Mittwoch, 11. April 2018

Gelesen: Reise in die Nacht

Reise in die Nacht - Gianrico Carofiglio (Roman)
aus dem Italienischen "Testimone inconsapevole"
Goldmann-Taschenbuch
ISBN 978-3-442-46429-6

Warum dieses Buch? Es sprang mir vom öffentlichen Bücherschrank direkt in die Tasche.

Aus dem recht umfangreichen Klappentext:
"Avvocato Guido Guerrieri, frisch geschieden und geschüttelt von einer tiefen Lebenskrise, übernimmt einen fast aussichtslosen Fall: Er verteidigt einen des Mordes angeklagten Immigranten aus dem Senegal, der ohne seine Hilfe verloren wäre. Es beginnt ein nervenzerreißender Kampf gegen rassistische Vorurteile, eine voreingenommene Justiz und eine erdrückende Last von Indizien …"

Das Leben des Anwalts Guido Guerrieri ist ein einziges Durcheinander. Seine Frau hat die Scheidung eingereicht, dadurch gerät er in eine Krise. Eines Tages steht die dunkelhäutige Abadschadsche in seiner Kanzlei und beauftragt ihn mit der Verteidigung des Senegalesen Abdou Thiam, dem der Mord an einem Kind vorgeworfen wird. Sie bezahlt eine große Summe bar - und Guido steht praktisch vor einem Fall ohne Aussicht auf Erfolg.

Im Folgenden berichtet er von seinem Leben, seiner Depression, der Bekanntschaft mit einer Nachbarin. Das alles geradezu liebevoll-selbstironisch.

Mein Hausarzt hatte schließlich eingewilligt, mir ein Schlafmittel verschrieben, und mit diesen Pillen war es wenigstens eine Zeit lang besser gegangen.
Stimmungsmäßig war ich immer noch auf dem Nullpunkt, aber wenigstens wandelte ich jetzt nicht mehr wie  ein verstörtes Gespenst durch die Gegend.
Meine beruflichen Leistungen bewegten sich allerdings im roten Bereich, und als Anwalt war nicht mehr der geringste Verlass auf mich. Es gab Menschen, deren Freiheit von meiner Arbeit und Konzentration abhing. Sie wären vermutlich höchst erstaunt gewesen, wenn sie gewusst hätten, dass ich meine Nachmittage damit zubrachte, zerstreut in ihren Akten zu blättern, dass sie selbst und der Inhalt dieser Akten mir vollkommen egal waren, dass ich völlig unvorbereitet in die Verhandlungen ging, dass der Ausgang der Prozesse praktisch dem Zufall überlassen war, mithin, dass ihr Schicksal in den Händen eines verantwortungslosen, psychisch gestörten Menschen lag.
Wenn ich Klienten in meinem Büro empfangen musste wurde die Situation geradezu surreal... 

Ich mag es, wenn beim Protagonisten eine Persönlichkeitsentwicklung mitzuerleben ist, so auch hier. Ungefähr im letzten Drittel des Buches kommt es zur Gerichtsverhandlung von Abdou Thiam, bei der der Avvocato Guerrieri zu ungeahnter Form aufläuft. Trotzdem ist es kein reiner Gerichtskrimi sondern eher eine Geschichte um den Menschen Guido.

Das Buch liest sich gut weg, eigentlich Lektüre für einen Tag, es ist mir vollkommen unverständlich, warum ich wochenlang daran herumgelesen habe.


Nette Unterhaltung, daher eine Empfehlung.

Welttag des Buches

Am 23. April ist der Welttag des Buches.

(Und ich habe endlich mein aktuelles Buch durchgelesen...)

Sonntag, 8. April 2018

Terrassengarten

Heute war der zweite Tag mit wunderschönem Frühlingswetter, also habe ich draußen mal ein wenig Ordnung gemacht! Innerhalb der letzten Woche habe ich nur eine einzige Ratte gesehen, also hat meine Panik auch etwas nachgelassen...



Einige unerwünschte Pflanzen entfernt, Dünger auf die Hortensien gegeben (eigentlich vier Wochen zu spät), große Pflanztöpfe aus der Wohnung rausgestellt... solche Sachen eben...



Klingt "nach nichts", ist/war aber für mich mega-anstrengend. Immerhin habe ich genau das geschafft, was mir wichtig war! Vielleicht gelingt es mir ja doch, meine Ansprüche meiner Belastarkeit ein wenig anzupassen?


Zufrieden.

Mobilisierung #ohne

Keine Nummer, weil kein Spaziergang.

Mein Schrittzähler ist bei allen Wegen außerhalb meines Haushaltes immer dabei. Abends wird Bilanz gezogen und verglichen.

Gestern stand ich früh auf und fuhr los, Uhrzeiten wie arbeitsalltags, verbrachte bei der Tochterfamilie den Tag. Auch wenn ich mit den Zwergen nicht herumtollen oder sie schleppen kann (diese Zeiten sind vorbei - ächz - haha), so bin ich doch den ganzen Tag irgendwie in Aktion gewesen. (Ein schöner Tag, viel Kommunikation mit den Kindern, Bücher angucken, spielen, auf der Terrasse aufhalten, aufpassen, gemeinsame Mahlzeiten...) Und die U-Bahnlinie war unterbrochen, dafür gab es Schienenersatzverkehr mit Bussen. Die Wegezeit war trotzdem fast nur normal lang.

