Montag, 30. Dezember 2013

Krank

Heute der einzige Arbeitstag in der Feiertagszeit. Um halb vier aufgewacht aus Angst, die Wecker zu verschlafen. Haufenweise Rechnungen fabriziert. Der seit Tagen sich anschleichende Husten kommt jetzt zu voller Entfaltung. Fühle mich krank und meditiere über meinen Medis.

Samstag, 28. Dezember 2013

Erstens und zweitens

Erstens heute Mittag Renovierungsvorbesprechung, - besichtigung etc. mit Herrn P. erledigt. Nun fehlt noch die Kostenschätzung.

Zweitens heute Nachmittag Eintreffen der Tochterfreundin.

[Nette Runde am Abend. Nun sind beide Richtung Cocktailbar unterwegs.]

Winke-winke

Ich bin noch da. Habe nur gerade nicht die innere Ruhe, um hier allerlei zu verfassen...

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten - buon Natale - feliz Navidad - merry Christmas

Gestern mit der "Kleinen" fast alle Weihnachtsmärkte in der Hamburger City abspaziert, Weihnachtsstimmung getankt, das hatte mir in den letzten Wochen gefehlt.





Das komplette Album

Unser Tannenbaum steht seit gestern Abend auf der Terrasse bereit - da ich ihn nie selber aussuche, ich berichtete, war ich überrascht und erfreut über seine gute Gestalt:


Jetzt geht es gleich in die letzte Vorbereitungsrunde... bleibt mir nur noch, meinen Lesern ein schönes und nicht allzu hektisches Weihnachtsfest zu wünschen. Lasst es Euch gut gehen!

Samstag, 21. Dezember 2013

Blühende Weihnachten

Dieses Jahr weder Eis noch Schnee - und die Natur legt schon wieder los:

Die Chrysantheme hat allerlei gelbe Knospen.


Das Alpenveilchen blüht.


Der Krokus treibt viel Grün.


Horti bekommt schon jetzt - man muss ganz genau hinsehen - in der Mitte frische grüne Triebe!

Freitag, 20. Dezember 2013

Blumen

Es gibt da jemanden, der uns im Büro regelmäßig am Tag vor Weihnachten mit Blumen beschenkt. Einst war er in leitender Funktion eines Wohnungsunternehmens tätig, nun schon lange im Ruhestand, trotzdem lässt er nicht nach mit seiner Gewohnheit, uns Frauen einen Weihnachtsstrauß zu überreichen.

... Heute sagte ich gerade zur Kollegin: "... Herr G.... war gar nicht hier. Und ich hatte mir gestern so viele Gedanken gemacht, wo ich alle die Blumen in meiner Wohnung lassen sollte...!" In diesem Moment, man ahnt es jetzt, trat Herr G. durch die Bürotür ;-)

Es gibt ihn schon, aber immer noch nicht hier

Ich spreche vom Weihnachtsbaum.

Jedes Jahr erhalte ich ihn auf mehr oder weniger verschlungenen Wegen über die Firma mit dem Ergebnis, dass mir der "Beschaffer" den Baum auch nach Hause transportieren darf, muss, soll.

Hm. Er war dann eine Woche krank. Der Kollege, nicht der Baum.
Sodann hatte es sich der Weihnachtsbaum auf dem Anhänger gemütlich gemacht und wirkt wohl, als hätte er dort seine dauernde Residenz aufgeschlagen.
Nun ist der zugehörige PKW in der Werkstatt gewesen.

Heute, an meinem letzten vorweihnachtlichen Arbeitstag, merkte ich vorsichtig an, dass ich nunmehr damit rechnen würde, mir am 24.12. morgens einen Baum kaufen zu müssen...

Festnetztelefonnummer aufgegeben, Deponierungsmöglichkeit bei evtl. Abwesenheit meiner Person genannt - und nun muss ich einfach hoffen.

Immerhin wird es Weihnachten, da sollen ja manchmal Wunder geschehen ;-)

Update am frühen Abend:


Plötzlich ging alles schneller als gedacht... ein Anruf des Kollegen... mich schnell wieder in normale Klamotten gestürzt (war ja schon in "Feierabendzivil" und abgeschminkt etc...), nun ist der Baum im Keller eingelagert, bis eines der "Kinder" ihn dann unter seine Fittiche nehmen wird ;-) Heiligabend ist nun baumtechnisch gesichert!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Seltsame Weihnachtsmänner und ein Blumenstrauß

... und Amelies Geburtstag natürlich!

Im Büro  beschäftigen sich die Schoko-Weihnachtsmänner aufs Seltsamste...

... um gleich darauf sich scheinbar scheinheilig zu unterhalten...

 ... und irgendwie will sie niemand essen!

Letzter Tag vor Weihnachten gemeinsam mit der Chefdame, die uns Frauen wieder mit dem alljährlichen  Blumenstrauß bedachte, der stets mit einer Gutscheinkarte der Parfumerie einher kommt. Eine sehr nette Geste, die immer wieder Freude  bereitet, danke!



Feierabends dann auf einen Sprung Amelie (und Mama Patricia und Oma  Barbara natürlich!) besucht, so eine Kleine, die jetzt gerade ein Jahr alt ist, ist natürlich nach einem aufregenden Tag etwas "gräsig" - damit war zu rechnen... Nächstes Jahr wird das bestimmt schon etwas anders aussehen!


Im Internet bestellen

Gestern beim internen Firmen-Weihnachtsfrühstück kam kurz dieses Thema auf.... Ich habe nichts dazu gesagt, weil ich so gut wie immer ohne es zu wollen irgendeine scheinbar extreme Position vertrete ;-)

Irgendwie sind diese Themen gerade sehr populär, werden in den Medien immer wieder aufgegriffen.

Allen voran Amazon. Nein, was die Zeitarbeits-und-Zusteller-Debatte betrifft gehe ich konform insofern als dass das Handling nicht in Ordnung ist. Aber dass man lieber den örtlichen (Buch-)Handel stärken sollte..., ehrlich, das ist doch eine schöne Illusion! Was ich bei Amazon kaufe, ist im lokalen Handel nie vorrätig.

Insbesondere gemeint ist hier Material fürs Italienischlernen oder -lesen. Oft weiß ich nicht einmal, wie die Teile heißen, aber Amazon, das sich (auch wenn dieser Punkt umstritten sein mag) meine früheren Käufe merkt, bietet mir Dinge an, die zumindest als Basis für weiteres Stöbern nützlich sind.

In den Thalia-Buchhandlungen (durch die ich gern streife und in letzter Zeit enttäuscht wieder verlasse) verschwinden die Fremdspachenabteilungen immer mehr...

Romane, die ich mir zu kaufen in den Kopf gesetzt habe, sind nicht vorrätig, so lange es keine aktuellen Bestseller sind. Sogar Bücher, die in der hauseigenen Werbezeitschrift besonders empfohlen wurden, sind nicht zu haben. Bestellungen auf den nächsten Tag - abgesehen davon, dass mich der Weg dorthin einen zweiten Feierabend kostet - sind nicht vollständig. Oder ich werde nicht angerufen. Oder man weiß von nichts. Ha!

Weiter: Musik. Das, worauf ich aus bin, ist oft Non-Mainstream und garantiert nicht vorrätig. Also Amazon. (Von der zusätzlichen Zurverfügungstellung als mp3 im Cloud-Player neuerdings ganz zu schweigen!) Warum sollte ich dann hilflos im Kaufhaus herum irren auf der Suche nach zum Beispiel italienischer Musik der 60er Jahre, die sowieso nicht vorrätig sein wird?

+++

Zweites Bestellthema: Lebensmittel. Konnte man doch üüüüüberhaupt nicht verstehen, dass Lebensmittel online eingekauft werden - außer ganz evtl. von uralten Leuten (die ja meist gar nicht online sind!)... Dabei hatte ich einige Tage vorher geäußert, dass ich reichlich frustriert bin, dass mein PLZ-Gebiet von den gängigen Anbietern nicht angefahren wird.

Ich muss unbedingt eine Alternative (zu der lieben Pati, die mir ab und zu behilflich ist) finden für alles, was mir Probleme bereitet... Auch mein "Herbie"-Einkaufshelfer muss ja immerhin die Treppen hoch kommen. Und  es mag immer mal wieder Zeiten geben, wo ich das nicht schaffe!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Kurz vor Weihnachten

Fast das ganze Jahr lang musste ich mich bei der Arbeit langweilen. Jetzt, drei Tage vor meinem Weihnachtsurlaub, werde ich überhäuft und kann mir nur sagen: "... dann eben im Januar..." - fühle mich trotzdem unter Druck.

