Donnerstag, 28. Mai 2015

A-tem-los

A-tem-los durch den Tag...

Monatsschluss, und alles kommt immer im vorletzten Moment.

Auf meinem Tisch türmten sich Ordner (mein Chef legt mir immer aufgeschlagene Ordner vor die Nase, damit ich sehe, worum es geht - bäh) und Papiere, hohe seitenlange Rechnungen und eilige Angebote.

Ohne Frage, ich mag das.

Ich bin alte Häsin - also schnell.

Es baute sich trotzdem Druck auf. Selbstgemachter.

Weil ich schnell bin, war alles locker zu schaffen, letztlich ist morgen auch noch ein halber Tag...

Und dann merkte ich, dass ich völlig aus der Puste war.

Ganz offenbar reagiere ich auch auf Anstrengungen, die nicht körperlich sind.

Kein Drama (mein Bedarfsspray, ein Glas Wasser und die letzte halbe Stunde allmählich mal "runterkommen" haben es gerichtet) - aber bevor ich es etwa vergessen könnte, zeigt mir mein Körper gleich wieder, dass ich eben nicht gesund bin.

Porca miseria.

Sonntag, 24. Mai 2015

Fehmarn, 25. und 26. April 2015

Ich könnte diesen Blog-Post auch rückdatieren. Keine Lust. Bin ja schon froh, dass ich überhaupt endlich die Zeit dazu finde. Nach Mitternacht. Schreibfehler? Verzeiht. Die Müdigkeit.

Bevor ich mit A. und dem WoMo verreise, sollte ein "Probewochenende" stattfinden. Besser: eine Übernachtung. A. wünschte Fehmarn, wo sie quasi heimisch ist.

Sie holte mich Sonnabendmorgen ab, lud mein Bettzeug ein - und los ging es.


Bedauerlicherweise ließ das Wetter zu wünschen übrig, obwohl Fehmarn als "die Sonneninsel" bekannt ist. Egal. Es kommt immer darauf an, was man draus macht.


Zwei Stunden Fahrt - oder so ähnlich - brachten uns über die wundervolle  Brücke (vor x Jahren war ich mal ganz kurz auf Fehmarn...) und "gleich links" auf einen Campingplatz. Dieser, so stellte sich dann auch heraus, war von der Anlage und den sanitären Einrichtungen her erstklassig.


Wir fanden einen Stellplatz hinterm Deich, es waren geschätzte 30 Meter bis zur Treppe, die auf den Deich führte...


Nach einiger Hin- und Herparkerei des WoMos (keine Senke = keine Pfütze im Gras, Windrichtung ist wie?), fuhr A. die Markise aus und hatte zack-zack-zack einen Tisch und zwei Stühle aufgebaut. Und schon war der Prosecco geöffnet... Sie sagte, das sei Standard, nach der Ankunft würde angestoßen werden.


Am Nachmittag machten wir dann - Regen hin, Regen her - einen ausgiebigen Spaziergang an der Wasserkante (minimaler Strand mit Algen), dann auf dem Deich... wo wir nicht nur auf ein Kunstwerk trafen sondern auch die Bekanntschaft von schönen großen Schnecken machen durften.




Irgendwann drehten wir dann um, mir lief inzwischen das Wasser aus den Haaren... ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich meine, es regnete nicht fortwährend... manchmal war auch nur die Luft ein wenig feucht ;-)


Zurück am WoMo durfte ich dann Tomaten und Paprika schnippeln, während A. den (Mini-)Grill vorglühte. Bald schon konnten wir dann leckeres Fleisch und frischen Salat genießen.


Der Abend wurde fortgesetzt mit den gesundheitsfördernden Polyphenolen (TM by HE). Der Verlauf war dann äußerst unterhaltsam - und plötzlich war es fast Morgen, als wir unter die Bettdecken krabbelten.


Am nächsten Tag gab es ein leckeres Frühstück, mittags war der Campingplatz zu verlassen, aber A. machte noch eine ausführliche Inselrundfahrt mit mir - mir die Namen all' der Orte zu merken, das wäre jetzt zu viel verlangt gewesen, nicht nur Petersahagen und Orth gehörten dazu - auch eine Menge anderer lustiger Bezeichnungen gab es! Wir haben diverse Küstenabschnitte und einige kleine Häfen besucht, waren kurz am Fähranleger, ansonsten ging die Fahrt an Getreide- und Rapsfeldern entlang durch schnuffelige Dörfer und viel "Landschaft."






Als ich abends um sieben zu Hause war, war ich nur noch fertig mit der Welt.

Und jetzt, in diesem Moment, in dem ich schreibe, ist unser Urlaub am Gardasee nur noch wenige Tage entfernt!

Fotoalbum Fehmarn

‪#‎einBuchfuerKai‬

Ein Buch für Kai.

Einfach lesen. Und dann handeln.