Am Ende des Tages war ich "platt", einfach fertig. Keine Luft mehr. Ich kenne das nach solchen Tagen. (Eine Nacht richtig gut schlafen, zehn Stunden lang, dann bin ich wieder gut erholt.)

Jedenfalls war ich von der Menge meiner (immerhin nur die reinen Wegstrecken) gegangenen Schritte ziemlich überrascht. Schon das hätte gereicht, zum Beispiel als Spaziergang, um hinterher platt in der Ecke zu sitzen.

Ich sollte über meine geringe Belastbarkeit weniger enttäuscht sein, sondern mich darüber freuen, wieviel immer noch geht!

Samstag, 31. März 2018

Ach ja... und fröhliche Ostern...

Es geht mir fast gut. Jedenfalls so gut, wie es mir möglich ist.

Blutdruck ist unter Kontrolle, Lunge ist für meine Verhältnisse okay.

Die Zwerge sind immer noch viel krank, teils durch die KiTa, teils durch Veranlagung (?) Sind nicht getestet, darüber befinde nicht ich. Die Zeiten, in denen ich etwas entscheiden musste, sind längst vorbei.

Tochter und Schwiegersohn machen schon alles, was gut und richtig ist... ich darf die Zwerge genießen und ein wenig begleiten ...

Im Job habe ich mich am Freitag so viel geärgert über Kleinigkeiten, dass ich eine Zeit brauchte, um wieder "runterzukommen"  - nützt ja alles nichts... Nun ist gleich Ostern, und wir haben ein schönes langes Wochenende! FROHE OSTERN


Sonntag, 25. März 2018

Enkelzwerge

Es sind so tolle Kinder - und so unterschiedlich von Anfang an.

Da sie meine Kühlschrankmagnete toll finden und ich nur sehr begrenzt das Hantieren damit erlaube (überwiegend sind es Reiseandenken, welche unersetzlich sind), habe ich vor einiger Zeit welche extra für die Kinder besorgt.



Die Buchstaben und Zahlen sind für den Dreijährigen. Schon jetzt hat er das Konzept von Schrift und Zahlen verstanden, weiß, welche Buchstaben zu seinem Namen gehören, womit verschiedene Wörter beginnen... Zählen bis fünf ist sicher, Zahlen erkennen bis drei.

Um nun nicht nur auf meinen Kühlschrank oder die Spülmaschine für die Magnete angewiesen zu sein, hatte ich kurzfristig Magnettafeln bestellt, die gerade im richtigen Moment zugestellt wurden... Ein riesiger Karton, aber leicht. Er schleppte ihn zu seiner Mama, fragte mich dann. "Ist da etwas für Kinder drin?" ...

Die Bauernhofmagnete kamen natürlich bei beiden Kindern gut an - ich muss mal sehen, ob es die auch noch "mit Baggern" gibt.

Ach ja, Baufix... eine Erinnerung an meine Kinderzeit, mein Bruder hatte eine Menge davon gehabt, und ich fand es toll... Vor längerer Zeit schon gekauft, wartete es hier. Die Kleinteile habe ich aussortiert für später... Natürlich sind die Kinder noch keine Konstrukteure, haben aber recht interessiert damit hantiert.

...  und später am Tag auf dem Spielplatz habe ich mich nochmal wieder ganz anders an den Kindern erfreut ...

Bei den eigenen Kindern ging ja immer vieles im Alltag unter, was mir bei den Enkeln mehr auffällt und bewusst wird.

Am Ende so eines Tages bin ich rechtschaffen erschöpft und müde, aber vieles beschäftigt und erfreut mich noch tagelang.

Ratten

20.03.2018
Mit blutendem Herzen habe ich mich von meinem Vogelhäuschen verabschiedet. So viel Spaß es mir gemacht hat - vor allem während meiner langen Krankheitszeit im November/Dezember - die Vögel zu füttern und zu beobachten, so gründlich ist es mir heute früh verleidet worden, als ich zufällig sah, wie eine Ratte in meinem Flieder hochlief, ins Vogelhaus flitzte und dort einen Moment liegen blieb. Vermutlich die leckeren Sonnenblumenkerne genascht hat. Dann sprang sie heraus, lief am Busch (eigentlich eher Baum) herunter und verschwand...
Wir hatten gerade ein Rattenproblem an der Hausmüllanlage, auf ein Rattenproblem auf meiner Terrasse habe ich keine Lust!
Da ich keine Ahnung habe, wie häufig das Vogelhäuschen bereits heimgesucht worden war, die Ratten evtl. alle möglichen Krankheitserreger dort hinterlassen haben mögen, habe ich heute Abend das Teil direkt in den Müll entsorgt...

21.03.2018
Da ich später aus dem Haus musste, habe ich morgens um sieben aus meinem Wohnzimmerfenster gesehen... kam dort doch gerade eine ganze Rattenfamilie entlangmarschiert!

Aktuell
Seither übt die gelegentliche Beobachtung der Tiere die Faszination des Grauens auf mich aus.
Die Hausverwaltung ist informiert, eine entsprechende Firma beauftragt. Man hat sich bereits bei mir gemeldet und wird im Laufe der kommenden Woche Köderfallen aufstellen.
Bis das Problem beseitigt ist, bleibt meine Terrassentür dauerhaft geschlossen - mir ist nicht nach tierischen Mitbewohneren! (Schade, wo gerade das Wetter dazu einlädt, draußen zwischen den Krokussen und Blausternen etwas Ordnung zu schaffen...!)

