Sonntag, 28. Januar 2018

Mobilisierung #5

Wer nun glaubt, das sei es gewesen mit meinem Bewegungsprogramm, der irrt. Ein bisschen problematisch ist es alltags, nichts und niemand bringt mich nach Feierabend bei Dunkelheit nochmal raus... aber ich achte auch dann darauf, ob und wieviel ich zu Fuß unterwegs bin und was ich so mache. 




Das Wetter war unschön heute, grau in grau, nicht gerade kalt, dafür windig und zwischendurch ein wenig Regen. Trotzdem:

Ich war echt gut heute, habe eine große Runde gedreht, mich eigentlich ein wenig übernommen. Aber am Ende geschafft - mehr als doppelt so viel wie kürzlich. Und nun bin ich platt.




Mein Spazierweg führte mich nochmals durch Hausbruch/Neuwiedenthal, allerdings nicht nur bis zur Kirche... Ich hatte mir den kompletten Rundweg vorgenommen. Das letzte Stück war für mich sehr anstrengend, insgesamt habe ich mehr Strecke geschafft als kürzlich.





Übrigens hat der Stadtteil nur den Vorzug, dass er praktisch nebenan ist, ansonsten ist er nicht gerade eine stadtplanerische Schönheit, obwohl man in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren viel für seine Aufwertung getan hat.



CBD-Öl

Der Hype um diesen THC-freien Cannabisextrakt ist auch an mir nicht vorbei gegangen. Grundsätzlich misstrauisch gegenüber irgendwelchen "Wundermittelchen" habe ich zunächst Anderen überlassen, dieses über einen längeren Zeitraum auszuprobieren...

In Anbetracht meiner gehabten Lungenkomplikation, deren Auswirkungen noch nicht ganz überstanden sind, wäre allerdings die entzündungshemmende Komponente vom CBD durchaus eine Option...

Es gibt kaum eine Infoseite, die nicht am Ende Verkaufslinks hat, trotzen halte ich diese für recht ausführlich.

Mein persönlicher Versuch läuft erst seit wenigen Tagen mit einem Tropfen am Abend. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, die erste Wirkung, die ich spüre, ist ein bemerkenswert tiefer Schlaf.

Samstag, 27. Januar 2018

Kleine Pläne

Im Februar werde ich eine Woche Urlaub haben - durch Krankheitszeiten nicht genommene Resturlaubstage 2017.

Statt größere Abwesenheiten zu planen, fange ich erstmal ganz vorsichtig an und werde zwei oder drei Tage nach Salzgitter fahren. Eine Stadt, auf die ich nicht unbedingt scharf bin. Aber ich habe seit einiger Zeit eine Facebook- und WhatsApp-Freundin, die dort wohnt... Wir haben übrigens heute Abend zum ersten Mal miteinander telefoniert.

Da werde ich demnächst mal gucken, wie die Zugverbindungen sind...

Nachtrag von Anfang März... Erst wurde die Freundin krank, dann ich auch noch - der Besuch ist zwangsläufig verschoben worden.

Freitag, 26. Januar 2018

Problematisch

Das war eigentlich ein FB-Kommi in meiner Alpha-Gruppe von mir, aber er beschreibt mit wenigen Worten ganz gut meinen Alltag:

Ich lebe allein und bin auch für meinen Haushalt allein zuständig. Oft nehme ich mir für den Feierabend oder das Wochenende bestimmte Dinge vor, die ich dann doch nicht auf die Reihe bekomme bzw. nur ein Teil davon. Es ist nicht nur die Luftnot (da genügen manchmal 15 Minuten Pause, dann geht es weiter), es ist die allgemeine Kraftlosigkeit, die oft ein Hindernis darstellt.

Lustlosigkeit ist nicht schlimmer als bei Gesunden. Aber diese Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung an manchen Tagen, diese Zustände nerven schon. Und dann der Frust, wieder mal die eigenen gesteckten Ziele nicht erreicht zu haben... Und dann gibt es wieder gute Tage, an denen alles wie von selbst läuft. Problematisch ist, dass diese Tage/Zustände nicht planbar sind und man immer wieder Zugeständnisse/Rückschritte machen muss.

