. Heute grabe ich mich durch meinen reichlichen Bestand an MZB-Büchern und versuche mich an einem zusammenfassenden Bericht. (Alle Bücher sind mehrfach und in verschiedenen Verlagen erschienen, somit verzichte ich auf Verlags- und ISBN-Angaben.)

Magier der Nacht - Heartlight
erschienen im Original 1998

Klappentext:
Sind die Mächte der Finsternis zu besiegen?
Als Colin MacLaran nach langen Jahren der Abwesenheit in die USA zurückkehrt, muß er feststellen, daß die Gefahr weltumspannenden Unheils noch immer droht: In dem Magier Toller Hasloch erwächst ihm ein erbitterter Gegner, der sich dank seiner hohen Intelligenz und charismatischen Ausstrahlung die Unterstützung höchster Kreise sichern kann. Immer wieder stößt Colin, der inzwischen Dozent für Parapsychologie in Berkeley ist, auf die Machenschaften des von Hasloch beherrschten okkulten Zirkels.
Als Hasloch seine Hände nach dem Präsidentenamt ausstreckt und eine Weltherrschaft der Finsternis errichten will, kommt es zur dramatischen Zuspitzung. Es geht nicht mehr nur um Leben und Tod Colins und seiner schönen Schülerin Rowan, sondern um die Zukunft der Menschheit.

Nach meiner Meinung sollte man dieses Buch zuerst gelesen haben, bevor es in den folgenden Romanen um die persönlichen Geschichten vermeintlicher Randfiguren geht. Dieser Wälzer ist so etwas wie ein Schlüssel zu den Einzelschicksalen. Aber er ist als letzter Roman dieser Serie geschrieben worden, somit bietet sich auch an, ihn als letzten zu lesen. Jeder, wie er mag.

Dass diese Geschichte im San Francisco der 1960er Jahre spielt, verleiht ihr nochmal ein ganz besonderes Flair.



Die Hüter der Schatten - The Inheritor
erschienen im Original 1984

Klappentext:
Leslie Barnes ist eine junge Frau, die seine seltsame Fähigkeit besitzt: Sie kann verschwundene Personen finden.
Sie hat der Polizei bereits geholfen, den Mord an einem kleinen Mädchen zu klären. Doch sie versucht, diese Erfahrungen zu verdrängen. Darum ist sie auch nach San Francisco gezogen - und um auf ihre jüngere Schwester Emily ein Auge zu haben, eine brillante junge Musikerin, die dort am Konservatorium studiert.
Das alte, frisch restaurierte Haus im ehemaligen Hippie-Viertel Haight Ashbury, das ihr zum Kauf angeboten wird, scheint ein perfektes Heim für die beiden Schwestern zu sein. Doch kaum sind sie eingezogen, widerfährt ihnen eine ganze Reihe unheimlicher Erscheinungen: Telefone klingeln, obwohl sie nicht angeschlossen sind; man hört Schritte, wo niemand war; eine weiße Katze taucht auf, die verschlossene Fenster öffnet und dann spurlos verschwindet. Und welches Geheimnis umgibt die verstorbene alte Dame, der dieses Haus gehörte und deren Cembalo-Musik man noch in den Räumen zu vernehmen glaubt, und ihren Adoptivsohn, den verkrüppelten Musiker der nun Emilys Ausbildung übernommen hat? Ist es nur Einbildung daß sie seine Gestalt mit der schwarzen Augenklappe in den dunklen Winkeln des Hauses zu sehen glauben?
Leslie, ausgebildete Psychologin, fühlt sich hilflos, bis sie auf Claire Moffat trifft ein begabtes Medium, und Colin MacLaren, den Mentor, der ein berühmter Parapsychologe ist. Zu ihrem Entsetzen muss Leslie feststellen, daß das Böse, das einst in diesem Haus begangen wurde, noch lebendig ist und jetzt seine Hand nach Emily ausstreckt. Doch um ihre Schwester zu retten, muß Leslie zuerst ihr eigenes Erbe akzeptieren und zu einer Hüterin der Schatten werden...