"Folter" - Blutdruckmessung

21.03.2018
Übrigens wirft das Gerät mit Fehlermeldungen um sich, immer wieder E05... hatte ja schon die Bedienungsanleitung im Netz zu Rate gezogen... aber nun werden die Meldungen immer häufiger... Das ist doch bestimmt ein Grund, das Teil jetzt abzumachen? Wenn nach jeder Fehlerbehebung immer wieder so etwas passiert? (Luftschlauch abschrauben, wieder einschrauben, Gerät wieder starten. Nervt.)

22.03.2018
Um mal den Rest der Geschichte zu erzählen... Mit "Heulen und Zähneklappern" sozusagen habe ich ja durchgehalten bis ich um 23 Uhr ins Bett ging... im Halbschlaf merkte ich noch, dass das Gerät schon wieder nicht richtig funktionierte. Nun kann man von keinem Patienten erwarten, dass er nachts im Schlaf Schläuche ab- und anschraubt... habe es also drauf ankommen lassen und vermutlich keine einzige richtige Messung in der Nacht gehabt. (Stattdessen furchtbare Fuß- und Beinkrämpfe um 1.00 Uhr, weil ich über dieser ganzen Blutdruckmesser-Schmerzgeschichte mein Magnesium vergessen hatte. Man gönnt sich ja sonst nichts.) Gleich nach dem Aufstehen um 5.00 Uhr merkte ich, dass das Gerät weiterhin den bekannten Fehler produzierte, wartete nochmal ab bis um 6.00.... und habe das Gerät dann abgelegt. Mit Hinweis auf fehlerhafte Funktion dann in der Arztpraxis abgegeben. Ich hänge Euch hier noch ein sexy Foto an, wie mein Arm heute aussieht. Auf jeden Fall mache ich das kein zweites Mal mit. Wie eingangs gesagt, das ist Folter!

Mittwoch, 21. März 2018

Langzeitblutdruckmessung

Aua.
Ich werde noch verrückt vor Schmerzen.
Jedes Mal, wenn sich das Teil aufpumpt, bin ich nur damit beschäftigt, irgendwie den Schmerz zu ertragen. Der Arm ist heiß, an den Rändern der Manschette habe ich schon Quetschspuren.
Ob ich das wirklich auch noch die ganze Nacht aushalten kann?
Oder ob ich mir das Gerät abmache?
(Damals im Krankenhaus war es nicht schmerzhaft, nur ein wenig lästig.)
Ich werde Fotos vom Arm machen , bin gespannt, wie rot und blau der aussehen wird.
Au-au-au-au.......................

Sonntag, 18. März 2018

Interessenkonflikte

Ich werde zum Serienjunkie, seitdem ich den Amazon-Fire-Stick habe... nein, nicht nur, aber auch. Gelesen wird auch wieder, in meiner langen immer-wieder-Krankenzeit hatte ich keine Energie dazu, aber nun...!
 
Ärgerlich, dass mir die Arbeit so viel Zeit nimmt, dass ich nicht alles machen kann, was ich möchte... aber ich bin zurück im normalen Leben. Immerhin. 

(Meine Unternehmungen werden fortgesetzt, so bald das Wetter nicht mehr so schrecklich kalt und unangenehm ist!)

Montag, 5. März 2018

Geburtstag

Heute vor 38 Jahren wurde ich Mutter.


Ich wünsche meinem Sohn Gesundheit und Zufriedenheit.

Sonntag, 4. März 2018

Blutdruck etc.

Am Folgetag war ich dann wie von Frau Dr. Internistin gewünscht vormittags nochmal in der Praxis. Die Werte meines kleinen Blutdruckmessers wurde mit denen des Profiteils verglichen mit dem Ergebnis, dass mein Handgelenksgerät exakte Werte ausgibt.

Ich soll also nun jeden Morgen eine kleine Tablette nehmen und zu festgelegten Zeiten meinen Blutdruck messen, führe also weiterhin meine Listen. Interessant ist immer, dass der Blutdruck (bei Kontrollen innerhalb weniger Minuten festgestellt) eine große Schwankungsbreite hat. Insgesamt bewegt er sich jetzt aber in einem guten Rahmen.

In drei Wochen gibt es eine 24-Std.-Langzeitmessung (die kenne ich von damals aus dem Krankenhaus).

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Dienstag, 27. Februar 2018

Nächste Baustelle

Wäre ich nicht letztens beim Aufräumen auf mein kleines Handgelenks-Blutdruckmessgerät gestoßen und hätte ich es nicht spaßesweise ausprobiert, wäre mein Bluthochdruck wohl noch ewig und drei Tage unerkannt geblieben...

So war das die Initialzündung... ich hatte während der vergangenen Tage mehrfach gemessen und unglaublich hohe Werte abgelesen... Mit meiner Liste und der Bitte, profimäßig meinen Blutdruck zu messen, beim Lungenfacharzt aufgeschlagen... notfallmäßig Nitro-Spray bekommen... aber nach einer halben Stunde war der Wert dann schon wieder bei 180...

Ich durfte deshalb meine Infusion heute nicht bekommen und musste mich umgehend bei meiner Hausarzt-Internistin vorstellen. Jetzt habe ich Tabletten bekommen und muss morgen Vormittag nochmal zu ihr in die Praxis, um zu sehen, ob das Ramipril ausreichend wirkt, außerdem wird mein kleines Messgerät mit dem Profiteil abgeglichen.

Schön, dass ich von der letzten Woche meine Laborwerte habe, so muss ich die morgen nur mitnehmen statt nochmal Blut zu lassen...