P.S. In dieser Woche geht es mir ziemlich gut. Nach dem Arztgespräch am Dienstag stehe ich nochmal "unter Droge" - muss allerdings ab Montag wieder runterdosieren... ich bin gespannt.

Jedenfalls war ich gestern topfit, war bei meiner Mutter und hatte so viel zu erzählen, dass es meine Schuld war, erst sehr spät zu Hause eingetroffen zu sein...

Arbeit war nervig... ein bekloppter Tag... ich wurde immer ärgerlicher, wütender - und konnte das nirgends lassen, denn niemand hatte Schuld daran. Es waren einfach die Umstände und die Masse an Papieren, Vorgängen, Telefonaten, Mails... Ich hätte so gern jemanden angebrüllt oder Sachen durchs Fenster geworfen... stattdessen wurde mir die Luft ein wenig (!) knapp. Auch blöd.

Bei der Physio habe ich gesagt, mir geht es relativ gut, und ich möchte etwas "Richtiges" machen, nicht das Schonprogramm der letzten Monate. Und ich bekam, was ich wollte...

Ein paar Sachen eingekauft, die ich nicht bestellen konnte, dann auf die Rewe-Lieferung gewartet. Ich habe mich wohl auf jeden zweiten Freitag eingependelt.

Morgen Vormittag wird ein super Auflauf gezaubert, der dann bitte pünktlich zur Essenszeit der Zwerge fertig sein soll. Neues Rezept, liest sich aber lecker... Nudeln und Gemüse (Hackfleisch dazu, der Zwergenpapa isst mit, und Männer brauchen meistens Fleisch)...
Achja, Wochenende kann kommen... (Hoffentlich komme ich zu irgendwas... aufräumen oder lesen oder rausgehen...)

Dienstag, 23. Januar 2018

Arztgespräch und weiteres Vorgehen

Nachdem ich zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen versucht habe, das Prednisolon runterzudosieren (das war vor Weihnachten so abgesprochen worden - nach drei bis vier Wochen aussteigen) und jedes mal am zweiten Tag ein Notfall bin, hat es mir gereicht.

Letzter Notfall war vergangenen Freitag, den also hochdosiert abgefangen, dann wieder jeden Tag runterdosiert bis auf 5 mg Predni täglich. Damit geht es mir gut, aber das kann es ja nicht sein... Außerdem gehen meine Tablettenvorrräte dem Ende entgegen - für Notfälle muss ich aber immer welche vorhalten! Also heute nicht nur Infusion, sondern auch ein Arztgespräch.


Ich frage mich, warum ich mir den ganzen Tag lang einen Kopf gemacht habe deswegen. Ich denke immer, ich muss irgendwie überzeugend sein... Stichwortliste dabei.. erzählt, wie es mir immer wieder geht. Nicht lange mit Befindlichkeiten aufgehalten, sondern ich habe Zahlen vom Pulsoximeter genannt. Wie er das findet (dass ich so ein Teil habe und benutze), ist mir eigentlich auch Wurscht... Es ist so viel einfacher, zu sagen: "Dann und dann hatte ich diese und jene Werte." Ich denke, es werden ausreichend viele Patienten schon mal geschildert haben, wie es einem dabei geht.

Strategie angepasst, Prednisolon-Vorräte per Rezept aufgefüllt (darum musste ich gar nicht erst bitten, er kam von selber drauf), Blutabnahme, nochmals wurde ich auf die Exazerbation vom Dezember hingewiesen. Bedeutet Hinweis auf die Schwere der Krankheit... Ich habe verstanden, fühle mich aber mit Corti super, will nur allmählich weg von dem Zeugs und brauche: Geduld. Mal wieder.

Vor ein paar Tagen Netzrecherche betrieben und ein kleines Cortison-Kompendium gefunden (pdf).

Sonntag, 21. Januar 2018

Technikupdate: Amazon fire TV stick

Wie die Jungfrau zum Kinde... und, wie man mir sagte, typisch:

Im November Amazon prime aktiviert, weil ich viele Geschenke krankheitsbedingt bestellt habe und gern die zügige Zustellung via prime haben wollte. Hatte mir die Kündigung nach dem Testzeitraum auf die Agenda genommen - mich nur leider im Datum vertan.

