Freitag, 31. Januar 2014

Januar-Ende

Schon ist der erste Monat dieses Jahres vorbei.

Der Winter war nun doch noch gekommen, seit Tagen liegt Schnee, der teilweise direkt wegtrocknet, ein eisiger Wind ist hier zeitweise am Werk. Nicht optimal für meine Luftwege, sehr anstrengend.

Immerhin, es ist Freitag, ich bin eher zu Hause, habe Tageslicht und halte noch einmal die Kamera auf meine Terrasse:



Und übermorgen bin ich erstmal weg...

Zu spät

Bauarbeiten im Hamburger Hauptbahnhof, ein Bahnsteig mit zwei Gleisen ist komplett gesperrt, die Ergänzungslinien (während der Hauptverkehrszeiten) sind gestrichen.

Gestern:
Ich gehe normal aus dem Haus, eine normale Bahn kommt. Alles gut.
Alles gut?
In Hammerbrook steht die Bahn zum ersten Male im Bahnhof und steht. Und steht.
Ansage: RTW-Einsatz im Hauptbahnhof.
Wegen RTW-Verspätungen bin ich nie böse, wir könnten alle einmal in eine Situation geraten, in der wir Hilfe benötigen.
Die Bahn steht.
Fährt schließlich los, langsam.
Steht auf freier Strecke, weil das Gleis noch nicht frei ist.
Wir erinnern uns: mehrere Linien werden gerade je Richtung auf einem Gleis abgefertigt.
Irgendwann Ankunft am und im Hauptbahnhof.
Voller Menschen. Gedränge. Geschubse.
Dann passen natürlich die U-Bahn-Anschlüsse nicht mehr.
Anruf in der Firma und letztlich eine Viertelstunde Verspätung.

Auskunft der Chefdame: Macht nichts. Gut, dass ich mich gemeldet habe, dann müsse man sich keine Sorgen um mich machen. Das klang sehr ernst gemeint.

Heute:
Ich gehe deutlich früher aus dem Hause, um eventuelle Verspätungen abzufangen.
Als ich auf dem Bahnsteig stehe, ist eine S-Bahn bereits seit zehn Minuten überfällig.
Kommt dann nach weiteren fünf Minuten.
Alles gut. Alles gut?
Erster längerer Halt in Hammerbrook.
Dann im Schneckentempo Richtung Hauptbahnhof.
Halt auf freier Strecke.
Fünf - zehn - fünfzehn - ... - dreißig Minuten.
Ein freundlicher Zugführer, der die Fahrgäste stets auf dem Laufenden hält.
Eine S-Bahn kann nicht abfahren und das Gleis frei machen - technische Probleme.
Technische Probleme nicht gelöst.
Zug wird entladen. Bedeutet: alles aussteigen. (Der beschädigte Zug wird entladen, nicht meiner.)
Wir - die Fahrgäste - üben uns in Geduld.
Irgendwann ist der defekte Zug weg und wir dürfen einlaufen.
Acht Uhr. Ich sollte jetzt am Arbeitsplatz sein.
U-Bahn: alles normal.
Eintreffen am Arbeitsplatz gegen halb neun.

(Zeitverlust. Angespannt, alles muss fertig werden, letzter Arbeitstag.)

Dienstag, 28. Januar 2014

Schlingel

Ein kleines Wunder...

Meine Wohnung gleicht einem Urwald, vor allem, da derzeit ein Zimmer leer geräumt ist... alle Pflanzen verteilt, sie drängeln sich dicht an dicht auf allen Fensterbänken. Noch vor Tau und Tag habe ich heute früh Wasser verteilt - und den kleinen Weihnachs-/Osterkaktus gefunden, wie er klammheimlich begonnen hat, Blüten zu produzieren.

Montag, 27. Januar 2014

I tre giorni della merla...

Diese drei Tage der Amsel machten mir Kopfzerbrechen - was zum Kuckuck haben Amseln mit Eis und Schnee zu tun???


Irgendwann wurde ich fündig:

Die sogenannten “Tage der Amsel”,die letzten drei Tage des Monats Januar, der 29., 30. und 31. oder auch die letzten beiden Tage des Januars und der erste Februar, gelten in Italien erfahrungsgemäß als die drei kälteten Tage des Jahres. Warum diese Tage „Tage der Amsel“ heissen, ist nicht ganz klar, da gibt es unterschiedliche Quellen und Erzählungen: ... der ganze Text ist hier zu finden.

Warum ich es hier notiere? Na, damit ich es wiederfinden kann!

Sonntag, 26. Januar 2014

Bunter Flickenteppich

Die Deutsch-Italienisch-Gruppe auf Facebook entwickelt sich zu einem bunten Flickenteppich aus Lerntipps, Fotos, Rezepten, Grammatikübungen, Vokabelfragen, Übersetzungshilfen und allem, was uns sonst noch so einfällt. Ein buntes zwei-, dreisprachiges (manchmal kommt ganz selten noch Englisch dazu) Durcheinander mit viel Spaß und ganz entspannt.