Ich bin immer noch arm wie eine Kirchenmaus, aber wenn zehn Leute zehn Euro spenden, sind es schon hundert. Und wenn zehn Leute das Buch kaufen... Amazon versendet versandkostenfrei und verzichtet auf seinen eigenen Gewinn.

Bei einer anderen Notlage habe ich auch zehn Euro gespendet, weil mehr nicht ging, aber... siehe oben.

Was "arm sein" betrifft... ich verdiene weniger als die Erzieherinnen, die für ein "Mehr" streiken, aber ich habe ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und anzuziehen, kann sogar verreisen... und so möge jeder sich im stillen Kämmerlein überlegen, ob er nicht doch...

Genau.

Einfach machen.

Kinderfreund

Woahhhh, ich habe so viel festzuhalten, da vergesse ich immer noch die eine oder andere Geschichte...

Am vergangenen Montag hatte ich eine Feierabendverabredung. Mit R. - Kinderfreund, Schulfreund - wir sind im gleichen Mietshaus aufgewachsen.

Jahrelang - oder jahrzehntelang? -  hatten wir keinen Kontakt.

Als das Haus/die Wohnungen unserer Mütter (wo wir ja aufgewachsen sind) von Grund auf saniert wurde, rief er mich an... seither ist er die treue Seele, die sich zwei, drei oder vier Male pro Jahr telefonisch meldet.

Im Katastrophensommer 2014 war er (genau wie mein Schwager M!) sehr präsent... rief mich häufig an und redete einfach mit mir. Im Winter versprach ich, mich zu melden... und wieder wurde ich von den aktuellen Ereignissen überrollt. Kam zu nichts.

Kürzlich meldete er sich - und wir verabredeten uns sofort. Für den vergangenen Montag.

R. holte mich von der Arbeit ab. Hui, ist er grau geworden! Zur Begrüßung drückte er mich... freute sich einfach. Hey, wir kennen uns, seitdem wir leben...

Die Stunden vergingen wie im Fluge, einfach nur beim Kaffee (Zuhause wartete ein am Vortage gekochtes leckeres Essen auf mich, sonst hätten wir auch zusammen etwas essen können...). Wir kennen/kannten ja unsere Familien - Eltern, Geschwister, seine Ex-Frau hatte mich kürzlich kontaktiert (war eine Schulkameradin meines Bruders gewesen)... unsere Mütter kannten sich gut. Da gab es viele Themen!

(Tags: passen nicht wirklich.)

Samstag, 23. Mai 2015

Notiz: Schriftgröße

Vielleicht guck ich ja schräg ;-)

Wenn ich Texte hierher kopiere, verändere, ergänze, dann veröffentliche... bin ich mir nicht im Klaren darüber, ob die Schriftgröße kompatibel zum Blog ist.

Vorhin sah alles viel zu klein aus - jetzt zu groß.

Nobody is perfect.

Rücksprung

Mit dicker und tauber Wange einmal kurz zu Rewe - muss ich Sonnabendfrüh nicht mehr hin.. an der Kasse Ulla vom Kindergarten getroffen. Ins Reden geraten.

Kurzentschlossen gemeinsam einen Kaffee getrunken und eine Stunde lang sehr nett unterhalten. Über unsere Kinder, Enkelkinder (J. hat eine kleine Tochter seit drei Monaten), Gesundheit, Krankheit und das Leben "an sich."

Ich lasse Grüße ausrichten an Trudi und Mickey - meine Kinder wissen, wen ich meine. Es war richtig, richtig nett - trotz verschwollener und gefühlloser Wange, ramponierten MakeUps (durch die Zahnbehandlung) und abblätternden Nagellacks (weil er nach fünf Tagen "fällig" ist) ... manchmal sind solche Dinge völlig unwichtig. Wir kennen uns seit 32 Jahren...

... haben uns aber seit vielen Jahren nicht gesehen.

Eine meiner Töchter war mit J. gut befreundet gewesen. Bis... that is not my story.

Es war sehr angenehm für mich - und irgendwie wohltuend - mit einer Person zu sprechen, die mich und, das vor allem, meine Kinder seit einer Ewigkeit kennt. Vor allem die Kinder*) sehr gut.

*) Kinder (TM) bleiben immer (meine) Kinder, egal wie erwachsen sie inzwischen alle sind.

Zähne

Im April 2014 verabschiedete sich ein Backenzahn, fast jedenfalls. Der "Kern" war und ist noch sehr lebendig, deshalb wurde er abgeschliffen, bekam eine provisorische Krone und ich zwei Kostenvoranschläge. Zwei wegen der unterschiedlichen Materialien zu unterschiedlichen Kosten.

Dann brachen die familiären Katastrophen über mich herein. Die Kostenvoranschläge (KV) schob ich von links nach rechts nach links nach rechts... und bat zum Jahreswechsel die Zahnarztpraxis um Aktualisierung zwecks Genehmigung der Krankenkasse (KK). Im Januar brav bei der KK gewesen, KVs abgestempelt.