Herbie (wir erinnern uns?) heute einen Großteil des künftigen Weihnachtsmenüs befördern lassen. Das Bewältigen der Treppen hat noch Optimierungspotenzial.

Meine Waschmaschine macht merkwürdige Dinge. Ist die erste Viertelstunde eines Waschganges gelaufen, beruhigt sie sich. Was soll denn das?

Dienstag, 17. Dezember 2013

Seltsames Gefühl

Ich vermute hier einen Mitleser, mit dem ich nicht gerechnet hatte, auf keinen Fall. Und habe nur eine ungefähre Ahnung. Aber eine konkrete Richtung.

Wie finde ich das eigentlich?

Montag, 16. Dezember 2013

Schlimme Augen

Während beider Hotelaufenthalte in Italien, zuerst in Florenz, später auch in Rom, wachte ich morgens mit dicken Augen auf. "Dick" meint: völlig zugeschwollen, so dass das eigentliche Auge nur noch einen Sehschlitz hatte, dazu durch die Schwellung unterhalb dicke Tränensäcke und tiefe Hautfalten.

Eindeutig allergisch bedingt, ein anderer Grund ließ sich nicht finden. Vermutung: Irgendwas war mit der italienischen Bettwäsche, vielleicht irgendein Standardmittel, das landesweit in den Hotelwäscherein verwendet wird?

Einzige Nothilfe: meine Cortisontabletten.
Und die weltbeste Augencreme von KIKO. Etwas Besseres zum Entknittern fand ich nie.

So weit die Präliminarien...

Heute früh wachte ich mit genau solchen Augen auf!

Und nun? Ist irgendwas mit meiner neuen Bettwäsche? Mit dem neuen kleinen Kuschelkissen?

Ich bin entsetzt...

Sonntag, 15. Dezember 2013

Valpolicella

Das Tochterkind war gut gelandet und zu mir gebracht worden, so dass wir in größerer Runde bei wärmender Suppe um den Tisch herum saßen.

Zu späterer Stunde folgten allerlei tiefsinnige Gespräche, auch sehr emotionale, das ist bei uns an jedem "ersten Abend" ganz normal. Solche langen Nächte beginnen immer mit einem leckeren Rotwein und enden frühspät - wäre es Sommer, wäre es das Morgengrauen. Aber jetzt ist es winterdunkel, man weiß nie, was die Stunde gerade geschlagen hat.

Aktuelle Uhrzeit: kurz vor Weihnachten.

Samstag, 14. Dezember 2013

Clickomania

Verflixt, verflixt...

Ich bin inzwischen so facebook-konditioniert, dass meine Finger automatisch klicken. Auch hier im Blog. Ich schreibe eine Kommentarantwort, will absenden... und bin abgemeldet. Kommentar gefressen. Neuer Versuch. Schon wieder. Warum? Weil das Feld rechts unten außen bei facebook "absenden" bedeutet und bei blogger "abmelden". Na toll.

Freitag, 13. Dezember 2013

Tastatur

Ja, ja, ich mag mein neues Netbook.

Aber mit der Tastatur werde ich im Leben nicht zurecht kommen.

Irgendwie ist sie nicht für Vielschreiber geeignet. Um fehlerfrei zu schreiben, muss ich mächtig darauf herum hämmern, mit heftigem Anschlag also tippen. Außerdem ist der Tastenabstand suboptimal, dauernd haue ich daneben. Obwohl ich wirklich gut schreiben kann - bin eines der aussterbenden Exemplare, das noch auf einer "blinden" Tastatur einer Schreibmaschine das Tippen gelernt hat und es immer sehr gut konnte.

Es geht nichts über eine große "Cherry"-Tastatur.

Morgen ;-)

Freu. Auf das Töchterlein.


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Lausig kalt

Heute früh im Wetterbericht hieß es "mild" - hmja, das war dann wohl nichts.

Ich war eigentlich nicht zu dünn angezogen, es gibt nur noch eine einzige Steigerungsstufe bis zur arktischen Temperatur, aber ich habe den ganzen Tag lang im Büro gefroren. Wirklich schlimm, vom kleinen Zeh bis zu den Haarspitzen. Eisbeine, kalte Finger - das ist irgendwie nicht angenehm. Die Raumluft mehr heizen ist nicht drin, die Kollegin verhindert alles, was auch nur in die Nähe von 20°C kommt. Diskussionen sind sinnlos, wir haben ungefähr in jedem Winterhalbjahr drei bis fünf davon, und ich bin es leid.

Nun kann ich überlegen, in wieviele Schichten ich mich morgen verpacken werde ;-)

Gestern: "frisch from friseur" - ich möchte schon, dass M mich Sonnabend erkennt :-)  :-)  :-)

Dienstag, 10. Dezember 2013

Seufz

Ich habe immer noch einen allerheftigsten Durchhänger...

Dabei freue ich mich eigentlich, denn das Tochterkind fliegt in Kürze hier ein!

[Gute Erfahrung mit Freecycle heute gemacht.]

Sonntag, 8. Dezember 2013

Räumen und räumen und...

Puh.

Kennt Ihr das? Man räumt einen Schrank leer, sortiert, und dann - muss ja alles wieder irgendwo hin. Zwischendurch wird dies und das hin und her getragen, Wäsche gewaschen, achja, dort sollte auch noch etwas gewischt, sortiert, hingelegt werden. Ein Pappkarton, ja, da sollte... hinein. Wohin damit? Und die Teile, die ich verschenke - inzwischen wieder über freecycle - wo inzwischen deponieren?

Ich mag jetzt nicht mehr. Aber eine Kleinigkeit muss noch...!

Und dann: Feierabend.

Samstag, 7. Dezember 2013

Nicht so lustig

Heute ist der Abend der netten Geburtstagseinladung, über die ich mich so sehr gefreut hatte.

Gestern früh habe ich abgesagt.

Vor gut einer Woche hatte ich mich übernommen und fühle mich immer noch nicht wieder gut. Was hat es für einen Sinn, wenn ich zu einer Feier fahre, bei der ich schon durch den Anfahrtweg so belastet und angstrengt bin, dass niemand  etwas von meiner Anwesenheit haben würde, ich am Ende mir die ganze Zeit Sorgen machen müsste, wie ich nach Hause käme...? (Ein Taxi ginge immer - ich spreche von der Anstrengung.) Ich bin ja schon von einem normalen Einkaufsweg fix und fertig und brauche eine Pause.

Dieses ist das erste Mal, dass ich mich durch meine Krankheit sehr eingeschränkt und sehr traurig fühle *wein*

So verbringe ich den Abend mit Aufräumarbeiten Kosmetik/Klamotten/Schuhe etc., dabei kann ich mich immer wieder hinsetzen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Gespräch am Morgen

Hm-hm, sehr merkwürdig, meine Chefdame bat mich um ein Vieraugengespräch, ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte.

Schließlich trafen wir uns mitsamt unserem Kaffee im Séparée.

Zuerst sagte sie: "Glückwunsch, Sie sind die Mitarbeiterin des Jahres." ??? Sie hatte mit ihrem Mann kurz vorher die Krankmeldungen 2013 durchgesehen - von mir keine dabei. Ahja.

Lobte mich und meine Arbeit über den grünen Klee.

Ich war immer noch skeptisch. Bei einer solchen Gesprächseröffnung musste ja irgendwann das dicke Ende kommen...?

Kam nicht. Eher vorsichtige Nachfrage hinsichtlich meiner Gesundheit, kleine Aufklärung bzgl. des Prolastins, Nutzen oder nicht, ein bisschen auch Hinweise von mir auf Dinge, die mir schwer fallen (Spülmaschine ausräumen - jeder macht es mal, ich drücke mich, wo ich kann - Papierpakete schleppen usw.) Hinweis darauf, dass ich einen Antrag auf SB beim Versorgungsamt laufen habe. Große Verwunderung, dass so etwas bei einer Lungenkrankheit möglich ist...

Ein bisschen allgemeines Gerede über die Arbeit, Kollegin (nein, ich sage doch nichts Schlechtes... dass wir sehr verschieden sind, ist bekannt, aber Zickenalarm ist nicht, will ich nicht, wir regeln unseren Kram unter uns), meine Einstellung zur Arbeit etc.