Wer von meinen Lesern hier dabei sein möchte, schreibt mich bitte an - mit Angabe des Namens bei Facebook. Und: Nein, dies ist keine Werbung, wir sind gerade 500 Teilnehmer, von denen allerdings die meisten sich niemals zu Wort melden. Mit so zehn, zwanzig "Aktiven" macht es allerdings gute Laune :-)

Samstag, 25. Januar 2014

Ulla P., große Mode

Heute war ich bei Ulla P., Mode einkaufen.

Nein, ich bekomme eigentlich problemlos Bekleidung in fast allen Geschäften, gehöre, vor allem seitdem ich viel abgenommen habe, nicht unbedingt in die Zielgruppe dieser Modekette.

ABER!

Frauen, die "mehr" sind als die Magergrößen uns zugestehen wollen, werden bei Ulla P. glücklich - aus einem ganz einfachen Grunde: Es werden nicht einfach die klein-normalen Größen hochgerechnet auf mehr Masse, sondern die Schnitte sind angepasst an andere Formenbedürfnisse.

Manches von dort kann ich gar nicht tragen, große Raffungen am Oberkörper lassen mich schwanger aussehen beispielsweise, aber Anderes ist so genial geschnitten, dass ich einfach dort, wo meine Problemzonen sind, schlanker aussehe!

Es geht hier nicht einfach um "lang & weit", das hängt bei mir wie ein Sack und endet dort, wo üblicherweise meine Röcke enden (bei Oberteilen, Cardigans beispielsweise), es geht um anliegend ohne eng zu sein und eine Länge, die mir schmeichelt.

So habe ich ein paar hochklassige wärmende Teile (hey, ich friere, heute haben wir minus neun Grad!) und etwas Frühjahrstaugliches (vielleicht lässt es sich locken?). Und freu mich wie verrückt.

Freitag, 24. Januar 2014

Nun also doch noch Schnee

Das war ja klar, ohne Schnee würden wir nicht davon kommen, es wäre zu schön gewesen.

Erster Vorgeschmack am Mittwochmorgen, als ich morgens Puderzuckerschnee draußen vorfand:


Das sah ja noch nett aus, so bestäubte Alpenveilchen sind ja ganz hübsch... Am Abend hatte sich der Zauber dann davon gemacht, gestern war hier alles knochentrocken, nur 35 km weiter, wo ich meinem Broterwerb nachgehe, lag ein wenig Schnee, sehr zu meiner Verwunderung.

Am Abend bei meiner Heimkehr wehte ein eisiger Wind! Das Thermometer an der Einkaufsgalerie zeigte "nur" -3°C an, gefühlt waren es aber mindestens -8°C... Also habe ich mich dick eingemummelt, meinen Hackenporsche geschnappt und einen schönen, eisigen Spazierweg zum Aldi gemacht! Richtig angezogen war's eigentlich ganz nett...

Na ja, heute früh war jedenfalls wieder Schnee gefallen, nicht zu viel, aber eine leichte Schicht liegt nun (immer noch) draußen herum.

Heute früh der Blick von der Bürotür aus:



Die Alpenveilchen blühen übrigens jetzt nicht mehr so hübsch, die Stängel und Blüten sind ganz schlapp... :-(

Die Woche war (zwar noch etwas schmerzhaft, was Rücken, Brustkorb etc. betrifft, aber da verlässt mich jetzt wirklich die Lust, weiter zu erzählen) arbeitsreich, für mich auch turbulent. Chef nicht da, eine Menge blieb an mir hängen, ich mache es gerne, aber es kostet Zeit! Irgendwie war es aber auch nett...

Dadurch, dass ich praktisch gestern Abend meinen Wochenendeinkauf erledigt habe, konnte ich heute kurz die Mitbringsel für das Tochterkind besorgen, ansonsten: Feierabend. Mein größter Genuss (seitdem die Cousine mich nicht mehr beehrt...) ist der Freitagnachmittag, an dem ich machen kann, wonach mir ist! Heute: Facebook. Die Italienischgruppe macht Spaß, ist aber auch zeitraubend. Es ist nicht meine Gruppe, aber ich bin Mit-Admin, da fühle ich mich durchaus in der Pflicht des Kümmerns... und es ergeben sich immer wieder nette Kontakte.

Manchmal anstrengend, in zwei privaten Chats in zwei Sprachen, gleichzeitig im Gruppenbereich, zu agieren, aber ich mag es! Gehirn ist gefragt :-)

Am Ende dann Blaubeerpfannkuchen.

Ansonsten: Endlich mal ans Kofferpacken denken. Freu mich!

[Blogger will nicht. Weiß also nicht, wann dieses hier veröffentlicht werden kann.]

Donnerstag, 23. Januar 2014

Besser

Wenn es Frau zum Auffrischen der Frisur treibt und sie im "Sale" Klamotten aussucht, dann kann's nur vorwärts gehen...

Heute Nachmittag in der Fa. faul gewesen und mit dem Kollegen ausgiebig geplaudert. Das hatten wir lange nicht und musste auch mal sein.

Noch unter Medikamenten, aber immerhin ohne Schmerzmittel, die mir inzwischen noch mehr Respekt einflößen als normal... der "eiserne Ring" um den Oberkörper ist noch nicht ganz verschwunden, aber wird erträglicher. Hoffnung in Sicht also.