Dann also die Frage: Wozu kann mir prime noch nützlich sein, da der Service nun einmal gebucht war? M&M (Kurzform für Tochter und Partner) demonstrierten mir Amazon fire bei sich zuhause, ich blieb skeptisch (weil ich immer erstmal zickig und störrisch bin), ob das etwas für mich sein könnte, und befürchtete, dass mein kleiner Fernseher, der nicht auf dem allerneuesten Stand der Technik ist, damit gar nicht umgehen könnte.

Nächster Schritt war also der Test eines Sticks bei mir, alles funktionierte.

Also habe ich mir einen bestellt, immer noch zweifeld, ob das etwas für mich sein würde.


Warum verschickt Amazon einen Artikel für knapp vierzig Euro per Maxibrief? Der Stick kommt vorkonfiguriert und wäre bei Verlust auf dem Postwege ein Eintrittstor zu meinem Account, was mich hätte teuer zu stehen kommen können. Jedenfalls ist er gut bei mir angekommen.

Üblicherweise stürze ich mich nicht sofort auf neue technische Teile und lasse mir ein paar Tage Zeit, hier aber wollte ich gern zügig kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Also am Abend ausgepackt:



Hmja. Also mal alles aus den Umverpackungen geholt und begutachtet.


Das sah auf den ersten Blick nach allerlei Zeugs aus... Die Bedienungsanleitung sind ein paar kleine Seiten zum Aufklappen, sehr klein gedruckt und für mich einfach nicht ausreichend.

Zunächst habe ich alles zusammengestöpselt, Batterien in die Fernbedienung gelegt, den Stick eingesteckt, was nach mehreren Anläufen dann - im Gegensatz zu dem von M&M - nur mit dem mitgelieferten Adapter funktionierte. So weit, so alles gut.

Den letzten Nerv geraubt hat mir die Fernbedienung, ich hatte sie einfach nicht verstanden, wozu auch die Tatsache beitrug, dass die auf dem Bildschirm eingeblendeten Symbole auf meinem kleinen TV-Gerät so winzig waren (sind), dass sie wie ein Schmutzfleck wirkten und ich sie einfach nicht erkannt hatte. Zwei Meter dichter herangerückt und mit Brille auf der Nase, erkannte ich endlich das Symbol für den Start. Bis dahin war ich bereits reichlich verzweifelt. (Krank, müde, genervt.)

Das ging aber noch weiter. Ich "Doofie" hatte nicht begriffen, dass das runde Dings auf der Fernbedienung das Steuerungselement war. Warum hat man auf Cursor-Symbole verzichtet? Das hätte mir gleich mal sehr viel weitergeholfen! Erst bei der Eingabe des WLAN-Codes habe ich das dann verstanden. (Dabei hatte ich wohl M. so aus dem Augenwinkel zugesehen und eine vage Erinnerng gehabt.)

Schönen guten Tag, Sie können jetzt alle kostenlosen Apps laden... Aha? Keine Erklärung, was ich damit installieren würde. Das habe ich mir noch nie gefallen lassen. Ich möchte gern die volle Kontrolle. Und was sind beim TV überhaupt Apps???

Ich habe dann noch einen Moment mit der Menüsteuerung verbracht und irgendeine Serie anlaufen lassen zur Schlafenszeit, von der ich aber maximal fünf Minuten mitbekommen habe, weil ich dann ins Traumland segelte.

Inzwischen habe ich ein wenig mehr damit herumgespielt und tatsächlich manuell einige Apps geladen, um so auf die Mediatheken der TV-Sender zugreifen zu können. Um die Amazon-eigenen Serien zu schauen, scheine ich zu unkonzentriert zu sein, ich mache immer irgendwas Anderes nebenbei und verliere ständig den Faden...

Auf jeden Fall habe ich wohl den Einstieg jetzt gefunden, bei der Hausarbeit brauche ich nur "Musik" in das Alexa-Mikrofon zu sprechen, und ich habe Hintergrundgeräusch, das sich an zuvor gehörten Titeln orientiert. (Alles, was ich mal gekauft habe, steht mir hier auch gleich zur Verfügung plus diverse Playlists... italienische Lieder gestern stundenlang laufen lassen.)