Scheint's hatte sie eine Menge Unsicherheiten in Bezug auf mich.

Ich sagte, gerade auch bzgl. meiner Krankheit solle sie einfach fragen... (sie wollte nicht neugierig sein)... ich kann ja nicht wissen, welche Gedanken/Fragen sie umtreiben.

Ansonsten: Heute immer noch nicht gut. Wenig besser. Aber am Abend eine Anschaffung gemacht, bitte sehr:

Je vous présente: Herbie

Dienstag, 3. Dezember 2013

Nicht fit

Kurzmeldung.
Immer noch nicht wieder fit seit dem Wochenende. Überanstrengung rächt sich - bei geringer Belastung schnaufe ich... habe eben nur ganz wenig eingekauft, trotzdem zwei Stopps unterwegs und froh, jetzt im Hause zu sein.

Mein Doc hat am 14.11. die Anfrage vom Versorgungsamt beantwortet. Es bleibt spannend.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Für die Weihnachtszeit, so zur Einstimmung...

Truthahn mit Whisky

Christmas is im Eimer
und die Fortsetzung davon

Wie der Nikolaus entzaubert wurde
und
Blockflötenweihnachten

Alles aus den Vorjahren hier.


[Verflixt, blogger.com hat schon wieder etwas geändert, plötzlich muss ich die Picasa-Fotos anders einbinden...]

Advent, Advent, ein Kraftwerk brennt...

Zum 1. Advent jetzt etwas zum Schmunzeln (mit Dank an Stefan aus dem Lungennetzwerkforum):

Auch in diesem Jahr häufen sich Katastrophenmeldungen von Ereignissen, die auf zu exzessiven Gebrauch von Weihnachtsdekoration zurückzuführen sind:

In einer kleinen norddeutschen Stadt:

Sonntag,1.Advent 10.00 Uhr.
In der Reihenhaussiedlung Marienstraße läßt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 4 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10 Uhr 14:
Beim entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Marienstraße im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19 Uhr 03:
Im 12 km entfernten Kraftwerk Hafen registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Nord, ist aber zunächst arglos.

20 Uhr 17:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20 Uhr 25:
Die Bewohner der Häuserblöcke im Stadtteil Süd-West fühlen sich genötigt diese Herausforderung anzunehmen. Sie verhängen sämtliche Fassaden ihrer 4-Etagen-Wohnblöcke mit Lichternetzen.

20 Uhr 31:
Der Pilot eines auf das örtliche Krankenhaus anfliegenden Rettungshubschraubers berichtet völlig verwirrt über dampfende dunkle Linien im Schnee. Ein Mitarbeiter der örtlichen Stadtwerke stellt daraufhin im Bereich der unterirdischen Starkstromkabelzuleitungen eine Bodenerwärmung auf 32°C fest.

20 Uhr 56:
Der Diskothekenbesitzer Frank K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zu Asche zerbröckelt.

21 Uhr 30:
Im Trubel einer Club-Feier im Kraftwerk Hafen verhallt das Alarmsignal aus der Generatorhalle in Block 2.

21 Uhr 50:
Der 85-Jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tief hängende Wolkendecke.

22 Uhr 12:
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Osternheide. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Zufahrt der örtlichen Stadthalle gelandet.

22 Uhr 37:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos. Einige Bürger im süddeutschen Raum berichten über Wetterleuchten im Norden.

22 Uhr 50:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kraftwerks Hafen, der gesamte Komplex mit seinen Dampfturbinen läuft mit 500 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23 Uhr 06:
In der taghell erleuchteten Siedlung Schillerstraße erwacht Studentin Martina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises bricht die Explosion des Kraftwerks Hafen wie Donnerhall. Durch den stockfinsteren Ort stapften irre, verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

LaNonna: Hypertensive Krise

Ich war gestern wieder bei der Lady. Sie berichtete, dass sie am Vortage im Wartezimmer ihres Orthopäden kollabiert sei. Dieser habe nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Internisten den RTW samt Notarzt gerufen.

Die zentrumsnahe Nebenstraße sei durch den RTW blockiert worden, von wütenden Verkehrsteilnehmern, die zwangsläufig im Stau standen, mit Kommentaren bedacht, konnte nicht sofort ins KH gestartet werden, da Lebensgefahr bestanden habe.

Irgendwann wurde sie dann ins KH St. Georg transportiert, gründlich untersucht und an Monitore angeschlossen. Dank des verabreichten Nitro-Sprays war der Blutdruck wieder im Nombereich. Sämtliche durchgeführten Untersuchungen ergaben gesunde Werte, so dass sie nach einigen Stunden angeblich stabil nach Hause entlassen wurde. Wobei es schön gewesen wäre, wenn denn das KH-Personal auch zuverlässig ein Taxi bestellt hätte.

Sie machte gestern einen relativ normalen Eindruck, natürlich etwas "geschafft."  Und findet schon wieder tausend Gründe, warum sie nicht gleich am Montag zu ihren Kardiologen gehen soll.

Hypertensive Krise siehe hier. In diesem speziellen Falle bemerkenswert, da ein lebenslang vorhandener zu niedriger Blutdruck die Basis ist.

Freitag, 29. November 2013

Blutdruck II

Es gab ja in 2011 und 2012 (gar nicht viele Worte verloren) durchaus bedenkliche zu hohe Blutdruckwerte. Zuletzt hatte ich vor einem Jahr ungefähr drei Monate lang ständig gemessen - und dann vollkommen frustriert das Gerät in die hinterste Schrankecke verfrachtet! Die Werte schwankten nämlich ständig zwischen "sehr hoch" und "sehr niedrig", irgendwie machte das keinen Spaß mehr...!

Beim Aufräumen fiel mir nun letztens das Gerät in die Hände, natürlich waren die Batterien leer... egal, ich habe inzwischen drei Mal gemessen, an drei Tagen, zu unterschiedlichen Uhrzeiten... alle Werte sind vollkommen "gesund"!

Woher das nun kommt? Keine Ahnung. Das (niedrigere) Gewicht halte ich nun seit einem Jahr, ansonsten keine besonderen Vorkommnisse, Ernährung seit gut eineinviertel Jahren zuckerfrei, Lebenswandel gleichmäßig ausgeglichen, viel Schlaf - was bleibt mir auch übrig?

Auf jeden Fall bin ich gerade sehr beruhigt!

Donnerstag, 28. November 2013

Geschleppt

Heute Abend letzte Geschenkbesorgung.
 
Der Ort meines Begehrens liegt auf dem Heimweg eines Kollegen - keine Frage, dass er mich dort hin brachte, mir auch zeigte, wo und wie ich dann nach Hause kommen würde. So gut gezeigt, dass ich mich wirklich nicht verlaufen habe *ggg*

Nun kann ich hier und heute nicht erzählen, worum es ging. Aber:  "Natürlich" so viel gefunden, was auch noch mit musste, habe mich völlig übernommen. (Ja, ja, bin selbst Schuld!) Schwer geschleppt, durch unwirtliche Gegend getappert, geschwitzt, geschnauft, aber am Ende - unterstützt durch mein Spray und eine Flasche Wasser in der S-Bahn - gut zu Hause angekommen. Und trotz Erschöpfung auch irgendwie stolz darauf, dass ich es geschafft habe! Wenn ich das vielleicht in zehn Jahren nicht mehr kann, werde ich lächelnd auf heute zurückblicken.entschlossen.
 
Mein Ehrgeiz sagt mir: "Das muss so...!"
 
Und ich habe auch ein paar feine neue Dinge.

Dienstag, 26. November 2013

Schmerzmittel

Im Februar machte ich aufmerksam  auf die (ebenfalls vom NDR) Sendung über Aspirin.

Aus aktuellem Anlass greift heute das NDR-Fernsehen das Thema Schmerzmittel wieder auf, es wurde ja kürzlich festgestellt, dass Diclofenac gefährlich für kranke Herzen ist.

Hier der aktuelle Link zur Sendung, die in diesem Moment noch läuft.

Mir liegt dieses Thema sehr am Herzen, weil ich im Alltagsumfeld oft erlebe, wie locker und großzügig mancher mit Schmerzmitteln umgeht.

Montag, 25. November 2013

Sprachlernchat

Vorhin eine Weile mit einer jungen Frau aus der Deutsch-Italienisch-Gruppe getippselt und festgestellt, dass ich gar nicht so schlecht bin, was meine Italienischkenntnisse angeht. Und es war eine feine Übung!