Renovierungsarbeiten zuletzt gestern besprochen, glücklicherweise ist der Herr Nachbar mehr als nur ein Maler und Tapezierer, durch viel Erfahrung wohl schon mehr ein "Allround-Handwerker" der sich auf die Fahnen geschrieben zu haben scheint, seinen Mitmenschen zu helfen. (Persönliche schlimme Schicksale scheinen Menschen mitunter zu verändern!)

Oh, ich freu mich so auf ein schönes neues Schlafzimmer! (Ja, ja, mein neues Bett muss ich mir noch aussuchen, das wird teuer.....!) Aber alles Andere ist vom Sperrmüll bis zum Teppich "voll im Griff!!!"

Freitag, 17. Januar 2014

Teppich, Tapete und Co.

Heute mit dem weltbesten Einkaufsberater und -helfer Tapeten und Teppichboden augesucht, außerdem rein zufällig die "richtige" Lampe gefunden und mitgebracht.

Teppich, Fußbodenleisten, das sind Dinge für die Anlieferung - Termin vom Nachbarn akzeptiert.

Ich hatte gesagt, dass während meines Urlaubs in Dublin hier mein Schlafzimmer von Grund auf neu gemacht wird?

Ein neuer Heizkörper ist auch bewilligt, diverse kosmetische Nebenarbeiten erledigt auch Herr Nachbar, montiert das ursprüngliche Gardinenbrett wieder usw. usf.

Dann muss ich nur noch ein neues Bett kaufen - ich habe schon eines im Sinn, möchte aber vor einer evtl. Online-Bestellung nochmal in das Geschäft gehen...

Antiallergische Schutzbezüge bekomme ich via ärztlicher Verordnung.

Oh, ich freu mich so!

Es geht aufwärts

In der Statistik erscheint unter dem BlogPost von gestern (Ich.Will.Nicht.Mehr) gleich mein Bericht über den Friedhof Ohlsdorf. Ha! So nicht. Nicht mit mir ;-)

Nachdem ich gestern mich mit viel Wärme behandelt habe (Danach tat dann nicht mehr der Rücken sondern der Brustkorb weh. Verstehe das, wer will.), außerdem unglaublich viel geschlafen habe (schon beim TV gucken immer wieder geschlafen), bin ich heute früh verhältnismäßig erholt.

Ja, es tut noch alles mögliche weh. Aber ich kann den aufrechten Gang wieder managen, ohne dauernd zusammen zu knicken und mich ständig irgendwo festzuhalten.

So kann's jetzt weiter gehen, heute Nachmittag sind große Besorgungen angesagt!

Donnerstag, 16. Januar 2014

Ich. Will. Nicht. Mehr

Ich habe jetzt mal keine Lust mehr auf irgendwelche nicht-gesunden Zustände.

Behandele die Schulterblatt-Rückenschmerzen mit dem heißen Körnerkissen, friere und schütte becherweise Gewürztee in mich hinein. Und ertrage. Knapp vor Ende meiner Belastbarkeit.

Kein Schmerzmittel mehr. Nicht nach diesem merkwürdigen Zustand heute früh. Wäre vermutlich gleich ein Fall für den Notarzt gewesen.

Ich will jetzt gesund und munter sein! Morgen einkaufen - Teppich, Tapete und so.

[Ibuprofen bis zum Anschlag - Tageshöchstdosis 2400 mg - führte zu Kreislauf- und Sehstörungen, taumelndem Gang, angeschwollener Nasenschleimhaut, Konzentrationsstörungen und zu guter Letzt einer arg eingeschränkten Atmung vom Typ "silent chest." Na danke auch.]

Dienstag, 14. Januar 2014

Döner macht -

- nee, nicht schöner. Aber satt und zufrieden.

Nicht mein Tag, so rückenschmerztechnisch. Schlecht und wenig geschlafen, trotz des warmen Körnerkissens (aus Irland, mit Lavendel, so schön!) - am Morgen praktisch bewegungsunfähig. Atmen nur ganz oberflächlich, die Rücken-(Muskel-?)Schmerzen verhindern tiefes Einatmen, mithin auch ordnungsgemäße Anwendung meiner Dauermedis.

Ich bin kein Fan davon, jedes kleine Wehwehchen mit Schmerzmitteln zu behandeln - aber es war fünf Uhr morgens und es ging schon gleich überhaupt nichts. Also meine sorgsam gehüteten IBU 600 hervor gekramt.  Nach etwa einer Stunde beginnen sie zu wirken, leider hält das nicht lange vor. Nach fünf Stunden die nächste, dann ließ die Wirkung während meines wöchentlichen Termins nach... Deshalb:

Gegen die Rückenschmerzen eine Familienpackung Ibu verordnet bekommen.

Vor die Infusion hatte der Doc heute eine große Blutabnahme gesetzt. Was normalerweise kein Problem ist. Nadel setzen, Adapter an die Kupplung, jede Menge Blut ernten, dann an die Kupplung ans normale Schlauchsystem anstöpseln. Dabei lief ein klein wenig Blut über meinen Arm, und die Azubine hat es gut gemeint und an mir herum gewischt. Leider dabei den Arm ein bisschen zu viel bewegt und die Nadel verschoben. Ergebnis: piek... Und Stopp. Ins Gewebe sollte das Prolastin nun nicht...