Geisterlicht - Ghostlight
erschienen im Original 1995

Klappentext:
In einer stürmischen Gewitternacht des Jahres 1969 bricht in Shadow Gate Chaos aus. Um den charismatischen Magier Thorn Blackburn hat sich dort eine Gruppe Menschen geschart, die nach alten Kulten, Ritualen und Weisheiten sucht. Für diese Nacht wurde vom Magier ein besonderes Ritual vorbereitet  dann aber ist Thorn Blackburn auf einmal verschwunden, und Katherine, seine Lebensgefährtin und Mutter eines seiner Kinder, liegt tot auf dem Altar.
Die Geschehnisse dieser Nacht liegen mehr als 30 Jahre zurück als Truth Blackburnn, die Tochter Thorns und Katherines, damit konfrontiert wird. Lange hatten der Haß auf den Vater und die Trauer um ihre Mutter sie daran gehindert, sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen.
Der Tod einer Tante und die seltsame Erbschaft, die sie Truth hinterläßt, zwingen die junge Frau schließlich, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Was geschah wirklich in jener Nacht? Besaß ihr Vater tatsächlich magische Kräfte? Was wurde aus ihren Halbgeschwistern?
Truth macht sich auf den Weg nach Shadow Gate.
Die junge Parapsychologin glaubt, in ihrer Wissenschaft Mittel und Wege zu finden, um dem Geheimnis der tödlichen Séance auf die Spur zu kommen. Und es scheint fast, als bekäme Truth Antwort auf ihre Fragen.
In Shadow Gate hat sich erneut eine Gruppe von Anhängern Blackburns versammelt. Sie wird von dem charismatischen Julian Pilgrim angeführt. Pilgrim und seine Gefolgschaft haben ein Ziel: Das Tor zu den Göttern zu öffnen um Menschen- und Götterwelt wieder zu vereinen. Dies aber kann nur geschehen, wenn jenes geheimnisvolle Ritual, bei dem Truth' Mutter ums Leben kam, wiederholt wird. Pilgrim bereitet alles für dieses Ritual vor. Aber welche Ziele verfolgt er wirklich? Truth gerät in einen Strudel von Ereignissen - und in große Gefahr.




Die Engel der Dämmerung - Witchlight
erschienen im Original 1996

Klappentext:
Die Mächte der modernen Magie...
... gegen die antike keltische Schattenwelt.
Winter Musgrave ist eine erfolgreiche Börsenmaklerin, die fest im Leben steht. Als sie jedoch eines Morgens erwacht, befindet sie sich in einem Haus, das sie nicht kennt, mit einer Verzweiflung im Herzen, über deren Ursprung sie nichts weiß, und einer Biografie, über die sie nichts zu sagen vermag: Ihre gesamte Vergangenheit ist ein blinder Fleck auf der Landkarte ihres Verstandes. Doch Winter wagt den Schritt ins Ungewisse und weckt die Geister der Vergangenheit.
Winter befindet sich nach einem Nervenzusammenbruch und einem Klinikaufenthalt in einem einsamen Farmhaus auf dem Land, ganz in der Nähe ihres alten Colleges. Allein diese Fakten zu rekonstruieren kostet sie fast ihre gesamte Kraft, dabei steht sie erst am Anfang ihres Weges, der sie in ihre Vergangenheit und die ihrer Studienfreunde führen wird. Ein Weg, der sie alle verändert und an dessen Ende es keine Gewissheiten mehr gibt, aber auch keine Lüge.



Dämonenlicht - Gravelight
erschienen im Original 1997

Klappentext:
In Morton's Fork scheint die Zeit stillzustehen. Fremde verirren sich nur selten in das kleine Dorf. Doch im Juli jenes heißen Sommers in den 90er Jahren tun es gleich mehrere.
Zum Beispiel Truth, die Tochter des verstorbenen Magiers Thorne Blackburn. sie ist als Beraterin eines parapsychologischen Forscherteams geheimnisvollen okkulten Phänomenen auf der Spur, die um Morton's Fork gehäuft auftreten. So verschwinden in der Gegend immer wieder Menschen auf unerklärliche Weise.
Truth trifft im Dorf auf zwei "Gestrandete": Sinah Dellon , eine Schauspielerin, die auf dem Sprung zu einer Hollywood-Karriere ist und hier haltmacht um nach ihren Wurzeln zu suchen; und Wycherly Musgrave, der "verlorene Sohn" einer wohlhabenden Familie, der nach einem schweren Autounfall beschließt, ausgerechnet an diesem Ort das Trinken aufzugeben.
Niemand ahnt, daß die Schicksale der beiden auf unglückselige Weise miteinander verwoben sind - auch Tuth nicht. Sie weiß nur: Die unheimlichen Begebenheiten um Mortons's Fork steuern ihrem Höhepunkt zu. Truth muß versuchen, das Tor zur Anderwelt zu finden, von dem alle Gefahr auszugehen scheint...


