Mittwoch, 31. Oktober 2012

Gut vorbereitet

Fleißig gewesen bis eben gerade, es soll doch alles wunderfein sein, wenn das Töchterlein erscheint. (Das war die Abteilung "Perfektionismus" - meiner.) Und was jetzt nicht fertig ist, bleibt eben so. Außer dem Wunschessen für morgen habe ich noch einen klitzekleinen Vorrat vom Lieblingsroten angelegt. Dann kann ja nichts mehr schief gehen ;-)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Spaß mit dem LG-P700

Puh. Ich fange an, das neue Telefon richtig gern zu haben. Vieles ist selbsterklärend, aber dazu muss man richtig viel Zeit und Experimentierfreude mitbringen. Apps rauf und runter installieren, erforschen, doch ja, das macht schon Spaß. (Allerdings: Stromfresser!)

Fotografieren und gleich weiterschicken, jeder sieht, dass ich Whatsapp habe - sogar meine Chefdame ;-)

Was richtig nervt ist die Autokorrektur bei der Texteingabe. Andauernd ändert sie im Moment des Versendens meine mühsam händisch eingegebenen Worte, nur weil das integrierte Wörterbuch sie nicht kennt. Also, liebe Leute, wundert Euch nicht über seltsame Textkonstruktionen, ich habe keine Schuld!

Internetzugriff via ePlus ist meistens sehr, sehr langsam, da ist Geduld gefragt. Immerhin kann ich aber morgens früh in der Bahn mit Töchterlein chatten. (Nicht besser als all das Jungvolk, das morgens in der S-Bahn auf Facebook rumguckt, ja, ja.)

Bluetooth-Koppelung mit Netti habe ich gestern eingerichtet, so kann ich meine Fotos auch wieder problemlos hin- und herschieben.

Und genau das werde ich jetzt machen: Die Chefdame hat heute ihren neuen Bürostuhl zusammen gebaut... "muss" ihr gleich noch die Bilder schicken.

(Und dann fleißig sein, Wäsche bügeln beim Fernsehen.)

Lila

Um die noch fast junge Tradition (was ein Widerspruch in sich ist) fortzusetzen, gibt es hier jetzt ein dezentes LILA der Marke KiKo - wozu ich gelegentlich noch etwas zu erzählen habe.

 

Mehr hier und unter Mädchensachen.

Freitag, 26. Oktober 2012

Intuitiv

So lange ich nicht nachdenke, komme ich jetzt prima mit meinem Phone klar. Bis auf die Tatsache, dass ich damit noch nicht telefoniert habe ;-)
Und dass ich mit der Softwaretastatur auf Kriegsfuß stehe. Ich tippe naemlich dauernd daneben. Und wo sind die Umlaute? Muehsam naehrt sich das Eichhoernchen.

LG und ich

So ganz allmählich freunden wir uns an, mein Smartphone und ich.

(Freundinnentreff wurde abgesagt und ich habe etwas experimentiert.)

Anwendung hier, App dort, das meiste geht inzwischen so einigermaßen. Vermutlich braucht es etwas Übung, aber auf jeden Fall bin ich nicht mehr so verzweifelt. (Ja, die Anleitung ist wirklich nicht gut, denn das, was man sucht, lässt sich immer nicht so finden. Und diese Installationen von irgendwelchen Apps verlangen immer irgendwelche Einverständniserklärungen, bevor sie mir erzählen, wie sie funktionieren.) Alles ist so ein bisschen Glücksache.

So, jetzt werde ich mal den armen Oleander-Blumentopf ins Winterlager schaffen, sonst erfriert er mir noch draußen, die Nachtfröste sind im Anmarsch! (Kalt geworden hier, Winterjacke ist gewaschen und bereit...)

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Smartphone LG-P700


Wie immer beim Kennenlernen eines neuen Handys: Drama! (Deshalb erneuere ich es ja auch nur alle 4 oder mehr Jahre.) Jedes Mal wieder könnte ich verzweifeln, und von Mal zu mal wird die beigefügte Bedienungsanleitung dünner und unbrauchbarer.





Auf der Homepage gibt es dann die große Bedienungsanleitung als pdf mit 278 Seiten. Toll.