Anderer Arm. Hier sind die Adern dünner. Also dünnere Nadel, Infusion läuft... nach ein, zwei Minuten: piek... Und Stopp. Schon wieder ins Gewebe.

Zurück zum rechten Arm. Hier war ein wenig Blut an der sowieso schon vernarbten Einstichstelle, und aufgehen sollte der Einstich von kurz zuvor nun auch nicht... also mit Trick darunter gestochen...
Bluterguss. Brennt. Piekt. Schon wieder ins Gewebe.

So langsam wurden diese Manipulationen meinem Kreislauf zu viel. Meinem schmerzgeplagten Nervensystem sowieso. Meine Entscheidung: Abbruch heute. Schade drum, dass nun die Hälfte von dem sündhaft teuren Zeugs entsorgt werden musste. Aber ich konnte ganz einfach nicht mehr.

Und die Horrortour mit einer vom Arzt ins Handgelenk gesetzten Braunüle (immer sehr schmerzhaft), dem dann entstehenden riesigen Bluterguss, den 14 Tage andauernden Schmerzen am Handgelenk, nein danke, die wollte ich heute auch vermeiden. Ich konnte einfach nicht mehr.

... Auf der Heimfahrt Hunger wie ein Rudel Wölfe.

... Beim Aussteigen aus der Bahn: Schmerz und Erschöfpung.

...Döner!

Noch nie (echt und ehrlich) habe ich mir einen Döner gekauft. Obwohl ich jeden Tag am Dönermann vorbei gehe. Und obwohl es dort vor Edelstahl und Sauberkeit nur so blitzt.

...Aber heute.

Einen großen. Mit allem. Fleisch, Tomate, Salat, Zwiebel, Knoblauchsoße. Egal, ich will alles.


Nach Hause. Schmerz. Nichts geht mehr.
Meine Büroklamotten in die nächste Ecke geschleudert - Glas Wasser - wo sind die  IBUs? Tablett, Serviette, Kissen in den Rücken, Fernseher an, Döner her!

Neee, Döner macht nicht schöner (hab extra mal im Spiegel nachgeguckt) - aber extrem satt und zufrieden.

Montag, 13. Januar 2014

Geburtstag

Um die heutigen Einträge mit etwas Positivem zu beschließen:

Gestern einen wunderbar harmonischen Geburtstag bei Tochter01 verbracht, in Anwesenheit unter anderem zweier zauberhafter Kinder!


Es ist schon lange her, dass ich so viel Glück versammelt erlebt habe.... danke!

OMG, das wäre nun nicht nötig gewesen

Brutale Rückenschmerzen auf Höhe der Schulterblätter, wie ein eisener Reifen um den ganzen Oberkörper. So ähnlich wie Muskelkater, aber vieltausendmal schlimmer. 

Hindern mich an der Hausarbeit, am Sitzen, am Atmen, am Husten (noch ein bisschen). Musste das nun sein?

Habe mich den (ersten) Arbeitstag lang gequält, denn weil's gar so schön ist, hat auch ein Schmerzmittel nichts genützt. Am besten wohl mit Wärmflasche ins Bett? 

Für so einen Quatsch habe ich nun wirklich keine Zeit!

Alpha-Info, diesmal aus Irland

Irish scientists make emphysema breakthrough

Gesucht: immer noch oder schon wieder

SHK-Installateure oder SHK-Anlagenmechaniker in HH dringend gesucht!!! Info auf Anfrage.

Sonntag, 12. Januar 2014

Buch des Monats Januar: Die Schule der Rätselmeister

Was ist das überhaupt, das Buch des Monats?

Ich stolperte über die BuchBlogParade: 12 Bücher in 12 Monaten und fühlte mich spontan angesprochen. Ohne zu wissen, ob ich aufgenommen werde, "musste" ich einfach anfangen zu schreiben.

Buch des Monats Januar

Patricia A. McKillip, Band 1 der Erdzauber-Trilogie „Die Schule der Rätselmeister“

Wilhelm Goldmann Verlag 1981, ISBN 3-442-23805-6

Mein Buch des Monats Januar.

Warum eigentlich? Es war einmal vor langer Zeit im Januar, als mir dieses Buch in die Hände fiel. Zugegebenermaßen war es – wie so oft – die Umschlaggestaltung, welche mich spontan ansprach. Fantasy-Roman? Nie gehört. Was war das? Egal. Es war Januar, und das Buch verhieß ein helles Licht in dunkler Zeit.

Wie ein Donnerschlag beginnt die Geschichte des Fürsten Morgon von Hed – und stürzt den Leser kopfüber in eine Welt voller Magie, wo es um das Landrecht geht (eine Art siebter Sinn für das, was das Land ausmacht und in ihm vor geht), einen mystischen Harfner mit einer Harfe ohne Saiten und dringend zu lösende Rätsel.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich der Geschichte voller Geheimnisse und Seltsamkeiten folgen konnte, eine gewisse geistige Flexibilität des Lesers ist gefragt, genauso wie der unbedingte Wunsch, dem Helden wider Willen in sein Abenteuer zu folgen.