Jeder einzelne Roman fügt ein Puzzleteilchen hinzu, so dass am Ende ein komplexes Bild einer Gruppe/Familie entsteht; jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, trotzdem gehören alle zusammen. Ich habe seinerzeit diese Bücher sehr gern gelesen. Ich hätte nicht wenig Lust, sie jetzt nochmal zur Hand zu nehmen, aber da warten andere auf mich, also kommen sie jetzt ganz schnell wieder in den Schrank!

Übrigens: Es sind alles Original-Klappentexte in alter Rechtschreibung (und mit leider unterschiedlichen Namensschreibeweisen!), die ich genau so übernommen habe.

Sonntag, 22. April 2018

Gelesen: Liebeslänglich

Liebeslänglich - Susanne Mischcke (Kriminalroman)
Berlin  Verlag/Piper Taschenbuch
ISBN 979-3-8333-0947-2

Warum dieses Buch? Remittendentische sind schon eine wahre Verführung...

Klappentext:
"Eigentlich entscheidet Mathilde nie aus dem Bauch heraus. Aber diesmal ist sie rettungslos verliebt – in einen zu lebenslanger Haft verurteilten Mörder. Allzu rasch gibt sie ihm ihr Jawort, weil sie glaubt, dass er der Richtige ist. Bis er plötzlich vor ihrer Tür steht …"

Mathilde, alleinstehende Lehrerin, macht im Wartezimmer eines Arztes die Bekanntschaft eines Strafgefangenen, der in Begleitung zweier Wachleute dort sitzt. Es muss physische Anziehungskraft sein, anders lässt sich nicht erklären, dass sie in Folge den Kontakt zu ihm, Lukas Feller, sucht. Sie telefonieren, schreiben Briefe, schließlich besucht Mathilde ihn regelmäßig in der JVA. Verliebt sich in ihn ...

Ein Frauenleben wird demontiert und vernichtet.

Ich kann nicht so viel schreiben, ohne zu spoilern.

Er verschwand in dem Geschäft. Mathilde lehnte den Kopf zurück und schloß die Augen. Die Sonne war herausgekommen, und die Strahlen wärmten ihr Gesicht. Doch unweigerlich geriet sie ins Grübeln. Wann war die Studentin Johnanna Gissel verschwunden? Sie war sich sicher, dass es September '94 gewesen sein musste. Und kurz darauf hatte er sein Auto verkauft. Ins Ausland.
Was zerbrichst du dir den Kopf, Mathilde, was bringt das? Hör auf damit. Aber natürlich war das nicht möglich. Lukas hatte die Werkstatt anscheinend nicht gekannt, sonst hätte er anders reagiert. Es sei denn, er hätte ihr etwas vorgespielt. Sie würde Lauda nochmals...
 
Lukas hat schon früh begonnen, andere Menschen zu manipulieren, besonders Frauen lieben sein Charisma, das in Wirklichkeit antrainiert und reines Machtmittel ist. Er stellt das Leben von Mathilde komplett auf den Kopf. Sie verliert ihre Arbeit, ihr Geld, ihre Eigenständigkeit. Lukas dominiert, manipuliert, schreckt weder vor Gewalt noch Entführung oder (weiteren) Morden zurück. Am Ende liegt Mathildes Leben in Trümmern.

Aber was bleibt, ist schließlich Hoffnung. Wenigstens das.


Gut geschrieben und eine Empfehlung für einen Regentag oder eine Bahnfahrt.

Mittwoch, 11. April 2018

Gelesen: Reise in die Nacht

Reise in die Nacht - Gianrico Carofiglio (Roman)
aus dem Italienischen "Testimone inconsapevole"
Goldmann-Taschenbuch
ISBN 978-3-442-46429-6

Warum dieses Buch? Es sprang mir vom öffentlichen Bücherschrank direkt in die Tasche.