Noch nie ist mir der Einstieg in Technik so schwer gefallen wie dieses Mal. (PC, Handy, alles nicht so wild, aber fireTV - puh!)

Dienstag, 16. Januar 2018

Cortison (Prednisolon)

Fluch und Segen, beides ist Cortison.

Ich habe nun 4 Wochen niedrig dosiert (5 mg) Prednisolon nehmen müssen. Dank meiner schlechten Erfahrung vor Wochen nach zehn Tagen vergleichsweise hoch dosierter Einnahme wollte ich es jetzt besser machen und habe runterdosiert auf 2,5 mg - Sonntag und gestern. (Hatte eigentlich noch vor, auf jeden zweiten Tag zu gehen...)

Gestern ging es mir furchtbar, furchtbar schlecht. Schon früh morgens SpO2 unter 90... habe mich mühsam zur Arbeit geschleppt und mich im Büro ruhig verhalten. Lustigerweise ging es mir gegen Abend langsam besser. Na, wenn ich schon wieder Cortison-Abbruchprobleme hinter mich gebracht hatte, brauchte ich mit dem "Runterdosieren" ja gar nicht erst weiterzumachen. [Ich habe fertig.]

Heute früh aufgewacht mit komplett (für mich) normalen Werten. Zwar ist meine Belastbarkeit  noch nicht wieder hergestellt (wie z.B. im letzten Sommer), aber meine gute Stimmung ist zurück. Man glaubt es kaum, wie beständiger Sauerstoffmangel, genau wie dauernde Schmerzen, übellaunig und/oder weinerlich machen. (Nein, ich habe mich schon unter Kontrolle, aber auch das ist anstrengend.)

Nach der Infusion ist heute Abend meine Kondition (haha) im Keller, aber das ist okay, wenn es mir nur morgen wieder so geht wie heute bitte!

Merksatz: Cortison absetzen oder runterdosieren nach mehr als fünf Tagen Einnahme führt bei mir zu erheblichen Problemen!!!

Sonntag, 14. Januar 2018

Mobilisierung #4

Wo? Naturschutzgebiet Fischbeker Heide/Harburger Berge. Ein Ausläufer ist nah an meiner Wohnung, nur auf der anderen Straßenseite. Aber man kommt nicht überall hinein...




Der Schweinehund verkriecht sich und ist ganz still... Vielleicht, weil ich diesen "Ausflug" gestern angekündigt habe? Das Wetter war super, blauer Himmel, Sonnenschein, allerdings windig und nahe am Gefrierpunkt. Januarwetter at it's best, würde ich sagen.




Ein Teilstück des Weges geht durch eine noble Wohnstraße, und über ca. 500 Meter gibt es eine Steigung (lt. google) von 34 m... Da hat mich der Weg sehr angestrengt, obwohl die Strecke insgesamt gar nicht so lang war. Der Schrittzähler sagt 1,8 km, ich war 1,25 Std. unterwegs. Und hinterher komplett erledigt. Wenn man aber bedenkt, dass ich vor vier Wochen den Weg vom Bett zum Bad kaum geschafft habe, bin ich doch ganz froh.

Technikupdate Haushalt

Ein neues Haushaltsmitglied mitgebracht bekommen... Es gibt tatsächlich Haushalte, die mehr als einen davon haben... Wieviele Staubsauger braucht der Mensch?


Gestern Demonstration vom amazon fire TV stick, weil ich nicht wusste, ob mein Fernseher, der nicht state of the art ist, damit umgehen kann... Jetzt bestellt. (Ja, ich lese nicht nur Bücher, manchmal mag ich auch etwas sehen...) Wie verlängert man die üblichen 24-Stunden-Tage eigentlich?

Freitag, 12. Januar 2018

Geburtstage

Am 12. Januar 1982 um 18:40 Uhr hat meine große Tochter das Licht der Welt erblickt.

Und am 12. Januar 2015 hat sie sich ihren ersten Sohn geschenkt.

So feiern wir denn einen Doppelgeburtstag bis ans Ende der Zeiten. Alles Gute!

Heute: Weißwein

Einen leckeren Wein gekostet.