Kinder, Kinder, meine Medikamentensammlung wächst - man wird nicht besser wenn man in die Jahre kommt.

--- Hätte ich nicht selbst die Idee gehabt zu messen... nicht auszudenken... ich weiß ja noch gut, wie es meinem Bruder ergangen war. ---

Samstag, 24. Februar 2018

Wintereinbruch und erkältet, Studie

Die Überschrift ist doof, ich gebe es ja zu, aber ich wollte gerne alles in einen Post schreiben.

Ich bin ja gerade mal wieder zwei Wochen im Hause, eine Erkältung hat mich gepackt. Beziehungsweise das, was bei einem Normalgesunden eine Erkältung ist. Bei Unsereins/bei mir muss man ja immer aufpassen, dass sich ein Infekt nicht zu einer mittleren Katastrophe auswächst.


Glück gehabt. Oh, ich darf auch mal davonkommen... und am Dienstag Mittwoch werde ich wohl wieder ins Büro dürfen. Ich bin immer froh und dankbar für meinen Arzt bzw. das gesamte Praxisteam. Schon wieder habe ich zweifach das volle Programm hinter mir mit Lungenfunktionsprüfung (LuFu), BGA und großem Labor mit ungefähr fünf Röhrchen Blut... Die letzte LuFu ist, Wunder über Wunder, erstaunlich gut gewesen, erklären können wir es uns leider nicht - also ist der Verlauf nicht unbedingt reproduzierbar - aber Doc und ich sind angemessen dankbar und erfreut.


Übrigens war ich dieses Mal ein geeigneter Kandidat für eine Medikamentenstudie (ABACOPD), und ich habe keine Ahnung, ob ich ein Antibiotikum (Sultamicillin) oder das Placebo bekommen habe. Das Wegbleiben meiner Antibiotika-typischen Nebenwirkungen spräche für Placebo, die wirklich gruseligen Kopfschmerzen an Tag eins eher für das Medikament.

 Ich bin zwar noch husten-und-schnupfenkrank, aber alles ist jetzt rückläufig und ich fühle  mich einigermaßen gut, jedenfalls besser, wenn man von meinem großen Schlafbedürfnis mal absieht.


Nachdem es in Woche eins meines erneuten Krankenstandes (ja, ich hatte inzwischen immerhin gerade wieder vier Wochen gearbeitet und hätte eigentlich eine Urlaubswoche gehabt!) immer wieder zu nächtlichen Frösten und Schneefall gekommen war - und ich, besonders morgens, mal wieder meine Kamera strapaziert habe - wurde es ein wenig wärmer, geradezu vorfrühlingshaft.


Die Büsche bekommen erstes zaghaftes Grün und auf meiner Terrasse strecken die Krokusse zaghaft ihre gelben, weißen und lila Köpfchen, wartend auf Sonnenstrahlen, um ihre Knospen zu öffnen.


Und ZACK! ist ein böse kalter Wintereinbruch dieses Wochenende im Anmarsch! Sibirien schickt uns Kälte... Dieses Wetter habe ich nicht bestellt!

Sonntag, 18. Februar 2018

Abschied


Nach dem Tod meines Bruders hatte ich um Aushändigung seiner Krankenberichte gebeten - bei einer Erbkrankheit mit gleichem Gendefekt wie ich ihn habe, einleuchtend.

Seither habe ich mehrfach seine Berichte gelesen und sehr viel über ihn erfahren. Es bleiben so viele Fragen offen, die er mir natürlich nie mehr beantworten kann. Und ich habe von einigen Nebendiagnosen gelesen, von denen er nie berichtet hatte.

Irgendwann habe ich beschlossen, dass ich hier kein Mausoleum für ihn errichten will. Ich habe zwei Fotorahmen an der Wand und Erinnerungen in meinem Herzen, aber die Mappe mit den Krankenberichten belastete mich sehr.

In zwei Sitzungen, eine im Januar und eine gestern, habe ich alle Berichte digitalisiert und zweifach gesichert. Dabei natürlich auch nochmal alle Befunde studiert. Und heute alle Papiere zerrissen. Morgen kommt die Tüte in den Container. Ich hoffe, dass mich das erleichtern wird. (Und ich habe noch zwei andere Projekte, mit denen ich ähnlich verfahren werde.)

Nach vier Jahren nehme ich nochmal Abschied und fühle mich dabei wie ein Verräter.

Sonntag, 28. Januar 2018

Mobilisierung #5

Wer nun glaubt, das sei es gewesen mit meinem Bewegungsprogramm, der irrt. Ein bisschen problematisch ist es alltags, nichts und niemand bringt mich nach Feierabend bei Dunkelheit nochmal raus... aber ich achte auch dann darauf, ob und wieviel ich zu Fuß unterwegs bin und was ich so mache. 




Das Wetter war unschön heute, grau in grau, nicht gerade kalt, dafür windig und zwischendurch ein wenig Regen. Trotzdem:

Ich war echt gut heute, habe eine große Runde gedreht, mich eigentlich ein wenig übernommen. Aber am Ende geschafft - mehr als doppelt so viel wie kürzlich. Und nun bin ich platt.




Mein Spazierweg führte mich nochmals durch Hausbruch/Neuwiedenthal, allerdings nicht nur bis zur Kirche... Ich hatte mir den kompletten Rundweg vorgenommen. Das letzte Stück war für mich sehr anstrengend, insgesamt habe ich mehr Strecke geschafft als kürzlich.