„Auber berichtete Mathom, und als Mathom hörte, daß jemand sich heimlich in sein Land gestohlen und einen Rätselkampf gewonnen hatte, bei dem jahrhundertelang Männer ihr Leben lassen mußten, und daß dieser Unbekannte sich dann ebenso heimlich wieder fortgemacht hatte, rief er mich aus Caithnard und bat mich, die Krone für ihn zu finden, in Hed hätte ich sie zu allerletzt erwartet.“

„Sie liegt unter meinem Bett“, sagte Morgon.

(Alte Rechtschreibung zitiert.)

Das Buch ließ mich sofort nach den Folgebänden suchen, und in späteren Jahren habe ich es wiederholt gelesen. Fantasy? Was war das noch gleich? Jedenfalls nichts von alledem, was später dieses Etikett bekam. Wer jetzt neugierig geworden ist, voilà, es ist gebraucht vielerorts erhältlich, einfach die Suche bemühen.

Geburtstagswünsche

... gehen heute an meine Große!


Alles Gute, auf dass deine Wünsche in Erfüllung gehen werden...

Wir sehen uns, ich freu mich!

Freitag, 10. Januar 2014

Alpha-Notiz

Diese englischsprachige Seite scheint mir sehr gut zu sein, sehr ausführlich.

What is Alpha-1?

Donnerstag, 9. Januar 2014

Rekonvaleszenz-Spazierweg am Hafen (Landungsbrücken bis HafenCity)

Es gibt so einige Ziele in Hamburg, die für mich attraktiv sind und allesamt das Potenzial haben, mir auf die eine oder andere Weise gut zu tun.

Nun also der Hafen. Und das Vorhaben, an den Landungsbrücken Fisch zu essen. (Also auch kein Einkauf, kein Kochen heute.) Das Wetter war nicht ganz so freundlich heute, eher sehr wie Nordseewetter, es wehte eine "steife Brise". Nun gut. Trotzdem statt der Winterjacke die Wind- und Regenjacke angezogen. Eine weise Entscheidug, wie sich heraus stellen sollte.

Jedes Mal, wenn ich am S-Bahnhof Landungsbrücken ankomme, auf der Fußgängerbrücke stehe, muss ich das Panorama festhalten. Weil ich das im vergangenen Jahr schon mehrfach getan habe, ist es nicht ganz leicht, eine neue Perspektive zu finden. Wie es sich überhaupt schwierig gestaltete, etwas andere Motive oder wenigstens Blickwinkel zu finden. Egal.


Nanu, so viele "Liebesschlösser" an der Brücke? Ich müsste sie doch im vergangenen Jahr bereits wahrgenommen haben - oder?


Muss man hier aufgewachsen sein, um sich für diesen Anblick der Werft mit ihren Docks zu begeistern?




Es war sehr windig, aber das kann eine Hamburgerin nicht erschüttern... in der Ferne: unsere Dauerbaustelle "Elbphilharmonie" - dazu später noch mehr Bilder.


Die "Rickmer Rickmers", unser Museumsschiff, ich fotografiere sie immer wieder gerne. Noch mit Tannenbaum an Deck.


Ein Mal umgedreht und zur anderen Seite fotografiert...


"Hochwasserschutz Niederhafen"... hier soll nun auch die ganze Uferpromenade umgebaut werden, das Übersee-Restaurant hat seit Jahresanfang den Betrieb eingestellt, es soll alles umgestaltet werden.


"Cap Anamur"-Gedenk-Danksagungsstätte.


Eine einsame Eiswerbung im Wind...


Diese Schiffsmotive liebe ich einfach:




Hier wird man freundlich gebeten, einen anderen Weg einzuschlagen, der zunächst von der Wasserkante weg führt:


Für heute breche ich den Bericht hier ab... wenn ich Zeit habe, geht es weiter.

Für alle, die neugierig (interessiert) sind... das ganze Bilderbuch.

Dublin gebucht!

Freu, freu... da werde ich wohl blitzartig gesund werden jetzt!

Gerade eben mit Töchterlein die Daten besprochen und den Flug gebucht.

Während meiner Abwesenheit werden hier Dinge passieren, deren Organisation nun angeschoben werden muss, einiges ist noch einzukaufen dafür.

Nun sitze ich zwischen den Ausdrucken meiner Flugbuchung und drehe mich im Beinahe-Chaos, möchte am liebsten tausend Dinge sofort machen.

Werde mich jetzt mal zur Ruhe zwingen - morgen ist auch noch ein Tag.

Erste Baumblüte

Heute Mittag schnell zur Apotheke gehuscht, auf dem Weg dorthin den ersten blühenden Baum gefunden und bestaunt, immerhin ist erst der 9. Januar!





Den nächsten Gesundwerde-Ausflug unternommen. Dazu später mehr.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Rekonvaleszenz-Spazierweg in "meinem" Wald (Fischbeker Heide)

Mein Arzt hat mich aus dem Verkehr gezogen, damit ich "wieder auf die Füße kommen kann" - was liegt da näher, als mein großartiges Naturschutzgebiet auf der anderen Straßenseite zu nutzen?