Spontan und schnell zu reagieren ist nicht ganz einfach.

Da kommen die Gehirnzellen in Schwung.

Sonntag, 24. November 2013

Rom - Florenz - Italien

In der Deutsch-Italienisch-Facebook-Lerngruppe läuft eine Abstimmung der Art "Lieblingsstadt in Italien" - spontan habe ich für Rom gestimmt.

Aber ein wenig nachdenklich macht mich das.

Bisher hat mich alles, was ich von Italien kenne (was zugegebenermaßen noch nicht so viel ist), stark beeindruckt, mir neue Erfahrungen vermittelt und ist sehr speziell.

Rom, jahrelang das Zuhause meiner "Kleinen", viele gemeinsame Wege und Besichtigungen, ein wenig "das echte Leben" (im Gegensatz zum reinen Touri-Dasein) mitbekommen dürfen. Antike, Barock, Sehenswürdigkeiten, Anwendung erster frisch erworbener Sprachkenntnisse und noch viel mehr ist Rom für mich. So sehr, dass ich regelmäßige Anwandlungen von Heimweh-Fernweh bekomme.

Florenz, Renaissance-Stadt, Sprachkurs-Stadt. Vor allem aber meine ganz eigene spezielle Erfahrung, vom Flug (kompliziert, lange Wartezeiten) übers Hotel, der Orientierung in einer vollkommen fremden Umgebung, erstes konsequentes Italienisch sprechen über zwei Wochen (bis hin zum Feilschen auf den Märkten). Sehr sehr gut die Sprachkurs-Erfahrung mit Frauen aus allen möglichen Ländern. Ich liebe Florenz. Anders als Rom. Aber auch sehr. Und möchte, wenn es irgend möglich zu machen ist, im kommenden Herbst wieder hin.

Bracciano, geschichtsträchtige kleine Stadt am Berg am See, kann man machen, muss man aber nicht. Da genügt wirklich ein Urlaub.

Lucca, historische Altstadt, niedlich. Einen Tag dort verbracht, viel gesehen, ganz bezaubernd. Gerne wieder.

Ostia Antica und Tivoli: zählen hier wohl nicht, da ging es um die Sehenswürdigkeiten...

Samstag, 23. November 2013

Vorweihnachtlicher Marathon

Gute Planung ist alles.

Die vergangene Woche habe ich mit der Besorgung diverser Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke verbracht. Eine Sache fehlt noch, da braucht es noch etwas Recherche und ggf. einen etwas weiteren Weg. Aber ich bin wirklich stolz auf mich, wie gut ich alles hinbekommen habe!

Erste Nacht mit Frost. Dagegen hilft das hier:


Heute dann die Sachen verpackt, im kleinen Zimmer, wo ich alles aufbewahre, einen Marathon des Räumens und Putzens, Sortierens... begonnen. Fataler Fehler vielleicht, aber doch auch notwendig.

Zwischendurch auch einen Durchhänger gehabt, es gibt durchaus eine traurige Komponente dabei und ein nicht abgeholtes Weihnachtspaket 2012, zu dem sich... - egal, lassen wir das. Ich steuere gegen mit meiner neuesten musikalischen Errungenschaft: "Der Krach der Republik" von den Toten Hosen. Der Krach ist schon ganz gut geeignet, um auf andere Gedanken zu kommen. Mithin noch steigerungsfähig. Wer glaubt, dass ich ausschließlich italienisch-weichgespülte Musik höre, irrt denn doch. Manchmal muss es auch für mich "heavy" sein.

Okay, ich räume also mal wieder auf... heute auf die Schnelle ein Aufräum-Blog eingerichtet, auf dem ich unkompliziert sammele (auf Facebook verschwindet alles zu schnell im Nirvana) und ggf. auch lösche, kein Teil für die Ewigkeit.


In der City wurden im Laufe der Woche die Weihnachtsdekorationen fertig montiert, der "Winterzauber" aufgebaut, seit Donnerstag darf dann auch alles im Lichterglanz strahlen.


Frühes Einkaufen hat zwei ganz große Vorteile: Es ist noch leer in den Geschäften, Verkaufspersonal hat Zeit und Lust, niemand drängelt und rempelt. Und die Auswahl ist noch groß.

Sonntag, 17. November 2013

Sonntagsfleiß

Wie immer, wenn ich unter Cortison stehe, geht es mir besser als normal und ich entwickle ungeahnte Energien...


Über diese freuten sich heute mein Haushalt, meine Küche, mein Keller. (ohgottohgott-es-geht-auf-weihnachten-zu...)

Außerdem bin ich in einer geschlossenen Deutsch-Italienisch-FB-Gruppe neuerdings Admine und habe im Laufe des Tages Neuzugänge frei geschaltet oder abgelehnt. Dazwischen eigene Fragen gestellt, Antworten bekommen. Wenn man so allein vor sich hin lernt, ist ja sonst niemand da, um Zweifelsfälle zu klären und Fragen zu beantworten. Auch LaNonna wusste mir gestern nicht zu helfen. Aber in der Gruppe sind auch italienische Muttersprachler. Nunja.

Den Tag mit dem üblichen Tatort-Nagellack-Ritual beendet, der Tatort war nicht ganz so grottenschlecht wie die letzten...


Und nun bin ich brav und schicke mich ins Bett.

Buonanotte.

Samstag, 16. November 2013

Der obligatorische Besuch bei der Lady

... war heute einigermaßen entspannt.

Teilweise sogar locker und unterhaltsam.

Trotzdem wir unsere Differenzen haben bezüglich mancher Telefonate, die für mich unerfreulich und in meinem Sinne unfair verlaufen. Ob sie sich deshalb manchmal dann in meiner Anwesenheit besondere Mühe gibt? Man weiß es nicht.-

Auf jeden Fall war's heute sehr okay. Sogar meine Terminverschiebungen für den Rest des Jahres hat sie anstandslos akzeptieren können. Wunder.

Vielleicht muss ich das inzwischen einfach von Tag zu Tag und Mal zu Mal sehen. 86 Jahre sind immerhin ein biblisches Alter.

Freitag, 15. November 2013

Zahlen wirken Wunder

Fast jedenfalls.

Seit Wochen oder Monaten sind gewisse Arbeitsrückstände der Obrigkeit bekannt. Es passierte genau nichts.

Nun haben wir Listenupdates gemacht, Objekte gezählt, den unerledigten Überhang gekennzeichnet und um ein Gespräch gebeten. Zack.

Wir wollten ihm nicht das Wochenende verderben, aber es war genau der richtige Zeitpunkt. Weitere Infos wurden vom Kollegen eingeholt, Montag bespricht man die Lage, verteilt die Jobs neu oder anders und versucht dabei festzustellen, ob diese über fünfhundert... speziellen Objekte eine Chance haben, bis Jahresende (oder wenigstens bis Ende Februar) abgearbeitet zu werden.

Und ja, wir bemühen uns seit fast einem Jahr darum, neue zusätzliche Mitarbeiter zu finden. Der Markt scheint wirklich leer gefegt zu sein. Keine Spezialisten in Hamburg und drumherum zu finden.

Wir Frauen haben gute Arbeit gemacht, überwacht, angeschoben, Listen geführt - und nun, sechs Wochen vor Jahresschluss mussten wir einfach Alarm machen. Ich fühle mich erleichtert.

Nun ist der Chef dran.

Donnerstag, 14. November 2013

Stress beginnt im Kopf

Noch früher als üblicherweise packt mich der Feiertagsstress.

Andauernd sage ich mir "ommmmmmm - es ist doch noch soooo viel Zeit."

Was gar nicht stimmt. Dadurch, dass das "Kind" früher nach Hause kommen wird als sonst, setzt meine Terminplanung samt Geschenkekauf eher ein. Und irgendwo dazwischen sind ein Weihnachtsessen (gehe ich dieses Jahr hin? unentschlossen), eine Geburtstagsfeier, mindestens ein LaNonna-Termin muss gequetscht werden...

Vielleicht beginne ich morgen mit den Besorgungen. Glücklicherweise habe ich in diesem Jahr eine Menge Ideen.

