Sonntag, 21. September 2014

Helgoländer Hummerbuden - 12.09.2014

Nachmittags spaziere ich dann wieder los, die Hummerbuden anschauen. Ursprünglich wohl Schuppen der Helgoländer Fischer, die dort allerlei Dinge aufbewahrten, sind sie lange schon ein weiteres Wahrzeichen der Insel geworden.


In vielen dieser Häuschen widmet man sich kunsthandwerklichen, kulturellen oder kulinarischen Dingen. Wobei ich, Touristin mit eindeutiger Kaufabsicht, doch vom Angebot enttäuscht bin; sogar die kulinarische Seite dort lässt zu wünschen übrig. Zumindest in dem Moment. Ich bin nicht sonderlich anspruchsvoll, aber einen Stehimbiss (zwei Tischlein vor der Tür) mit wenig appetitlich anzuschauendem Publikum habe ich mir doch eher nicht vorgestellt. (Nicht, dass ich das Publikum hätte verspeisen wollen, allein der Anblick...!)


Modeschmuck, Souvenirs, Bilderausstellung - alles natürlich winzig kleine Läden (dem Format der Hummerbuden geschuldet) - treffen irgendwie nicht meinen Geschmack.



Sehr malerisch sehen die Häuschen natürlich aus. Außerdem scheint die Sonne, es ist warm, so setze ich meinen Spaziergang fort, gehe zu den Hafenanlegern, sehe weitere Duty Free Shops, die sich hier dann "Schiffsausrüster" nennen, komme an allerhand Gewerbebetrieben vorbei. Die sind allerdings weniger malerisch, so dass ich auf das Fotografieren verzichte.

Um so schöner sind Hafenbecken, Schiffe...




... futuristisch anzusehen ist der Wasserturm:


So langsam bewege ich mich in Richtung auf meine Unterkunft - nicht ohne mir noch eines der "leckersten Fischbrötchen ever" einzuverleiben.


Samstag, 20. September 2014

Rote Felsen und viele Vögel - 12.09.2014


Das sind erstmal keine Vögel... Schafe stehen da oben auf und neben dem Weg herum, rupfen Gras und würdigen mich keines Blickes.

Aber nun! Steiler Fels und - keine Nordsee. Fast keine. Es ist nämlich Ebbe und man sieht das Watt. Na ja, man kann nicht alles haben.


Das hier ist mal kurz ein Blick nach links... unter dem Dünengras verbirgt sich natürlich - was wohl - rotes Felsgestein. Bröckelig, wie man unschwer erkennen kann.


 Inzwischen bin ich weiter gegangen und sehe direkt auf das Wahrzeichen Helgolands: Die Lange Anna! Irgendwie hatte ich sie mir größer und noch eindrucksvoller vorgestellt.


Aber hier ist Vogelschutzgebiet, und wenn ich mit der Kamera zoome, kann man ganz gut sehen, wie belebt die Felsnadel ist:


Ich gehe mal ein paar Schritte weiter...




Hier tobt das wahre Vogelleben!!!




Der Rest vom Oberland ist schnell erzählt: Ein paar hundert Meter weiter an den Klippen entlang, dann - mangels ausreichender Energie für mehr - der erste Weg, der geradewegs zurück in die Zivilisation führt, ist meiner ...


In diesem Moment reißt der Himmel auf, die Sonne strahlt...


... die Restaurants warten auf hungrige Gäste...



... keine Gasse ist zu eng für Blühendes...


... der Blick nach unten zeigt Spielzeughäuser - oder etwa nicht?


Hier geht's ins Mittelland...


... ich kehre, weil ich mittlerweile fußlahm bin, allerdings lieber um...


... und gönne mir eine Erholungspause.

Alle Fotos.

Oberland: Kliffrandwanderweg - 12.09.2014

Seit vier Uhr wach, endlich ist es acht und ich kann zum Frühstück gehen, das meine ganze Aufmerksamkeit verdient, reichhaltig und lecker ist. Tasse Kaffee vorher, mittendrin und hinterher.