Übrigens hat der Stadtteil nur den Vorzug, dass er praktisch nebenan ist, ansonsten ist er nicht gerade eine stadtplanerische Schönheit, obwohl man in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren viel für seine Aufwertung getan hat.



CBD-Öl

Der Hype um diesen THC-freien Cannabisextrakt ist auch an mir nicht vorbei gegangen. Grundsätzlich misstrauisch gegenüber irgendwelchen "Wundermittelchen" habe ich zunächst Anderen überlassen, dieses über einen längeren Zeitraum auszuprobieren...

In Anbetracht meiner gehabten Lungenkomplikation, deren Auswirkungen noch nicht ganz überstanden sind, wäre allerdings die entzündungshemmende Komponente vom CBD durchaus eine Option...

Es gibt kaum eine Infoseite, die nicht am Ende Verkaufslinks hat, trotzen halte ich diese für recht ausführlich.

Mein persönlicher Versuch läuft erst seit wenigen Tagen mit einem Tropfen am Abend. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, die erste Wirkung, die ich spüre, ist ein bemerkenswert tiefer Schlaf.

Samstag, 27. Januar 2018

Kleine Pläne

Im Februar werde ich eine Woche Urlaub haben - durch Krankheitszeiten nicht genommene Resturlaubstage 2017.

Statt größere Abwesenheiten zu planen, fange ich erstmal ganz vorsichtig an und werde zwei oder drei Tage nach Salzgitter fahren. Eine Stadt, auf die ich nicht unbedingt scharf bin. Aber ich habe seit einiger Zeit eine Facebook- und WhatsApp-Freundin, die dort wohnt... Wir haben übrigens heute Abend zum ersten Mal miteinander telefoniert.

Da werde ich demnächst mal gucken, wie die Zugverbindungen sind...

Nachtrag von Anfang März... Erst wurde die Freundin krank, dann ich auch noch - der Besuch ist zwangsläufig verschoben worden.

Freitag, 26. Januar 2018

Problematisch

Das war eigentlich ein FB-Kommi in meiner Alpha-Gruppe von mir, aber er beschreibt mit wenigen Worten ganz gut meinen Alltag:

Ich lebe allein und bin auch für meinen Haushalt allein zuständig. Oft nehme ich mir für den Feierabend oder das Wochenende bestimmte Dinge vor, die ich dann doch nicht auf die Reihe bekomme bzw. nur ein Teil davon. Es ist nicht nur die Luftnot (da genügen manchmal 15 Minuten Pause, dann geht es weiter), es ist die allgemeine Kraftlosigkeit, die oft ein Hindernis darstellt.

Lustlosigkeit ist nicht schlimmer als bei Gesunden. Aber diese Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung an manchen Tagen, diese Zustände nerven schon. Und dann der Frust, wieder mal die eigenen gesteckten Ziele nicht erreicht zu haben... Und dann gibt es wieder gute Tage, an denen alles wie von selbst läuft. Problematisch ist, dass diese Tage/Zustände nicht planbar sind und man immer wieder Zugeständnisse/Rückschritte machen muss.

P.S. In dieser Woche geht es mir ziemlich gut. Nach dem Arztgespräch am Dienstag stehe ich nochmal "unter Droge" - muss allerdings ab Montag wieder runterdosieren... ich bin gespannt.

Jedenfalls war ich gestern topfit, war bei meiner Mutter und hatte so viel zu erzählen, dass es meine Schuld war, erst sehr spät zu Hause eingetroffen zu sein...

Arbeit war nervig... ein bekloppter Tag... ich wurde immer ärgerlicher, wütender - und konnte das nirgends lassen, denn niemand hatte Schuld daran. Es waren einfach die Umstände und die Masse an Papieren, Vorgängen, Telefonaten, Mails... Ich hätte so gern jemanden angebrüllt oder Sachen durchs Fenster geworfen... stattdessen wurde mir die Luft ein wenig (!) knapp. Auch blöd.

Bei der Physio habe ich gesagt, mir geht es relativ gut, und ich möchte etwas "Richtiges" machen, nicht das Schonprogramm der letzten Monate. Und ich bekam, was ich wollte...

Ein paar Sachen eingekauft, die ich nicht bestellen konnte, dann auf die Rewe-Lieferung gewartet. Ich habe mich wohl auf jeden zweiten Freitag eingependelt.

Morgen Vormittag wird ein super Auflauf gezaubert, der dann bitte pünktlich zur Essenszeit der Zwerge fertig sein soll. Neues Rezept, liest sich aber lecker... Nudeln und Gemüse (Hackfleisch dazu, der Zwergenpapa isst mit, und Männer brauchen meistens Fleisch)...
Achja, Wochenende kann kommen... (Hoffentlich komme ich zu irgendwas... aufräumen oder lesen oder rausgehen...)

Dienstag, 23. Januar 2018

Arztgespräch und weiteres Vorgehen

Nachdem ich zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen versucht habe, das Prednisolon runterzudosieren (das war vor Weihnachten so abgesprochen worden - nach drei bis vier Wochen aussteigen) und jedes mal am zweiten Tag ein Notfall bin, hat es mir gereicht.

Letzter Notfall war vergangenen Freitag, den also hochdosiert abgefangen, dann wieder jeden Tag runterdosiert bis auf 5 mg Predni täglich. Damit geht es mir gut, aber das kann es ja nicht sein... Außerdem gehen meine Tablettenvorrräte dem Ende entgegen - für Notfälle muss ich aber immer welche vorhalten! Also heute nicht nur Infusion, sondern auch ein Arztgespräch.


