Samstag, 9. Juni 2018

Sommer

Mein Sonnenschirm steht. ⛱️ Vor Wochen bestellt und geliefert, war es trotzdem ein Projekt mit kleinen Hindernissen. Zu meinem Erstaunen war der angedachte Platz suboptimal, was den Schattenwurf betraf... Tochter und Schwieso haben schweißtreibende Arbeit geleistet, was den Aufbau und die Ausrichtung betraf. (Vier schwere Bodenplatten fixieren den Fuß.)
Währenddessen freuten sich die Zwerge 🤼‍♀️, entdeckten den Boden (dort ist das Gras gerupft und nackte Erde lacht), bröselten mit Erde herum, liefen durchs Gras (eher nicht optimal - aus Gründen)... und fanden schließlich meine gefüllte Gießkanne...
Viele, viele Male durften Mama und Papa die Kanne füllen, es wurden Schüsseln, Wasserflaschen und noch diverses Zeugs gefüllt... die Lastautos 🚚 aus meinem Sandspielzeugsortiment lernten Erde und Wasser kennen...
Viele kleine schwarze Fußspuren 👣 zieren meinen Boden, ich darf gleich mal ein Wischwasser machen...
Das schönste für die Zwerge heute: dass wir Matschepampe machen konnten!
Hinterher wurden sie hier geduscht und im Schlafzeug ins Auto verfrachtet...
Das war die Kurzform unseres Tages auf meiner jetzt schattigen Terrasse. ⛱️ Der Spielplatz fiel heute also aus. 🌞

Samstag, 2. Juni 2018

Gelesen: Die Engelsmühle

Die Engelsmühle - Andreas Gruber (Thriller)
Goldmann-Taschenbuch
ISBN 978-3-442-48123-8

Warum dieses Buch? Andenken aus der Buchhandlung in Göttingen.

Klappentext:
"In einer Villa am Stadtrand Wiens wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und ermordet. Vor seinem Tod konnte Ostrovsky noch ein Videoband verstecken. Auf der Suche nach diesem Film zieht der Mörder eine blutige Spur durch die Stadt. Dem Privatdetektiv Peter Hogart gelingt es, das Video zu finden, von dem er sich einen entscheidenden Hinweis auf den Täter erhofft. Doch die rätselhafte kurze Schwarz-Weiß-Sequenz, die über den Bildschirm flimmert, gibt Hogart nur noch weitere Rätsel auf. Der entscheidende Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit zu liegen – und in einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt ..."

Die Hauptperson Peter Hogart, Detektiv, der für eine Versicherung arbeitet und die Ursache für den Brand im Archiv einer Krankenkasse herausfinden soll, gerät in einen immer gefährlicher werdenden Strudel von Ermittlungen und Gefahr.

Im Wesentlichen geht es um die Zwillingsschwestern Linda und Madeleine Bohmann, die Eine seit einem Unfall querschnittgelähmte Dozentin an der Kunsthochschule, die Andere extrovertierte Künstlerin, deren Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren.

 Als er jenes Plateau erreichte, das die Busfahrer als Umkehrplatz verwendeten, drosselte er die Geschwindigkeit. Es war der Ort, an dem er nachts auf Madeleine gewartet hatte, um ihr zur Mühle zu folgen. Deutlich war das drei Meter lange Stück Leitplanke zu erkennen, das zu beiden Seiten an das rostige, verbeulte Blech anschloss. Es musste jene Stelle sein, an der Ernst und Agathe Bohmann vor zweieinhalb Jahren mit dem Wagen in die Schlucht gestürzt waren. Hogart hatte in der Nacht eine Spiegelung des Mondlichtes zwischen den Bäumen gesehen. Möglicherweise lag das Auto noch dort unten. Immerhin hatte Rektor Priola erzählt, dass es nie geborgen worden war.
Hogart hielt den Wagen in der Kurve an und stieg aus. Am Tag war die Aussicht überwältigend...

Eine Schere spielt eine Rolle, mit der einige Personen gefoltert und zu Tode gekommen sind und ein Blasrohr... Nur mit viel Glück entkommen sowohl Hogart als auch der polizeiliche Ermittler Eichinger diesem Schicksal.

Insgesamt ein interessanter, wenngleich  ein wenig an den Haaren herbei gezogener, Plot,  der mich zunächst (wieder einmal) durch eine schnelle Folge auftretender Personen irritiert hat. Der Schreibstil ist gefällig, mir fehlt allerdings die Spannung. Nach meiner Meinung hat dieser Krimi den Untertitel "Thriller" nicht verdient.

Kann man lesen.

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