Solchermaßen gestärkt breche ich auf. Wo ist eigentlich die Sonne? Hat sich versteckt hinter Wolken und Dunst. Auch gut, eben Nordsee. Ich möchte auf die Kliffs. Glücklicherweise gibt es einen Fahrstuhl, so dass ich die 30 m nicht per Treppe überwinden muss. Der Felsen wird im Verlaufe des Weges höher, stellenweise 60 m... Der Lift ist lustig, denn man beschäftigt einen Fahrstuhlführer, der als Kartenverkäufer, -abreißer oder -locher (bei Dauerkarten, so richtig mit Lochzange) sowie Bediener der Tasten fungiert. Flashback in time?


Nun geht es rechts herum, den Blick auf die dunstige Nordsee gerichtet...


... und sehe auf die Gegend, durch die ich am Vortage spaziert bin.


Es ist windig hier oben - am Horizont verschwindet die Nordsee im Nebel.


Für mich völlig überraschend führt der Weg durch eine Kleingartenanlage. Ich hatte mal einen Bericht im Fernsehen darüber gesehen, wusste aber nicht, dass sie in luftiger Höhe liegt und der Weg zu den Klippen geradewegs hindurch geht. Die Kleingärtner haben sich hier große Mühe gegeben...




Endlich habe ich wieder freie Sicht...


Der Höhenunterschied ist fotografisch nur schwer wieder zu geben... ich schaue dorthin, von wo ich am Vortage in die Brandung guckte:


Aber hier: Das ist die Treppe, die vom Fuße des Felsens aufwärts zum Vogelschutzgebiet führt. Dazu gleich mehr.


Alle Fotos hier.

Freitag, 19. September 2014

Schlaflos auf Helgoland - 11./12.09.2014

Das Licht am Abend...Bilder vom Balkon:



Und als ich dann im Bett bin, leuchtet ein großer, orangener Mond - da muss ich natürlich nochmal aufspringen und zur Kamera greifen...


Keine Ahnung, vielleicht wegen der fremden Umgebung, bin ich morgens schon ganz früh wach...



Bilderbuch

Helgoland, erster Erkundungsweg - 11.09.2014

Wo auch immer ich hinfahre, zuerst ist ein Erkundungsweg fällig, damit ich meine nähere Umgebung kennen lerne und weiß, wo ich mich "verorten" muss.

Nach einer klitzekleinen Erholungspause, dem Auspacken meines Köfferchens, zieht es mich also nach draußen:

Kurpromenade, na ja... und eine Bummelbahn für Touris. Vielleicht eine Option für mich? Mal sehen, erstmal weiter gehen.


Zur anderen Seite geschaut, Duty Free Shops, ja, ich erinnere mich. Na gut.

 

Drei Schritte weiter, rechts Wasser, in der Ferne ein Seebäderschiff, schon besser.


... Und noch eines, und noch eines... während der nächsten Tage soll das ein normaler, fast alltäglicher Anblick werden:



Ich geh' denn mal weiter, noch ein wenig skeptisch, ob es mir hier wirklich gefallen kann? Kurpromenade mit Hotels/Appartmenthäusern...



... maritimer Dekoration...



Die andere Seite spricht mich mehr an...



Es ist warm! Offenbar ist der Herbst noch weit, hier ist schöner, allerschönster Spätsommer, und es blühen noch viele Blumen:

 







Das schöne Wetter und die Blumen versöhnen mich - womit auch immer...



Ich sehe einen seltsamen Nadelbaum - nicht das letzte maritime Gewächs, das ich hier auf Helgoland sichten werde...


Der Weg macht einen Linksschwenk...




Die Klippen kommen näher!

 



Und die Nordsee auch!


Hier bleibe ich eine ganze Weile stehen, sehe aufs Wasser, atme... die Luft riecht nach Nordsee... alles ist gut!

Auf dem Rückweg bin ich ganz entspannt...