Anlässlich des frisch geschlüpften Enkelsöhnchens und der Sorgen um die zugehörige Mama - genau: KV von links nach rechts nach ...

Nun aber! Vor zwei Wochen den Zahnarzttermin für gestern gemacht. Genau einen Tag später verabschiedet sich das Kronenprovisorium. Es hat 13 Monate durchgehalten! Super.

Gestern... heißgeliebte Zahnarztpraxis von Vater und Tochter. Begnadete Talente. Immer gute Stimmung in dem Laden. Kenne den Vater seit gut dreißig Jahren - als ich für mein Mittelkind, das mit den weichen Zähnen - einen kinderfreundlichen Zahnarzt suchte und eine Empfehlung bekam. Wer zu meinem Kind, später allen meinen Kindern, nett sein konnte, zu dem konnte ich auch gehen. Seither auch angstfrei.

Vater behandelt mich. Lokalanästhesie. Das bedeutete vier Injektionsstellen - nicht lustig. Den Zahn nochmal nachgeschliffen. Dann der Abdruck - man kennt das? Ober- und Unterkiefer sowie einen "Bissabdruck" - kein Problem.

Kein Problem? Ich erschrecke mich furchtbar, es kracht - und mein teuerstes Ersatzteil klebt in der Abdruckmasse! Ich weiß nicht, welche Geräusche ich von mir gebe... help! Meine Brücke, die auf dem Implantat sitzt...!!! Kein Problem. Weil:

Die Brücke war mit "Temp Bond" angeklebt, damit man im Zweifelsfalle ohne Probleme an die Schraube gelangen könnte. Den Klebstoff hatte ich schon mal gehabt, ich erinnere mich... Für die Praxis also no prob, Brücke wurde gereinigt und mit Duro Dont oder so (nicht die Zahncreme!) neu  befestigt... Erleichterung!

Der Backenzahn bekam eine neue provisorische Krone, die endgültige kann ich mir nach meinem Urlaub einsetzen lassen.

Alles gut - nur mein Unterkiefer tut mir von den Betäubungsspritzen noch immer weh und ist auch heute noch leicht geschwollen.

Machen, machen, machen!

Ich zitiere mich mal selber aus einem Facebook-Kommentar: "...spätestens 2016 sollten wir es auf die Agenda nehmen. (Bevor wir drüber weg sterben.)" 

Das ist alles Andere als ein blöder Spruch.

Vor ein paar Jahren, 7 oder so, starb ein Verwandter - mit 56 Jahren, in der Badewanne. Ein Jahr später ein sehr geschätzter Arbeitskollege, auch mit Mitte 50, an Krebs - von der Niere in die Lunge gestreut. Ein anderer Arbeitskollege, Anfang 50, Darmkrebs. Vor fast einem Jahr mein Bruder, 54, Herzinfarkt. Jetzt die Frau eines Kollegen innerhalb von 8 Wochen - bei vorliegender COPD nicht erkannter Lungenkrebs, der ins Gehirn gestreut hatte, Hirnblutung - noch keine 60 Jahre alt. 

Die 50er scheinen gefährlich zu sein. Also: alles, was geht: machen, machen, machen!

Wer die 80 schafft, ist offensichtlich "über den Berg" (?) - ich denke da an meinen Seniorchef i.R., multimorbid, neuerdings ein Bein amputiert... erholt sich zusehends. Meine alte Dame, 87, auch multimorbid, vor genau einem Jahr vier OPs... zwar gehbehindert, aber voller Tatendrang.

Tag: 1-Punkt-Löffelliste - warum?

Leute treffen, die man noch nicht IRL oder sehr lange nicht gesehen hat.

Alle Vorhaben in die Tat umsetzen, sofern es irgend machbar ist.

Was kann man noch machen? Relativ gesund leben, lieben, lachen.

Mehr bewegen, auch wenn es manchmal nicht einfach ist. Stelle gerade fest, dass ich trotz Krankheit immer fitter werde... vielleicht eine gute Phase, die ausgenutzt werden möchte, mehr, mehr, mehr.

Nachtrags-Tag: Compliance

Sonntag, 17. Mai 2015

Sleep very well in your klapprich Bettgestell !

Den Spruch las ich heute... hier musste ich lächeln, allerdings mit einem weinenden Auge dabei... 

Meine Mutter lag, ich war 14 Jahre alt, ein Vierteljahr mit Asthma im Krankenhaus, mein Vater hatte Nachtschicht, damit er sich um meinen Bruder und mich kümmern konnte... Wenn er morgens kam - wir gingen gerade aus dem Haus zur Schule, sagte er es oft, oder schrieb es auf, ...und ging dann für ein paar Stunden ins Bett...*)

Wir versuchten, der dramatischen Zeit ein bisschen Spaß abzugewinnen! 

*) Papa konnte nicht wirklich Englisch  - aber wir machten unsere kleinen Späße. Manchmal muss man an solche Episoden erinnert werden. Und manchmal muss ich sie bloggen, damit ich sie nicht wieder vergesse!