Mein allererstes Anliegen nach dem Anmelden meiner SIM war das Reinigen meiner Kontakte. Lustigerweise waren auf der SIM-Card ganz viele veraltete Informationen gespeichert, die ich "eigentlich" mit meinem vorherigen (heißgeliebten) Handy gelöscht hatte. Und unter dem Stichwort "Kontakte" gibt es allerhand zu lesen, aber nicht, wie man welche löschen kann.

Ganz zufällig habe ich irgendwann einen Bereich am unteren Rand des Phones berührt und - siehe da - es tat sich ein Menü auf! Warum wird nicht einfach mal die grundsätzliche Bedienung der wichtigsten Funktionen erklärt? Die sind nämlich nicht selbsterklärend.

Schon jetzt könnte ich hier eine Märchenstunde abhalten - aber dann komme ich nicht voran mit der Einrichtung des Teils!

Nachtrag 29.09.2013 wegen vieler Suchanfragen zur Kontakte-Löschfunktion:

"Kontakte" antippen, dann unten rechts neben der Taste auf dieses kleine leuchtende Dings tippen, dann öffnet sich ein Menü! Funktioniert auch, wenn ein einzelner Kontakt aktiv ist!

Nagellacksachen

... weil ich ein Mädchen bin :-)



Dienstag, 23. Oktober 2012

Erleuchtet

Und es ward Licht - dank meiner jungen Leute.

Weiterhin gab es die eine oder andere Erleuchtung am Arbeitsplatz. Das kann ich hier aus Gründen natürlich nicht erklären ;-) Jedenfalls hatte ich heute augenbelastende Konzentrationsarbeit, einerseits eine Abwechslung, andererseits nach ein paar Stunden für meine Augen auch mit meiner Office-Brille kein Spaß mehr.

Ansonsten: Der übliche Arztweg, dann Einkauf beim Discounter - nach längerer Zeit. Man hat umgeräumt, nun sind im Eingangsbereich die Süßigkeiten gelagert, das Obst und Gemüse sieht man erst, wenn man bereits in der Kassenschlange steht. Abschreckend. So möchte ich nicht einkaufen. (Ich muss doch zuerst Obst und Gemüse aussuchen, damit ich weiß, was ich dazu benötige. Na ja.) Von den Weihnachtsnaschereien will ich gar nicht erst reden, die liegen schon seit Wochen wieder in den Regalen.

Eines der schönen Herbstfotos vom Sonntag.

Ansonsten überlege ich, welchen Kuchen ich nächste Woche backe für die Arbeiskollegen. Und freue mich auf den Besuch vom Töchterlein!

(Und noch immer keine weiteren Berichte vom Urlaub geschrieben. Könnte mir jemand bitte mehr Zeit verschaffen?) Übrigens ist am nächsten Wochenende Zeitumstellung; dann ist endgültig das Winterhalbjahr angebrochen.

P.S. Ich freue mich auf mein neues Handy.

Montag, 22. Oktober 2012

Es könnte so schön hell sein

Schon wieder eine Menge erledigt.

Brief an Krankenkasse abgeschickt, im Handy-Laden gewesen, im Drogeriemarkt, im Kaufhaus - Leuchtmittel für die Küche besorgt. Leider scheint sich gerade die Lampe zu verselbständigen und baumelt jetzt so ein bisschen gefährlich nur an den Kabeln über meinem Haupt herum.

Erstmal meditieren, was zu tun ist.

Aber immer noch kein Licht.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Pilze

Wie gewünscht und erhofft, erfreut uns heute das Wetter, so dass ich mich vorhin auf machte, um in "meinem Wald" nach dem Rechten zu sehen. So häufig (aber immer noch nicht oft genug), wie ich im Verlaufe der letzten Jahre meinen Spazierweg gemacht hatte, so gut kenne ich auf manchen Wegen jeden Baum und jedes Heidekräutlein.




Was mir heute aber ganz besonderen Spaß gemacht hat, war das fotografische Sammeln von Pilzen. Das richtige Wetter, die richtige Zeit (Vermutung) - ich konnte gar nicht alle Waldschönheiten festhalten, die ich fand. Ein paar davon hier zum Mitfreuen:





Ofenpfannkuchen

Gerade eben schon ein bisschen davon weg gefuttert:

Samstag, 20. Oktober 2012

Familiennachmittag

Die Tochter sortierte florentiner Künstlerpostkarten für mich in Bilderrahmen, während mein Quasi-SchwieSo Gewürze in Döschen verteilte, das Kind puzzelte und ich das pinkfarbene Netti wartete.