Ich frage mich, warum ich mir den ganzen Tag lang einen Kopf gemacht habe deswegen. Ich denke immer, ich muss irgendwie überzeugend sein... Stichwortliste dabei.. erzählt, wie es mir immer wieder geht. Nicht lange mit Befindlichkeiten aufgehalten, sondern ich habe Zahlen vom Pulsoximeter genannt. Wie er das findet (dass ich so ein Teil habe und benutze), ist mir eigentlich auch Wurscht... Es ist so viel einfacher, zu sagen: "Dann und dann hatte ich diese und jene Werte." Ich denke, es werden ausreichend viele Patienten schon mal geschildert haben, wie es einem dabei geht.

Strategie angepasst, Prednisolon-Vorräte per Rezept aufgefüllt (darum musste ich gar nicht erst bitten, er kam von selber drauf), Blutabnahme, nochmals wurde ich auf die Exazerbation vom Dezember hingewiesen. Bedeutet Hinweis auf die Schwere der Krankheit... Ich habe verstanden, fühle mich aber mit Corti super, will nur allmählich weg von dem Zeugs und brauche: Geduld. Mal wieder.

Vor ein paar Tagen Netzrecherche betrieben und ein kleines Cortison-Kompendium gefunden (pdf).

Sonntag, 21. Januar 2018

Technikupdate: Amazon fire TV stick

Wie die Jungfrau zum Kinde... und, wie man mir sagte, typisch:

Im November Amazon prime aktiviert, weil ich viele Geschenke krankheitsbedingt bestellt habe und gern die zügige Zustellung via prime haben wollte. Hatte mir die Kündigung nach dem Testzeitraum auf die Agenda genommen - mich nur leider im Datum vertan.

Dann also die Frage: Wozu kann mir prime noch nützlich sein, da der Service nun einmal gebucht war? M&M (Kurzform für Tochter und Partner) demonstrierten mir Amazon fire bei sich zuhause, ich blieb skeptisch (weil ich immer erstmal zickig und störrisch bin), ob das etwas für mich sein könnte, und befürchtete, dass mein kleiner Fernseher, der nicht auf dem allerneuesten Stand der Technik ist, damit gar nicht umgehen könnte.

Nächster Schritt war also der Test eines Sticks bei mir, alles funktionierte.

Also habe ich mir einen bestellt, immer noch zweifeld, ob das etwas für mich sein würde.


Warum verschickt Amazon einen Artikel für knapp vierzig Euro per Maxibrief? Der Stick kommt vorkonfiguriert und wäre bei Verlust auf dem Postwege ein Eintrittstor zu meinem Account, was mich hätte teuer zu stehen kommen können. Jedenfalls ist er gut bei mir angekommen.

Üblicherweise stürze ich mich nicht sofort auf neue technische Teile und lasse mir ein paar Tage Zeit, hier aber wollte ich gern zügig kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Also am Abend ausgepackt:



Hmja. Also mal alles aus den Umverpackungen geholt und begutachtet.


Das sah auf den ersten Blick nach allerlei Zeugs aus... Die Bedienungsanleitung sind ein paar kleine Seiten zum Aufklappen, sehr klein gedruckt und für mich einfach nicht ausreichend.

Zunächst habe ich alles zusammengestöpselt, Batterien in die Fernbedienung gelegt, den Stick eingesteckt, was nach mehreren Anläufen dann - im Gegensatz zu dem von M&M - nur mit dem mitgelieferten Adapter funktionierte. So weit, so alles gut.

Den letzten Nerv geraubt hat mir die Fernbedienung, ich hatte sie einfach nicht verstanden, wozu auch die Tatsache beitrug, dass die auf dem Bildschirm eingeblendeten Symbole auf meinem kleinen TV-Gerät so winzig waren (sind), dass sie wie ein Schmutzfleck wirkten und ich sie einfach nicht erkannt hatte. Zwei Meter dichter herangerückt und mit Brille auf der Nase, erkannte ich endlich das Symbol für den Start. Bis dahin war ich bereits reichlich verzweifelt. (Krank, müde, genervt.)

Das ging aber noch weiter. Ich "Doofie" hatte nicht begriffen, dass das runde Dings auf der Fernbedienung das Steuerungselement war. Warum hat man auf Cursor-Symbole verzichtet? Das hätte mir gleich mal sehr viel weitergeholfen! Erst bei der Eingabe des WLAN-Codes habe ich das dann verstanden. (Dabei hatte ich wohl M. so aus dem Augenwinkel zugesehen und eine vage Erinnerng gehabt.)

Schönen guten Tag, Sie können jetzt alle kostenlosen Apps laden... Aha? Keine Erklärung, was ich damit installieren würde. Das habe ich mir noch nie gefallen lassen. Ich möchte gern die volle Kontrolle. Und was sind beim TV überhaupt Apps???

Ich habe dann noch einen Moment mit der Menüsteuerung verbracht und irgendeine Serie anlaufen lassen zur Schlafenszeit, von der ich aber maximal fünf Minuten mitbekommen habe, weil ich dann ins Traumland segelte.

Inzwischen habe ich ein wenig mehr damit herumgespielt und tatsächlich manuell einige Apps geladen, um so auf die Mediatheken der TV-Sender zugreifen zu können. Um die Amazon-eigenen Serien zu schauen, scheine ich zu unkonzentriert zu sein, ich mache immer irgendwas Anderes nebenbei und verliere ständig den Faden...