#Mobilisierung #Alltag (Freitag ist Physiotag)

Im Moment geht es mir von Tag zu Tag besser, obwohl ich sehr müde bin... das arg frühe Aufstehen schafft mich - wie immer.

Ansonsten wird es lufttechnisch aber deutlich besser.

Heute mit frisch justiertem Schrittzähler gemessen: Arbeitswege plus nachmittags der Weg zur Physio und zurück sind summa summarum auch 2,5 km. - Und nun Aufbautraining... der Therapeut lässt sich immer so nette kleine Gemeinheiten einfallen. So muss das... Zusätzlich eine Einheit Atemtherapie gegen das übermäßige Residualvolumen in der Lunge. Schade, dass ich das allein zuhause nicht machen kann.

Aber nun habe ich auch genug Gutes für einen Tag hinter mich gebracht.

Warten auf die Rewe-Lieferung. Ich weiß diesen Service inzwischen sehr zu schätzen. Vorräte für die nächsten zwei Wochen, ich muss nur noch Kleinigkeiten kaufen, die mir so spontan einfallen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

#Mobilisierung - Schrittzähler

Vor Jahren habe ich mir diesen Schrittzähler zugelegt. Ein bewusst möglichst einfaches Modell, es soll wirklich nur jeden Tag meine gegangenen Schritte zählen. Den ganzen anderen Blödsinn brauche ich nicht, da rechnet mir Excel übersichtlicher.

Wie es nun mal vorkommt, waren die Batterien leer. Nach dem Auswechseln stimmte die Uhrzeit nicht mehr, so dass die Tagessummen nicht stimmten, weil der Zähler immer um Mitternacht umspringt auf den neuen Tag. Die Anleitung hatte ich schon damals nicht begriffen und nun wieder, genau wie nach dem Kauf, den Verkäufer angeschrieben und die oben verlinkte Website genannt bekommen. Sehr freundlich, wirklich.

Nur, die Anleitung auf der Website hilft nicht wirklich gut. Das SetUp von dem Dingens ist die reine Katastrophe. Die eingeblendeten Worte sind auch mit meiner besten Brille nicht zu lesen... während ich immer wieder nachsehe, welche Tasten mit "set" und "mode" gemeint sind, springt das SetUp ans Ende und alles ist für die Katz. Keine Chance, es mittendrin wieder aufzunehmen. Immer wieder mit Mühe aktiviert, immer wieder neu die Uhrzeit eingestellt, das Uhrzeitformat... irgendwann dann vermutlich auf "metrisch" gestellt und meine Schrittlänge hinterlegt (unnütz, aber man muss die ganze Folge abfrühstücken)... eventuell habe ich auch meine gewünschten täglichen Schritte eingestellt (dann gibt es eine nette Grafik, wenn - falls! - man beginnt, sich anzunähern)...

Diese paar Sachen haben mich eine gute halbe Stunde Nerven gekostet. Dabei möchte ich doch wie immer nicht mehr als meine Schritte zählen, besonders jetzt im Rahmen meiner ReMobilisierung. Nunja.

#Mobilisierung #Alltag (läuft)

Mein erster normaler Arbeitstag war ganz in Ordnung, wir haben jetzt alle 2017er Rechnungen erledigt, morgen wird das Jahr "dichtgemacht". Kein Stress.

Luftmäßig ging es nicht schlecht, allerdings musste ich am Nachmittag mal mein Spray nehmen... zehn Stunden nach meinen Morgenmedikamenten kann ich eigentlich nicht klagen. Mein Heimweg (Regen!!!) war interessanterweise recht beschwerdearm.

ABER!!! Wer am Vorabend lange mit einer bezaubernden jungen Frau zusammensitzt und dann viel zu spät ins Bett kommt, darf sich nicht wundern, dass jetzt der Abbau rapide kommt und mein Bett laut nach mir ruft. Allerdings keine auch nur im entferntesten sportliche Betätigung, der Müdigkeit geschuldet. Das ist nun aber beileibe nicht das Ende meiner Vorhaben, nein, nein...

Morgen Nachmittag wieder Physio.

Dienstag, 9. Januar 2018

#Mobilisierung #Alltag

Heute Mittag war ich für ein paar wenige Stündchen im Büro. Mir war wichtig zu prüfen, ob ich den Weg schaffen würde. Bisschen mühsam, aber ok. Alle sehr nett zu mir...