[Gestern war ich krank. Unklares Kranksein mit brennenden Augen und Dauerfrieren. Um 14 Uhr meinen Dienst quittiert und den Rest des Tages auf der Bettkante verbracht... erhöhte Temperatur und nach reichlichem Anstarren der Medikamentenschachtel doch zum Cortison gegriffen. Heute früh deutlich besser, Arbeitstag sehr gut überstanden und heute Abend Hausarbeit nachgeholt.]

Montag, 11. November 2013

Wochenende II - gestern

Dieses Mal wieder mit ein wenig Text.


Geburtstags"Gaby"-Blume ausgesetzt.


Zehn Minuten Sommergefühl.


Freundingeschenk ausprobiert.

Smartphone-App Vokabelrätsel installiert.

Das war gestern.

Heute früh null Grad. Wo ist meine Bettdecke....?!?

Chefgeburtstag. In der Küche zwei riesensüßfette Sahnetorten.

Ich habe schon lange kein Problem mehr damit, standhaft zu bleiben.

Sollen sie sich doch alle den Zucker und das Fett in die Figur kloppen...

Sonntag, 10. November 2013

Sonntag, 3. November 2013

Hohes Alter

:-)

Wenn frau so in die Jahre kommt, macht sich nicht nur das eine oder andere Zipperlein auf, morgens zu zwicken und zu zwacken, nein, auch zum Beispiel ein schöner, langer und interessanter Tag braucht fast einen ganzen Folgetag zur Erholung.

So habe ich heute gründlich ausgeschlafen und danach faul entspannt. Jedenfalls eine Weile. (Haus- und Küchenarbeit wollen trotzdem getan werden, nunja.)

Gestern war mein Wünsch-mir-was-Tag mit der großen Tochter. Das bedeutete allerdings, früh aufzustehen und zeitig in die Bahn zu steigen...

Es war ein Tisch für zwei zum Brunch gebucht, ganz wunderbar haben wir lecker gefuttert und lange geklönt, eine Kerze und einen Prosecco hatten wir auch ;-) cup&cino in Norderstedt, ein nettes Lokal mit guter Aufteilung der Sitzgruppen, so dass man durchaus das Gefühl hat, ganz für sich zu sein. Das Buffet war reichhaltig und lecker, am Ende dachte ich, dass ich nie wieder etwas essen würde. Man kennt so etwas ja.


Dann ging's los zur Shoppingtour, das AEZ ist normalerweise für mich nur schlecht zu erreichen, es ist deshalb attraktiv, weil es dort Geschäfte gibt, die woanders nicht zu finden sind. (Die üblichen Verdächtigen sind natürlich auch dabei.) So haben wir, quasi in Duftwolken gehüllt, den Farbrausch der Parfumerie- und Kosmetikgeschäfte genossen, ein Schuhgeschäft angesteuert, in dem ich tatsächlich fündig geworden bin (Schuhe! Neuerdings ganz großes Problem!) - ich habe Hoffnung, dass ich im Laufe der Zeit meinen Schuhbestand doch wieder ergänzen kann... [Extra Thema, auch die Verkäuferin!]

Nach einiger Zeit mussten wir allerdings raus... Volle Einkaufszentren, überall schubsende und drängelde Menschen, die allgemeine Gereiztheit schwappt einem entgegen... dann muss Schluss sein.

Ein kleines Intermezzo im Schweinske mit Tochterpartner und Sohn - für mich nur einen Kaffee! Ich war immer noch pappsatt vom Brunch!

Dann ging es weiter, das Unternehmen, wo die Große arbeitet, hat seinen Standort gewechselt, wir haben uns das Gelände und Gebäude (natürlich nur von draußen! es war ja Sonnabend!) angesehen... und auf ging es zu einem weiteren Geschäftebummel, wo wir kurz bei Pandora hinein schauten (sehr nette Verkäuferin) und uns schöne Dinge zeigen ließen - um bald danach uns nochmal auf ein Getränk nieder zu lassen....


Allmählich war es Zeit für den Schlussakkord: Kino!

3D kann mich immer begeistern... wir haben einen Film angesehen, den ich mir nicht im Traum ausgesucht hätte, Fantasy-Action mit unglaublichen Effekten - gute Unterhaltung zum Abschluss eines schönen, langen Tages! Thor - The Dark Kingdom

Sprache lernen mit mehr Vergnügen

Ich habe gerade das hier durchgelesen.

Die Tipps erscheinen mir gar nicht so neu und umwerfend, weil ich es schon lange ganz ähnlich mache. Hier: Italienisch.

Morgens im Bad beginnt mein Tag mit einer CD. Da habe ich wechselnde Vorlieben, angefangen von klassischen Lern-CDs (Digital Publishing, Langenscheidt, Pons...) über The Grooves und italienischer Musik mit (am besten) gut verständlichen Texten bis hin zu Vokalbeltrainern. Wichtig hierbei ist nur, immer die selbe CD wochen- und monatelang zu hören, eine halbe bis Dreiviertelstunde täglich, so lange bis ich die Inhalte so gut wie wortwörtlich mitsingen/mitsprechen kann. Das Ergebnis ist wirklich erstaunlich, ist man einmal im entsprechenden Land, sind die passenden Worte und Floskeln tatsächlich abrufbar!

Habe ich auf dem Arbeitsweg in der S-Bahn eine stabile mobile Netzverbindung, dann wird im Messaggero gestöbert. Weil das aber häufig nicht funktioniert, kommt Plan B zum Zuge:

In meiner Handtasche wartet immer ein Compact-Lernkrimi darauf, dass ich zwei Seiten weiter lese. Das geht wirklich nur langsam vonstatten, weil ich immer versuche, alles ganz richtig zu verstehen.

Als regelmäßige kurzweilige Lektüre bieten sich Adesso an (gibts im Bahnhofsbuchhandel) und ein Exemplar der Donna Moderna aus dem letzten Urlaub.

Wer gerne kocht, kann sich auch kleine Kochbücher in z.B. italienischer Sprache besorgen oder findet eine ihm genehme Seite im Internet. Ich stöbere gerne bei Nonna Ivana und habe schon manches von ihr nachgebacken.

Ich bin wirklich an vielen Tagen zu geschafft vom Alltag, um mich konzentriert mit Grammatikübungen zu befassen oder Wörterbücher zu wälzen, deshalb lauert auf einem Tab meines Internet Browsers immer im Hintergrund Lingostudy. Im meinem Falle in der Bezahlvariante, das ist nicht teuer, und es lohnt sich!

Und natürlich bin ich inzwischen im Besitz einiger Filme im italienischen Original (die deutschen Untertitel lassen sich meist nicht abschalten, helfen aber auch, den Zusammenhang schneller zu erfassen.) Und in letzter Zeit bin ich aufmerksamer geworden - es gibt in Programmkinos ebenfalls Originalfassungen von Filmen. Nun kann man nicht täglich einen Film sehen, aber...

Man kann sich auf facebook ein paar tägliche Schnipsel in der gewünschten Fremdsprache gönnen, da gibt es für jeden Geschmack etwas! Und ganz nebenbei hat man übersetzt oder kommentiert oder ein paar Vokabeln nachgeschlagen.

Freitag, 1. November 2013

In zwei Monaten ist Neujahr

Das wollte ich nur mal gesagt haben.

Das Jahr geht schon wieder dem Ende zu, kaum zu glauben, wie schnell die Zeit läuft, jedes Jahr dreht sich das Rad schneller...

Die Arbeitswochen vergehen schneller und schneller, genau richtig viel Arbeit, ganz entspannt ist alles gut zu schaffen, die Stimmung ist friedlich-freundlich-positiv.

Na, jedenfalls, was ich eigentlich erzählen wollte:

Für mich total überraschend habe ich heute eine sehr nette Geburtstagseinladung erhalten.Ich bin ja ganz allemein nicht (mehr) die Feiermaus, bin nicht massenkompatibel und eher viel und gerne für mich, habe zwar andere von einer Feier reden hören, es hat mich aber nicht weiter berührt. Um so mehr habe ich mich gefreut, als mir ein Umschlag mit einer Einladung überreicht wurde!

Nach ein bisschen Hin- und Her-Überlegen fiel mir dann genau die richtige Frage ein: Was ist mit den Rauchern? Wird in den Räumlichkeiten geraucht werden? Dann kann ich nicht kommen. (Nein, ich bin kein militanter Nichtraucher, allein die giftigen Dämpfe würden den mühsam per Infustion zugeführten Stoff umgehend vernichten, das darf ich nicht riskieren.)