Heute Nachmittag bin ich in "meinen Wald" gegangen, wohl hundert Male bin ich schon auf diesen Wegen spaziert, zu jeder Jahreszeit. In den letzten Monaten allerdings kaum noch, es gab ja immer irgendwelche Gründe, warum gerade nicht...


Egal, ich kenne jeden Schritt, jeden Baum, fast möchte ich sagen: jeden Grashalm und jedes tote Blatt.


Und trotzdem: ich bin begeistert.


Es ist Anfang Januar, die Luft mild, die Temperaturen um die 10 Grad herum, ein bisschen Wind, fast wie an der Nordsee, ein wenig feucht die Luft, aber nicht zu sehr - ideal.


Meine Kamera im Anschlag, die immer selben Motive werden mir nie langweilig, schließlich ist die Jahreszeit, das Wetter, das Licht stets anders...


Ich bin wunderbar zur Ruhe gekommen, Stille in die Gedanken gebracht, nur konzentriert auf Blatt, Ast, Baum, Himmel - ja, auch Sturmschäden, Moos - die Bäume scheinen grüne Strümpfe zu tragen... ich habe seither nicht ein einziges Mal gehustet, meine Nebenhöhlen sind freier geworden... Die reine Gesundkur.

 
(Sturmschaden)


Und bescheiden, wie ich sein kann, vollkommen eingenommen, geradezu berauscht, von der Natur!

 
(Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich hier mit Frau Doktor Kieferorthopädie Antje gesprochen hatte... viele Jahre nicht gesehen, andere Umgebung, ich glaube fast...)


Fast einsam, unterbrochen von gelegentlichen Spaziergängern, Joggern, Hundehaltern - es ist erstaunlich, wie in diesem grün-grauen Kosmos plötzlich viele kleinste Kontakte zu Stande kommen, jeder grüßt, lächelt und nickt zumindest, mit manchem werden zwei Sätze gewechselt. Ganz entspannt.

Servicewüste

In der Postfiliale. Mürrischer junger Mann, mir schon bekannt.
 
Dieser Mitarbeiter sieht bei jedem Filialbesuch lustlus und genervt aus. Kann sich kaum entschließen, seiner Arbeit nachzugehen. Von Höflichkeit sprechen wir gar nicht erst.
 
Ich sage, mein Paket läge bereits auf der Waage. Kurzer Blick. Ah ja, Deutschland - versichern? Antwort: Irland, steht drauf. Das müsse der Kunde immer sagen, man könne unmöglich lesen, wohin es gehen solle.
 
Meine Antwort: Ich könnte mir nicht erlauben, bei der Arbeit nicht hinzusehen!
 
Darauf fiel ihm dann keine Antwort ein.
 
Sehr zu seinem Missfallen hatte ich dann auch noch eine Büchersendung und einen einfachen Brief.

Puh, so viel Arbeit an einem gewöhnlichen Vormittag, ich nehme an, das grenzt schon an Zumutung?


Herbie "kann" auch Pakete, wie man sieht. Eine gute Entscheidung, einen Hackenroller mit abnehmbarer Tasche zu kaufen!

"silent chest"

Im gestrigen Arztgespräch nannte Dr. T. den Begriff "silent chest" als Bezeichnung für meinen Zustand am vergangenen Freitag, der mich fast in die Klinik getrieben hätte. Zumal meine Erkrankung ja auch eine asthmatische Komponente beinhalte.

Auf der Suche nach weiterer Erklärung stieß ich gerade auf diese Seite, die sich der Erklärung des "status asthmaticus" widmet. Nun habe ich Statusanfälle von Mutter (70er Jahre) und Sohn (80er Jahre) mehr wie beschrieben und nicht wie erlebt in Erinnerung - aber ganz abstreiten will und kann ich das natürlich nicht.

Immerhin scheint es dann genau richtig gewesen zu sein, einen Cortisonstoß "nachzulegen" - zusammen mit dem AB ging es dann innerhalb von zwei Tagen wesentlich besser.

Was ich außerdem ergänzend finde:
http://www.leben-mit-asthma.com/thread.php?postid=13763&sid=16e603b0da12f75106b9d96fedc85865#post13763
http://www.patient.co.uk/doctor/acute-severe-asthma-and-status-asthmaticus
(überhaupt ganz viel hier: http://www.patient.co.uk/leaflets/silent_chest.htm)
http://www.webmd.com/asthma/guide/asthma-attack
http://en.wikipedia.org/wiki/Asthma

Und weil ich gerade sammle:
Alpha-1 Association's Amazon Store
Was genau sich dahinter versteckt, muss ich selbst noch heraus lesen.

Dienstag, 7. Januar 2014

Arztgespräch - positiv

Als im vergangenen Jahr mein Lu-Doc mich fragte, woran ich denn einen Infekt erkennen würde, war ich mehr als "angefressen". Unter anderem auch deshalb - und weil ich so sehr auf mich allein gestellt war in den letzten zehn Tagen - hatte ich gestern Abend ein ausführliches Protokoll getippt mit dem täglichen Verlauf der verschiedenen Beschwerden, meiner Medikation und deren Anpassung. Zuletzt am Nachmittag noch handschriftlich ergänzt um "heute".