Vorher aber gab es die weltbeste Spinatlasagne.

Ein durch und durch harmonisch-normaler Nachmittag.

Freitag, 19. Oktober 2012

Impfstoff Twinrix

(Just for the records.)

Wieder ein Re-Import, immer noch teuer genug mit über 60 Euro, die ich zunächst verauslagen musste.

Impfung 1/3 gegen Hepatitis A und B, empfohlen wie schon erwähnt wegen der Prolastin-Infusionen.

Ich habe mir zwar den Beipackzettel aushändigen lassen, aber nur kurz überflogen, es handelt sich hier wieder um eine Art Zeitung (vom Umfang her) mit jeder Menge möglicher oder wahrscheinlicher Nebenwirkungen.

Bisher vertrage ich (Infusion, alle möglichen Impfungen, Medikamente etc.) alles ganz ausgezeichnet, also glaube ich einfach daran, dass ich auch dieses Mal keine Probleme bekommen werde.

Goldener Oktober

Zumindest heute. Bisher hatte der Wetterbericht richtig gelegen, ich hoffe, dass das schöne Wetter mindestens bis Sonntag andauert, damit ich einen langen Spaziergang machen kann. Vorher - keine Zeit.



Heute früh sagte der Wettermensch im TV, dass sich im Laufe der Zeit offenbar der "Altweibersommer" immer mehr in den Herbst verlagern würde --->>> goldener Oktober.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ansonsten

Ein guter Tag. Schon wieder hatte ich mich dabei ertappt, wie ich schon morgens gut gelaunt war. Sehr seltsam, das passiert mir in den letzten Wochen häufiger. Ich bin doch wohl nicht krank?

Heute Abend zwischen Ankunft am Bahnhof und Besuch der werdenden Mutter erledigt: Rezept aus Arztpraxis geholt. Paket von der Post abgeholt. Rezept eingelöst. Umgezogen, Essensachen vorbereitet. Alles innerhalb 30 Minuten. Ich sag ja, ganz normal ist das nicht für mich.

Morgen: Impfung, Einkauf für Essen für Sonnabend, Essenvorbereitung für Sonnabend, Wäsche bügeln (so langsam bekomme ich den Urlaubsrückstand in den Griff), Cousinenbesuch. Und vielleicht das Paket auspacken und den Inhalt anschauen (Bücher, was sonst?) Brief an Krankenkasse schreiben zwecks Rezepteinreichung.

Das Lustigste heute: Das Amusement von P., als ich das Heiligenbildchen aus der Kirche in Lucca suchte und vor mir ausgebreitet jede Menge Papier und Büchlein, Prospekte, Kassenzettel aus Italien lagen, aber nirgendwo dieses Bildchen vom Erzengel Michael zu sehen war, versteckt blieb bis zum Schluss. Wo habe ich das nur hingelegt? Ich wollte es vor Beschädigungen schützen, das weiß ich noch. Und ich hatte es extra für P. mitgebracht!

Besuch mit Baby

... im Bauch gehabt.


Lecker gegessen, viel geklönt, ein netter Abend!

Sonnenaufgang auf dem Arbeitsweg

Heute morgen gab es einen grandiosen Sonnenaufgang, von dem ich die Überreste nach dem Verlassen der U-Bahn schnell noch mittels Handy festhalten konnte.

Das erste noch im U-Bahn-Gebäude durch die Fensterscheibe:


Dann gleich nach dem Verlassen des selbigen:


Drei Schritte von der Firma entfernt in die Seitenstraße geguckt:



Der Wetterbericht scheint zu stimmen, wir bekommen einige wenige wärmere und schöne Tage. Heute früh fühlte es sich an wie (na ja, fast) Sommer.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

25 % Abzug

Eben bei R*W* am Regal der Körperpflegemittel zwei Hinweise gelesen: Beim Kauf aus der Serie "Markenname" und der Serie "anderer Markenname" gibt es an der Kasse automatisch 25 % Rabatt.