Dann direkt zum Doc. Einverstanden, dass ich in dieser Woche meine Arbeit wieder aufnehme. Infusion wie üblich, allerdings mit zwei Stopps und einem dritten "Anstich", ich sabbel den Mädels schon wieder Frikadellen auf die Ohren, ein Zeichen für deutlich gebessertes Befinden.

Am Ende noch zwei Kleinigkeiten bei Rewe geholt - dann ab nach Hause.

Also kein Spaziergang, alle Teilstrecken zusammen waren etwas über 2 km, mehr als mein Spaziergang gestern. Das sollte steigerungsfähig werden, ist aber ein guter Anfang.
Ich muss Geduld haben. Mein Ziel ist das Befinden, das ich im vergangenen Sommer hatte.

(Alle möglichen freundlichen Angebote von der Chefdame...)

Montag, 8. Januar 2018

Mobilisierung #3

Es geht weiter. Heute bei eiskaltem und strahlendem Wetter ein kürzerer Weg bis zur Thomaskirche in Hausbruch.

Als hätte ich geahnt, dass ich ein wenig kraftlos sein würde (nicht dem Wetter geschuldet, das ist für mich prima). Heute Vormittag -5°C, später dann 0°C.

Die von google ausgegebenen 1,2 km sind definitv falsch, mein Schrittzähler gibt mir umgerechnet knappe 2 km für die gesamte Tour aus. Für mich war es heute genug, und der Schweinehund liegt jaulend in der Ecke.









 
Es ist eben nicht an jedem Tag gleich für mich. Ich sollte dran gewöhnt sein, tatsächlich ärgert und frustriert mich das, weil ich mich einfach nicht auf mich verlassen kann...

Wenn Dr. T. nichts dagegen hat, werde ich noch im Laufe dieser Woche meine Arbeit wieder aufnehmen. Die reinen Wegstrecken müsste ich ja wieder schaffen, bleiben die Treppen und Tunnelsysteme der S- und U-Bahnen. (So lange die Rolltreppen und Lifte nicht ausfallen, ist es meist in Ordnung.)

Sonntag, 7. Januar 2018

Mobilisierung #2

Wer mich kennt, erinnert sich an die lange Phase meiner häufigen und regelmäßigen Spazierwege. Da gab es auch keinen Schweinehund, der mich störte, der lag nämlich unter dem Tisch und hatte nichts mehr zu lachen. Da machte sich zwar meine Erkrankung zusehends bemerkbar, aber die konnte mich nicht abhalten. Das allerdings schafften dann diverse innerfamiliäre Vorkommnisse. Es blieben weder Zeit noch Kraft für irgendwelche Ausflüge...

Den ersten Impuls bekam ich nach der ersten Physiotherapie-Einheit, ich fühlte mich wie ausgewechselt!

Nun aber muss ich für jedes weitere Vorhaben den inneren Schweinehund massiv scheuchen... in meiner Wohnung ist es doch so gemütlich! Und warm! Draußen war es nur wenig über dem Gefrierpunkt...

Heute bei strahlendblauem Himmel ein Spazierweg zum alten Friedhof. 2,7 km (hin und zurück) waren eine Stunde Wegezeit plus zwanzig Minuten Grabsteine angucken, über die Familien sinnieren, deren Inschriften zu lesen sind, mich über teilweise ungepflegte Grabstätten wundern... über den riesigen Baum freuen. Ja. Ich bin sicher, der kleine Spaziergang hat mir gut getan.








Samstag, 6. Januar 2018

Mobilisierung #1

So. Vorhaben klappen bei mir immer dann am besten, wenn ich meine Ideen vorher laut in die Gegend "schreie."

Ich bin also brav vorhin unterwegs gewesen. Erster "freiwilliger" Weg nach fast zwei Monaten Ruhigstellung... Wenn mein Fotoapparat mir Gesellschaft leistet, geht es eigentlich ganz gut... Nur meine Straße hoch und runter waren dann 2,5 km im Schleichschritt, ich war eine Stunde unterwegs  Aber immerhin.