Zuerst in der Praxis Blutabnahme für die Blutgasanalyse (jetzt muss ich wieder auf Forschungsreise im Netz gehen, die habe ich zum ersten Male in Händen), dann Lungenfunktionstest mit Gasaustauschtest, dann rein ins Gespräch. Ich war so müde, heute ging es mir eher schlechter als gestern, und hatte solche Konzentrationsstörungen, schon den ganzen Tag lang und ein elendes Rauschen im Kopf.

Trotzdem. Seine Einleitung: In den drei Jahren, die er mich jetzt betreut, sei ich total stabil. Sehr gut!

Ich: obwohl ich gerade einen Infekt habe und es mir nicht gut geht.

Gründliches Abhorchen.

Darauf hin legte ich ihm meine Papiere auf den Tisch und besprach den Verlauf, die Medikamente etc. Besonders die von ihm immer empfohlene Kurz-Stoßtherapie mit Prednisolon hilft mir nie, weil immer am vierten Tag neue und mehr Beschwerden hinzu kommen.

Ha! Darauf meinte er, es seien eben nicht alle Menschen gleich. Wenn es bei soundsoviel hunderttausend richtig sei, müsse es nicht auf mich zutreffen. Im Wesentlichen winkte er mein Behandlungsschema durch. Verschrieb mir für den nächsten Notfall ein anderes Antibiotikum, weil chronisch Lungenkranke häufig noch mit anderen Keimen zu kämpfen haben als "Normalgesund-Kranke". Aber kein Avalox. Gottseidank.

Weiterhin gingen wir eine Seite Stichworte und Fragen von mir durch. Meine Ideen fand er gut, insbesondere:

Da mein Schlafzimmer in Kürze saniert wird, fragte ich nach Matratzenbezügen, welche antiallergisch sind. Und sofort machte er mir die Verordnung fertig und erklärte das Verfahren.

Gewünschte Kontrolle des Alpha-1-Spiegels Ende des Monats fand er sinnvoll.

Meine Medikamentenwünsche mit Kennzeichnung "aut idem" wurden unterstützt.

Auf meine Frage zur Überanstrengung Ende November reagierte er entspannt. Keine Spätfolgen zu befürchten, eher dann Erschöpfung. Genaueres wäre nur nach eingeschobenen Lufu-Test zu sagen gewesen. Aber keine Sorgen machen.

Eine Frage zu einem asymptomatischen Nachkömmling von mir und Verhalten im Infektfalle konnte er mir zu meiner Beruhigung beantworten.

Welches Medikament er im Oktober vorgeschlagen hatte, wusste er nicht mehr (!), war aber einer Meinung mit mir, dass die Dauermedikation so bleiben kann, weil ich sehr gut damit zurecht komme.

Montag, 6. Januar 2014

Merklisten

Morgen Abend Standard-Kontrolltermin bei Dr. T.

Infekt-Verlaufsprotokoll geschrieben, mit allen Beschwerden und Medikamenten. Besser ist das, bevor er mich wieder fragt "woran ich denn einen Infekt erkenne?" Im Nachhinein macht mich diese Frage noch aggressiv, als wenn ich zu blöd wäre...

Und eine Merkliste mit anderen Fragen sowie Rezeptwünschen. Neue Flugzeugbescheinigung muss auch wieder her für die Mitnahme von Medis im Handgepäck.

Sodann werde ich auf meine Messwerte gespannt sein...

Heute fühle ich mich aber schon wieder viel besser, wäre da nicht noch die massenhafte Produktion von Taschentuchbergen, könnte ich glauben, ich sei so gut wie gesund.

Sonntag, 5. Januar 2014

Verspäteter Neujahrsanruf bei der Lady

... Heute rief ich an, um meine Neujahrswünsche zu übermitteln.

Oh Wunder, die Stimmungslage war ganz in Ordnung. Auch sie war mittlerweile krank gewesen, glücklicherweise aber nicht mit meinem/unseren Husten. Keine "Schuld" auf dieser Seite.

Kein Problem mit der nächsten Terminvereinbarung - obwohl verhältnismäßig spät!

Nächstes WE bin ich beim Geburtstag :-) und den Tag vorher benötige ich für meine Angelegenheiten. An dem danach dann... es gab kein bisschen Protest. Sogar Gute-Besserung-Wünsche!

Na denn... #erleichtert

Entsorgt

Die Zeit ist so schnell gelaufen, fast habe ich das Gefühl, als hätte ich meinen Weihnachtsbaum gar nicht wirklich gekannt...







Verschnaufpause zu Ende... jetzt Nadeln fegen und saugen...

Samstag, 4. Januar 2014

Besser

Nicht gesund - aber entschieden besser heute.