Gedanke des Einladenden war, dass Raucher (auch er) dann sich alle draußen versammeln würden, somit die Gesellschaft getrennt werden würde.... Ja. Nach einer Stunde (oder so)  Bedenkzeit teilte er mir mit, dass die Raucher nach draußen gehen sollen, er möchte gern, dass ich komme.

Ich bin so gerührt.

Ja, das ist einer der Wenigen, die begriffen haben.

[Antrag SB heute abgeschickt. Bitte Daumen drücken.]

Mittwoch, 30. Oktober 2013

#groovywords

The Grooves sammeln Wörter. Seit Tagen geht mir dieses Thema nicht aus dem Kopf. Nun bin ich angefangen, Notizen zu machen, und ich muss aufpassen, dass nicht im Nullkommanix ein Lexikon entsteht./Spaß

Ganz klarer Spitzenreiter meiner besonderen/lustigen/gefühlsbeladenen Wörter ist Dänisch. Wohl deshalb, weil über zwanzig Jahre Urlaub in DK, praktisch meine ganze Kindheit habe ich sommers dort verbracht, Spuren hinterlassen haben. Die Sprache zu lernen begonnen habe ich erst im Alter von 14 bis 16 Jahren, zu spät, um damit unbefangen kindlich-verspielt umzugehen. Viel zu sehr war ich schulisch geprägt, viel zu schwer habe ich es mir gemacht. Und inzwischen viel vergessen. Aber irgendwann.../Einleitung

ildslukker - Feuerlöscher
(ildslukkeren - der Feuerlöscher/en ildslukker - ein Feuerlöscher)
Die Geschichte dazu: Meine Familie hat Camping gemacht, immer auf dem selben Platz. Eines Sommers wurde ein Schild aufgestellt, ein weißer Pfeil auf rotem Grund, darunter die Beschriftung "ildslukker". Norddeutsch geprägt und plattdeutsch angehaucht war uns der "slukker" instinktiv klar. Aber was für ein Schlucker? Wir nahmen schmunzelnd das Schild auf in unseren Familiensprachgebrauch, in etwa so "... dann gehst du beim Ildslukker um die Kurve..." Aufklärung erfolgte dann, als ich die Sprache zu lernen begann und mein frisch angeschafftes Wörterbuch befragte. Jahrelag wurde dieses Wort als Sperrkennwort für die guten, alten Sparbücher benutzt, und die Bankangestellte grinste mich immer verschwörerisch an - sie stammte nämlich aus Flensburg und konnte wohl Dänisch.

(at) snakke - sprechen
(at snakke sammen - unterhalten)
Das "at" entspricht übrigens genau dem englischen "to"/Infinitiv.
Hierzu gibt es keine große Geschichte, es ist einfach dem Plattdeutschen "schnacken" so ähnlich, bekommt aber durch das für mich babyhafte "sn" so etwas Niedliches... Ich mag diese dänischen Doppellaute, die diese eigenartig abgehackte Sprachmelodie ausmachen und die für unsere deutschen Ohren lustig klingt- aber auch deshalb so schwer zu verstehen ist.

Hjertelig tillykke!
Herzlichen Glückwunsch!
Klingt nicht "tillykke" wie das Klingeln von Glöckchen? So ein fröhlicher Glückwunsch...! 

Tak
Danke
Das ist wohl genau so bekannt wie "skål", hat aber für mich eine ganz kleine Geschichte. Ich war noch sehr jung, wir machten Urlaub, meine Eltern kauften Lebensmittel ein. Damals gab es nur einen Supermarkt, ansonsten klassische Geschäfte mit großem Tresen. Die Dänen waren (sind es hoffentlich auch heute noch!) sehr höflich, jeder Wunsch meiner Eltern wurde mit einem "tak!" und dem heftigen Legen der Ware (mit Aufknall) auf den Tresen quittiert. Meine Eltern verstanden lange Zeit immer "zack!" und wunderten sich sehr. Aber "zack!" war eben der Situation vollkommen angemessen.

mormor - morfar - farmor - farfar
Oma - Opa
Hmhm.... ich begann also damit, erste strukturierte Bekanntschaft mit der Sprache zu machen und war fasziniert, gab es doch nicht einfach nur Oma und Opa, nein da lernte ich Mutters Mutter (mormor), Mutters Vater (morfar), Vaters Mutter (farmor) und Vaters Vater (farfar) kennen! Die Krönung war es für mich, als Radio Esbjerg häufiger ein Lied spielte "Hvordan gik det til da farfar var ung...?" (Die Geschichte davon, als Großvater die Großmutter freite) - leider gibt es meine alte Musikcassette nicht mehr.

Genug in dänischen Erinnerungen gegraben.

Aus dem Italienischen, derzeit pauke ich fleißig Vokabeln:

russare - schnarchen
Muss ich dazu noch viel sagen? Lasst Euch die vielen rrrrrrrrs tüchtig über die Zunge rollen, da ist doch der Fall schon klar, oder?

Und was soll das hier sein?

superkalifragilistischexpiallegorisch
Natürlich, das ist gar kein echtes Wort, aber wer sieht bei seinem Klang nicht sofort Mary Poppins mit den Schornsteinfegern über die Dächer tanzen...? Ein Wort, das wohl nicht nur mich durch die Kindheit begleitete, häufig benutzt wurde, um irgendwie Eindruck zu schinden - oder es zumindest zu versuchen.

Und eine Kleinigkeit in Englisch:

well...
Ein Wort mit vielen Bedeutungen, mir ist es zuerst und geballt begegnet bei Karl May. Ausgerechnet! Ich hatte alle Wildwest-Bücher von ihm verschlungen, kaum dass ich lesen konnte. Aber Englisch war noch in weiter Ferne... So richtig konnte ich mit diesem Wort nichts anfangen, erfasste aber instinktiv, dass die Protagonsten immer dann "well..." sagten, wenn eine Einleitung zu mehr oder weniger tiefsinnigen Gedaken kam oder ein Entschluss gefasst war. Gut... ;-)  ... im Laufe der Jahre wuchs meine Sprachkompetenz und ich wusste nun auch, wie es klingen sollte - auf immer aber ist für mich dieses Wort verbunden mit Winnetou und Old Shatterhand.


Am Ende noch drei Lieder, wohl kaum #groovywords, aber in diesem Zusammenhang fielen sie mir gerade wieder ein. Achtung, für meine Generation besteht Ohrwurmalarm...!

Bruder Jakob...
Wer kennt es nicht? Als Kind mein ganzer Stolz, es in allen möglichen Sprachen zu können...

Dann kamen zwei aus dem Musikunterricht hinzu, sie prägten sich lautmalerisch ein (die Lehrerin hatte ganz kurz erklärt, wovon sie handelten), lange bevor ich die Wörter auch nur voneinander unterscheiden konnte.

L’inverno è passato
L’aprile non c’è più
È ritornato il maggio
Al canto del cucù.

Mit allem Drum und Dran hier zu finden.

Le coq est mort
le coq est mort;
Le coq est mort
le coq est mort.
Il ne dira plus co co di co co da...

Hier ist das ganze Lied.

Mail mit Paypal-Imitation

Warnung für PayPal-Nutzer... Eine Mail macht die Runde mit dem Betreff "Sicherheitsmassnahmen", bitte gleich löschen und keinesfalls den Anhang öffnen! Guckt sich noch irgendwer außer mir den Quelltext an? Die Mailadresse ist nämlich nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint! (paypai... optisch geschönt mit dem großen "i").

Der ewig alte Trick, man möchte über das angehängte html-Formular alle Daten "neu registrieren"...

Für mich ist es immer wieder lustig, dass dieser bösartige Müll auf einer Mailadresse aufschlägt, die gar nicht mit PayPal verknüpft ist, die kaum jemand noch kennt, meine aller-allererste von AnnoKeks und AOL 2.0.

Wer weiß, was man in Quelltexten alles finden kann, sieht, dass einzig der "return path" nicht optisch geschönt (werden konnte?),  der angebliche html-Anhang mag alles sein, nur kein html...

Also Kinder, gebt fein Acht!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Dienstagstermin

Oft genug habe ich hier schon von meinem wöchentlichen Termin erzählt. Heute ist es mir zum ersten Male eingefallen, ein paar Fotos zu machen.

Allerdings: Rechts verkabelt mit der linken Hand und einem zeitweise störrischen Smartphone geschossen. Keine gute Qualität also, dafür mein originaler Blickwinkel während der Infusion.