Aus dem recht umfangreichen Klappentext:
"Avvocato Guido Guerrieri, frisch geschieden und geschüttelt von einer tiefen Lebenskrise, übernimmt einen fast aussichtslosen Fall: Er verteidigt einen des Mordes angeklagten Immigranten aus dem Senegal, der ohne seine Hilfe verloren wäre. Es beginnt ein nervenzerreißender Kampf gegen rassistische Vorurteile, eine voreingenommene Justiz und eine erdrückende Last von Indizien …"

Das Leben des Anwalts Guido Guerrieri ist ein einziges Durcheinander. Seine Frau hat die Scheidung eingereicht, dadurch gerät er in eine Krise. Eines Tages steht die dunkelhäutige Abadschadsche in seiner Kanzlei und beauftragt ihn mit der Verteidigung des Senegalesen Abdou Thiam, dem der Mord an einem Kind vorgeworfen wird. Sie bezahlt eine große Summe bar - und Guido steht praktisch vor einem Fall ohne Aussicht auf Erfolg.

Im Folgenden berichtet er von seinem Leben, seiner Depression, der Bekanntschaft mit einer Nachbarin. Das alles geradezu liebevoll-selbstironisch.

Mein Hausarzt hatte schließlich eingewilligt, mir ein Schlafmittel verschrieben, und mit diesen Pillen war es wenigstens eine Zeit lang besser gegangen.
Stimmungsmäßig war ich immer noch auf dem Nullpunkt, aber wenigstens wandelte ich jetzt nicht mehr wie  ein verstörtes Gespenst durch die Gegend.
Meine beruflichen Leistungen bewegten sich allerdings im roten Bereich, und als Anwalt war nicht mehr der geringste Verlass auf mich. Es gab Menschen, deren Freiheit von meiner Arbeit und Konzentration abhing. Sie wären vermutlich höchst erstaunt gewesen, wenn sie gewusst hätten, dass ich meine Nachmittage damit zubrachte, zerstreut in ihren Akten zu blättern, dass sie selbst und der Inhalt dieser Akten mir vollkommen egal waren, dass ich völlig unvorbereitet in die Verhandlungen ging, dass der Ausgang der Prozesse praktisch dem Zufall überlassen war, mithin, dass ihr Schicksal in den Händen eines verantwortungslosen, psychisch gestörten Menschen lag.
Wenn ich Klienten in meinem Büro empfangen musste wurde die Situation geradezu surreal... 

Ich mag es, wenn beim Protagonisten eine Persönlichkeitsentwicklung mitzuerleben ist, so auch hier. Ungefähr im letzten Drittel des Buches kommt es zur Gerichtsverhandlung von Abdou Thiam, bei der der Avvocato Guerrieri zu ungeahnter Form aufläuft. Trotzdem ist es kein reiner Gerichtskrimi sondern eher eine Geschichte um den Menschen Guido.

Das Buch liest sich gut weg, eigentlich Lektüre für einen Tag, es ist mir vollkommen unverständlich, warum ich wochenlang daran herumgelesen habe.


Nette Unterhaltung, daher eine Empfehlung.

Welttag des Buches

Am 23. April ist der Welttag des Buches.

(Und ich habe endlich mein aktuelles Buch durchgelesen...)

Sonntag, 8. April 2018

Terrassengarten

Heute war der zweite Tag mit wunderschönem Frühlingswetter, also habe ich draußen mal ein wenig Ordnung gemacht! Innerhalb der letzten Woche habe ich nur eine einzige Ratte gesehen, also hat meine Panik auch etwas nachgelassen...



Einige unerwünschte Pflanzen entfernt, Dünger auf die Hortensien gegeben (eigentlich vier Wochen zu spät), große Pflanztöpfe aus der Wohnung rausgestellt... solche Sachen eben...



Klingt "nach nichts", ist/war aber für mich mega-anstrengend. Immerhin habe ich genau das geschafft, was mir wichtig war! Vielleicht gelingt es mir ja doch, meine Ansprüche meiner Belastarkeit ein wenig anzupassen?


Zufrieden.