Sehr schön, also habe ich drei Produkte einer Marke in den Einkaufswagen gelegt und mich dann nach dem Bezahlvorgang sehr gewundert. Üblicherweise stehen dann nämlich auf dem Kassenbon der Artikel, der Bruttopreis, der Nachlass und der Endpreis. Hier stand nichts. Reklamiert, die arme kleine Kassiererin ist mehrfach durch den Laden gesaust, um die Angelegenheit aufzuklären.

Ergebnis: Nur ein Produkt von dreien (obwohl alle von einer Marke) war reduziert berechnet worden, ohne Ausweisung von Vorher-Nachher-Preisen. Folglich habe ich alle drei Artikel zurück gegeben. Geld gespart.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Gesundheitskarte

So nennt sich die neue Krankenversicherungskarte. Ich habe sie vorhin aus dem Briefkasten geholt. Mit Gruselbild drauf und gespeicherten Personaldaten.

Praktisch jeder ist irgendwie für den Datenschutz, hat Befürchtungen, dass der Chip unbefugt ausgelesen werden kann. Die Krankenversicherung bietet demnächst noch einen PIN an für die Entschlüsselung in der Arztpraxis.

Und was mache ich, wenn ich möglichst viele Daten drauf gespeichert haben möchte, ohne PIN, damit im Notfall jeder Arzt, jedes KH ohne Probleme dran kommmt?/Datenschutz reverse sozusagen.

Montag, 15. Oktober 2012

Blätterfall

Letztens ein paar Blumentöpfe von der Terrasse reingeholt - fürchte mich vor Nachtfrost für die Pflanzen.

Ich wusste nicht, wohin mit dem kleinen Benjamin, irgendwie scheinen meine Fensterbänke immer kleiner zu werden, habe ihn also erstmal im Wohnzimmer auf dem Tisch zwischengeparkt.

Nun habe ich Herbst: Mindestens die Hälfte seiner Blätter hat er innerhalb einer Woche auf Tisch und Teppich geworfen. War wohl ärgerlich.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Heimkehrerin

@Familie:

Die Nonna ist wohlbehalten zu Hause eingetroffen. Insgesamt wohl ein netter Urlaub, wenngleich mit einigen Problemen (gestürzt, aber nichts passiert - Zimmersafe funktionierte tagelang nicht/dort war das Geld deponiert - Kofferschloss ließ sich nicht öffnen/die Reisepapiere lagen im Koffer - das Essen behagte ihr nicht/Vollpension) - sonst alles in Ordnung. (Und meine Mail, die ich ans Hotel geschickt hatte, hat man ihr umgehend ausgedruckt und überreicht, das war doch mal etwas!)

Minnie

Neue Lieblingstasse - nun schmeckt der Kaffee noch viel besser:

Nachgefragt

Wer kann mir kurz und knapp sagen, wie ich  so ein Facebook-like-Teil in diesen Blogger-Blog eingebaut bekomme, ohne alle die anderen bunten Socialize-Knöpfe mitzunehmen? Blogger bietet nur das volle Sortiment (das ich nicht möchte), Facebook nur eine umfangreiche Implement-Anweisung für Programmierer. Habe gerade keine Lust und Zeit, das zu lernen.

Update 16.10.: Durch Zufall eben ganz oben im Blog in der eingebauten Zwangs-Menüleiste ein kleines Pull-Down-Menü gefunden "teilen"... nun muss ich nur noch herausbekommen, wie ich das benutze und was es genau macht. Immerhin.

Samstag, 13. Oktober 2012

Facebook

Ich bin bekanntermaßen nicht so der große Fan vom Social-Networking. Schon Stayfrieds geht mir mit seinen dauernden Mails auf den Geist. Aber nun bekam ich von (ich denke einer Mitarbeiterin) der Sprachschule eine Anfrage... Und ja, wenn oder falls standardmäßig alle "Ehemaligen" angeschrieben werden, könnte der eine oder andere Kontakt vielleicht ganz nett sein.

Okay, vielleicht geht es nicht mehr ohne Facebook *seufz*, aber ich steige ganz ruhig und sinnig ein und lege keinen Wert darauf, eine Sammlung von hunderten von Leuten anzulegen. (Woher kommen die Freundschaftsvorschläge des Systems? Es sind mehrere dabei, die ich tatsächlich kenne - ich habe aber das Durchsuchen irgendwelcher Mail-Accounts verweigert.)