Auf jeden Fall habe ich wohl den Einstieg jetzt gefunden, bei der Hausarbeit brauche ich nur "Musik" in das Alexa-Mikrofon zu sprechen, und ich habe Hintergrundgeräusch, das sich an zuvor gehörten Titeln orientiert. (Alles, was ich mal gekauft habe, steht mir hier auch gleich zur Verfügung plus diverse Playlists... italienische Lieder gestern stundenlang laufen lassen.)

Noch nie ist mir der Einstieg in Technik so schwer gefallen wie dieses Mal. (PC, Handy, alles nicht so wild, aber fireTV - puh!)

Dienstag, 16. Januar 2018

Cortison (Prednisolon)

Fluch und Segen, beides ist Cortison.

Ich habe nun 4 Wochen niedrig dosiert (5 mg) Prednisolon nehmen müssen. Dank meiner schlechten Erfahrung vor Wochen nach zehn Tagen vergleichsweise hoch dosierter Einnahme wollte ich es jetzt besser machen und habe runterdosiert auf 2,5 mg - Sonntag und gestern. (Hatte eigentlich noch vor, auf jeden zweiten Tag zu gehen...)

Gestern ging es mir furchtbar, furchtbar schlecht. Schon früh morgens SpO2 unter 90... habe mich mühsam zur Arbeit geschleppt und mich im Büro ruhig verhalten. Lustigerweise ging es mir gegen Abend langsam besser. Na, wenn ich schon wieder Cortison-Abbruchprobleme hinter mich gebracht hatte, brauchte ich mit dem "Runterdosieren" ja gar nicht erst weiterzumachen. [Ich habe fertig.]

Heute früh aufgewacht mit komplett (für mich) normalen Werten. Zwar ist meine Belastbarkeit  noch nicht wieder hergestellt (wie z.B. im letzten Sommer), aber meine gute Stimmung ist zurück. Man glaubt es kaum, wie beständiger Sauerstoffmangel, genau wie dauernde Schmerzen, übellaunig und/oder weinerlich machen. (Nein, ich habe mich schon unter Kontrolle, aber auch das ist anstrengend.)

Nach der Infusion ist heute Abend meine Kondition (haha) im Keller, aber das ist okay, wenn es mir nur morgen wieder so geht wie heute bitte!

Merksatz: Cortison absetzen oder runterdosieren nach mehr als fünf Tagen Einnahme führt bei mir zu erheblichen Problemen!!!

Sonntag, 14. Januar 2018

Mobilisierung #4

Wo? Naturschutzgebiet Fischbeker Heide/Harburger Berge. Ein Ausläufer ist nah an meiner Wohnung, nur auf der anderen Straßenseite. Aber man kommt nicht überall hinein...




Der Schweinehund verkriecht sich und ist ganz still... Vielleicht, weil ich diesen "Ausflug" gestern angekündigt habe? Das Wetter war super, blauer Himmel, Sonnenschein, allerdings windig und nahe am Gefrierpunkt. Januarwetter at it's best, würde ich sagen.




Ein Teilstück des Weges geht durch eine noble Wohnstraße, und über ca. 500 Meter gibt es eine Steigung (lt. google) von 34 m... Da hat mich der Weg sehr angestrengt, obwohl die Strecke insgesamt gar nicht so lang war. Der Schrittzähler sagt 1,8 km, ich war 1,25 Std. unterwegs. Und hinterher komplett erledigt. Wenn man aber bedenkt, dass ich vor vier Wochen den Weg vom Bett zum Bad kaum geschafft habe, bin ich doch ganz froh.

Technikupdate Haushalt

Ein neues Haushaltsmitglied mitgebracht bekommen... Es gibt tatsächlich Haushalte, die mehr als einen davon haben... Wieviele Staubsauger braucht der Mensch?


Gestern Demonstration vom amazon fire TV stick, weil ich nicht wusste, ob mein Fernseher, der nicht state of the art ist, damit umgehen kann... Jetzt bestellt. (Ja, ich lese nicht nur Bücher, manchmal mag ich auch etwas sehen...) Wie verlängert man die üblichen 24-Stunden-Tage eigentlich?

Freitag, 12. Januar 2018

Geburtstage

Am 12. Januar 1982 um 18:40 Uhr hat meine große Tochter das Licht der Welt erblickt.

Und am 12. Januar 2015 hat sie sich ihren ersten Sohn geschenkt.

So feiern wir denn einen Doppelgeburtstag bis ans Ende der Zeiten. Alles Gute!

Heute: Weißwein

Einen leckeren Wein gekostet.

#Mobilisierung #Alltag (Freitag ist Physiotag)

Im Moment geht es mir von Tag zu Tag besser, obwohl ich sehr müde bin... das arg frühe Aufstehen schafft mich - wie immer.

Ansonsten wird es lufttechnisch aber deutlich besser.

Heute mit frisch justiertem Schrittzähler gemessen: Arbeitswege plus nachmittags der Weg zur Physio und zurück sind summa summarum auch 2,5 km. - Und nun Aufbautraining... der Therapeut lässt sich immer so nette kleine Gemeinheiten einfallen. So muss das... Zusätzlich eine Einheit Atemtherapie gegen das übermäßige Residualvolumen in der Lunge. Schade, dass ich das allein zuhause nicht machen kann.

Aber nun habe ich auch genug Gutes für einen Tag hinter mich gebracht.