Beim Weggang liefen mein Doc und ich auf dem Flur aneinander vorbei. Kurzer Zuruf von ihm: "schon fertig?" Meine Antwort: "Klar, wir sind ja ein eingespieltes Team!" Er: "Wer macht das immer? Frau B.? Die kann das auch besser als ich!" Meine ganze Antwort war: "Ja." Dann war mein Fahrstuhl angekommen und er verschwand im Schulungsraum.

Montag, 28. Oktober 2013

Sturm

Heute früh war's ja nur regnerisch und windig, im Laufe des Vormittags wurde es hell und sonnig, aber ein Sturmwind fegte durch die Bäume und wirbete das Laub durch die Luft.

So lange ich im Büro unter Dach und Fach war, nur den durchaus hübschen Ausblick durch die Fensterfront genießen durfte, fand ich das Wetter ganz schön, zumindest interessant.

In ihrer Mittagspause sammelte meine Kollegin draußen einen riesigen Ast auf, der von einem der herumstehenden Nadelbäume gebrochen war, erzählte kurz darauf von einem PKW, der, unter einem Baum geparkt, nun eine zertrümmerte Fensterscheibe habe.

Alles maximal zum Wundern.
Bis hierhin.

Die Kollegin machte Feierabend, eine halbe Stunde vor mir, rief mich von unterwegs an, sie hätte im Radio gehört, die Bahnen würden nicht mehr fahren.

Versucht, die HVV-Seite aufzurufen, vermutlich war der Server überlastet, kein Durchkommen. Meinen Kollegen gebeten, mit zu suchen, evtl. über Radio Hamburg... Seine Auskunft: Kein S-Bahnverkehr.

Na, herrlich. Mit der U-Bahn fahre ich zwar immer zum Hauptbahnhof, aber ab dort bin ich auf die S-Bahn angewiesen, und es fährt nur eine einzige Linie über die Elbe... Ja, gut, es gibt noch eine Busverbindung über Wilhelmsburg nach Harburg - wie ich in diesem Moment gelesen habe, ist aber auch die außer Betrieb genommen.

Hätte nun dieser spezielle Kollege nicht einen Großteil seines Feierabends für mich "geopfert" - immerhin waren die Straßen voll und der Weg dauerte eine Stunde, die hat er nun fast noch für seinen Heimweg - hätte ich bis Sankt Nimmerlein am Hauptbahnhof festgesessen...

Nein, nein, ich habe nicht für einen Cent Lust, bei LaNonna in Barmbek zu nächtigen :-(
Auf gar keinen Fall.

Übrigens sieht es hier auf meiner Terrasse ganz harmlos aus, sie ist gut geschützt durch vorgelagerte Büsche und Bäume, sogar meine Terrassenmöbel (besonders die gestapelten Hocker) stehen unschuldig an ihrem Platz.

Und morgen früh werde ich versuchen, mich klug zu machen, bevor ich zur Arbeit aufbreche...

Samstag, 26. Oktober 2013

Winterzeit ist "Normalzeit"

Torna l'ora solare:
La notte tra sabato 26 e domenica 27, lancette indietro di 60 minuti

Kurz und knapp: Uhrzeitrückstellung.
Das beste an der dunklen Jahreszeit überhaupt. Dann stimmt meine Bio-Uhr endlich wieder.

Bild entführt von der Facebookseite "meiner" Sprachschule.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Lesenswert! Empfehlung!

Zu schade, um irgendwo bei facebook unterzugehen..

Dummheit ist der Untergang! Ein Plädoyer für mehr Anwenderintelligenz

Ich habe es ja immer schon geahnt - und verkneife mir jetzt jeden Alltagskommentar.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Innerhalb von zehn Minuten...

... machen, dass ich mich richtig schlecht fühle.

Das kann nur eine.

Hey, auch ich bin mitunter enttäuscht, traurig, frustriert, verärgert, unfähig und gesundheitlich eingeschränkt. Aber ich mache nicht meine Umwelt dafür verantwortlich. Und üblicherweise bemühe ich mich darum, damit allein fertig zu werden. (Ausnahmen wenden sich konkret an einen möglichen Verursacher.)

Enttäusche Erwartungen, ja, kenne ich auch. Aber wenn man sich im eigenen Kopf Konzepte zusammenbaut, ohne die gewünschten Beteiligten auch nur zu befragen oder Vorschläge zu machen, und dann, wenn Andere Anderes planen, mir dieses Knäul an unguten Gefühlen praktisch vor die Füße wirft - das finde ich unfair.

Ich bin nicht zuständig für ihr Seelenleben.

Und muss mir keine ironischen Texte gefallen lassen. (Lass' ich doch, ich schweig still und nehme Rücksicht aufs hohe Alter.) Jedenfalls muss ich mir nicht den Schuh anziehen, der mir nicht passt.

Feierabend jetzt.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Manchmal...

... muss das Bloggen hintenan stehen.

Gestern allerlei Besorgungen gemacht, dann einen Spaziergang zur Hüterin meines Ersatzschlüssels , beim Plausch über einem Käffchen ein wenig die Zeit vergessen... den Schlüssel bei Nachbarn deponiert: Irgendwie sehe ich schon lange nicht mehr ein, für die Wartung der Rauchmelder, die nach ein paar Minuten erledigt ist, einen Urlaubstag zu opfern. Nachbarin mit einem kleinen Blumentopf beschenkt dafür. Und dann... die Herbstfotos vom Spaziergang gesichtet. [Könnte ich in den nächsten Tagen hier einbinden.]

Feierabend.

Heute hier im Haushalt herum gewuselt, geräumt, geputzt, Küchenarbeit. Meinen ersten Smoothie fabriziert und festgestellt: Geht ganz einfach und schmeckt super lecker! [Endlich mal wieder ein Thema für mein kleines Kochblog. Aber nicht heute.]

Am Ende dieses Tages etwas atemlos.

Keine Energie für all' die angedachten Schreibseleien.

Nun ins Bett. Kollegin hat Urlaub, ich muss morgen wieder frisch sein.

Dieses ist Blog-Artikel Nummer 2233.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Halbfertige Blog-Gedanken...

... kurvten durch mein Gehirn, während ich von meinen Besorgungen auf dem Weg nach Hause war. Aber dann muss der Hunger sie ausradiert haben. Oder mein Gläschen Wein heute Abend hat sie weg gewaschen.

Schuhe gesucht und so. Bericht vielleicht dann irgendwann zwischen morgen und Sonntag.

Gute Nacht  :-)

Sonntag, 13. Oktober 2013

Sonnig

Nachdem gestern wirklich total trübes Wetter war, es regnete stetig vom Morgen bis in die Nacht, nicht einen Moment lang war es richtig hell, gibt sich die Sonne heute wieder alle Mühe! Ideal also, um die letzten paar Handgriffe auf der Terrasse zu erledigen.

Etappenarbeit, wie bei mir nicht anders möglich:

Letztens an mehreren Abenden Pflanzen eingetopft. Eigentlich eine Arbeit fürs frühe Frühjahr, aber was sollte ich machen? Die Geranien wollte ich nicht in ihren Pflanzkübeln sterben lassen, und mit Stecklingen wie in den letzten Jahren, habe ich nur mittelgute Erfahrungen gemacht. Also die Geranien - sie blühen noch immer - in große Töpfe gesetzt und in die Wohnung geholt.

Außerdem hatte ich im Frühling meine "Palmen" (eben mal gesucht, was es wirklich sind!) drastisch verkleinern müssen. Es waren inzwischen über zwei Meter hohe Stiele, oben dran so ein paar Blattpinsel, ich konnte sie kaum noch managen. Und hübsch sehen sie auch irgendwie nicht mehr aus... Also die Büschel abgeknipst und ins Wasser damit... (Und nun vom zweiten großen Blumentopf befreit, ganz genau so.)

Meine ältesten Schefflera-Töpfe, über dreißig Jahre alt, drohten mir auch zu entwachsen. Groß und schwer konnte ich sie kaum noch durch die Wohnung tragen. Also ziemlich drastisch eingekürzt und rausgestellt (ja, sie haben jede Menge frischer Triebe), die abgeschnittenen Äste in Wasser gestellt...

Alles das hat fleißig Wurzelwerk gebildet und sollte jetzt in Töpfe kommen. Nun bin ich gespannt, ob sie gut anwachsen werden.