Grippeschutzimpfung

Seit ein paar Tagen sehe ich wieder fern und schnappte dann irgendwann in den Nachrichten etwas auf über das Zur-Verfügung-Stellen von zu wenig Impfstoff. Internet-Berichte taten ein Übriges. Oha, sollte ich ein Problem bekommen? (Link via creezy)

Erstens bin ich Pflichtkandidat für diese Impfung, zweitens soll ich im Laufe der nächsten Zeit noch eine Hepatitis-Schutzimpfung bekommen (Grund ist das Prolastin, siehe Beipackzettel), die drei Injektionen erforderlich sein lässt. Folglich wollte ich mit der Grippeschutzimpfung beginnen...

Ich rief also gestern in meiner Hausarztpraxis an und hatte ein längeres Gespräch mit der Arzthelferin. Sie sagte, am Montag bekäme die Praxis 70 Einheiten. Nachmittagssprechstunden sind nicht täglich, und die erste, die mit meinen Terminen kompatibel ist, wäre am Donnerstag. Ob man mir eine Impfdosis zurücklegen könne? Eher nicht, da wären ja noch all' die Chroniker. Hallo, ich bin einer davon...

So kam es, dass ich gestern Nachmittag kurz rübergehen konnte und mir eine noch vorhandene "eiserne Reserve" verabreicht wurde. Wie groß der Abstand zur nächsten Erstimpfung sein soll und wie diese dann abrechnungstechnisch laufen wird (Genehmigung der Krankenkasse gestern schon vorgelegt), erfahre ich nächste Woche am Telefon.

Wer auf den Grippeschutz dringend angewiesen ist und sich bisher nicht darum gekümmert hat, sollte dieses tunlichst machen!

Update Hamburger Abendblatt: Die Krankenkassen sollen jetzt alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe freigegeben haben.

Wieder eingewöhnt

... in meinem Zuhause und meinem Alltag.

Es ist schon seltsam, wie schnell die Arbeitsroutine wieder greift. Ein kurzes Update zu diversen Vorgängen, und schon ist wieder alles wie zuvor. Allerdings mit mir in einer deutlich erholten, ausgeruhten Variante.

Und, da ich mich ja nach wie vor an meine Ernährungsrichtlinie "kein Zucker" halte, ging es natürlich gleich am Montagfrüh auf die Waage:  seit Mitte August habe ich jetzt insgesamt 8,5 kg abgenommen - vollkommen unbeabsichtigt, nur durch das Weglassen von Zucker und stattdessen massiven Schwenk auf Obst und Gemüse. Kein Wunder, dass meine Kleidung inzwischen flatterig sitzt. Der hauptsächliche Effekt ist und bleibt aber der, dass ich deutlich mehr Kraft und Energie habe, besser atmen kann und nicht mehr dauermüde und chronisch erschöpft bin!

Meine wenige Freizeit in dieser Woche habe ich verbracht mit dem Auspacken meines Koffers, bergeweiser Wäsche und dem Sichten diverser mitgebrachter Herrlichkeiten. Im Kopf bin ich immer noch in Florenz, spaziere durch die Palazzi - und manchmal gucke ich hier in die Belegte-Brötchen-Auslagen und halte ganz in Gedanken Ausschau nach einer Focaccia...

Vorhin war ich in der Wohnung der Nonna, die auch morgen wieder einfliegen wird, habe Lebensmittel eingekauft, Staub gesaugt... denke, dass alles angemessen gut vorbereitet ist.

Und nun? Werde ich gleich eine "italienisch angehauchte" Bohnensuppe mit massenweise frischem Gemüse aufsetzen. *freu*

Aber vorher gibt es noch einen Blogpost.

P.S. Hier ist richtiger Herbst, Regen, Sonne, Blätter fallen, morgens 4°C, Halstücher werden umgebunden und etwas festere Schuhe getragen. Außerdem die eine oder andere der neuen Strumpfhosen ;-)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Zurück

Gut, gesund und munter zu Hause angekommen, die Tochter hat mich vom Flughafen abgeholt, jetzt packe ich schnell noch das Notwendigste aus, sortiere grob - und dann ins Bett, denn morgen geht mein Alltag wieder los. Daher alles Weitere später in diesem Theater :-))

P.S. Kalt hier! 10°C Differenz, und ich habe jetzt einige Heizungen aufgedreht.