Warten auf die Rewe-Lieferung. Ich weiß diesen Service inzwischen sehr zu schätzen. Vorräte für die nächsten zwei Wochen, ich muss nur noch Kleinigkeiten kaufen, die mir so spontan einfallen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

#Mobilisierung - Schrittzähler

Vor Jahren habe ich mir diesen Schrittzähler zugelegt. Ein bewusst möglichst einfaches Modell, es soll wirklich nur jeden Tag meine gegangenen Schritte zählen. Den ganzen anderen Blödsinn brauche ich nicht, da rechnet mir Excel übersichtlicher.

Wie es nun mal vorkommt, waren die Batterien leer. Nach dem Auswechseln stimmte die Uhrzeit nicht mehr, so dass die Tagessummen nicht stimmten, weil der Zähler immer um Mitternacht umspringt auf den neuen Tag. Die Anleitung hatte ich schon damals nicht begriffen und nun wieder, genau wie nach dem Kauf, den Verkäufer angeschrieben und die oben verlinkte Website genannt bekommen. Sehr freundlich, wirklich.

Nur, die Anleitung auf der Website hilft nicht wirklich gut. Das SetUp von dem Dingens ist die reine Katastrophe. Die eingeblendeten Worte sind auch mit meiner besten Brille nicht zu lesen... während ich immer wieder nachsehe, welche Tasten mit "set" und "mode" gemeint sind, springt das SetUp ans Ende und alles ist für die Katz. Keine Chance, es mittendrin wieder aufzunehmen. Immer wieder mit Mühe aktiviert, immer wieder neu die Uhrzeit eingestellt, das Uhrzeitformat... irgendwann dann vermutlich auf "metrisch" gestellt und meine Schrittlänge hinterlegt (unnütz, aber man muss die ganze Folge abfrühstücken)... eventuell habe ich auch meine gewünschten täglichen Schritte eingestellt (dann gibt es eine nette Grafik, wenn - falls! - man beginnt, sich anzunähern)...

Diese paar Sachen haben mich eine gute halbe Stunde Nerven gekostet. Dabei möchte ich doch wie immer nicht mehr als meine Schritte zählen, besonders jetzt im Rahmen meiner ReMobilisierung. Nunja.

#Mobilisierung #Alltag (läuft)

Mein erster normaler Arbeitstag war ganz in Ordnung, wir haben jetzt alle 2017er Rechnungen erledigt, morgen wird das Jahr "dichtgemacht". Kein Stress.

Luftmäßig ging es nicht schlecht, allerdings musste ich am Nachmittag mal mein Spray nehmen... zehn Stunden nach meinen Morgenmedikamenten kann ich eigentlich nicht klagen. Mein Heimweg (Regen!!!) war interessanterweise recht beschwerdearm.

ABER!!! Wer am Vorabend lange mit einer bezaubernden jungen Frau zusammensitzt und dann viel zu spät ins Bett kommt, darf sich nicht wundern, dass jetzt der Abbau rapide kommt und mein Bett laut nach mir ruft. Allerdings keine auch nur im entferntesten sportliche Betätigung, der Müdigkeit geschuldet. Das ist nun aber beileibe nicht das Ende meiner Vorhaben, nein, nein...

Morgen Nachmittag wieder Physio.

Dienstag, 9. Januar 2018

#Mobilisierung #Alltag

Heute Mittag war ich für ein paar wenige Stündchen im Büro. Mir war wichtig zu prüfen, ob ich den Weg schaffen würde. Bisschen mühsam, aber ok. Alle sehr nett zu mir...

Dann direkt zum Doc. Einverstanden, dass ich in dieser Woche meine Arbeit wieder aufnehme. Infusion wie üblich, allerdings mit zwei Stopps und einem dritten "Anstich", ich sabbel den Mädels schon wieder Frikadellen auf die Ohren, ein Zeichen für deutlich gebessertes Befinden.

Am Ende noch zwei Kleinigkeiten bei Rewe geholt - dann ab nach Hause.

Also kein Spaziergang, alle Teilstrecken zusammen waren etwas über 2 km, mehr als mein Spaziergang gestern. Das sollte steigerungsfähig werden, ist aber ein guter Anfang.
Ich muss Geduld haben. Mein Ziel ist das Befinden, das ich im vergangenen Sommer hatte.

(Alle möglichen freundlichen Angebote von der Chefdame...)

Montag, 8. Januar 2018

Mobilisierung #3

Es geht weiter. Heute bei eiskaltem und strahlendem Wetter ein kürzerer Weg bis zur Thomaskirche in Hausbruch.

Als hätte ich geahnt, dass ich ein wenig kraftlos sein würde (nicht dem Wetter geschuldet, das ist für mich prima). Heute Vormittag -5°C, später dann 0°C.

Die von google ausgegebenen 1,2 km sind definitv falsch, mein Schrittzähler gibt mir umgerechnet knappe 2 km für die gesamte Tour aus. Für mich war es heute genug, und der Schweinehund liegt jaulend in der Ecke.









 
Es ist eben nicht an jedem Tag gleich für mich. Ich sollte dran gewöhnt sein, tatsächlich ärgert und frustriert mich das, weil ich mich einfach nicht auf mich verlassen kann...

Wenn Dr. T. nichts dagegen hat, werde ich noch im Laufe dieser Woche meine Arbeit wieder aufnehmen. Die reinen Wegstrecken müsste ich ja wieder schaffen, bleiben die Treppen und Tunnelsysteme der S- und U-Bahnen. (So lange die Rolltreppen und Lifte nicht ausfallen, ist es meist in Ordnung.)