Freitag, 3. Januar 2014

Lokalsuche in Hamburg mit Anforderungsprofil

Eine Gruppe Nicht-Hamburger kommt im Sommer in unsere schöne Stadt. Aus Gründen gibt es ein besonderes Anforderungsprofil für das Lokal, welches Treffpunkt sein soll. Bisher fällt mir dazu nichts Rechtes ein - vielleicht hat jemand einen Vorschlag? Anforderungsprofil wie folgt:

"Was wir brauchen ist aber ein Lokal an dem unser Treffen am 05.07.2014 stattfindet.
Es sollte von ca. 11 Uhr bis durchgehend 17, 18 Uhr geöffnet haben,
da lösen sich erfahrungsgemäß die meisten Treff
en auf.
Separaten Platz für ca. 20 Leute oder auch mehr haben.
Dem Wirt auch sagen, das einige mit Sauerstoff dabei sein werden.
Gut erreichbar mit PKW (Parkplätze sind wichtig) und dem öffentlichen Nahverkehr.
Dadurch auch etwas außerhalb möglich.
Möglichst das WC im EG und eine zivile Speisekarte.
Gut wäre auch, da es im Sommer ist, dass wir draußen sitzen könnten.
Bei schlechtem Wetter sollten wir die ganze Zeit über drin sitzen dürfen.
Ansonsten vielleicht einen kleinen Spaziergang einlegen. So das in der Zeit unsere Plätze reserviert bleiben."


Any idea?

Krankheitsupdate

Ich bestelle hiermit beim Universum ein freundlicheres Thema!

Um festzustellen, wie es mir eigentlich geht, muss ich früh morgens aufstehen und meine ganz normalen Dinge tun. Und mich möglichst auf den Weg zur Arbeit machen. Standards halt, an denen ich ganz gut festmachen kann, wie mein Status ist.

Bin also ins Büro getappert. Auf dem Weg dorthin eine deutliche Luftnot festgestellt und bin merklich (!!!) langsamer gegangen als normal. Die Frage meines Chefs nach meinem Befinden heute früh beantwortete ich mit "schlechter, ich mache es hier, so lange es geht."

Tatsächlich war ein ganz ruhiger Tag, und ich konnte sehr entspannt allerlei Papierkram erledigen. So lange ich keine großen Wege zu machen hatte, ging es einigermaßen. Allerdings: Kopfschmerzen, mittags dann gewaltig und Aspirin-resistent.

Mein erster Weg (Freitag = halber Arbeitstag) führte mich zum Apotheker meines Vertrauens, mit dem ich die Dosis vom Amoxi noch mal besprach - und richtig, ich muss besser eine Tablette mehr täglich einnehmen.

So geschehen, im Moment scheint es mir ein kleines bisschen besser zu gehen - so lange ich hier Ruhe halte. Kleine Anstrengungen (Hausarbeit) kann ich nur minutenweise tolerieren, schon schnaufe ich wieder.

Immerhin habe ich keine Panik und denke, es wird nun allmählich aufwärts gehen!

Der Infekt zieht Kreise, scheint inzwischen auch dieses Land verlassen zu haben... und meine direkte Kollegin hustet seit heute auch. (Bei mir spielt ja leider immer gleich eine bestimmte Dramatik eine große Rolle...!)

Ich hoffe, morgen bessere Nachrichten geben zu können, habe eigentlich keine Zeit krank zu sein!

Donnerstag, 2. Januar 2014

Jahresbeginn in krank

Im Büro gewesen, beim Jahreswechsel gibt es ja ein wenig mehr zu tun. Aber ansonsten alles ruhig, und so lief der Tag recht schnell. Angesichts meines Krankseins hat mein Chef mich frühzeitig in den Feierabend geschickt.

Mein Kopf schwillt zu, und ich werde schweren Herzens nachher mit Amoxi anfangen. (Liegt hier als Reservemedikament von meiner Internistin.*) Bin kurzatmig - very strange - und werde nicht mit meiner Hausarbeit durchstarten. Nur Essen machen gleich mal... #hunger!

Eigentlich wollte ich

  • einen verspäteten Neujahrsanruf bei LaNonna tätigen - besetzt - denn eben nicht.
  • die erste von gefühlten hundert Waschmaschinen anwerfen - ok, es ist noch etwas zum Anziehen im Kleiderschrank - kann also warten

Denn ich würde schon (ja, tatsächlich!) morgen ganz gern wieder in die Firma gehen...

Also nun... auf in die Küche.
Und dann Feierabend.

[Tochter ist gut in Dub gelandet. Danke fürs Hiersein und bis bald!]

*Das Avalox macht mir Angst, aber auch davon liegt hier noch etwas. Dann lieber Amoxi, das kenne ich noch von früher von den Kindern.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Neujahr


Das neue Jahr beginnt erstmal mit einem Nachschlag zum Infekt. Warum hatte ich denn angenommen, dass es das nun gewesen sein könnte? Der Verlauf ist "as usual"... und morgen zurück in den Job. Man wird sehen.

Morgen werden Tochter und Freundin abreisen, dann kommt ein kleines bisschen Alltag mit der Aussicht auf Großes.

Alltag ist nicht per se schlecht, irgendwie brauche ich ihn auch, so als Strukturgeber. Was bleibt, ist die ständige zeitliche Enge, das Gefühl, niemals alles zu schaffen, zu können, was ich eigentlich machen sollte, wollte oder müsste. Oder andere von mir erwarten.

Ich hoffe, bei Euch beginnt das frische Jahr fröhlich und wenig belastet. Für zwei beginnt es zumindest in einem komplett neuen Zuhause - da wünsche ich Glück!