Lucca - Fortsetzung

Zusammengetippselt am letzten Abend in Florenz, der Koffer ist schon gepackt.

06.10.2012 - 21:26 Uhr

Ich meine, ich hatte erzählt, dass der Zugang zur Stadt höchst abenteuerlich ist, man muss durch die Mauer hindurch gehen, nicht etwa quer, nein, schließlich haben wir es hier mit einem mittelalterlichen Verteidigungsbollwerk zu tun; die Wege gehen auf- und absteigend, mit Abzweigungen und in überraschenden Windungen schließlich doch ins Freie.




Oben auf der Mauer wachsen Bäume, es ist ein breiter Weg vorhanden, auf dem auch Radfahrer unterwegs sind. Ich selber bin nicht hinauf gegangen, denn als ich die Zuwege sah, hatte ich dann doch dankend verzichtet (sehr steile Schrägen).


Nun war ich also einigermaßen irritiert, so viel Mühe, die Zugfahrt, der Regen, die zunächst nicht anwesende Dame im Touristbüro, dann dieses Herumgeeiere durch die Mittelalterausstellung in der Stadtmauer - da schaffte es diese kleine Stadt innerhalb von Minuten, mich mit ihr auszusöhnen!




Lucca zu besuchen war eine Herzensangelegenheit für mich, denn ganz zu Anfang unseres ersten Sprachkurses (Lektion 3 oder 4, meine ich), gab es in unserem Lehrbuch einen Artikel über Lucca (das Töchterlein hatte noch am Telefon mit mir das Lesen geübt und via Mail meine Übersetzung durchgesehen), die Wiederholungslektion enthielt einen Stadtplan von Lucca - und ich war sehr neugierig. Ehrensache, dass ich hin musste, wo ich doch hier praktisch schon in der Nähe bin! Ich wollte unbedingt meinen Ausflug beschließen mit einer Mahlzeit auf der Piazza dell' anfiteatro.


Irgendwo im Südwesten der Stadt fand ich "meinen" Eingang, wollte mich zunächst am westlichen Rand innerhalb der Mauern entlang bewegen (auf der Suche der nächsten T-Information, denn dort sollte ein öffentliches WC sein - dazu ein andermal eine Geschichte). Nach wenigen Schritten schon war ich sehr angenehm überrascht von den friedlichen, sehr gepflegten Wohnstraßen - nur ein paar Schritte weiter fand ein kleiner Markt statt mit Präsentation und Verkauf verschiedener Dinge, Lebensmittel und Kunsthandwerk jeglicher Art, aus unterschiedlichen Regionen Italiens. Dort wurde ich ernährungstechnisch das erste Mal schwach, als ich mir drei winzige Teile Mandelgebäck kaufte (und später mit sehr schlechtem Gewissen aber Genuss vertilgte).




Allmählich bewegte ich mich auf das Centro zu. Auch hier ist im historischen Zentrum der Autoverkehr verboten, dafür gibt es am Rande der Stadt große Parkplätze. Es ist auch kein Problem, Lucca zu Fuß zu erkunden, es ist klein und übersichtlich. Sollte es jedenfalls sein. Ich ging stundenlang mit dem Stadtplan in der Hand durch die Straßen, und nicht selten lief ich ungewollt im Kreis herum, weil kleine Straßen im Plan nicht eingetragen oder nicht benannt sind bzw. die eine oder andere Straße kein Namensschild hat.



In den kleinen Geschäften begegneten mir die Einheimischen freundlich und zugewandt, die Atmosphäre war fast überall gut.


Plötzlich mündete eine der kleinen Straßen in eine wunderschöne große Piazza mit einer großen weißen Kirche (San Michele), die ich mir - nach fotografischer Umrundung - natürlich auch von innen anschaute. (Fotografierverbot.) Diese Kirche habe ich dann noch drei mal "aus Versehen" (siehe oben) wiedertreffen dürfen :-)




Es gibt in Lucca nicht wenige Piazzen, auf fast jeder steht in der Mitte die Statue eines wichtigen Menschen. Sogar ein bekannter Komponist war hier zu Hause - später fällt mir bestimmt auch wieder ein, welcher es war. Justitia an der Badewanne hat mich vor dem Tode durch Verdursten bewahrt.