Nachdem nun alles erledigt ist, mussten nur noch die ungenutzten Kübel aufgeräumt, herumliegender Kram entfernt und der Boden gefegt werden.

Alles getan, ich fühle mich prima damit, alles das, was geplant war, nun erledigt zu haben und kann nun den Winter abwarten (hoffentlich nicht so lang und kalt wie der letzte) - und mich dann darauf freuen, dass hoffentlich im Frühjahr viele bunte Blumen wachsen werden!

Freitag, 11. Oktober 2013

Netbook blockiert immer wieder

... und ich werde hier allmählich affig :-(

Ungefähr eine Viertelstunde nach Inbetriebnahme hängt das System. Maus, Tastatur, nichts geht mehr.

Ich habe alle möglichen Diagnose- und Reparaturoptionen kontrolliert bzw. ausgeführt. Das einzige, was ich finde lautet in etwa: Konflikt mit der Systemfirmware. (hä?) Kann ich da irgendwas machen?

Aufgefallen war es schon letztens beim Skypen, es war also doch ein Fehler hier bei mir gewesen...

+++ An dieser Textstelle angekommen fror wieder das ganze System ein. In so einem Moment hasse ich Win 8 - nichts kann man mehr selbst analysieren, einstellen, reparieren...+++

Die schwere Waffe Systemrücksetzung gezogen, auf einen Zeitpunkt vor zwei Wochen. Die ganze Prozedur hat eineinhalb Stunden (!) gedauert. Und nun darf ich gespannt sein.

Update etwas später: Netbook läuft und läuft und läuft.
Verursacher möglicherweise AVG - deaktiviert, es erweist sich als deinstallier-resistent.
Dann also der Windows Defender. Irgendwas "muss" ja sein. Theoretisch.

Update am nächsten Morgen: läuft und läuft und läuft.
Puh.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Bunt gemischt

Heute Abend aus der Bahn gestiegen und sofort in meine Hausarztpraxis gewandert: Grippeschutzimpfung - done. Habe hoffentlich jetzt erstmal alle Immunisierungen "durch".

Dann Zuhause zügig mich dran gemacht und Gemüse geschnippelt - Suppe aufgesetzt. Lecker.

Während sie köchelte auf der Terrasse Pflanzen, die bislang zwecks Wurzelbildung im Wasser standen, in Erde gesetzt. Letzte Geranien aus den Kübeln in Blumentöpfe verfrachtet zwecks Überwinterung in der Wohnung. Fehlt jetzt nur noch das endgültige Fegen und Räumen draußen - dafür war es denn doch zum Schluss schon zu dunkel.

OMG, wohin nur mit den Millionen Topfpflanzen? Jedes Jahr das gleiche Spiel...  ;-)

Nach dem Essen das Netbook eingeschaltet. Es muckt heute. Hm. 10.10. -  ist das irgendein programmiertes Absturzdatum? Innerhalb einer Dreiviertelstunde hat es sich drei Mal "aufgehängt", nichts ging mehr. Nur noch die Ausschalttaste. Vielleicht ist jetzt ja alles gut...?

Möchte nur noch ein bisschen herum gucken und dann schlafen gehen. (Was habe ich verbrochen, dass das Fernsehprogramm heute auf allen Kanälen nur Müll enthält? Der DVD-Player ist übrigens geschrottet, das vierte oder fünfte E-Gerät, was innerhalb von 10 Monaten den Löffel abgibt.)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Überanstrengt

Die Lady wird am kommenden Wochenende wieder zurück sein, standardmäßig obliegt es mir, ihren Kühlschrank wieder in Betrieb zu nehmen, Lebensmittel einzukaufen, Staub zu saugen...

Auch unter Berücksichtigung meiner Krankheit führt für mich kein Weg dran vorbei... Üblicherweise wäre das eine Aufgabe für Freitag oder Sonnabend.

Aber.
Ich. lass. mich. nochmal. impfen.
;-)
Wie es mir danach gehen wird, kann ich nicht absehen.

Also besser vorher kümmern.

Nach der Arbeit durchgestartet, direkt hin gefahren, massig Lebensmittel eingekauft. Penny hat das allerbeste Obst- und Gemüseangebot, allerdings in riesigen Packungen. Somit habe ich dann einiges geteilt und mit zu mir genommen - und die alte Dame hat verschiedenes zur Auswahl für die ersten Tage.

Jedenfalls den Kühlschrank eingeschaltet, gefüllt. Kaffee gekocht, Staubsauger vorgeholt - angefangen. Meine meistgehasste Arbeit, weil sie mich mega-anstrengt und ich immer wieder Pausen machen muss. Und weil das nicht reicht: Der Geldbaum stand bis vorhin auf dem Balkon. Es hat sich ja noch kein Interessent gemeldet, der ihn haben mag, und erfrieren lassen kommt nicht in Frage! Also auch noch das Riesenteil herein geholt und an seinen angestammten Platz im Wohnzimmer gesetzt.

Irgendwann meine Siebensachen geschnappt und mich auf den Heimweg gemacht. Auf dem Bahnsteig konnte ich zum ersten Mal prima nachverfolgen, wie lange ich brauche, bis ich überanstrengt wieder Luft bekomme... nach 3 Minuten nehme ich meine Umwelt wieder wahr, nach 5 Minuten kann ich mich in die Bahn schleppen und weiter erholen....

Ok, ich will mich gar nicht beschweren, bin einfach nur sehr geschafft. Deshalb geht es auch ganz bald unter meine Bettdecke :-)

Dienstag, 8. Oktober 2013

27.09.2013 - Berlin, Rückreise

Kurz und knapp.

In Ruhe gefrühstückt, Köfferchen gepackt, erneute Suche nach der Bushaltestelle (jetzt aber, jetzt weiß ich, wo sie ist und wie es zum Hotel geht, nun könnte ich immer wieder hinfahren), ab zum ZOB.


Leider war kein Shop geöffnet, bei dem ich mich noch hätte verproviantieren können, also mussten für die Rückfahrt ein Apfel und eine Flasche Wasser genug sein.


(Okay, ein bisschen erledigt sehe ich aus...)

Langweilige, ruhige Fahrt, als Lektüre wieder ein italienischer Lernkrimi, dann gegen 17 Uhr in Hamburg und eine halbe Stunde später zu Hause.

Hungrig wie ein Wolf ein Essen gekocht... und früh ins Bett...

Insgesamt eine gute Erfahrung, die Busfahrt ist zuverlässig und angenehm, das Hotel mit gewissen Einschränkungen eine Empfehlung wert, die Stadt interessant genug für weitere Stippvisiten - und nun habe ich auch noch eine Freundin dort...

Fast vergessen: das komplette Fotoalbum

26.09.2013 - Berlin, Verabredung an der Nikolaikirche

Mit der Bahn ging es nochmal quer durch die Stadt, allmählich war ich auch mit dem ÖPNV einigermaßen orientiert.

Treffpunkt: an der Nikolaikirche, na ob das alles so klappen würde?

An der Haltestelle "Klosterstraße" ausgestiegen, ans Tageslicht geklettert (ganz schlechte Rolltreppensituation an den meisten kennen gelernten Bahnhöfen), das Handy gegriffen und die Navigation aktiviert. So allmählich mag ich das Smartphone auch dafür nicht mehr missen - verlaufen ausgeschlossen!


Bei strahlendem Himmel noch ein Blick auf den Funkturm geworfen... ob ich hier schon mein Ziel im Blick hatte?


Hmhm.... diese Wiese-mit-Wasser-Installation finde ich ja etwas lieblos gestaltet...


Und nur ein paar Schritte weiter tauchte ich praktisch ein in eine ganz andere Welt:






Kaum zu glauben, dass es das selbe Berlin sein sollte, das mir mittags hauptsächlich Beton- und Glas gezeigt hatte. Es besteht Hoffnung, dass die Stadt doch richtig hübsche Ecken hat!




Dieses soll die "Gründungsplatte" (oder so etwas) von Berlin sein, ich war hier wohl im ältesten Teil von Berlin.

Kaum saß ich hier bei dem Bären auf der Bank, meldete sich eine SMS - gleichzeitig sah ich die Forumsfreundin... viele Jahre immer mal geschrieben, nie vorher getroffen... haben wir in der angeblich "ältesten Gaststätte der Stadt" einen wunderbaren Abend verbracht.


Ach ja, das "mitgebrachte Objekt", es war der äthiopische Feuertopf, welcher die Besitzerin wechselte.