Freitag, 5. Januar 2018

Beschlossen

Ich habe beschlossen, dass es jetzt reicht. Genug krank gewesen, genug geklagt - ich kann mich selbst nicht mehr leiden.

Erstens ist hat sich die letzte Entzündung in meinem Körper nun vom Antibiotikum verjagen lassen - mein Allgemeinbefinden ist okay.

Zweitens ist mein Sauerstoffwert in Ruhe top.

Was bleibt, ist die geringe Belastbarkeit.

Nun ist es ja bei Lungenkranken prinzipiell so, dass sie in Bewegung sein oder bleiben müssen, damit sich ihr Zustand nicht kontinuierlich verschlechtert. Andererseits geht manchmal nicht viel, weil der Zustand nicht so prickelnd ist. Womit wir hier bei dem berühmten "Katze beißt sich in den Schwanz" angekommen wären: Ich kann nicht so, wie ich möchte, weil ich akut krank war. Aber wenn ich jetzt nichts mache, wird es vielleicht auch nicht wieder besser werden?

Mein aktuelles Motto: Re-Mobilisierung ohne Überforderung.

Das ging eben schon damit los, dass ich von meinem Physiotherapeuten hellseherische Fähigkeiten verlangte: Fordern ohne zu überfordern. Das hat er ganz gut hinbekommen. Zwanzig Minuten aktive Bewegung taten mir super gut.

(Und ja, der Rückweg fiel mir nicht leicht, aber er war gestern anstrengender...)

Also leichtes Sportprogramm ab sofort, sonst komme ich gar nicht mehr auf die Füße (und könnte auch gar nicht mehr allein wegfahren...)

Forza!

Donnerstag, 4. Januar 2018

Und weiter...

Speziell für meinen Mitleser-Freund HE:

Zurück vom Doc mit neuer AU. Ich wollte ja gerne morgen zurück ins Büro, aber keine Chance... Lufu nur gering besser (aber immerhin das) als vor Weihnachten. Und der Heimweg incl. Weg zur Post und zur Apotheke... puh, darüber decke ich mal ganz fix den großen Mantel des Schweigens.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Drucker Canon Pixma MG3650

Nachdem mein Epson-Drucker das Zeitliche gesegnet hat, musste ein neuer Mitbewohner her:


Die Entscheidung fiel vergleichsweise leicht, ein kurzer Überblick online und eine Demonstration des töchterlichen Gerätes waren ausreichend. (Es ist ja nur ein Drucker und keine Entscheidung fürs Leben.)

Beim Auspacken fällt erstmal auf, wieviel Verpackungsmüll dabei ist... Der Drucker ist mit gefühlten hundert Klebefolien, Klebestreifen und Transportsicherungen geschützt.


Die Installation ist gemäß beigefügter Poster durchzuführen. Wenig Text, viele Bilder. Nicht wirklich problematisch. Was ich vermisse, ist der Hinweis, dass die Entscheidung, das Gerät entweder per USB-Anschluss oder über WLAN zu betreiben, bindend ist. Ich hoffte auf beide Varianten und wahlweisen Betrieb. Die Installation des Softwarepaketes (bestimmt ist viel Zeugs dabei, das niemand braucht, aber das stellt sich ja erst im Laufe der Zeit heraus) dauerte bei mir eine Stunde. Da ich dann doch den Anschluss über WLAN bevorzugte, musste ich das Procedere ein zweites Mal durchführen... also zwei Stunden.

Was mich ärgert: Ich habe ja einen Canon-Flachbettscanner im Betrieb. Dieser neue Drucker ist ein sog. "Multifunktionsdrucker", bringt also auch einen Scanner mit... und hat mir vom Desktop den Zugriff auf die Scansoftware des Flachbettscanners weggefegt, einfach ersetzt mit dem Steuerungsmodul des neuen Scanners. (Das finde ich nicht okay, es müssen doch verschiedene Geräte eines Herstellers gemeinsam betrieben werden können!) Nach ein wenig Fummelei in den Dateien habe ich zumindest wieder den Zugriff darauf.

Weiter... wenn schon WLAN, dann auch die Ansteuerung vom Smartphone aus. Die Canon-App war schnell geladen und funktioniert einwandfrei. Testweise habe ich ein Foto ausgedruckt. Prima.