Auf einem Platz fand eine Veranstaltung statt, so ganz habe ich nicht begriffen, worum es dabei gegangen war, aber es war für allerhand Unterhaltung für Kinder gesorgt, ein schönes altes Karussell war aufgebaut, und zwischendrin standen immer wieder ein paar Marktstände mit Produkten aus der Landwirtschaft. (Anmerkung: so in etwa wie ich sie heute hier in Florenz gesehen habe.)


Inzwischen war ich recht lange umher spaziert, Souvenirs eingekauft, noch eine Kirche mehr besichtigt, mich an den schönen kleinen Straßen und alten Häusern erfreut; nun wollte ich bitte zunächst die beiden Türme sehen (im Moment ist mein Gehirn etwas leer, jedenfalls einer ist der alte Uhrturm und der andere ist ein wichtiges Bauwerk, auf dem obendrauf Steineichen wachsen). Ganz konsequent dem Stadtplan und auch dem Menschenstrom nach (viele Touristen) fand ich dann sowohl den einen als auch den anderen Turm, jedoch ist es im Städtchen so eng, dass diese Türme förmlich eingequetscht zwischen den Häusern stehen und man nur so wie ich es getan habe, nach oben sehen (fotografieren) kann, mit reichlich Halsverrenken. Egal, ich habe sie mir so weit angeschaut, bin aber nicht hinauf geklettert!




Letzter "Programmpunkt", und nun wollte ich mich wirklich kein bisschen mehr verlaufen, ich war seit Stunden auf den Füßen, hungrig, müde, wollte irgendwann gerne auch den Rückweg antreten. Auf jeden Fall aber wollte ich die Piazza dell' anfiteatro noch bei Tageslicht sehen können!



Ich trat durch einen Torbogen - und alles sah genau so aus wie damals auf dem Foto im Buch! Diesen Platz umgibt ein besonderer Zauber, die Häuser stehen so oval aneinander gebaut um ihn herum, wie in vorchristlicher Zeit das römische Amphitheater hier gewesen war, sogar die Torbögen sind an diesen historischen Stellen. Die Häuser sehen alle leuchtend gelb und blitzeblank aus, an manchen Fenstern flattert Wäsche, unten sind natürlich jede Menge Gastronomiebetriebe im Wechsel mit exklusiven Geschäften. Von diesem Anblick konnte ich nicht wirklich genug bekommen, das war der Höhepunkt dieses Tages.




Um ein wenig dort zu verweilen (und weil ich gehörig hungrig war!) setzte ich mich an einen dieser rot-weiß-kariert gedeckten Tische und verputzte eine Portion Spaghetti. Die Bedienung war mäßig freundlich, vermutlich hat man es nicht nötig (...?...) Egal, ein Caffé hinterher musste reichen, um meine Lebensgeister wieder zu wecken.



Inzwischen hatte ich einen abenteuerlichen Plan gefasst, denn nun wollte ich zurück "nach Hause" ins Hotel hier in Florenz, befand mich aber am nördlichen Stadtrand, der Bahnhof ist aber im Süden der Stadt, und wollte auf jeden Fall verhindern, dass ich mich noch einmal vom Gewirr der alten Gassen durcheinanderbringen lassen sollte. Folglich wollte ich, und so führte ich es auch aus, durch den nächsten Mauerdurchlass aus der Stadt hinaus und um sie herum zum Bahnhof gehen.



Dieses gelang auch ganz gut, aber es war ein heftiger Fußmarsch von über einer Stunde, und es wurde allmählich dunkel, den ich, immer auf dem kiesigen Fußweg zwischen Grünanlage (die vor der Stadtmauer ist) und Hauptverkehrsstraße, absolvierte.



Am Bahnhof endlich angekommen, Anzeiger gelesen (dieses Mal auf "partenza" geachtet), oha, die Bahn fährt sofort (!), Treppe runter, an richtigen Gleis Treppe wieder rauf, schweißgebadet in den Zug gehupft und in den nächstbesten Sitz gefallen und - nichts. Mit zehn Minuten Verspätung setzte sich der Zug in Bewegung, bis dahin hatte ich eine Flasche Wasser geleert und es mir mit einer Zeitschrift gemütlich gemacht. Dieser Zug war dann von der schnellen Sorte, so dass ich nur wenig mehr als eine Stunde für die Rückfahrt benötigte.

+++

(Und immer noch fehlen hier ein bis drei andere Berichte...)